Beiträge von MadMax

    Facebook oder sowas hat sie nicht und ich auch nicht… das einzige ist WhatsApp und SMS, Email noch…

    Der Abschied ist emotional, weil ich genau weiß, sie wird nichts ändern. Sie wird weiter trinken. Das ist hart anzunehmen. Aber das was ich erlebt habe ist eben auch hart.

    Ich hatte vor zwei Jahren einen Herzinfarkt. Seit Tagen stolpert mein Herz, sodass ich am Montag ein 24 Std EKG bekommen habe. Gott sei Dank Entwarnung! Aber für mich ist es ein körperliches Zeichen. Und ich kann mir nicht mehr leisten zu warten. ICH brauche Ruhe. Und die ist mit ihr nicht möglich.

    Ich will nicht das meine Eltern noch ihr zweites Kind verlieren.

    Bist du auf das Handy angewiesen?

    Gib es einem Freund und guck dir die Nachrichten nicht mehr selbst an.

    Kein Witz, ich hab das bei Liebeskummer schon genau so gemacht. Nix selbst lesen, entgegennehmen etc. Den „Suchtstoff“ bei jemand andern deponieren, immer weniger Zugriff einfordern und es dann ganz lassen.

    Blockier sie zuerst nur nen Tag oder zwei etc.

    Ich habe nur meine Eltern und bisher meine Freundin und ihre Schwester. Sonst habe ich keine Menschen in meinem Umfeld.

    Lieber MadMax, weißt du was ich da raus lese ☺️

    - Ich liebe dich so sehr, gibt mir etwas Abstand das alles zu Verarbeiten und zeig ein wenig guten Willen und dann drehen wir nochmal ne Runde -

    Damit will ich dich wirklich nicht ärgern, es ist nur das was deine Worte in mir bewegt haben.

    Lg, Lea

    Hey Lea,

    ja das liest sich so. Ich bin schon froh überhaupt sowas derart schreiben, aber auch abgeschickt zu haben.

    Sie wird sich daran stören, das ich schrieb „solange Alkohol im Spiel ist, kann ich nicht mehr zurück“. Sie wird schreiben, was an mir alles nicht ok ist usw. Oder auch nur „Ok“. Keine Ahnung.

    Darf mich nicht mehr beschäftigen!

    VG MadMax

    Ich habe ihr das eben geschickt:

    Ich liebe dich so sehr.

    Aber so geht es nicht weiter.

    Ich habe versucht Dich zu verstehen und Verständnis zu haben. Habe dir immer wieder geglaubt. Gehofft. Aber letzte Woche hast du mich aus Deinem Leben geworfen. Auch, wenn ich es nicht wahrhaben will… Die Wut in deinen Augen will ich nicht nochmal sehen. Ich brauche Zeit. In mir ist was zerbrochen. Es war grundlos. Ich hatte richtig Angst vor Dir.

    Und gerade vor Dir, will ich doch keine Angst haben!

    So lange das Trinken im Spiel ist, kann ich nicht mehr zurück. Eine Alternative gibt es nicht. Es bricht mir das Herz, aber ich kann Dir nicht helfen. Ich will Dich nicht weiter sterben sehen.. denn dann sterbe auch ich…

    So geht es einfach nicht mehr.

    Ich liebe Dich. Pass auf Dich auf.

    Hallo Sunshine,

    ich denke das ist ähnlich dem „einpissen“ und sich irgendwas aufschlagen, wenn man im Rausch fällt. Man nimmt es in Kauf, weil es ja eine Ausnahme war, die natürlich nicht mehr vorkommt.

    Mein Fehler war, an sie zu glauben und meine Dummheit war, nicht zu kapieren, das es nicht möglich ist. Das ich wirklich geglaubt habe, das wird wieder, das „war ja nicht sie selbst“.

    Ja das ist dumm. Aber so ist es eben gelaufen.

    Hilfe habe ich mir geholt. Auch Therapeutische.

    LG MadMax

    ..Trauer und traurig sein gehört dazu .. aber auch Vertrauen .. auf andere und glaub mir: es geht vorbei! Bin ein Paradebeispiel!

    Was wirst du dir heute gutes noch tun? Was leckeres essen, einen guten Kaffee holen, einen Spaziergang???

    Ich fahre gleich zur Arbeit. Da bin ich gerne. Da sind nette Menschen.

    Erst dachte ich eben, ich pack’s nicht, aber das ist einer meiner Anker. Das ist mir sehr wichtig.

    Nach dem Tod meiner Schwester, habe ich gelernt mir auch Gute Zeiten zu erlauben, wenn auch nur für einen Moment und immer ein bisschen mehr. Das werde ich nicht jetzt sofort schaffen, aber wieder ins Gedächtnis rufen.

    Hört sich an wie Liebeskummer, und ich weiß aus eigener Erfahrung, es gibt kaum etwas Übleres im Leben. Vielleicht hilft es Dir, wenn Du mal ganz sachlich eine Analyse anstellst, wieviel Liebe es eigentlich noch im Angesicht der Sucht war, von ihr und auch von Dir.

    Noch ein kleines EDIT: Ich kann nur von mir reden und möchte nicht von mir pauschal auf alle anderen schließen, aber ich war in meinen aktiven Säuferzeiten gar nicht beziehungsfähig.

    Das Gefühl habe ich bei ihr auch. Wie oft hab ich den Gedanken gehabt und auch ausgesprochen, das für mich gerade kein Platz in ihrem Leben ist. Einmal sagte ich auch, Du weißt es vielleicht noch nicht, aber ich spüre es schon.

    Ich weiß das es nicht mehr geht. Das es so wie es ist vorbei ist.

    Aber ich kann es nicht aussprechen. Ich kann es im Moment nur so durchziehen, das ich einfach nichts mache. Nichts schreibe.

    Vielleicht ist das mein Weg. Erstmal.

    Ich heule hier rum, weil es einfach schmerzt und mich innerlich zerreißt, aber das andere Leben zerreißt mich auch.

    Ich komme mir vor wie ein Loser, weil ich den Absprung nicht mit allen Konsequenzen hinbekomme oder mich davor Scheue, diesen letzten Schritt zu machen.

    Ich fühle mich wie eine Fliege an so einem Klebeband… heute morgen fand ich mein Buch wieder, am Anfang unserer Beziehung, habe ich aufgeschrieben was wir gemeinsam erlebt habe, kleine Zettel gesammelt etc.

    Dort fand ich auch einen Brief von ihr, wo sie beteuerte mit dem trinken aufzuhören. Das war bereits 2019… da war auch ein Eintrag drin, wo sie mich angegriffen hat, auf offener Straße, nach mir getreten hat, ebenfalls 2019…

    Up and downs - Up and downs

    Der Mensch der sie am Anfang war, ist weg. Das führt es mir nochmal vor Augen. Und durch meine Erfahrungen und das was ich hier lese, ist dieser auch unerreichbar und nicht mehr da.

    Ich muss mich verabschieden.

    So geht es mir eben auch, aber auch, wenn ich es noch nicht 100% umsetzen kann, wird sich ohne diesen harten Cut überhaupt nichts ändern. Und die Chance das sich durch diesen was ändert, ist leider auch sehr sehr gering… das ist das Fatale. Und für uns in dem Fall, beginnt der Abschied dann immer wieder neu.

    Und das „Och Mäuschen…“ Du hast ihm so einen ehrlichen Brief geschrieben, wo Du ihm auch Deine tiefen Gefühle darlegst, und er sagt einfach nur „Och Mäuschen…“ Das sagt leider auch was aus… Dramatisiere nicht so… was ist schon so schlimm etc. Du wirst genauso wenig ernst genommen wie ich. Und wie es scheinbar üblich ist…

    Hey MaBee… aus eigener Situation heraus kann ich dir nur sagen: Halte durch und aus!

    Ich wünschte ich könnte es. Das Gefühl wieder eingebrochen zu sein, gestern, ist kein gutes.

    Heute starte ich nochmal neu. Tue dir das nicht an.

    LG MadMax

    PS: Und das Buch „Mitgefangen in der Sucht“ kann ich nur empfehlen!

    Das ist ja mein Problem. Das hoffe ich auch!