Die Rückschau auf eine dysfunktionale Beziehung aufgrund von Alkohol ist für einen Co wichtig. Sie kann dem/der Betroffenen etwas für die Zukunft bringen. Aber mal ehrlich, welchen Alkoholiker hat es in seiner Saufzeit gejuckt, wie sich sein Partner fühlt? Mich nicht. Die Sucht galt es zu befriedigen und danach hab ich vielleicht mal nach den Belangen des Partners geschaut- im Suff, also auch nicht sonderlich produktiv. Eher dafür sorgen, dass er beschwichtigt ist, damit ich in Ruhe weiter saufen kann.
Beiträge von Hera
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Hab nochmal nachgedacht. Ich hab tatsächlich keine Fragen. Weil ich nach drei Jahren hier alle Antworten kenne. Nicht alle individuelle Erfahrungen aus der Kindheit der einzelnen Cos, aber es läuft immer auf das Gleiche hinaus: wegen der Kinder, wegen dem Haus (für die Kinder), wegen Geld. Wenn keine Kinder da sind: wegen der Liebe, wegen ihm/ihr als nüchternen Menschen, weil man Angst um sein/ihr Leben hat.
Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege!
Es gibt doch nur die Frage, warum bleibst du bzw. warum verlässt du ihn nicht?
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… traut sich niemand etwas zu fragen…?!? 🧐
Das hat eigentlich nichts mit "sich-nicht-trauen" zu tun. Ich kann ja immer meinen Mann fragen. Ich wüsste gar nicht, was genau ich jemand anderen fragen sollte, mit dem ich nicht in einer Beziehung bin. Das wäre ja eher Neugier

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Spaß war in unserer nassen Zeit doch nur mit Alkohol verknüpft oder nicht? Wir müssen erst wieder lernen was Spaß ist, das ist meine Meinung und ich glaube so falsch liege ich damit nicht.
Es gab Veranstaltungen, die mit Saufen verknüpft waren, damit sie spaßig werden, weil sie nüchtern für mich einfach langweilig gewesen wären. So wie Fasching oder Junggesellenabschiede.
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ich habe über 40 Jahre in diesem Bereich gearbeitet, und weiß noch sehr genau, in welche Schublade damals die Angehörigen gesteckt wurden und wie es abgetan wurde. Das harmloseste war noch Hysterie.
Wusstest du, dass "Hysterie" (Übersetzt Gebärmutter) ein rein weibliches Krankheitsbild war und die Ärzte damit eine wandernde Gebärmutter diagnostiziert haben, die diese "Anfälle" auslösen? Hab ich vor kurzem erst gelesen.
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Doppeltes happy new year auch von mir!
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Obwohl der Alkohol dem Co/einem Alkoholiker alles nehmen kann, Freunde, Job, das Zuhause, Gesundheit, Ehe, Würde, Freiheit...kommen viele nicht davon los.
Ich bin mir dessen immer bewusst gewesen und habe lange gebraucht und viel wertvolle Zeit in die Tonne gekickt.
Und ich behaupte das gilt für beide Parteien.
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Zu deinem Kommentar, dass viele aus deiner Anfangszeit nimmer dabei sind. Ich lese jetzt ja auch schon über drei Jahre mit und wirklich oft, tauchen Cos nach einem Jahr oder auch mal zwei wieder aus der Versenkung auf, weil es "gestern" wieder richtig eskaliert ist.. du kennst die Geschichten. Oft behaftet mit Scham, dass sie es immer noch nicht geschafft haben, sich zu trennen. Das wollte ich nur kurz einwerfen.
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Schade. Warum hast du dich nicht hier gemeldet? "Über die Feiertage" bedeutet ja nicht nur ein Glas. Wie gehst du denn dann in Zukunft mit emotionalen oder körperlichen Tiefschlägen um?
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Hi zusammen, hi Jump!
I have a question: Wenn Co-Abhängigkeit keine Krankheit oder keine Sucht ist, dann könnten doch alle, die sich getrennt haben, dem Forum Tschüß sagen. Oder warum beschäftigen sie sich weiterhin mit der Thematik? Könnten sie doch eine Art Rückfall haben? Ich als Alkoholiker bin für immer süchtig und krank und muss mir das vor Augen halten. Für mich. Sind die, die keine Mods sind noch hier, um anderen zu helfen? Sonst könnten sie sich doch von der Thematik endgültig lösen? Das sind ernstgemeinte Fragen.
LG
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Hallo Hera, genau darüber mach ich mir Gedanken, im Faden von Sonnenmensch bin ich zur Überzeugung gekommen, daß genau das zu ersten leichten Rissen führen kann. Auf der Arbeit/Beruflich würde ich mich auch nicht aus dem Fenster lehnen aber falls es mal im Bekannten/Freundeskreis zu einer Situation kommen sollte ist mMn die volle Wahrheit besser.
Also ich bin trocken oder gleich trockener Alkoholiker
Ich weiß nicht, was du mit "Rissen" meinst? Wenn ich mich durch meine eigene Wortwahl gefährden würde, dann hängt meine Abstinenz/Trockenheit aber an nem gaanz seidenen Faden. Oder ich bin noch ganz frisch trocken. Oh Mann, jetzt hab ich die Begriffe aber auch durcheinander gewirbelt..
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Danke, dass du dich trotzdem damit beschäftigt hast, ohne abwertend zu sein und ohne es ins Lächerliche zu ziehen.
Hajanaklar! Wenn mich etwas interessiert, fördere ich gerne meine kognitiven Fähigkeiten. Und NICHTS, was mit dieser Krankheit zu tun hat, darf jemals in's Lächerliche gezogen werden.
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Ich geh Dingen eben gerne auf den Grund
Und es dauert, bis ich komplett zufrieden bin.Mit meinem nüchternen Leben bin ich allerding sehr zufrieden. Das ist für mich das Relevanteste. Aber der Thread führt nicht wirklich zu einem Ergebnis. Zumindest nicht für mich. Wie ich meinen Zustand letztendlich betitele, ist zum Glück mir überlassen.
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Abstinent wird als Synonym für trocken genannt. Im Oxford-Lexikon. Enthaltsamkeit steht auch immer wieder dabei. Bei abstinent steht das auch für andere Dinge... also keine Ahnung. Ich benutze beide Begriffe nur hier im Forum, im alltäglichen Sprachgebrauch sag ich nur, "ich trinke keinen Alkohol."
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Nun geht es hier im Thread ab wann man von „Abstinenz“ spricht und ab wann man als „trocken“ gilt. In den Trinkpausen habe ich auch die Tage gezählt, und am Anfang hier ebenfalls, weil es jeder gemacht hat. Heute steht nur noch ein Datum im Raum.
Der Thread heißt doch "Unterschied ..."
Eine Frage hab ich (oder zwei) Hartmut Wenn du die Tage gezählt hast, wenn du eine Trinkpause gemacht hast, wie viele waren das dann? Und hast du die gezählt, um zu schauen, wie lang du ohne schaffst, also mit dem Plan dann wieder zu trinken?
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Siehe meinen Eintrag dazu vom 7.12. - Das gilt ein Leben lang. Bewusst und freiwillig.
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Nö. Gar nicht. Eher als Erinnerung. Um mein Ego aufzupolieren, braucht es schon andere Dinge. Stolz bin ich schon ein bisschen. Aber das darf ich auch sein.
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Find ich absolut nicht. Ich zähle trotzdem. Das ist für mich wie hier ins Forum gehen. (Sonst bräuchte ich das auch nicht?) Gehört für mich schlichtweg zum täglichen Ritual.
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Genau, bin deiner Meinung. Es waren entferntere Bekannte/Geschäftsfreunde, die vermutlich nicht Bescheid wissen. Wer würde denn einem trockenen Alkoholiker Alkohol schenken?
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Tja, mit diesem Ziel mühen sich hier viele Cos Jahre um Jahre vergeblich ab.
Sie das erkennen zu lassen, kann schon ein Ziel sein, das sich erreichen lässt. Indem du Konsequenzen ziehst, diese umsetzst, Drohungen wahr machst usw. Nur das Ziel, sie aus der Sucht zu holen, das klappt vermutlich nicht.