Beiträge von 9Leben

    Wie seht ihr das? Braucht es diesen sprachlichen Respekt, ist sogar einer für das Gendern? Ich kenne bisher keinen, der freiwillig gendert...

    ich finde, schon die zwei vorangegangenen Rechtschreibreformen waren böswillige Attacken auf meine Muttersprache. Leider gibt es ja nichts, was nicht noch steigerungsfähig wäre.

    Mit irgendeiner Art von Respekt hat das für mich überhaupt nichts zu tun. Demnächst lautet die Anrede womöglich: "Person*inx". Für wen und an welcher Stelle drückt sich in solchen Buchstaben-Kreationen Respekt oder auch nur Höflichkeit aus?

    ich bin froh, dass ich hier Gewohnheitstier bleiben darf :) .

    Liebe Waldhexe,

    aus deiner Schilderung sehe ich gewisse Parallelen zu meiner.

    Du bist nicht fies - es ist fies, was der Alkohol aus Menschen macht.

    Daher finde ich ich, hast Du das Recht, um freie Tage vom Elend froh zu sein. aus Deiner Schilderung lese ich, dass es bald ein "dauerfrei" sein könnte, weil ich "künstliches Koma" und "Krampfanfall" lese. Beides gab es auch zuletzt bei meinem Mann....

    ich wünsche Dir viel Kraft, vor allem für Dich!

    Liebe Sunny,

    mein aufrichtiges Mitgefühl und herzliches Beileid zu Deinem Verlust!

    Ich kann sehr gut verstehen, wie unbegreiflich das für Dich ist, einen Menschen an Alkohol komplett und für immer zu verlieren.

    Für meinen Mann wäre ich auch gern ein Anker gewesen, der ihn auf dem Weg in den Abgrund sicher zurückhalten kann.

    Funktioniert leider nicht, wenn der Betreffende mit dem Angebot nichts anfangen kann.

    ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit und alles Gute für Dein weiteres Leben!

    9Leben

    Liebe Unuk,

    in Deiner Situation bist Du, daher bestimmst Du, was für Dich Fortschritte sind und was Du bereit bist, für den Erhalt der Beziehung zu Deinem Partner mitzumachen.

    Du solltest Dich mit allem am besten wohlfühlen oder zumindest mir Dir im Reinen; reine Wonnebeziehungen ohne jegliche Trübung oder Konflikte gibt es nicht.

    Für mich liest Du Dich so, als ob du für Dich gerade in einer Findungsphase bist - mach weiter, dann kommt schon das, was zu Dir passt.

    Alles Gute!

    9Leben

    Letztendlich ist er mit dem Kleinen mit dem Zug gefahren und hat mir regelmäßige Zwischenstandsmeldungen gegeben. Er hatte drei Tage vor der Abfahrt auch nichts mehr getrunken, zumindest nicht, das ich es gerochen hätte.

    Liebe Flower,

    es ist für Eure Umstände doch sehr gut gelaufen. Du hast ihm vorher mitgeteilt, was Dir an den Reiseplänen nicht gefällt. Und Dein Mann hat Deine Sorge ja gespürt und ist sogar darauf eingegangen oder warum meldet man sonst für eine banale Zugreise immer mal wieder Zwischenstände? Ich würde eine Nachricht geben, wenn man sich zur geplanten Abfahrt im Zugabteil befindet und eine, wenn man am Zielbahnhof angekommen ist. Maximal.

    Also ist Unternehmen Familienbesuch nach bestmöglichem Kompromiss gelaufen - bravo! :)

    Liebe Jada,

    das kann ich mir gut vorstellen, wie gefrustet Du bist.

    Wie Achelias schon andeutet, steht für Dich vielleicht eine grundsätzliche Entscheidung an, wie lange Du noch an der Lebensgestaltung Deines Vaters aktiv beteiligt sein möchtest?

    Ich stelle es mir auch sehr schwer vor, den Rahmen seiner eigenen Aktivität festzulegen, wenn man beim Betreffenden nie sicher sein kann, wie ernst man seine Äußerungen nehmen kann (heute bereit zum betreuten Wohnen etc., in einer Woche gerade dazu nicht und wieder umgekehrt)....dann müht man sich, dass ein Platz frei wird, begleitet den Vater hin, und dann kommt womöglich "Was soll ich denn hier, hier will ich gar nicht sein - ich will nach Hause".

    Beim Betreuten Wohnen geht es sicher auch um die Klärung, wer die Kosten trägt. Dann kommt man um die Antragstellung für Hilfeleistungen nicht herum. Die Frage ist, wer es macht.

    Dein Vater selbst ist dazu nicht mehr in der Lage, vermute ich nach Deinen Schilderungen.

    Diesbezüglich beraten und unterstützen gehört meiner Meinung nach zu den Aufgaben des örtlich zuständigen sozialpsychiatrischen Dienstes.

    Ich wünsche Dir innere Ruhe und Abstand für passende Entscheidungen/Taten!

    Liebe Sie,

    alles gut; danke, dass du hier mitsinnierst :) .

    Bei mir etwas über ein Jahr. In meinem normalen Alltagsleben geht es mir gut. Gleichwohl begleiten mich ab und an Erinnerungsblitze an meinen Mann, z.B., wenn eine bestimmte Musik gespielt oder Filmszene gezeigt wird oder ein Passant auf der Straße mit dem Erscheinungsbild meines Mannes eine gewisse Ähnlichkeit hat oder ich ein verliebtes Paar in seiner Vertrautheit sehe. Letzteres erzeugt in mir große Sehnsucht nach dem, was mal war.

    Der große Verlustschmerz über, wie Du so prägnant geschrieben hast, das GUTE ist mittlerweile vorbei.

    Daneben ist es bei mir eben immer noch so: Wenn ich die Wörter "Alkohol" und "Sucht" lese/höre, wird in meinem Inneren noch ein anderer Erinnerungsmechanismus angeworfen. Der über die hässlichen und emotional anfressenden Zeiten, die einem eine Suchterkrankung verschafft. Einerseits ist die konkrete Erinnerung an die einzelnen Szenen jetzt natürlich schwächer geworden. Andererseits steigt meine Verwunderung über mich selbst genau wie bei Dir, und für mich bilden sich daraus zentrale Fragen, wie ich in so etwas so tief hineingeraten konnte und wie ich es sicher verhindere, dass mir so etwas jemals wieder passiert. Ohne von vornherein gegen jedermann bösgläubig zu sein.

    Deshalb hatte ich vor Wochen dann beim Internetsurfen dieses Forum gefunden und mir gedacht, jetzt ist es vielleicht doch mal an der Zeit, mein Erleben für mich bewusst zu reflektieren.

    Ich versuche Klarheit über die für mich maßgeblichen Ursachen zu finden. ich denke, Selbstwert spielt in meinem Fall eine gewichtige Rolle.

    Liebe Sie,

    ich kann Dich noch ganz gut nachfühlen, dass der Verlust des Guten natürlich schmerzt. Wäre meiner Meinung nach auch seltsam, wenn nicht.

    Zum Thema Co-Verhalten:

    irgendwo habe ich im Internet gelesen, dass man Co-Abhängigkeit in drei "Phasen" einteilt, erstens Beschützerphase, zweitens Kontrollphase und letztlich Anklagephase, die aber nicht zwingend alle und chronologisch brav hintereinander sein müssen.

    ich habe irgendwie anteilig alles gleichzeitig gelebt, und anlassbezogen hatte mal Beschützerphase, mal Kontrollphase und mal Anklagephase die Oberhand.

    Und für mich habe ich immer eine Legitimation gehabt: "Das mache ich so ja nur, weil....", mit der ich nicht mehr den Blick weiten musste und die Scheuklappen aufbehalten konnte. Wenn ich das Bild weiterspinne: Das eigentlich müde Kutschpferd, das den Karren nun schon 10 Runden gezogen hat und in den Stall oder auf die Weide zum Ausruhen will, aber das sich dem Schnalzen des Kutschers fügt, um wie von selbst auch noch die elfte, zwölfte, x-te Runde zu laufen und seine Kraft nicht für seine Freiheit, sondern für den Kutscherdienst nutzt.

    Woher kommt dann ein anderes Selbstwertgefühl? Bei mir hätte, wenn mein Mann noch lebte, erst noch viel mehr Leidensdruck entstehen müssen.

    Wie seid Ihr zu einem anderen Selbstwert gekommen? Was hat für Euch Anstöße gegeben, woran habt Ihr Euch orientiert? Hat Euch zunehmende Lebenserfahrung gestärkt?

    Wir hatten ziemlich am Anfang der Reha meines Mannes eine kleine Hochzeitsfeier eines nahen Angehörigen. Mein Mann hatte es mit seiner Bezugstherapeutin besprochen, weil der Termin kurz vor Ablauf der Sperrzeit für Angehörigenheimfahrten lag. Gastgeber und Gäste kannten seine Krankheit zu dem Zeitpunkt. Trotzdem wollten alle gern, dass mein Mann teilnimmt. Die Rehastätte war nicht so weit von dem Feierort entfernt. Organisatorisch wurde ihm seitens der Reha zugestanden, unter der Bedingung teilzunehmen, dass er am selben Tag zur Feier fährt und nach der Feier wieder in die Rehastätte zurückkehrt.

    Die Feier wurde so organisiert, dass sie am frühen Mittag begann und am frühen Abend endete. Alkohol konnte jeder trinken, aber die meisten haben Rücksicht genommen und während mein Mann dabei war, keinen Alkohol getrunken.

    Er konnte dann ja auch nur eine begrenzte Zeit dabei sein, damit er es zeitig genug in die Reha zurückschafft.

    Mir hat das damals gefallen, wie gut therapeutische Absprache und Familienorganisation ohne direkte Verknüpfung ineinander gegriffen hatten. Von meinem Mann hatte ich auf der Feier auch einen guten Eindruck, denn er wirkte die ganze Zeit nicht nervös oder unter Anspannung, sondern hat sich gefreut, dass er dabei sein konnte. Seine Verabredung mit der Reha hat er auch erfüllt.

    ich weiß noch, dass ich damals Wehmut empfand, weshalb so eine entspannte Alkoholfreiheit nicht auch schon früher möglich war. Wenn ich gewusst hätte, dass das überhaupt die letzte Familienfeier für uns gemeinsam war, wäre ich noch wehmütiger gewesen.

    Gleichwohl kann ich die Strategie, sich generell keinem Risiko auszusetzen, egal um welche Festivität es sich handelt, genauso verstehen wie eine Abschichtung nach persönlicher Bedeutsamkeit der Feier bzgl. Selbstvertrauen, Einmaligkeit, Familienbezug.

    Hochzeit der eigenen Kinder finde ich da nochmal eine ganz besondere Sache.

    Liebe Flower,

    das käme bei mir auf verschiedene Faktoren an (persönlicher Umgang des Vaters mit dem Kind, Reisemittel, Entfernung, tel. Erreichbarkeit, persönliches und von mir beobachtetesn Trinkverhalten in letzter Zeit), ob ich bereit wäre, Vater und Kind vorausziehen zu lassen.

    Ansonsten würde ich meine Besorgnis mit meinem Mann besprechen und ihn eindringlich bitten, den Abreisetermin bis zu dem Tag zu verschieben, an dem ich gleich mitkommen kann.

    Dir auch einen schönen Sonntag!

    Liebe Sie,

    wie Du Deinen Mann beschreibst, sehe ich viele Parallelen zu meinem verstorbenem Mann.

    Es ist sicher schwer, als Mutter gegenüber seinen Kindern keine Schuldgefühle zu entwickeln, wenn man mit ihnen gemeinsam durch belastende Situationen geht. Nur: Wie soll man Kinder vor etwas verschonen, solange man nicht in die Zukunft blicken kann und statt einer Marionette einen erwachsenen Menschen als Ehepartner hat, alkoholabhängig noch dazu?

    Es ist gut, dass Du gedanklich durch die Beziehung mit Deinem Mann streifst, es ist gut, dass Du, was Dich beschäftigt, bei Deiner Psychologin reflektieren kannst. Deine Gefühle werden sich nach und nach sortieren, die Deiner Kinder werden sich auch sortieren. Ich denke, er wird bei Euch allen einen festen Platz in Euren Herzen behalten. Aus Deinen Beiträgen verstehe ich, dass Ihr Euch einander gegeben habt, was jedem von Euch möglich war und so lange Ihr konntet.

    Du wirst Dich wieder aufrichten, Deine Kinder werden sich auch wieder aufrichten - alles in einem zu Euch passenden Tempo.

    Alles Gute für Euch im anders Weiterleben!

    9Leben!

    Aurora , Nova , Solea und Kintsugi ,

    vielen Dank für Eure Beiträge und Einblicke, wie Ihr Euch im Umgang mit Eurem co-abhängigen Verhalten entwickelt habt!

    Aus meiner früheren beruflichen Tätigkeit und Fortbildungen zum Thema Alkoholsucht wusste ich um den Begriff "Co-Alkoholiker", und ich muss doch sagen, dass es schon auf die Präzision der Begrifflichkeit ankommt.

    Denn in der Tat ist "co-abhängig" in jeder Hinsicht weiter gefasst. "Co-Alkoholiker" heißt bzw. hieß der Begrifflichkeit nach für mich, entsprechendes Verhalten ist auf ein Zusammenleben mit einem alkoholabhängigen Menschen begrenzt. Hat man so jemanden nicht an seiner Seite, kann man logischerweise nicht Co-Alkoholiker sein.

    Dann wäre es an dieser Stelle für mich gegessen, weil ich mir schon zutraue, aus Erfahrung bzgl. meines Zusammenlebens mit alkoholkrankem Ehemann zu lernen, und das Durchleben eines solchen Dramas für mich kein zweites Mal in Frage kommt.

    Jedoch unter der Bezeichnung "co-abhängig" kann ich mich erst in eine weitergehende Reflektion begeben, weil in dieser Begriff eher indiziert, dass es um etwas generelleres in meinem Verhaltens-/Persönlichkeitstypus geht.

    Was mich zum nächsten Punkt bringt, für mich zu klären, ob sich mein Co-Verhalten hauptsächlich durch das lange Zusammenleben entwickelt hat, als erworbenes Verhaltensmuster, das ich durch bewusstes Gegensteuern mit neuen Verhaltensweisen überschreiben kann oder ob es maßgeblich Wesensveranlagung ist, die mich als Automatismus in co-abhängiges Verhalten führt. Aus ersterem wird die Lösung nach Jahrzehnten Einschleifen schon schwer, bei Letzterem wäre es noch härter.

    Nehme ich erstmal zuversichtlich an, meine Co-Abhängigkeit beruht hauptsächlich auf erlernten Verhaltensmustern.

    Ich denke, dazu muss ich noch für mich klären, in welche Richtung ich meine Bedürfnisse anders als bisher definiere bzw. auf einen neuen Level setze.

    Dazu kommt jetzt gerade das Lied von Gitte Haenning in den Sinn "Ich will alles, ich will alles und zwar sofort, eh der letzte Traum in mir zu Staub verdorrt... ich will alles, ich will alles, sperr mich nicht ein, ich nie mehr zu früh zufrieden sein....".

    Sowas frage ich manchmal, weil wir ja ein Suchtforum sind. Zwar speziell für Alkoholiker und co-Abhängige, aber es gibt ja Mehrfachsüchte bzw. Suchtverlagerung.

    LG, Linde

    Liebe Linde,

    danke für Deine Antwort. Hat Dich ein bestimmter Beitrag von mir oder meine Diskussion um Begrifflichkeiten dazu motiviert, mir die Frage erst ein paar Wochen nach meiner Anmeldung zu stellen?

    Aber was ist mit ganz grundsätzlichen Co abhängigen Strukturen? Bist du nach deinem Selbstverständnis geheilt, nachdem dein Mann nicht mehr da ist? Warst du nach deiner Definition nie süchtig?

    Liebe Lea,

    genau darüber bin ich mir noch nicht ganz schlüssig.

    ich weiß nicht sicher, ob meine co-abhängige Verhaltensweise in der gelebten Ausprägung auf meinen Mann mit nur seinem individuellen Persönlichkeitszuschnitt begrenzt bleibt. Was ich sicher weiß ist, dass ich noch nicht alles klar und abschließend verarbeitet habe.

    ich wüsste derzeit nicht, zu wem ich mich unterbewusst hingezogen fühle, und daher denke ich schon, dass ich noch ein Risiko mit mir herumtrage, wieder co-abhängiges Verhalten an den Tag zu legen.

    Was ich ja aber gerade auf keinen Fall wiederholen will.

    ich denke, dafür muss ich für mich neue Grenzen definieren. Das wird ein Stück Arbeit. Mir wurde schon als Kind gesagt: "Du bist doch so sozial." Im Sinne von hilfsbereit. Und: "Du kannst Dich gut zurücknehmen und anpassen". Für beides habe ich natürlich schon immer Grenzen gehabt, aber die sind weit gesteckt. Geduldig warten und beharrlich sein kann ich auch gut. Ich denke, auch aus all dem ist in mir bezüglich meines Mannes (an anderen habe ich zum Glück keine Erfahrung, daher ist mein Mann die einige Referenz) die Co-Abhängigkeit erwachsen.

    Dazu kam natürlich das reale Beziehungsleben, namentlich Ehe und Familie, was ich funktional erhalten wollte und mit dieser Motivation automatisch mein co-abhängiges Verhalten entzündet habe.

    Elly ,

    der Begriff Co-Alkoholiker ist im Internet genauso zu lesen wie Co-Abhängigkeit.

    Da frage ich mich dann schon, ob es dir bei der aktuellen Diskussion nicht eher darum geht, dich nicht selbst als Co Alkoholikerin benennen zu wollen.

    Liebe Lea,

    es kostet mich keine Überwindung, mein Verhalten bzgl. meines verstorbenen Mannes als co-abhängig zu bezeichnen: Das war ich durchgehend.

    ich habe viel über Begrifflichkeiten nachgedacht und gegooglet, aber es gibt keine nuancierten Alternativbegriffe. Mich irritiert unverändert die zusammengefügte Bezeichnung "Co-Alkoholiker". Ich assoziiere damit zu sehr eine stoffgebundene Abhängigkeitserkrankung und fühle mich mit dieser Bezeichnung gar nicht angesprochen.

    Nun kann man natürlich sagen, für den Co ist eben der Alkoholiker der Suchtstoff, deswegen bleibt man bei ihm und bin ich eben geblieben. Im Buch Robin Norwood ist die Rede von "der Sucht, gebraucht zu werden", also irgendeine Form, sich selbst über seine Taten und Duldsamkeit rund um den Alkoholiker in der eigenen Bedeutung aufzuwerten, die man sich sonst nicht geben kann.

    Es behagt mir nicht, einen Menschen als Suchtstoff zu sehen. Ich nehme an ihm ja schließlich keine Prise oder kaue ihm ein Stück ab und fühle mich dann wie berauscht oder wie abgeschaltet von Problemen/Schmerzen. Deswegen gefällt mir persönlich für mich die Bezeichnung co-abhängig besser, weil "abhängig" für mich für mich stoffgebundene und ungebundene Süchte einschließt.

    Das zu meinem Tanz um die Formulierung.