Beiträge von Evelin

    Ganz lieben Dank für eure warnenden Worte!

    wenn du doch ein Weizen getrunken hättest?

    Ich hatte keinen Zweifel daran, dass mein NEIN so klar ist, dass ich diesen Schritt nicht tun werde. Das war meine Grundvoraussetzung, sonst wäre ich niemals hingegangen.

    wenn du doch ein Weizen getrunken hättest?

    m Anfang die Risikominimierung so essentiell ist .

    Ja! Und ich nehme das auch sehr ernst! Gestern war die erste Situation, in die ich seit längerem wieder gegangen bin. Und im Vordergrund stand, dass es mir sehr wichtig ist teilzunehmen (nicht zu experimentieren) weil ich sonst an einer zweitägigen Veranstaltung am kommenden Wochenende nicht teilnehmen kann - und die trägt sehr viel zu meiner Ausgefülltheit und meiner Zufriedenheit bei! An dem Wochenende bleibe alle über Nacht, weil es 150 km einfach zu fahren sind… Ich fahre Heim, weil ich mich dem Zusammensitzen am Abend, wo sicher Alkohol getrunken wird und ich nicht gut ausweichen kann, nicht aussetzen will….ich fahre lieber zusätzlich 300 km!

    Vielleicht war es ein Vabanquespiel…. vielleicht hatte ich auch ein gutes Gefühl, für das, was ich gut stemme oder nicht….

    Ich weiß, dass meine Abstinenz noch sehr frisch ist, ich weiß, dass sie sehr zerbrechlich ist, ich weiß, dass ich nie mehr Alkohol trinken will, und ich weiß, dass ich sehr, sehr aufmerksam sein muss!

    Ich bin dankbar und demütig, dass ich ein so schönes Leben habe und jetzt schon 11 Wochen und einen Tag geschafft habe! (Ich weiß…. Verflixt kurz, im Vergleich zu anderen hier 🫣)

    Danke, dass ihr mit auf mich aufpasst!

    Evelin

    Dachte immer, ich bin ein Langschläfer.

    Das hat sich bei mir leider nicht geändert 🤣 mir wird immer klarer, dass ich auch ohne Alk eine Nachteule bin!

    Willkommen Sonja,

    diese Spirale kenne ich auch sehr gut! Vor allem dieses Aufwachen in der Früh, wieder diese Reue, Frust auf mich selber, wieder versagt zu haben!


    Grüße

    Evelin

    Heute bin ich besonders froh wieder zufrieden und nüchtern auf meinem Gemütlichen Sofa zu sitzen!

    Heute musste ich zu einer Besprechung an einem Ort, an dem ich ab und zu ein bis zwei Weizen mitgetrunken habe. Ich hatte im Vorfeld auch keine Sorge, dass ich Saufdruck bekomme, aber in mir ist eine ganz tiefe Angst, dass etwas passieren könnte, was mich trinken lässt und eine allgemeine Unsicherheit, weil ich auch gar nicht weiß, wie ich auf solche Situationen reagiere….

    Es ist alles gut gegangen. Ich hatte kein Geld dabei, von den zehn Anwesenden haben nur zwei was alkoholisches getrunken, und die beiden saßen nicht in meiner Nähe. Während der Besprechung waren meine Gedanken nicht beim Alkohol und auch danach hatte ich bisher keinen Suchtdruck - jetzt harre ich der Dinge und warte, was sich in mir entwickelt.

    Ja, ich hätte absagen können, das wäre aber anschließend mit einem großen organisatorischen Aufwand verbunden gewesen. Außerdem wollte ich auch wissen, wie ich auf diese Situation reagiere…

    Allen eine gute Nacht!

    Evelin

    Jeden Tag, sich erneut abzufüllen und sich am Ende des Tages vorzunehmen, es am nächsten Tag sein zu lassen. Dieser Vorsatz, war aber jedes Mal vergeblich, beziehungsweise nicht vor langer Dauer. Mit offenen Augen in den gesundheitlichen Ruin zu gehen. Das trinken nichts lassen

    Ja, liebe Märchenfee,

    was für ein verzweifelter Kreislauf…. Ich bin auch sowas von froh diesem entkommen zu sein und werde äußerst achtsam sein, das ich in diese Mühlen nicht mehr hineingerate!

    Genieße dieses wiederkehren der Gefühle, Wünsche, Hoffnungen in vollen Zügen 💐

    Liebe Grüße

    Evelin

    Hallo zusammen,

    habe wieder ein paar zufrieden Tage hinter mir und Alkohol spielt momentan, außer wenn ich hier lese oder schreibe , keine Rolle in meinem Alltag, meinen Gedanke und auch nicht in meinem Umfeld.

    Habe gestern eine tolle Skitour gemacht… knietiefer Powder bei der Abfahrt…. Dieser Tag hat so intensive schöne Gefühle bei mir hinterlassen, dass ich wohl noch ein paar Tage davon zehren kann. Ich bin sehr dankbar, dass ich mir keine meiner Gefühle mehr mit Alkohol versauen muss! Dass Gefühl frei zu sein ist unbeschreiblich schön.

    Allen einen guten Start in die Woche!

    Evelin

    So schön eure ganzen Beiträge! Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit hierfür nehmt!

    Habe wieder schöne Denkanregungen bekommen!

    Oder bedauerst Du einfach nur, dass diese Zeit in Clubs hinter Dir liegt?

    Vielleicht nicht, dass die Zeit der Clubs hinter mir liegt, aber vielleicht ist es das „normale“ Gefühl, das oft auftritt, wenn man zu etwas „nie mehr“ sagen muss/will. Einfach ein kleiner Abschied, ein Bedauern, auch wenn mir Tanzen gar nicht so wichtig war und es sowieso immer auch anstrengend war (Lärm/Leute). Is ganz witzig: nachdem ich das für mich erkannt habe, macht es mir gerade gar nichts mehr aus, eventuell nie mehr tanzen zu gehen 🙈 (die Erfahrung mache ich oft:ein Gefühl will gesehen werden, wenn das geschehen ist, kann es sich auch wieder zurückziehen…)

    Ja und da muss dann eben erstmal ein gutes Grundgerüst vorhanden sein

    Und da bin ich erst am Anfang. Wie merke ich denn, dass mein Gerüst gut ist? Es ist ja nicht allein die Zeit, die ein Gerüst zu einem guten macht.

    Schönen Abend!

    Evelin

    Hallo zusammen,

    hier auch mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Ich bin noch im (abstinenten) Rennen und außer, dass ich gerade durchgehend müde bin, weil ich lauter Zusatztermine habe, geht es mir sehr gut mit meinem nüchternen Leben. Ich lese hier viel, mache mir so meine Gedanken über das Geschriebene, nehme mit, was ich gebrauchen kann, lasse liegen, was für mich gerade nicht relevant ist. Bin regelmäßig in den Bergen und der Kletterhalle unterwegs und genieße meine Freiheit!

    Ich bin heute 10 Wochen abstinent und manchmal fühlt es sich so an, als wäre es schon ewig so. Ich hatte die letzte Zeit keinen Saufdruck, denke kaum an Alkohol und es fühlt sich gerade so selbstverständlich an, dass ich keinen Alkohol trinke. War aber auch nur in „sicheren Gewässern“ unterwegs. Wobei das für mich nicht schwer ist: ich war sowieso selten in Kneipen, Clubs etc. unterwegs- einfach weil ich viele Menschen um mich rum und Lautstärke häufig nur schwer ertrage. Vielleicht mal Essengehen, ja, aber das fehlt mir momentan auch nicht.

    In Clubs spielt immer "irgendetwas" eine Rolle.


    Und ich denke viel darüber nach, ob ich tatsächlich nie mehr in einen Club gehe, was ja heißen würde, ich würde mich entscheiden nie mehr tanzen zu gehen. Ich habe für mich noch keine Antwort gefunden und momentan ist es auch nicht relevant für mich. Aber auch wenn im Club immer etwas eine Rolle spielt, ist es denn nicht entscheidend, ob es für mich eine Rolle spielt?
    Na ja, noch ist es für mich eh zu früh, so etwas zu wagen. Ich werde mich zu gegebener Zeit damit auseinandersetzen.

    Allen eine gute abstinente Zeit

    Evelin

    ch werde dieses Aber aktuell nicht los, es ist eine nicht enden wollende Diskussion in meinem Kopf

    Versuche darauf zu vertrauen, dass es besser wird! Vielleicht kannst du dich von lieben Menschen besuchen lassen? Dann bist du nicht die ganze Zeit allein und musst das Haus trotzdem nicht verlassen…

    Ich kann sehr gut nachfühlen wie es dir geht: rausgehen birgt die Gefahr Mist zu bauen, daheim bleiben verstärkt die Depression… und in Phasen, in denen ich tiefer in der Depression stecke ist eh alles egal - was es schwieriger macht keinen Mist zu bauen…

    weil sie die "Persönlichkeit" so verändern.

    Da muss ich dir widersprechen! Meine Persönlichkeit hat sich nicht verändert! Bei mir war eher das Problem, dass ich es als Versagen empfunden habe , nicht ohne Medis klarzukommen. Mein Psychiater sagte dann, dass jemand, der sich ein Bein gebrochen habe, ja auch ein Hilfsmittel nehme, bis er wieder gut laufen kann…

    Schicke dir viel Kraft!

    Evelin

    Liebe(r) Lavendelfuchs,

    ich möcht mich den anderen anschließen: die Antwort hast du schon tief in dir drinnen…

    Ich tendiere dazu mich „einzusperren“ in dem Sinn, dass ich mir nicht mehr erlaube rauszugehen, wenn etwas kritisch sein könnte… und ich an deiner Stelle würde mich an dem Abend zuhause einsperren, mir was leckeres zu essen machen und einen schönen Film schauen…

    Einen Plan B brauche ich momentan nicht, ich halte kleine Leerräume gut aus. Ich weiß aber, dass es jederzeit wieder schwieriger werden könnte. Sobald ich das wahrnehme, wird das Netz aus Struktur wieder ganz eng um mich gelegt!

    Liebe Grüße

    Evelin

    Hallo Lavendelfuchs,

    das Gefühl kenne ich gut! Ich schaffe mir eine Struktur, um mich am Laufen und auf dem richtigen Weg zu halten, und dann läuft etwas nicht nach Plan - Leere macht sich breit und ungute Gedanken haben Platz… Ich hatte gerade in der „Anfangszeit“ immer auch einen Plan B….

    Inzwischen ist es mir schon eine ganz Weile nicht mehr passiert….

    Viel Kraft und Durchhaltevermögen!

    Evelin

    Hallo zusammen,

    ich bin noch dabei: abstinent und frei und mir geht es momentan sehr gut damit. Es sind jetzt schon etwas über zwei Monate und ich freue mich sehr, dass ich die letzten Tage überhaupt keinen Saufdruck hatte.

    Ich hatte zwei Einladungen zu Treffen mit FreundInnen bzw KollegeInnen. Und bei solchen Gelegenheiten trinken zwar nicht alle und die, die trinken nur in Maßen, aber dem wollte ich mich noch nicht aussetzen und habe abgesagt.

    Dafür war ich wieder in der Natur unterwegs: Skitour und heute Skifahren - ein Traum! Heute Mittag sind wir eingekehrt und mir ist so richtig aufgefallen, wie normal der Alkoholkonsum in unserer Gesellschaft ist: bestimmt an jedem zweiten Tisch wurden mittags Bier oder Stärkeres konsumiert… wir haben schnell einen Kaffee getrunken und sind wieder auf die Piste!

    Ich freue mich über jeden Tag, an dem ich nüchtern, gesund und zufrieden mein Leben genießen kann!

    Allen eine schöne Restwoche!

    Evelin

    Dann ist es vielleicht eine Depression, die behandelt werden sollte

    Ja, ich habe Depressionen, nehme schon lange Medis und bin in Therapie....


    Ich bin frei…

    Ja, die guten Gefühle durch Sport etc sind nur - wie soll ich sagen: eine Brücke, ein Zwischenschritt - das größte Geschenk ist die Freiheit! Frei zu sein von diesem Zwang, frei zu sein von quäldenden Gedanken, wie ich es nur schaffen soll, wieder einen Tag nicht zu trinken, frei zu sein jederzeit Autofahren zu können, z.B. wenn ich eine meine Töchter irgendwo abholen soll, frei zu sein vom Kater am nächsten Morgen, frei zu sein von der Leistungsminderung durch Alkohol! Diese Freiheit möchte ich nicht mehr missen!

    Du musst unter Leute Freunde haben

    Ich bin sehr viel unter Leuten... ist für mich aber immer eine Gratwanderung: Ich halte viele Menschen, hohen Geräuschpegel usw schlecht aus. Brauche viel Zeit und Ruhe für mich, um mich innerlich in Balance zu halten. Bin aber meistens mit Menschen, die mir guttun, beim Sport unterwegs, nachcher treffe ich mich mit Freunden zum Kaffeetrinken, wenn ich beim Pferd bin habe ich nette Unterhaltungen mit den anderen.

    Liebe Grüße

    Evelin

    Hallo liebes Forum,

    auch heute habe ich es wieder geschafft mir einen sehr schönen abstinenten Tag zu machen: Lang schlafen mit Frühstück und lesen im Bett, Tier versorgen, klettern und ausreichend Sofazeit! Zum Abendessen habe ich mir dann noch einen leckeren Salat gemacht und bin jetzt sehr zufrieden!

    habe jeden Artikel in die Hand genommen und entschieden, was ich noch behalten will und was ich nicht mehr brauche.

    …. und ich brauche so Vieles nicht (mehr)🙈 Mir tut entrümpeln total gut; jedes Mal, wenn ich zum Wertstoffhof fahre, freue ich mich wie ein kleines Kind!

    Ich habe gestern mit einer Freundin telefoniert, die mir erzählt hat, dass sie seit einem Monat jeden Tag 10 Dinge im Haushalt entsorge, die sie nicht mehr braucht - das will sie das ganz Jahr 2024 durchhalten…. Ich denke, ich werde zunächst im Januar jeden Tag 5 Artikel „rausschmeißen“ - der Weihnachtsbaum wird morgen der erste sein!

    Sein Zuhause meiden finde ich schwierig.

    Wie wahr… zumal ich mein Zuhause an sich total liebe!!! Ich habe nach den Gründen gesucht, warum ich zuhause alleine getrunken habe. ALLEIN natürlich, weil mein Image nicht beschädigt werden soll, ALLEIN ZUHAUSE weil ich mich vielleicht einsam gefühlt habe und es mir vielleicht doch schwerer fällt mit dem Weggang der Kinder (zumindest unter der Woche) umzugehen, als ich es mir eingestehen will. GETRUNKEN auch als „Belohnung“, dass ich wieder einen Tag gemeistert habe.

    Das sind meine Ansatzpunkte: mich mit der Traurigkeit, die aufkommen könnte auseinandersetzen (Therapie) und mir andere Dinge schaffen, die ein gutes Gefühl, ähnlich einer Belohnung, bringen - das ist mein Sport 👍

    Allen einen schönen Sonntag

    Evelin

    Hast du dich schon immer so sportlich betätigt

    Hallo zusammen,

    ich habe schon immer sehr viel Sport gemacht, ich bin vor allem 2-3 Mal die Woche gejoggt, was für mich der beste Stimmungsaufheller ist. Inzwischen habe ich aus gesundheitlichen Gründen eher auf den Crosstrainer umgeschwenkt, was auch sehr gut tut. In den Bergen war ich auch schon immer unterwegs.

    Geändert hat sich seit meiner Abstinenz, dass ich in den Abendstunden vor dem Sofa fliehe: Allein zuhause - das war meine Trinkzeit… Ich bin also eigentlich öfter sportlich unterwegs, als mir guttut. Ich brauche auch viel Zeit für Erholung und der Schlaf kommt dann öfters zu kurz. Da muss ich noch einen ausgewogeneren Weg finden.

    Ich war auch heute wieder auf einer Skitour, was wieder sehr gut getan hat! Ich bin sehr dankbar, dass ich körperlich so fit bin und gesund! Und ich bin sehr dankbar, dass ich auch heute nüchtern bin und morgen ohne jegliche Alkoholfolgen aufwachen werde.

    Und ich bin froh, dass ich die letzten Tage keine schwierigen Situationen in Hinblick auf Alkohol zu meistern hatte. Die Feiertage mit ständigem Zusammentreffen mit vielen Menschen sind vorbei, Besuch ist weg und es ist wieder Ruhe eingekehrt.

    Allen eine schöne Zeit!

    Evelin

    Hallo Maeron , hallo alle zusammen,

    ich bin heute 8 Wochen abstinent und freue mich, dass es mir fast durchgehend leicht fällt, mein Leben ohne Alkohol zu leben.

    Wir haben Silvester zu fünft verbracht, waren alle stocknüchtern und sind auf einen kleinen Berg gelaufen, um das Feuerwerk von oben anzuschauen. Es war sehr schön.
    Insgesamt schaffe ich es gut für mich zu sorgen, ich unternehme viel (Klettern, Skitouren), was mir guttut. Wenn ich mich körperlich betätige, bin ich sehr zufrieden und innerlich im Gleichgewicht. Die Gefahr von Saufdruck ist dann wesentlich geringer.

    Ich habe mich in der letzten Woche „verkrümelt“, da ich gemerkt habe, dass mir manches nicht guttut. Ich bin natürlich hier, um von euren Erfahrungen zu profitieren. Ich empfinde die Kommunikation hier aber manchmal als nicht „gewaltfrei“, in dem Sinn, dass mein Verhalten bewertet und auch provoziert wird. Ich kenne gewaltfreie Kommunikation auch von anderen Selbsthilfegruppen - das kann ich besser in mein System integrieren. (Das ist keinesfalls eine Aufforderung euer Verhalten zu ändern, das ist halt in diesem Forum so, ich erkläre nur, warum ich mich etwas rar gemacht habe)

    Hartmut : Danke, dass du mir das mit dem Überschreiben / Löschen nochmal dargelegt hast. Ich kann nachvollziehen, was du mir sagen willst, und das was ich damit sagen wollte ist gar nicht so weit weg.

    Ich denke, du meinst beim aufkommenden Saufdruck? Dann ist das auch mein Vorgehen gewesen. Der "Notfallkoffer"

    Ich meinte es eher so, dass wenn ich in den Abendstunden einkaufen gehe, auch wenn ich noch keinen Saufdruck habe, besteht die Gefahr, dass sich in mir ein Schalter umlegt und ich mir etwas kaufe.

    Vielen Dank, dass ihr mir immer wieder Mut macht!

    Gute Nacht!

    Evelin