Beiträge von Nayouk24

    Kennst du die HALT-Regel, wenn nicht, hast du einen Teil davon entdeckt.

    H A L T !

    H - Hungry - Hunger vorbeugen - Gut essen! Und auch das Trinken nicht vergessen!

    A - Angry - Ärger vorbeugen oder abbauen.

    L - Lonley - Sich in der SHG oder nahen Menschen anvertrauen. Nicht einsam bleiben.

    T - Tired - Bei Müdigkeit sofort gegen wirken. Sich Ruhe gönnen, genügend schlafen bei Erschöpfung

    HALT-Gefühle sind starke Gefühle, die Suchtdruck auslösen können. Daher ist es wichtig, dass ich sie erkenne und frühzeitig dagegen wirke oder sie gar nicht erst entstehen lasse.

    Alles richtig gemacht:thumbup:

    Hallo Robbie,

    Sehr gut, den ersten wichtigen Schritt hast du gemacht. Nur im nüchternen Zustand kannst du gut für deine Mutter da sein.

    Da du nun in die Abstinenz gestartet bist und derzeit einen ärztlich begleiteten Entzug machst sende ich dir den Link für deine Bewerbung zur Freischaltung für den offenen Bereich.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.

    Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Die Erkenntnis, dass ich Alkoholiker geworden bin, war der wichtige Schritt hin zur Akzeptanz der Krankheit.

    Ein weiterer Austausch mit Gleichgesinnten kann erst erfolgen, wenn du bei der Entgiftung ärztlich begleitet wirst oder nach 7 Tagen Abstinenz.
    Sei morgen offen und ehrlich zu deiner Ärztin, auch was das Trinkverhalten und die Trinkmenge angeht.
    Nur dann kann die Ärztin dich richtig einschätzen und dir effektiv helfen.

    Melde dich nach dem Arztbesuch, wenn du weisst, wie es weiter. Viel Erfolg für Morgen.

    Viele Grüsse

    Nayouk

    Hallo Robbie,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.

    Ist es besser stationär oder ambulant zu entgiften. Ich habe morgen einen Termin bei meiner Hausärztin.

    Der Besuch bei deiner Ärztin ist genau der richtige Schritt und was deine Frage betrifft, das besprichst du morgen bei deiner Ärztin, denn da gibt es keine pauschale Antwort.
    Deine Ärztin sieht dich, hört dich, untersucht dich und dann kann sie eine Entscheidung treffen. Wir hier sind eine Selbsthilfegruppe und keine Ärzte.

    Wenn du die letzten Tage nichts mehr getrunken hast, befindest du dich im kalten Entzug und der kann lebensgefährlich werden.

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.
    Wie sieht es da bei dir aus, siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?

    Viele Grüße

    Nayouk

    Hallo Stasik,

    Jetzt kann dein neues Leben beginnen.

    Da du in die Abstinenz gestartet bist und derzeit einen ärztlich begleiteten Entzug machst sende ich dir den Link für deine Bewerbung zur Freischaltung für den offenen Bereich.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon vorgestellt hast.

    Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Herzlich willkommen auch von mir, tstoller.

    Alkoholismus ist in erster Linie eine psychische Erkrankung und kann mit massiven körperlichen Symptomen einher gehen, Entzugserscheinungen und Organschäden.

    Zuerst muss der Körper entgiftet werden, das dauert ca. 7-10 Tage.
    Und dann beginnt die Arbeit an der Psyche.

    Gehe morgen zum Arzt und bespreche alles mit ihm, sei ehrlich was deine Trinkmenge und deine Beschwerden angeht, nur dann kann er dir effektiv helfen.

    Viele Grüsse
    Nayouk

    so oft ich auch versuche mit Logik dagegen zu gehen

    Die Sucht hat ihre eigene Logik und die ist anders als deine.

    „Komm, hast es so lange geschafft, nur ein oder zwei Bier werden dich schon nicht umbringen, das Ganze war doch gar nicht so schlimm.“

    Deine Suchtstimme.

    Sobald sie bei mir aufkommt, würge ich sie ab, kann auch mal drastischer ausfallen. Wichtig, keine Diskussion. Raus aus der Situation und ablenken. Die Suchtstimme als solche erkennen und entlarven.

    "Du schon wieder, lass mich in Ruhe, geh in deine Ecke und trockne weiter vor dich hin". Punkt, Ende!

    Das kannst du erlernen. Das Suchthirn kann sich immer mal wieder melden, aber es wird weniger, wenn es keinen Ansatzpunkt findet.

    Hallo Stasik und willkommen auch von mir.

    Die Entgiftung geht am Dienstag um 09:00 Uhr los.

    Das ist ja sehr bald und bis dahin, gilt es einen "kalten Entzug" unbedingt zu vermeiden.

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Ein weiterer Austausch hier für dich kann ab ärtzlich begleiteter Entgiftung beginnen.
    Melde dich, sobald du in der Klinik bist, dann kann es für dich hier weiter gehen oder wenn du noch weitere Fragen hast.

    Viele Grüsse
    Nayouk

    Jetzt fühle ich mich trotzdem ein wenig frustriert, obwohl ich echt zufrieden sein könnte, wie ich mich geschlagen habe. Aber vielleicht ist die Sucht gerade bockig und das färbt ein bissel ab.

    Da die Sucht nur mit Alkohol funktioniert, kann es schon sein das sie bockig war, aber "abgefärbt" wäre mir unheimlich.

    Das Belohnungssystem im Gehirn hat lange mit Alkohol funktioniert, Alternativen können erlernt werden.
    Damit das funktioniert müssen sich Strukturen im Gehirn neu bilden und das dauert seine Zeit.
    In der Zwischenzeit kannst du etwas nachhelfen, indem du dich mit etwas Schönem, Angenehmen belohnst.
    Dein Gehirn ist sehr aufmerksam und wird es sich merken;)

    Zum Glück hast du sie nicht mehr benutzt, ich mag mir gar nicht vorst...

    Die innere Unruhe und das zittrige Gefühl am ganzen Körper hatten noch zugenommen, wenn ich damit was sägen wollte,

    Es muss ja nicht gleich die Kreissäge sein, aber alles Zusätzliche war ein Akt der Überforderung und so habe ich mich von vielem schleichend verabschiedet.
    Dann ist es umso schöner, wenn ich heute diese Dinge wieder machen kann. Manchmal beschleicht mich diese innere Unruhe noch, wie ein altes Muster und wenn ich mir dessen bewusst werde, ist sie weg.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, KleineWolke .

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Findet ihr es also eher gefährlich/schlecht, an den „Trinkgewohnheiten“ festzuhalten, wenn man sie mit alkoholisch-konditionierten Getränken ohne Alkohol ersetzt, wenn das hilft abstinent zu bleiben?

    Es ist sehr riskant und ein Grund für Rückfälle.

    Lernen die Sucht zu kontrollieren heisst, gewohnte Verhaltensmuster durch neue zu ersetzen und das kann ich nicht, indem ich so tue, als ob nichts passiert wäre.
    Es ist die Verknüpfung zu Alkohol. Das Gehirn hat alle Sinneseindrücke in Verbindung mit Alkohol gespeichert, denn es verbindet etwas vermeintlich Positives damit. Alkohol erzeugt Glücksgefühle durch Dopaminausschüttung.

    Damit mein Suchthirn nicht durch diese verbundenen Reize getriggert wird, gilt es diese strikt zu vermeiden.

    Was aussieht, riecht und schmeckt wie Alkohol ist für mich tabu.
    Wenn ich ein alkoholfreies Bier trinke, setze ich mich diesem Risiko aus.
    Noch schlimmer ist, das Suchthirn hat "gesehen" und "gerochen", dass ich offensichtlich Alkohol trinke.
    Es wähnt sich schon am Ziel, doch die erwartete Wirkung des Alkohol im Gehirn bleibt aus!
    Das kann fatal sein, weil das Suchthirn jetzt erst richtig in Fahrt kommen kann.
    Suchtdruck könnte aufkommen, ich werde gereizt, unruhig und missgelaunt und um dem ganzen ein Ende zu setzen, trinke ich irgendwann ein richtiges Bier.
    Dieser Mechanismus bleibt dem Alkoholiker ein Leben lang erhalten und bedeutet für ihn ein Risiko.