• Ich komme gerade nach Hause von der Achtsamkeitsgruppe. Es ist eine kleine Gruppe - nur 5 Personen -,die von 2 Therapeutinnen geleitet wird. Heute lag der Fokus auf Vorstellung, Erwartungen, Herausarbeiten, was wir mit Achtsamkeit verbinden und 5minütige Atemübung (die wir als Hausaufgabe täglich wiederholen sollen).

    Eine Einheit dauert 1 1/2 Stunden und beginnt jedes Mal mit einer Stilleübung.
    Die nächsten 7 Einheiten befassen sich mit Körperwahrnehmung, Sinne (wie wir die Welt wahrnehmen), bewegte Achtsamkeit (???), Gedanken und Gefühle, Freundlichkeit und Kommunikation, Wiederholung und Wünsche und schließlich Reflexion und Abschluss. Nach jeder Einheit gibt es eine entsprechende Hausaufgabe.

    Ich wünsche mir, dass ich durch diesen Kurs lerne, mich anzunehmen, meine Schwächen zu akzeptieren, mich entspannen zu können und vor allem Gefühle wieder zuzulassen und nicht als hinderlich bei der Funktionsfähigkeit zu unterdrücken.

    Insgesamt war es eine sehr angenehme Runde, an der nicht nur Alkoholiker teilnahmen, und ich bin gespannt, was mich da weiter erwartet.

    Meine ersten 2 Topflappen sind fast fertig und ich beginne mit der Großproduktion :). Scherz beiseite, aber meinen ersten Auftrag habe ich schon. Meine ältere Tochter würde sich über ein Paar freuen.

    Gestern dachte ich, ich werde krank. Da kam mir doch plötzlich der Gedanke, zu Hause Hanteltraining für die Arm- und Oberkörpermuskulatur zu machen. Nur, es blieb nicht bei dem Gedanken . Ich stand wirklich auf, suchte die Hanteln, entfernte die Staubschicht und … trainierte - zunächst noch mit adäquaten Einheiten und geringen Gewichten.Wenn ich mir nach dem heutigen Schontag für die Muskulatur morgen erneut die Hanteln greife, stimmt mit mir wirklich was nicht. - Quatsch, natürlich ist mit mir alles ok, aber statt „ich sollte mal wieder … ok morgen fang ich an …“ habe ich meinen Gedanken sofort in die Tat umgesetzt. Das habe ich schon lange nicht mehr gemacht.

    Ich freue mich einfach, weil mein Leben sich positiv verändert und ich im Moment einfach nur zufrieden mit mir bin.

    LG Kyra

  • Hallo Kyra,

    noch ein verspätetes Herzliches Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Ich lese heute das erste Mal bei dir und was ich da lese, liest sich für mich so klar … so sortiert…sehr selbstbestimmt.

    Ich habe mich auch, als ich nüchtern wurde, an alte Hobbies erinnert und sie neu für mich entdeckt. Erstmal war es mir wichtig, die viele neu gewonnene Zeit zu füllen. Mich auf mich konzentrieren, meine Abstinenz zu festigen und mir dabei bewusst machen, dass es absolut notwendig ist, keinen Alkohol zu trinken, wenn ich leben will. Und (wieder) leben wollte ich.

    Meine Abstinenz ist für mich absolut notwendig, völlig unabhängig davon, was andere trinken.
    Ich bin Alkoholiker. Andere vielleicht nicht.
    Beim Thema Alkohol sind meine Gedanken nur bei mir, denn mein Leben ist zu Ende, wenn ich wieder trinken würde. Was andere tun, kann ich nicht beeinflussen. Die Welt wird nicht trockener, nur weil ich nix mehr trinke. Ich habe mir meine nüchterne Zone in meinem Kopf geschaffen. Den nehme ich ja überall mit hin, egal, wo ich hingehe und egal, wer da vorbeikommt.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Nayouk24 17. Januar 2026 um 22:53

    Hat den Titel des Themas von „Kyra - Ich stelle mich vor“ zu „Kyra - Mein Weg“ geändert.
  • Die Welt wird nicht trockener, nur weil ich nix mehr trinke. Ich habe mir meine nüchterne Zone in meinem Kopf geschaffen. Den nehme ich ja überall mit hin, egal, wo ich hingehe und egal, wer da vorbeikommt.

    Danke für deine Willkommensgrüße Stern

    Das mit der nüchternen Zone im eigenen Kopf hört sich für mich richtig gut an. Die Vorstellung kommt meiner Wesensart entgegen.
    Hattest du da bestimmte Vorgehensweisen, Rituale o.ä., um die Zone zu erschaffen?

  • Mir ist heute ein neuer Titel für meinen Faden in den Sinn gekommen.

    „Mein Weg“

    Wie es dazu kam?

    Vor längerer Zei habe ich mal in einer sehr schweren Zeit im Rahmen einer Ergotherapie ein Bild gemalt.
    „Indian Summer“ war das Motiv: in der Mitte verlief ein geschwungener Pfad, an beiden Seiten gesäumt von einem dichten Wald in warmen Herbsttönen. Am Ende des Horizonts entstand unbeabsichtigt ein Sonnenaufgang, ein Licht.
    Dieses Bild wurde für mich ein Sinnbild für den Weg aus meiner damaligen Krise und ich betitelte es mit „Mein Weg“. Irgendwann habe ich es nach Überstehen der Krise weggepackt.

    Heute dachte ich ohne Grund an dieses Bild und es fügte sich zu einem neuen Sinnbild zusammen.
    Der Pfad ist der Weg, den ich am 26.11.2025 begonnen habe zu beschreiten, der Weg in die lebenslange Abstinenz. Er ist nicht immer leicht zu begehen, es liegen Steine im Weg, die ich wegräumen oder umgehen muss. Die Steine sind suchtfördernde Situationen, denen ich begegne. Sie sollen mich immer daran erinnern, den Weg nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, immer darauf zu achten, dass ich nicht mangels Aufmerksamkeit über sie stolpere, strauchle. Das Licht stellt für mich die Abstinenz dar. Bei jedem Schritt habe ich sie vor Augen. Der Wald ist die Sucht, will mich durch seine Farben verlocken hineinzugehen. Wenn ich allerdings den Pfad verlasse, von ihm abkomme, über einen Stein in ihn hineinstolpere, werde ich mich verirren, weil die Bäume dicht stehen und mir keine Orientierungspunkte geben, um wieder herauszufinden.

    Und dann kam mir, einfach weil es sich richtig anfühlte, der Gedanke, den Titel meines Fadens hier auch in „Mein Weg“ zu ändern.

    Ich werde das Bild wieder hervorholen und so in mein Schlafzimmer hängen, dass ich es - meinen Weg - abends als Letztes und morgens als Erstes sehen kann.

  • […]

    Hallo Shawn,

    auf Seite 1 meines Fadens hat mir Nayouk das mit dem Zitieren erklärt.

    Du markierst lediglich den Text, den du zitieren möchtest, dann erscheint direkt unter dem markierten Text eine Zeile mit „Zitat einfügen“ und „Zitat speichern“. Wenn du auf einfügen klickst, erscheint der markierte Text mit „Zitat von XY“ mit weißem Hintergrund in deinem Schreibbereich. Wenn du dann unter dieses weiße Feld klickst, kannst du mit grauem Hintergrund deine Anmerkungen zum Zitat schreiben.

    Das habe ich gerade auch gemacht.

    Sofern du z.B. einen Halbsatz aus dem Zitat nicht benötigst, klickst du auf den zitierten Text und kannst Worte daraus löschen. Siehe Beispiel:

    Ich finde die Idee (…) genial

    Wenn du mitten in deinem Text jemanden zitieren möchtest, klickst du nach Markierung der Aussage auf „Zitat speichern“.
    Dann erscheint (jedenfalls bei mir) unten rechts „1 Zitat“. (Sofern Du mehrere verschiedene Aussagen als Zitat gespeichert hast, erscheint unten z.B. 4 Zitate.)
    Sofern du es nicht siehst, scrolle mal den Bildschirm oder schließe das Tastaturfeld. Wenn du auf diesen Button klickst, erscheint ein Fenster mit „Zitate verwalten“. Du kannst dann das Zitat anklicken und unten in dem Fenster auswählen, ob du das Zitat entfernen oder einfügen möchtest.

    Das mit dem Einfügen mache ich nun.

    ein Foto davon und nehme es als Profilbild

    Hallo Abstinenzler,

    im Grunde eine schöne Idee, um mein Profil hier zu personalisieren. Aber mein gemaltes Bild könnte einen zu hohen Wiedererkennungswert haben, so dass ich davon lieber Abstand nehme.

    LG Kyra

  • Das mit der nüchternen Zone im eigenen Kopf hört sich für mich richtig gut an. Die Vorstellung kommt meiner Wesensart entgegen.
    Hattest du da bestimmte Vorgehensweisen, Rituale o.ä., um die Zone zu erschaffen?


    Ich habe mir, als ich hier vor nun bald 4 Jahren und 8 Monaten ankam, ganz bewusst deutlich gemacht, dass es nur möglich sein wird, von nun an keinen Alkohol mehr zu trinken, wenn ich dafür sorge, dass ich absolut nüchtern bleibe. Niemand außer mir kann das für mich übernehmen und niemand außer mir ist dafür verantwortlich, dass ich keinen Alkohol trinke. Das ist ganz alleine meine Verantwortung.

    Es war doch klar, dass die Leute im Restaurant weiter zum Essen ihr Glas Wein bestellen. Es war auch klar, dass ich im Supermarkt an den Weinflaschen vorbei muss, wenn ich zum Käse will und es war ebenfalls klar, dass es weiterhin in so ziemlich in jedem Film Alkohol zu sehen gibt….. Draußen ändert sich ja nichts. Also musste sich ‚drinnen’ was ändern.

    Alkohol ist da, (fast) überall . Er geht nicht weg, wenn ich komme. Es ist unmöglich, ihn wegzuzaubern. Und nicht immer weiß ich, was mich erwartet, wenn ich irgendwo hingehe oder schon irgendwo bin. Wer bin ich denn, dass ich mir anmaßen kann, darüber zu befinden, was andere Leute tun und was andere Leute trinken.

    Ich habe hier ganz viel gelesen. Und mir war ziemlich schnell klar, dass ich als Alkoholiker nie wieder Alkohol trinken kann. Wenn ich leben will. Und ich wollte wieder leben. Für mein Leben bin ich verantwortlich, niemand sonst.
    Hat nix mehr mit ‚nicht wollen‘ zu tun. Es ist eine Notwendigkeit, absolut nüchtern zu bleiben. Fakt. Fertig. Null Spielraum.

    Ich habe für mich ausgeschlossen, andere Menschen ‚in die Pflicht zu nehmen‘ und von ihnen zu erwarten oder sogar einzufordern, dass sie in meiner Gegenwart keinen Alkohol trinken ….damit ich nicht in Versuchung komme. Für mich war das wie ‚Verantwortung‘ abschieben.
    Ich weiß, dass das hier sehr umstritten ist, aber so ist nun mal mein Weg.
    Was ich jedoch vom 1. Tag an absolut umgesetzt habe, ist mein alkoholfreier Haushalt. Das ist aber auch der einzige Ort, an dem ich ‚Hausrecht‘ habe und beeinflussen kann, dass es dort keinen Alkohol gibt und dass niemand Alkohol trinkt.

    Meine Alkoholsucht ist da und sie wird immer da bleiben. Sie geht nie wieder weg. Ich kann sie stoppen. Aber mehr geht nicht. Und nur ich kann das.

    Meine Nüchternheit ist nicht verhandelbar.
    Dieser wundervolle Satz war einer der ersten Sätze hier, die mich nachhaltig beeindruckt haben und alles sagen, was ich brauche.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Ich finde den Namen für Deinen Thread besonders gut. So hieß meiner nämlich auch mehr als die ersten drei Jahre. ^^

    Ich habe den "Weg" sogar noch in meinem Namen.

    Finde auch, dass das einfach super gut passt.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Heute habe 1/6 meines ersten abstinenten Jahres hinter mir.

    Am 25.11.2025 beschloss ich, ab dem nächsten Tag nie wieder Alkohol zu mir zu nehmen. Ich hatte keinen Absturz oder einen totalen Tiefpunkt. Ich mochte nur mein Leben, wie es lief, nicht mehr. Ich merkte, dass ich psychisch und physisch angeschlagen war und bekam Angst, was der weitere Alkoholkonsum auf Dauer mit mir machen würde. Ich stellte fest, dass ich nicht nur Alkoholmissbrauch betrieb, sondern Alkoholikerin geworden bin. Damit war für mich klar, dass ich nie wieder Alkohol trinken kann.
    Ich hatte von vornherein nicht die Einstellung, dass ich nun auf Alkohol verzichten muss, dass ich ihn nun nicht mehr trinken darf, sondern dass Alkohol ein Gift ist, dass mir nichts, gar nichts Gutes beschert, dass Abstinenz dagegen nur positive Auswirkungen hat.

    Was hat sich in den nun 2 Monaten ohne Alkohol geändert?

    Ich besuche regelmäßig die Suchtberatung, eine örtliche SHG und einen Aufmerksamkeitskurs. Ich lese täglich hier im Forum.
    Ich achte auf Suchtsignale. So kommt durchaus hin und wieder der Gedanke auf „Früher hättest du jetzt ein Bier getrunken.“ Dann reagiere ich unmittelbar mit „Ganz genau, früher, und jetzt hau wieder ab.“ Das klappt gut.
    Mein Mann besorgt sich nun sein „Samstagsbier“ am Samstag und trinkt es später am Abend in einem anderen Zimmer. Da er normalerweise auch am Wochenende früher als ich ins Bett geht und mir lediglich - wie sonst auch - eine gute Nacht wünscht - löst es bei mir keinen Suchtdruck aus. Ich bekomme nicht mit, dass er sich Bier mitnimmt, es ist für mich eine Situation wie an anderen Abenden, wenn er sich ins Bett verabschiedet.

    Ich habe meinen Notfallkoffer gepackt und halte mir regelmäßig vor Augen, was darin ist, um bei plötzlichem Verlangen nicht lange überlegen zu müssen. Ich gebe meinen eingeweihten Töchtern regelmäßig einen Sachstandsbericht und freue mich darüber, dass beide stolz auf mich sind. Auch habe ich Atemübungen in den Alltag eingebaut.
    Ich bin zwar ausgeglichener geworden, habe aber noch einen langen Weg vor mir, mehr auf meinen Körper und meine Gefühle zu achten als nur auf meinen Kopf.
    (So ging es beispielsweise letzten Mittwoch Morgen während des Besuchs des Achtsamkeitskurses um Körperwahrnehmung. Ich bekam bei den Übungen einen Kloß im Hals, ohne einen Grund dafür zu finden, war mit meiner Reaktion irgendwie überfordert, schämte mich deswegen und unterdrückte daraufhin aufkommende Tränen.)

    Die erste Zeit habe ich abends literweise Wasser getrunken, das pendelt sich gerade auf ein wieder normales Maß ein. Ansonsten habe ich Tee und (als was besonderes) heißen Kakao für mich entdeckt. An manchen Abenden überkommt mich Knabberhunger, dem ich dann auch ohne schlechtes Gewissen nachgebe. Dennoch habe ich mehr als 3 kg abgenommen, was sogar meiner Friseurin vor ein paar Tagen auffiel.
    Ok, ich gehe nun auch einmal wöchentlich zu einer Sportgruppe und bewege mich auch ansonsten mehr, bin agiler. Ach ja, und mit mir stimmt doch was nicht, ich habe die Hanteln nicht wieder weggeräumt, sondern übe weiterhin damit.

    Abends, wenn ich sonst Bier getrunken habe, handarbeite ich jetzt. Es tut gut, die Hände zu beschäftigen. Das 3. Paar Topflappen ist gerade in der Produktion. Es macht mir richtig Spaß, neue Muster zu suchen und umzusetzen. Wolle zum Stricken liegt griffbereit, falls ich mal mehr Lust aufs Stricken als aufs Häkeln habe. Auch ein 1000-Teile-Puzzle habe ich im Keller gefunden, das ich nun gegen mögliche Langeweile parat habe. Ebenfalls habe ich ja noch den Sprach- und den Tanzkurs im Hinterkopf.

    Mein Blutdruck, der allerdings vorher nicht erhöht war, ist gesunken und nun - wie ganz ganz früher - etwas niedrig, aber ohne das das Probleme macht.

    Mein Schlaf ist ok. Zum Einschlafen benutze ich jetzt Atemübungen und autogenes Training statt Bier. Zwar kann ich damit dennoch nicht immer schnell einschlafen, aber immer öfter. Meinen anfänglichen Vorsatz, abends früher ins Bett und morgens früher raus, habe ich aufgegeben. Das widerspricht meinem Wesen - Ich war schon immer eher Eule statt Nachtigall - und hätte nur Stress bedeutet.

    Ich meide alkohollastige Festivitäten. So werde ich z.B. Karneval nicht feiern gehen, da ich an solchen Tagen auf Tour mit anderen schon vormittags mit Sekt begonnen habe. Da besorge ich mir lieber Rosenmontag den leckersten Berliner in unserer Gegend und genieße ihn nachmittags mit einer Tasse Kaffee.

    Insgesamt war mein Entschluss am 25.11.2025 die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.

    Das ist mein (ups etwas lang gewordenes) Resumé.

    LG Kyra

  • Hallo Kyra

    Dein Beitrag ist definitiv nicht zu lang .

    Du hast ganz viel umgesetzt für eine zufriedene trockene Zukunft .

    Du hast ganz viele Vorteile des alkoholfreien Lebens benannt .

    Solche Beiträge braucht dieses Forum.:thumbup:


    Ich hatte zwei kurze Rückfälle ( jeweils ein Glas ) nach 7 Jahren und nach 5 Jahren alkoholfreiem Leben .

    Ich habe zu Anfang viel verändert - so wie du - aber nicht konsequent weiter durchgezogen .

    Der berüchtigte Schlendrian hat sich mit der Zeit breitgemacht und ich habe die Alarmzeichen nicht erkannt ; wurde leichtsinnig .

    Bleibe wachsam - dann gehts dir nicht so wie mir .

    Gruß von Shawn

  • Hallo Shawn,

    lieben Dank für deine Antwort. Auch sie macht mir deutlich, dass ich immer darauf achten muss, meinen Weg konsequent weiter zu gehen, dass auch nach vielen Jahren Wachsamkeit geboten ist. Ich möchte schließlich nicht durch Unaufmerksamkeit meine neue Freiheit verlieren.

    Du bringst mich gerade auf die Idee, mir ein Bild zu basteln mit der Aufschrift

    „Dauerhafte Wachsamkeit und Achtsamkeit“

    und an einen Ort im Haus, den ich jeden Tag sehe, aufzuhängen.

    Dir wünsche ich auch, dass du achtsam und wachsam bleibst.

    LG Kyra

  • Heute habe 1/6 meines ersten abstinenten Jahres hinter mir.

    Da musste ich jetzt erstmal rechnen;) - also mehr als 8 Wochen! Glückwunsch!

    Und ich gebe Shawn Recht, dein Beitrag zeigt, was du alles schon umgesetzt hast um die Verknüpfungen des Alltags mit Alkohol zu ersetzen.
    Je konsequenter du das verfolgst, um so mehr Sicherheit wird entstehen, und diese Sicherheit steht dir auch zur Verfügung, wenn mal nicht alles wie geplant abläuft.

    -------------------------------------------------------
          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ich gratuliere auch zu den 2 nüchternen Monaten. Ich hatte auch immer die Monate gezählt. ✌️

    ————

    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

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