Beiträge von Nayouk24

    Ich nenn es alkoholproblem , ein Leben ohne Alkohol , nie mehr Sekt oder ein Cocktail ? Geht das wirklich ?

    „Ich bin Alkoholiker“, „Ich habe ein Alkoholproblem“. Wo ist der Unterschied für dich?

    Die Frage, geht das wirklich, habe ich mir viel zu lange gestellt und wertvolle Lebenszeit vergeudet, und ja es geht, sogar ziemlich gut.

    Hallo DTH,

    Willkommen hier in der SHG für Alkoholiker.

    Hier sind zwei Artikel für dich.

    Das Forenteam
    4. Dezember 2021 um 21:37


    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Siehst du dich als Alkoholiker und willst du eine lebenslange Abstinenz.?

    Diese Frage solltest du dir und uns beantworten. Wenn dem so ist, dann kann diese SHG dich auf deinem abstinenten Weg begleiten, wenn du das möchtest.

    Viele Grüsse

    Nayouk

    Irgendwie ist es mir unangenehm die Tage oder Monate abzufeiern, ich kann dir nicht sagen wieso, ein Jahr ist für mich ein erstes greibares Ergebnis

    Das war bei mir ganz anders, jeden Monat habe ich hier Bilanz gezogen. Es war ein Teil meines Weges, auch die eingebauten Kurskorrekturen.

    Da sagten die Monate zum Jahr: „Genau genommen gäbe es ohne UNS nichtmal ein DU“.

    Also, schön die kommenden Monate begrüßen, damit ein Jahr draus wird😉

    Glückwunsch zum ersten halben Jahr und du darfst ruhig ein bisschen stolz sein, denn das ist kein Selbstläufer.

    Liebe Grüße

    Nayouk

    Na ja, ich habe zwar heute keinen Alkohol getrunken aber übermäßig viel geraucht

    Wie wäre es mit „Naja, ich habe heute viel geraucht und ich habe keinen Alkohol getrunken“. Keinen Alkohol getrunken, das zählt. Das Rauchen war, ist und bleibt noch eine Weile. Punkt.
    Es sind unterschiedliche Süchte und können nicht gegeneinander aufgerechnet werden.

    So genau weiß ich das gar nicht.

    Wusste ich anfangs auch nicht, aber es bewegte sich etwas., Tag um Tag und ich habe akzeptiert, dass ich den Kampf gegen den Alkohol nicht gewinnen kann.
    Ich habe akzeptiert, dass ich Alkoholiker bin und nie wieder Alkohol trinken kann.

    Akzeptiert heißt, ich stelle es nicht mehr in Frage. Punkt.

    Warum habe ich das nicht getan, warum habe ich mich systematisch selber zerstört..

    Weil du suchtkrank bist. Wenn dir die Antwort nicht ausreicht, was bringt es dir eine befriedigende Antwort zu bekommen. Was war kannst du nicht mehr ändern, was kommt sehr wohl. Einzige Ausnahme sind Erkenntnisse über die Vergangenheit, die helfen meine Abstinenz zu stabilisieren.

    Ich war einkaufen und habe einen Eisbecher gegessen und keinen Alkohol getrunken und ich hatte auch gar keine Lust dazu.
    Trotzdem habe ich gemerkt, dass ich immer noch kämpfen muss.

    Ist es Kampf oder ist es das Suchtgedächtnis, das dich plagt?
    Letzteres klopft bei mit heute noch manchmal an, aber ich erkenne es und weiss, wie ich damit umgehen kann.
    Heute sind das oft nur Sekunden und der Spuk ist vorbei.
    Ein Kampf sähe anders aus und wäre anstrengend. Es ist die Frage nach der Akzeptanz und die kann mit der Zeit wachsen,
    wenn sie von Anfang an eine Chance bekommt.
    Wenn ich nur nüchtern bin, weil ich aus irgendwelchen Gründen muss, eigentlich aber gar nicht will, dann hat die Akzeptanz noch keine Chance bekommen, dann ist es ein andauernder Kampf, der mich auf Dauer ermüden würde und ich irgendwann aufgeben würde.

    Was das Rauchen angeht, so wurde mir sogar in der Reha geraten, nicht beides auf einmal zu machen. Es gibt aber auch die andere Fraktion: "Wenn ich schon dabei bin, dann mach ich es gleich mit".
    Abstinent werden und bleiben ist Arbeit, die Energie braucht und diese wird im Kopf benötigt und nicht in den Muskeln.
    Ziel ist es, die Abstinenz immer weiter zu stabilisieren und um dies zu erreichen, wollte ich mich nicht überlasten um am Ende wohlmöglich gar nichts erreicht zu haben.

    Das es diese Situationen dort en Masse gibt, hatte ICH erklärt und kann dadurch viele vermeiden, - und das diese eher weg von mir sind und ich bis dato genau dort weniger trank wie sonst......

    Diesmal ist es anders, diesmal willst du abstinent bleiben.
    Für mich war immer wichtig, dass ich mich aus Risikosituationen vollständig rausnehmen konnte und zwar in ein Umfeld, in dem ich mich sicher gefühlt habe. Du wirst wissen, ob dies für dich wirklich möglich ist.
    Wenn ich in mich reingehört habe, konnte ich erkennen, ob ich mir das zutrauen kann oder ob ein Wunsch Vater des Gedankens ist.

    Also so richtig schlau werde aus dir nicht, 45Jahre_genug

    Da ist jemand, der hat schon mehrmals probiert aufzuhören, Trinkpause von 4 Monaten war das Maximum. Jetzt will er es wieder versuchen und diesmal soll es klappen. Es ist einfach diesmal anders.
    Nach meinem Empfinden geht er das abstinent werden und bleiben ziemlich lax an und ich konnte noch nicht erkennen, was diesmal anders sein wird. Er ist jetzt durch die körperliche Entgiftung durch. Jetzt steht die innere Inventur an, wo steht er, wo will er hin und vor allen Dingen wie.
    Und jetzt kommts, ausgerechnet in 4 Monaten, der Zeitraum nachdem alle bisherigen Versuche zu Ende waren, geht er nach Thailand, wo ihn über die Maßen Triggersituationen mit Alkohol erwarten können. Situationen in denen es merkwürdig anmutet, nicht dazu zu gehören, weil man nicht mittrinkt, aber diesmal soll es anders sein, er will sich vorbereiten.
    Trotz vieler Warnungen scheint sein Reiseplan unumstößlich und ich habe den Eindruck , dass keine tiefe und ehrliche Reflektion stattfindet, zumindest konnte ich sie nicht herauslesen.
    Was ist diesmal anders, was soll anders werden, warum soll es diesmal klappen?

    45Jahre_genug , so ging mir das im Kopf rum, als ich deinen Thread nochmal gelesen habe.
    Mag sein, dass vieles verkürzt ist und vlt. manches für Dich so auch nicht stimmt, dann würde ich mich freuen, wenn Du mein Bild korrigieren könntest, wenn du möchtest.

    Wenn du keine ärztliche Begeitung im Entzug hast, bist du im kalten Entzug, der sehr gefährlich für dich werden kann, sogar lebensgefährlich.

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Dein nächster Schritt sollte der Besuch bei deinem Hausarzt sein. Lies dir den folgenden Artikel durch.

    Das Forenteam
    4. Dezember 2021 um 21:37

    Gehe gleich morgen zum Arzt und lege alle Karten auf den Tisch. Er kann dir beim Entzug helfen, u.U. auch mit Medikamenten.
    Alkoholismus ist eine schwere Krankheit und die Behandlung gehört in professionelle Hände.

    Bis dahin empfehlen wir, moderat weiter zu trinken um nicht in den kalten Entzug zu kommen.

    Wenn du ein dauerhaft abstinentes Leben führen möchtest, dann kann dich diese SHG auf deinem Weg unterstützen.

    Du kannst dich hier weiterhin melden und melde dich wenn du beim Arzt warst, dann kann es für dich hier weitergehen.


    Viele Grüsse

    Nayouk

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Ilsa.

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Deine Beschreibung lässt den Schluss zu, dass du Alkoholikerin bist und grosses Glück für dich und dein Kind hattest, ab diesem Punkt aufhören zu können.

    Erst mit den Wochen und Monaten der Abstinenz und dem Lesen hier und reflektieren über Vergangenes (auch mit meinem Partner) wurde mir bewusst dass ich da auch für mich einen Schlussstrich ziehen will,

    ....und daraus schliesse ich, dass du dauerhaft abstinent bleiben möchtest.

    Es ist so, dass sich hier bekennende Alkoholiker austauschen, die eine dauerhafte Abstinenz anstreben.

    Wenn dem so ist, dann klicke auf folgenden Link und schreibe einen kurzen Satz, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.

    Hier ist der Link zur Freischaltung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Danach werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Herzlich willkommen in der SHG für Alkoholiker, Ilsa,

    es ist gut, dass du dir Gedanken über die Absicherung deiner Abstinenz machst.

    Mir gehen auch einige Fragen im Kopf rum: kann man denn meinen Zustand als trocken bezeichnen? Ich hatte ja keinen Tiefpunkt, sondern habe erst durch äußere Umstände aufgehört, und dann das ganze kritisch hinterfragt. Ich möchte dahin nie mehr zurück, aber habe schon auch Angst, dass ich schleichend wieder anfange, wenn die Stillzwit zuende geht oder mein Kind älter wird...

    Ob du Alkoholikerin bist, das kannst nur du selbst beantworten, aber deine Frage ist berechtigt. Ich wusste lange bevor ich aufgehört habe, dass ich Alkoholiker bin.

    Ein Alkoholiker muss trinken und er kann seinen Konsum nicht mehr kontrollieren, er ist süchtig.
    Wie war es bei dir, als du aufgehört hast?

    Viele Grüsse

    Nayouk

    Nori, bei chronischen Alkoholismus kommt es zu vielseitigen Mangelerscheinungen im Körper. Besonders Vitamin B1 ist davon betroffen, zuständig für die Versorgung und Aufbau von Nerven- und Muskelzellen. Deim Abbau von Alkohol hat die Leber einen erhöhten Verbrauch an B1, welches dann dem restlichen Körper nicht mehr zur Verfügung steht und das über eine lange Zeit.
    Du warst doch beim Arzt und ein Blutbild wurde gemacht. Besprich das mit deinem Arzt, er kann über differenzierte Blutuntersuchungen Mängel feststellen und die richtige Therapie einleiten. Wichtig ist jetzt auch eine gesunde Ernährung, viel Flüssigkeit trinken und Bewegung, eventuell auch Physiotherapie, die dir dein Arzt auch verschreiben kann.
    Das Allerwichtigste ist jetzt aber, dass du 100% abstinent bleibst. Da kannst nur du ganz viel für dich tun und dein Körper wird es dir danken, denn viele Mangelerscheinungen sind reversibel.
    Wie sieht den dein Tagesablauf derzeit aus, wie ist dein Plan, was hast du schon verändert?

    Nori, ich lass dir den Artikel über die Grundbausteine da.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Lies ihn dir in Ruhe durch.
    Ein wesentlicher Punkt am Anfang ist ein alkoholfreies Zuhause, ein sicherer Ort ohne greifbaren Alkohol.