Beiträge von Nayouk24

    Glückwunsch zum ersten abstinenten Monat , Paul:thumbup:

    Ich hatte bis jetzt vier solcher Träume, drei im ersten halben Jahr und einen vor nicht all zu langer Zeit.
    Sie werden seltener. Egal was der Inhalt ist, ich sehe es als einen Verarbeitungsprozess der Psyche, welcher Teil der Veränderung ist.

    Du liest dich sehr selbstreflektiert.
    Die Auseinandersetzung mit mir selbst hat mir das Finden meines Weges ermöglicht. Die Psyche braucht Zeit und je mehr ich mich darauf eingelassen habe, desto klarer zeichnete sich mein Weg ab.

    Wichtig ist für mich, dass ich immer dran bleibe, mal mehr mal weniger, aber nie ganz weg.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Ich verstehe aber ehrlich gesagt deine Frage nicht, mich stört es wenn Leute heimlich trinken wenn sie mit mir zusammen sind. Da komm ich mir vor als denken die ich wäre ein Depp oder sie trauen mir nicht zu stark zu sein etc.

    Hallo R/no,

    Das klingt für mich so, als ob du dich der Herausforderung stellen willst. Sie soll gefälligst in deiner Gegenwart trinken und du kannst zeigen, dass du stark sein kannst.

    Meine Frau trinkt auch mal ein Glas Wein Zuhause, nicht aber in meinem Beisein. Ich bin im Arbeitszimmer und sie im Wohnzimmer, schaut TV und hat sich ein Glas hingestellt. Ich komme dann zufällig dazu und sehe es. Am Anfang hat sie es mir vorher gesagt und ich kam dann nicht dazu. Heute ist das für mich kein Thema mehr.
    Ich halte es für normale Rücksichtnahme, aber ich käme nicht auf die Idee es als „heimlich trinken“ zu bezeichnen, wenn sie es nicht vorher angekündigt hat.
    Wenn ich nicht dazukomme, es aber nachher rieche, weiß ich, dass sie getrunken hat, mehr aber auch nicht.
    Ich weiß auch nicht, wo der Alkohol ist, es interessiert mich nicht, aber ich weiß, dass er verschlossen ist.

    Zugegeben, auch eine leichte Fahne empfinde ich als unangenehm, aber wir suchen dann beide auch nicht die Nähe.

    Mit einander reden war am Anfang ganz wichtig, auch um bei ihr das Wissen und das Bewusstsein über die Krankheit zu erweitern. Ich habe mit ihr am Anfang die 5 Videos von Prof. Lindenmeyer (Salus Klinken) angesehen und wir haben darüber gesprochen. Sie hat sich dann selbst weiter informiert und hat mir später mal gesagt, dass ihr nicht bewusst war, was für eine fiese Krankheit Alkoholismus ist. Dieses gemeinsame Wissen durch den Austausch trägt mit unsere Beziehung bis heute. Mein Rat, redet miteinander darüber.

    Übrigens kann man dort auch Literatur für Eltern bzgl. Kommunikation mit Kindern finden.

    Viele Grüsse
    Nayouk

    Schön von dir zu hören und dass es dir gut geht.
    Ich kenne das auch vom Klinikaufenthalt. Ich war von morgens bis abends mit Terminen belegt.
    Klar gab es auch Leerzeiten, aber die habe ich auch dringend gebraucht, da es doch sehr anstrengend war.
    wenn die Psyche arbeiten muss oder bearbeitet wird, dann ist das anstrengend.

    Alles Gute weiterhin.

    Seit dem 13.5.2025 habe ich nicht mehr getrunken.

    D.h. du bist seit 12 Tagen nüchtern und wirst zudem ärztlich begleitet, wenn ich das richtig verstanden.

    Ich sende dir hier den Link zur Bewerbung für den Austausch im offenen Bereich.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.

    Danach werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Hallo Hamburgerin,

    willkommen im Forum der Selbsthilfegruppe für Alkoholiker und Angehörige.
    Es ist gut, dass du dir über deinen Alkoholkonsum ernsthaft Gedanken machst.

    Alkohol ist ein Nervengift und zerstört Körper und Seele.

    Die genannten Leberwerte sind eine Indikation aber keine Diagnose.
    Als ich in der Klinik war, hatte ich ähnliche Sorgen, der Arzt hat mich aufgeklärt, dass der GT Wert auch 4-stellig sein kann.
    Das einzig Richtige, was du tun kannst, ist vollständig auf Alkohol zu verzichten und das hast du getan.
    Die Leber ist das einzige Organ, welches sich vollständig regenerieren kann, wenn man ihr die Chance dazu gibt.

    Hier tauschen sich bekennende Alkoholiker aus, die eine dauerhafte Abstinenz anstreben.
    Kannst du dich in beidem wiederfinden, siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du in Zukunft ein abstinentes Leben führen?

    Viele Grüße

    Nayouk

    Hallo Tomte,

    Ich finde es beachtenswert, dass du dich hier nach deinem erneuten Rückfall gemeldet hast und dass du dich gleich in eine Klinik hast einweisen lassen. Das schafft nicht jeder.
    Jetzt bist du erstmal raus aus deinem Alltag und kannst dich ganz auf dich konzentrieren.


    Du hast dich am Montag das letzte Mal hier gemeldet und heute deinen Rückfall mitgeteilt.
    Was ist in der Zeit passiert? Du hättest dich hier jederzeit melden können, dass du Suchtdruck hast usw.
    Es gibt hier sogar einen SOS Thread, wo sich jeder melden kann, z.B. „Ich brauche Hilfe, seht in mein Tagebuch“ oder so ähnlich, da wirst du ganz schnell gelesen und kommst in einen Dialog, der dich weg vom Alkohol bringen kann.
    Das ändert jetzt an deinem Rückfall nichts mehr, aber vlt. kann es dir bei Not in Zukunft helfen.

    Gib dir die Zeit, die du in der Klinik brauchst.

    Viele Grüße
    Nayouk

    Hallo Nordlichtfan,

    Herzlichen Glückwunsch zu 18 Monaten💐

    Habe für mich das Thema radikale Akzeptanz entdeckt.

    Radikal, wie meinst du das? Das hört sich so kämpferisch an.

    Die Akzeptanz, dass ich Alkoholiker bin und nie wieder Alkohol trinken kann, weil ich süchtig bin, die hatte ich bald.

    Für mich war ein entscheidender Wegestein, dass ich eine zufriedene Abstinenz erfahren konnte. Sie war erst mit der uneingeschränkten Akzeptanz möglich. Die zufriedene Abstinenz ist für mich noch ausbaufähig, da geht noch mehr, mit Achtsamkeit und Zeit.

    Viele Grüße

    Nayouk

    Schön von dir zu hören und Klasse, dass du durchhältst.

    Von Tag zu Tag, das ist ein erreichbares Ziel. Und du wirst bald sehen, dass es dir besser geht.
    Überlege mal, warum du hier so selten schreibst und ob es dir gut tuen würde, dich mehr auszutauschen. Du bestimmst, was hier für dich passiert.
    Ich war hier am Anfang jeden Tag einige Stunden. Das hat mich verändert und mir geholfen.

    LG Nayouk

    Hallo Bienenliesel,

    herzlich willkommen hier im Alkoholiker-Forum.
    Es ist gut, dass du dich hier gemeldet hast. Alkohol ist ein Nervengift und zerstört Körper und Seele.

    Er ist einfach nicht so süchtig.

    Ich denke ich brauche dir nicht viel über Süchte zu erzählen, aber entweder ich bin alkoholsüchtig, dann muss ich irgendwann trinken oder ich bin es nicht, dann kann ich es lassen.
    In diesem Forum tauschen sich bekennende Alkoholiker aus, die ein dauerfhaft abstinentes Leben führen möchten.
    Wie sieht es da bei dir aus? Siehst du dich als Alkoholikerin?

    Viele Grüsse

    Nayouk

    hsbe sogar leichtes Zittern an den Hä den...hätte nie gedacht dass es schon soweit bei mir ist...

    Punkt Null liegt hinter dir. Ab jetzt geht es aufwärts und da bist du schon weit gekommen. Jeder Tag zählt, heute nicht!

    Die Gedanken an Alkohol, das bist nicht du, es ist deine Suchtstimme, die gerade alle Felle davonschwimmen sieht, aber du bist jetzt stärker.

    Wenn dir nach frischer Luft und Bewegung ist, gehe raus, aber ohne Geld, ohne die Möglichkeit zu bezahlen.

    Und schreibe hier, bis das Handy quietscht, hier ist immer jemand der dich liest.