Beiträge von Bono59

    ich hatte diesen Deutungskonflikt auch und habe ihn für mich so aufgelöst.

    Ich finde da wird zuviel reininterpretiert. Ich seh das ganz pragmatisch.Ich muste schon den Willen haben, radikal etwas zu ändern. Das resultierte ja aus der Erkenntnis, vor der Sucht kapituliert zu haben. Ohne meinen Willen wäre es nicht möglich gewesen.

    da ist meine Frau ganz aktiv, war auch immer ein Auslöser ...um sich das "gut zu saufen", jetzt ist es mir wurscht, ist ohnehin ihr Geld....ich verwalte nur die Firma

    Hi 45 Jahre_genug, wir hatten noch nicht das Vergnügen. Ich habe jetzt in deinen Theard gelesen. Nicht alles aber einiges.Ohne dir zu nahe treten zu wollen, denke ich, das die hilfreichen auf Erfahrung beruhenden Ratschläge nicht so ganz an dich rankommen. Ich bin noch nicht lange hier und ich hatte zu Anfang auch meine ganz eigenen Vorstellungen wie ich eine lebenslange Abstinenz erreichen kann. Das ist dann doch nicht ganz so einfach, wie ich dachte. Allerdings war es gut, das ich mich dann doch recht schnell daran gemacht habe, die Erfahrungen und Ratschläge der Langjährigen zu verinnerlichen. Der Satz, der zuerst hängen blieb war " Nur nicht mehr trinken reicht nicht". So isses .Wenn es so einfach wäre, dann wär die Rückfallquote nicht so hoch!! Ich wünsche dir noch einen guten Austausch und das dein Vorhaben aus der Suchtspirale auszusteigen auch gelingt. Gruß Bono

    Ah einen noch, nach 10 Monaten ohne Alkohol habe ich es endlich geschafft eine fehlende Steckdose im WC die mit Gaffa überklebt war nach 8 Jahren und 5 Minuten zu installieren. Meine Frau meinte 8 Jahre warten und 5 Minuten zum

    Was für eine Erfolgsmeldung. Ich bin begeistert. Aber ganz ehrlich,was bedeuten schon 8 Jahre in dieser großen weiten Welt/Universum 🌌! :)

    Ich werde natürlich den Teufel tun und empfehlungen bzgl. Wein/Alkohol geben, eine wirklich sehr dumme Idee von mir. Ich

    Ach was, ich habe zu Anfang auch einige Klopfer rausgehauen:/ Heute muss ich über einige Sachen schmunzeln. :) Dafür sind wir hier im Forum. Nobody is perfekt! Gruß Bono

    Kloß im Magen kenne ich zu gut. Es fällt mir total schwer mich in meinem Elternhaus zu entspannen oder einfach mal ruhig zu bleiben.

    Liebe Bella, das kommt mir sehr bekannt vor.Ich bin mit 20 Jahren bei meinem Vater ausgezogen. Meine Mutter ist gestorben , da war ich 5. Den Rest haben zwei Stiefmütter erledigt.Mein Vater hatte trotzdem ich 500 km weggezogen bin, bis zum Ende seines Lebens Macht über mich.Ich konnte erst abschließen als er verstorben ist.Seitdem geht es mir besser.Du bist nicht allein mit deinen Problemen.Hier im Forum gibt es sicher noch etliche andere bei denen es so ähnlich war oder ist. Ich will und kann dir keine Tipps geben.Allerdings hilft dir mit Sicherheit hier zu schreiben und zu lesen.Schön, das du hier bist LG von mir

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    Es gibt ja auch die berühmten „Turbo-Trockenen“ frisch abstinent, weiterhin auf Konfrontation, mitten im "nassen Umfeld". Sie klopfen sich dann euphorisch auf die Schulter, etwas durchgezogen zu haben, und verfallen schnell in ein "Ich muss nur umdenken".

    Kurz und auf den Punkt gebracht. Solange der Alkoholiker sich dermaßen überschätzt, sehen die Perspektiven sehr schlecht aus.

    Auch deine (allgemein) kritischen Anmerkungen kann ich oft gut nachvollziehen. Aber sie gehören hier halt nicht her, der Fokus liegt halt auf unserer Alkoholsucht.

    Sorry, was meinst du, was hier nicht hingehört. Ich lese auch gerne bei R/no. Vielleicht habe ich was übersehen. Nur zum Verständnis.Gruß Bono

    Dann kommt der Stopp. Entgiftung. Und das trockene Leben beginnt. Erst Euphorie, alles neu, alles besser. Aber dann knallt die Erwartungshaltung gegen die Realität .„Jetzt müsste doch was passieren!“ Nur kommt da nichts Magisches.

    Es beruhigt mich, daß der Weg zum Anfang der Abstinenz bei den meisten ähnlich ist. Mein Euphorielevel war ziemlich hoch, als ich hier im Forum ankam. Selbstbewustes Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit!! ;):) Zum Glück habe ich hier im Forum gleich die richtigen Informationen bekommen und die Euphorie ist nun seit geraumer Zeit,der Normalität gewichen.Das ist für mich aber auch vollkommen in Ordnung. Ich habe keine Heldentat vollbracht. Ich bin einfach für mich nüchtern geworden.Die Trockenheit ist auch kein Selbstläufer! Ich muss mich darum kümmern.

    Mach ich gerade, indem ich meine Gedanken hier aufschreibe.Vielleicht war es tatsächlich wichtig, wenn ich ernsthaft aus dem Suchtkarussel aussteigen will, gleich die richtigen Informationen zu bekommen und sie natürlich auch annehme. Ich denke nach wie vor mit einem schalen Beigeschmack an mein nasses Leben. Das will ich nicht mehr. Ich vermisse nichts. Die zusätzlich gewonnene Zeit, kann ich gut mit sinnvolleren Sachen füllen.

    Ich denke, es ist wie mit dem Rauchen.Da kann man noch so schreckliche Bilder auf die Schachteln machen.Einen richtigen Suchtraucher interessiert das nicht.Auch für mich nur ein Spielfilm.Jedensfalls eine gute Beschreibung einer süchtigen jungen Frau. Ich glaube,ein nasser Alkoholiker schaut sich das garnicht an.Der Film hat meiner Meinung auch nicht den Anspruch zu warnen. Aber für jeden fühlt sich das auch anders an.

    D), ist der finanzielle Aspekt der Abstinenz für mich tatsächlich schon eine große Hilfe beim Trockenbleiben! Aber natürlich nicht die einzige und nicht die dominierende, keine Sorge. Danke nochmal an Euch

    Hallo Soapstar, erstmal ein herzliches Willkommen auch von mir. Wenn ich deinen Faden lese, bin ich der Meinung, daß du hier im Forum genau richtig bist. Dieses Forum hat ein sehr hohes Niveau und hat mir sehr geholfen bei meinen ersten Schritten in ein Alkfreies Leben. Also das Geld ist natürlich nicht ,das einzige Problem. Hast du ja auch so geschrieben! Deine offene Art finde ich sehr gut. Du schreibst z.B.( vollgepisst und/ oder vollgekotzt 🤑).Das sind ganz genau solche Dinge und noch andere Peinlichkeiten, welche die Hardcoralkoholiker kennen. Genau das stößt mich ab.Wenn ich das bei dir lese,habe ich sofort den Gedanken, das will ich nicht !! Ich habe keine Lust mehr auf ein Leben auf der Rasierklinge! Selbstmord auf Raten??.Nö!!

    Ich wünsche dir einen guten Austausch hier im Forum und viel Erfolg auf deinem Weg in ein abstinentes Leben .Gruß Bono

    dachte ich, nach 1-2 Jährchen sei alles wieder auf null gestellt und dann könne ich mal wieder was trinken. Ich nenne es den geheimen Trinkvorbehalt.

    Hallo C.F, das denke ich zum Glück nicht Ich weiß ganz genau, das bei meiner Trinkervorgeschichte nichts mehr auf Null gestellt werden kann. Komischerweise sehe ich auch keinen Mehrwert darin "normal" trinken zu können!? Alkohol ist ein Nervengift! Mittlerweile hat schon der Ausspruch:"normal Trinken" ,für mich einen faden Beigeschmack! Was ist normal daran,Gift zu trinken?? Ich weiß ja,wie du es meinst.Ich schreibe halt nur meine Gedanken auf.

    Da ich gerade dabei bin, möchte ich dir etwas sagen, Du hast mir, als ich hier im Dez.2024 anfing zu schreiben , mit einem deiner Statements sehr geholfen, hier im Forum besser zurechtzukommen! Dadurch konnte ich meinen eigenen trockenen Weg, schneller finden! Ich glaube, gerade deshalb, weil du nicht angepasst bist! Ich mag Leute, die sich nicht in eine Schublade stecken lassen. Manchmal reicht auch ein kurzes Statement um einen Sachverhalt darzustellen!!. Auf einen weiterhin guten Austausch. Gruß Bono