Beiträge von Bono59

    Alkohol abhängig machen kann... Mir war das auch klar (und ich hatte auch einen schlimmen alkoholbedingten Todesfall in meiner Familie

    Meine Meinung war ganz einfach. Trinken ja, machen die Anderen ja auch. Abhängig? Passiert nur den Anderen! Charakterschwäche ,Labilität? Ich doch nicht. Das war dann wohl der Satz mit x, wie sich dann herausgestellt hat.Ich habe die Gefahr unterschätzt......Das ist nicht mehr zu ändern.Warum soll ich mich mit Schuldgefühlen geißeln? Das bringt doch nichts! Allerdings habe ich nun Verantwortung übernommenen und die Sucht gestoppt.Sehr schön.

    habe akzeptiert , dass die Sucht nie wieder weg geht, sondern lediglich mit absoluter Abstinenz zum Stillstand gebracht werden kann. Als Fakt. Nicht als Möglichkeit

    Ich glaube das auch bei mir die endgültige Akzeptanz, das ich alkoholsüchtig geworden bin, der Schlüssel zu meiner endgültigen Entscheidung, nie mehr Alkohol zu trinken, geführt hat.

    gepostet das du alles in Stein meißelst, dann warst du der Steinmetz =

    Ja,das ist ein sehr schöner unverfänglicher Name für Hartmut. Hartmut hört sich so hart aber auch sehr mutig an:). Du bist ein Genie R/no. Vielleicht gefällt Hartmut der neue Name sogar. Wohlgemerkt, das ändert nichts an deiner Kompetenz Hartmut und ist nur nett gemeint.Ich hab ja schon mal geschrieben, das ich froh bin, das du den Laden hier zusammenhälst, damit die Mäuse nicht auf dem Tisch rumtanzen. Einen besseren Obermoderator kann ich mir nicht vorstellen. Das meine ich ehrlich und ist keine Schleimerei! Hab ich nicht nötig. Ich bin schon groß. Also hoffe ich,das dein Humor ausreicht, um diesen kleinen Scherz nicht auf die berühmte Goldwaage zu legen,;):) Gruß Bono

    Mir absichtlich die Sucht gewünscht zu haben ich weiß nicht.

    Ich kann mir absolut nicht vorstellen, daß irgendein Mensch in dem Bewußtsein,das eine Alkoholsucht einen elendigen Weg bis zum Tod bedeuten kann, sich wissentlich in eine Sucht hineinsäuft!! Außer, derjenige will auf diese Art sein Leben beenden, Gibt es ja auch. Ich brauche keine Erklärungen oder Entschuldigungen oder Abgabe von Verantwortung. Ich seh nur den Istzustand....Abhängigkeit! Da wollte ich ganz sicher nie hin.

    er hat nicht mal mehr nach mir gefragt und war mit anderen Freunden am feiern

    Hallo R/no, es ist wie es ist. Es gibt bei uns den Spruch "Es ist schade um jede Jungfrau". Bedeutet für mich im Umkehrschluss.um diesen,deinen Arbeitskollegen ist es nicht schade! Diese Reaktion von ihm, hat ja mit Kollegialität absolut nichts zu Tun. Damit kannst du auf ihn verzichten!

    Ich bin mit meiner Frau in eine fremde Stadt gezogen. Besser gesagt, ich hab sie zu mir geholt. Meine damalige Partnerin war da schon 2 Jahre tot.( Kettenraucherin LungenkrebsX(:rolleyes:) Ich war also ca.1,5 Jahre Single.Indieser Zeit habe ich mir, wahrscheinlich aus Einsamkeit,einen zweifelhaften Freundeskreis zugelegt.

    Als nun meine jetzige Frau ins Spiel kam, hat sie mir erstmal die Augen geöffnet So mußte ich dann feststellen, daß etliche sogenannte Freunde dann doch nur Saufkumpels waren. Nach und nach habe ich mich dann von denen getrennt. Wohlgemerkt, zu dieser Zeit habe ich auch noch exzessiv getrunken.

    Wir haben uns nun zusammen einen neuen sehr brauchbaren Freundeskreis aufgebaut. Nun komm ich zum Kern meiner Aussage. 2 der neugewonnenen Freunde sind ziemlich nass.Sie werden dennoch meine Freunde bleiben, denn sie akzeptieren und respektieren meine Abstinenz. Sie bewundern eher meine Konsequenz, keinen Alkohol mehr zu trinken.Ich werde sie ganz sicher als Freunde behalten! Vielleicht regt sie meine Abstinenz sogar an, ihren Konsum zu überdenken. Das ist allerdings ihre Sache. Das Eine,hat mit dem Anderen nichts zu tun. Gruß Bono

    Religion nutzt es heute noch um Menschen zu "führen "zu "leiten"auf den gewünschten Weg.

    Sehe ich heute anders. Aus Unwissenheit, achtlosigkeit

    Religion! Da sagst du was Bolle. Da springen bei mir gleich die Alarmglocken an.Das ist aber ein gutes Beispiel, wie man die Schuldfrage benutzen,verdrehen und missbrauchen kann um Menschen zu beherrschen, in Abhängigkeit zu halten und sie somit beliebig lenken zu können.

    Moin Opalia, Damit machst du es dir nur schwer.Das ist wie eine Selbstgeißelung.Ich glaube ,niemand der irgendwann anfängt zu trinken, ist sich anfangs im klaren, was dies für drastische Folgen haben kann!.Somit kann ich ja nur den Istzustand annehmen und akzeptieren.Wenn ich endlich erkannt habe, das mein Verhalten zur Sucht geführt hat. Das ich selbst die Verantwortung übernehmen muss. Nur ich kann etwas ändern Die Vergangenheit kann ich nicht mehr ändern, aber die Zukunft kann ich neu gestalten.Gruß Bono

    eine zum Himmel schreiende Scheinheiligkeit ist, versteht sich von selbst. Aber es ist tatsächlich so: Jemand, der zu viel trinkt, hat in meiner Branche im beruflichen bzw. geschäftlichen Umfeld nach außen hin einen schweren Stand. Dass intern ungeachtet dessen viele ein ganz massives Alkoholproblem

    Genau, da sehe ich den Knackpunkt.Scheinheiligkeit von großen Teilen der Bevölkerung. Was nützt es mir, wenn ich nach außen kommuniziere, ich bin krank, ich bin Alkoholiker und dann gerade deshalb im Beruf, dann doch strenger beurteilt werde oder die Krankheit sogar als Ausschlusskreterium herhalten muss.Stigma bleibt Stigma.Allerdings dürfte es zumindest hier im Forum kein Problem sein, zu bekennen "Ich bin Alkoholiker ". Als Eintrittskarte für das Forum völlig richtig und wichtig. Die Diskussionen, bin ich Alkoholiker oder doch nicht,oder liegt nur ein Missbrauch vor u.s.w.,ist ja nicht Sinn des Forums. Da sollten die Kandidaten doch noch ein paar harte Runden drehen, um zu begreifen, um was es überhaupt geht.

    haben die Erfahrungen derer, die hier über sich berichten, sehr geholfen, meinen nüchternen Weg zu finden und ihn zu gehen. Dabei habe ich festgestellt, dass nicht alles für jeden

    So sehe ich es auch. Sehr viele wichtige Denkanstöße und Erfahrungen die mir ohne Forum gefehlt hätten.Ich bin der Meinung, daß nicht alle Wege gleich sein müssen,aber doch zum gleichen Ergebnis führen können."lebenslange Abstinenz" Das Forum zeigt Gefahren und falsche Einstellungen auf, die die Abstinenz gefährden können. Sehr wertvoll.

    Abstinenz ist für mich nichts mehr, worüber ich täglich neu entscheiden muss. Ich habe meine Entscheidung getroffen und mache es mir dabei so angenehm wie möglich.

    Da stellt sich bei mir die Frage, wenn deine Abstinenz nach dieser langjährigen Nüchternheit in Fleisch und Blut übergegangen ist und du ein zufriedenes Leben ohne Alkohol führst, ist es doch ziemlich unwahrscheinlich, daß dein Suchtgedächtnis es schafft, dich wieder in die Flasche zu ziehen? Hältst du das tatsächlich noch für möglich?? Einmal Alkoholiker, immer Alkoholiker, das ist schon klar.Mein Schwager ist nun schon 40 Jahre trocken, er führt ein zufriedenes Leben. Ich kann mir absolut nicht vorstellen, daß er nochmal zur Flasche greift.:/

    Ein großes Laster von mir ist das negative Denken, vor allem über mich. Deswegen direkt so Gedanken wie, "bin ich zu schwach" usw. und der Vergleich dann mit

    Mach dich von diesen Gedanken frei.Gegebenenfalls in einer Psychotherapie. Du bist nicht zu schwach. Du bist stärker als vieleAndere.Du stellst dich deinen Problemen, übernimmst Verantwortung und versinkst nicht in Selbstmitleid.

    Hallo Robyn.Ich melde mich mal mit meinerMeinung zu deinen Problemen. Wenn dir das Angst macht, Alkohol im Haushalt zu haben,dann ist doch klar,daß du dafür sorgen must,keinen Alkohol in der Wohnung zu haben.Das wird ja hier im Forum richtigerweise als erstes vermittelt.Das hast du ja auch gleich kommuniziert.Also ist das doch in Ordnung. Die Bekannten und Verwandten müssen ja auch erstmal verinnerlichen, was du als Alkoholiker tun must ,um nicht wieder rückfällig zu werden.Ich hab auch nicht richtig verstanden, was Stern geschrieben hat."Man kann nur nüchternen leben,wenn man Akoholiker ist" Ich denke eher, man kann auch nüchtern leben, wenn man kein Alkoholiker ist.Das ist wahrscheinlich auch so gemeint und ist nur etwas unglücklich formuliert. LG Bono.