Beiträge von stef2303

    Beitrag 1:

    Liebe Leute, danke erstmal für eure Nachrichten.

    Es war etwas anders: Ich hatte irgendwann schon mal geschrieben (voriges Jahr vor oder kurz nach Weihnachten), dass ich nicht mehr in der Lage war, ein paar Schriftstücke zu unterfertigen, weil meine rechte Hand so derart zitterte, dass es mir unmöglich war, eine korrekte Unterschrift auf ein Blatt Papier zu bekommen. Tatsächlich tat sie es - und zwar so richtig; als ob man einen Schüttelfrost hätte... Das kann nun die Überlastung in der Arbeit sein, es kann aber auch vom Alkohol bzw. dem früheren Konsum (bzw. dem damit zusammenhängenden psychischen Konnex) herrühren (wobei ich bereits damals über ein Jahr nichts mehr trank).

    Beim Chinesen neulich beschlich mich so ein derartig ungutes Gefühl - vielleicht in Erinnerung an Weihnachten - dass ich das Glas, wenn ich es denn versuche aufzuheben, fallen lassen würde. Daher traute ich es mich wirklich nicht anzufassen. Weil ich wusste, es würde passieren. Rein innerlich begann nämlich schon meine rechte Hand zu zittern. Nicht äußerlich, aber ich wusste es: Das geht schief. Dann fällt das Glas auf den Boden und alle drehen sich nach Dir um. Das ist wirklich unangenehm, kann ich sagen. Wieso mir das alle paar Monate mal passiert, ist mir auch unerklärlich. Ja, es kann durchaus die Erinnerung an die früheren "großen" Sommerspritzer (also Weißwein mit Soda auf 0,5 l) oder die großen Biere gewesen sein; wissen tue ich dies nicht. Die Gläser hätte schon gestimmt. Aber zu anderen Zeiten ist das auch wieder kein Problem. Eine seltsame Situation (ich bringe dazu auch etwas in meinem Beitrag 2) - etwas später.

    Es ist leider schwer abzuschätzen, wann diese seltsamen Gedanken kommen; deshalb bestelle ich mir beim Essen meistens nur noch ein kleines Mineralwasser im Glas oder eine Cola Zero in der Flasche - dabei ist noch nie etwas passiert... Und ich fasse jedes Glas auch sicherheitshalber mit meiner linken Hand an, weil mit der gab es dieses Problem auch nie... naja... (bin Rechtshänder)... Monk lässt grüßen...

    LG, Stef.

    Hallo miteinander!

    Ich bringe dies hier, um zu zeigen, was die Sucht mit einem macht:

    Zu Beginn: Seit 17 Monaten trinke ich nichts mehr. Doch das Suchthirn bzw. die Abhängigkeit spielen hier anscheinend nicht so richtig mit.

    Ich war heute mit einem ehemaligen Arbeitskollegen zu Mittag essen. Buffet beim Chinesen. Als Getränke gab es 2x Apfelschorle (0,5 l). Schon als mir das Getränk hingestellt wurde, merkte ich innerlich: Das Glas kannst Du nicht halten. Lass es! Wir gingen dann zum Buffet; das Glas griff ich nicht an. Derartige Situationen sind echt schlimm, möchte ich sagen.

    Ich bezahlte dann nach einer Stunde; das Essen war kein Problem, aber das Glas griff ich nicht an. Es blieb voll. Mein Gesprächspartner sagte nichts, aber ich denke, er dachte sich schon so das eine oder andere.

    Derartige Situationen kommen bei mir sehr selten (alle paar Monate mal) vor, aber wenn dann doch, dann merke ich schon, was los ist...

    So viel zur Sucht... auch wenn man nichts trinkt, man wird sie nicht los!

    LG, Stef.

    Liebe Rennschnecke !

    Seit ich hier im Forum "aufgeschlagen" bin, warst Du immer mit an Bord. Bei mir, da danke ich Dir dafür!

    Trübe Tage hat doch jede(r) mal, oder? Wichtig ist es wohl vielmehr, dass man dann letztlich doch mit sich im Reinen ist.

    Ich kenne das von mir. Da gibt es Tage, wo ich mir denke: So kann es nicht sein; was treibst Du eigentlich? Im Grunde sind es wohl nur Stunden (oder gar Minuten).

    Sie gehen vorbei! 😉

    LG, Stef.

    Die selbe Strategie wurde mit Alkohol gemacht. Jeder kennt das Becks-Schiff von Freiheit und Abenteuer. Der harte Kommissar, der im Dienst schon das Dosenbier wegknallt und mega erfolgreich ist.

    Bier wurde schon im alten Ägypten gebraut...

    In Mitteleuropa ist Bier bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. nachgewiesen.

    Von den Kelten und dem Mittelalter ganz zu sprechen.

    Das Reinheitsgebot gibt es seit 1516.

    Naja, ganz so neu (und populär) ist der Biergenuss wohl nicht... Alkohol gab es auch schon weit vor unserem geschätzten Dr. Brinkmann, denke ich...

    Im Grunde trank ich seit meinem 17. oder 18. Lebensjahr bis knapp zu meinem 50. Geburtstag. Selbstverständlich nicht durchgehend, sonst wäre ich längst schon tot.

    Über 25 Jahre lang (oder so) ahnte ich zwar, dass da was nicht stimmt, aber so wie diese Gedanken kamen, so gingen sie auch wieder. Es gab Jahre (auch mehrere in Folge) dazwischen, da trank ich eigentlich nichts, in vielen Jahren monatelang nichts, dann wieder viel, regelmäßig und zu viel... Es verlief bei mir wellenförmig.

    Gerade das machte es mir auch so schwer, die Sucht zu erkennen bzw. diese zu akzeptieren. Bis es dann 2024 eben ziemlich klar war.

    Aus meiner Sicht bedeutet Alkoholiker zu sein nicht ausschließlich oder vorwiegend, täglich zum Glas / zu Flasche (dann aber in x-facher Zahl) greifen zu müssen. Die Sucht ist - wie in meinem Fall - auch dann da, wenn ich trotz monatelanger Abstinenz ohne groß zu überlegen und eigentlich im Wissen, dass es falsch ist, einfach so zum Glas greife, weil z.B. etwas passiert ist, mir etwas nicht passte, es Streit gab oder was weiß ich... Und dann wieder eine kürzere oder längere Phase eintritt, wo die Trinkerei regelmäßig - vielleicht auch täglich - stattfindet. Bis der Cut kommt. Das Problem ist nur: Gerade diese Entwicklung wiederholte sich bei mir immer und immer wieder. Das wiederum machte die Sucht.

    Bei Dir, Angler, sehe ich beides nicht. Weder den Zwang, täglich (oder fast täglich) zu trinken gehabt haben zu müssen (mit all den negativen Folgen), noch entsprechende sich aus ähnlichen Gründen immer und immer wiederholende "Trinkphasen", deren Beginn vor allem von der Sucht gesteuert waren. So interpretiere ich zumindest Deine Beiträge.

    Ist es vielleicht dann nicht doch eher eine Frage des Alkoholmissbrauchs in schwierigen oder unangenehmen Situationen?

    LG, Stef.

    Auch wenn ich noch ein Wrack bin, glaube ich bin ich stärker als es wirkt. Näher bei mir als je zuvor in den ganzen Jahren.

    Nein, Du wirkst nicht wie ein Wrack. Ganz im Gegenteil! Ein wenig dürften wir uns ähnlich sein. Ich lese es irgendwie bei Dir heraus, dass die Stimmung derzeit nicht so gut ist. Stimmungsschwankungen sind allerdings völlig normal. Das ist kein Weltuntergang. Trübe Gedanken kommen, sind da, aber sie gehen auch wieder.

    Darf ich es auf den Punkt bringen? Ist es nicht so, dass es gefühlt gerade eben halt nicht passt? Früher war es wohl einfacher, bequemer, besser, oder was weiß ich... Du wirkst derzeit ein wenig deprimiert, aber das ist doch vollkommen normal. Also DAS geht vorbei, das kann ich Dir versichern... Die Zeit heilt (wie schon gesagt) alle Wunden...

    Ich weiß nicht, ob Dir das was hilft, aber ich war um die 30 Jahre in mehreren Beziehungen. Aktuell bin ich es nicht, irgendwie bin ich aber auch froh darüber. Dennoch gehe ich davon aus, es wird sich schon mal wieder was ergeben... Aber derzeit möchte ich meine Ruhe haben und mein Leben leben... Sooo schlecht ist das auch nicht...

    Wie auch immer: Gibt es nicht stets ein Licht am Ende des Tunnels oder ist nicht immer dort, wo eine Villa ist, auch einen Weg?

    Als ersten Schritt würde ich freilich die Abstinenz pflegen. Der Rest kommt von selbst. Und in ein paar Monaten, schätze ich, wirst Du die Situation anders sehen...

    LG!

    Ich kann gar nicht mehr fröhlich durchs Leben gehen und mich leicht fühlen.

    Vielleicht nicht jetzt und sofort. Aber das kommt.

    Und wieder: Du bist abstinent, Du merkst den Unterschied zu früher (hoffentlich). Es ist doch jetzt wohl - nüchtern betrachtet - besser, oder? Anders gefragt: Meinst Du, würde Dir die Sauferei hier und jetzt was bringen? Wäre etwas besser?

    Nachdem ich auf diese rhetorische Frage mit einem "Nein." spekuliere... Gib' Dir doch die eine oder andere Woche... Komm zur Ruhe.

    Und was die Sache mit Deiner Beziehung angeht... Es gibt einen Spruch, der anfangs - wenn man in einer solchen Situation war / ist - ich kenne das! - vermutlich dumm, banal, unpassend oder was weiß ich klingt: "Die Zeit heilt alle Wunden." Wenn etwas vorbei ist, ist es vorbei. Anfangs ist dies vielleicht gefühlt (oder empfunden) schlimm, vor allem, wenn man selbst verlassen wurde. ABER: Deswegen ist das Leben auch nicht vorbei.

    Mit den von Dir geschilderten Problemen bist Du jedenfalls nicht alleine - und: Der Ausweg ist meist näher als man denkt...

    Ich drehe jetzt mal zwei Sätze um bzw. reihe den zweiten Absatz vor:

    Es ist schwierig das in Worte zu fassen. Wenn ich mich fast zwinge an Bier zu denken steigt mein Puls und ich platze innerlich, so groß wird das Gefühl der Ablehnung. Einfach nur schnell was anderes denken bevor ich fast zu würgen beginne. Ich bin jetzt bald 3 Monate nach dem letzten Drink trocken, falls das zur Einordnung hilft.


    Ich trinke nicht, weil ich daran nicht denken kann. Es ist für mich ein unvorstellbares Mittel geworden. Das ist jetzt nicht nur gesagt, aber ich bekomme eine Art Übelkeit bei dem Gedanken an Bier, obwohl ich nicht mal mehr den Geschmack kenne. Er ist mir total fremd geworden.

    Doch, Du denkst nach wie vor an Alkohol, oder?

    Das ist aber meines Erachtens absolut richtig, sich der Gefahr immer gewahr zu bleiben. Wer ignoriert, vergisst. Und der Schritt zurück, lässt einen stolpern, vor allem wenn man sich gerade erst vom Abgrund ein wenig wegbewegt hat.

    Ich selbst denke auch immer mal wieder - wenn der Suchtteufel anklopft - an meine schlimmen (besser: schlimmsten) Zeiten zurück. Die kann ich nicht ändern oder rückgängig machen, ja sie sind vorbei. Gott sei Dank, möchte ich sagen. Mitunter hatte ich fast schon ein unsagbares Glück gehabt, heil aus so manchem Schlamassel herauszukommen; oft waren die Peinlichkeiten dann aber wirklich schlimm. Glücklicherweise habe ich stets die Kurve kratzen können...

    Wenn es mir nicht gut geht, denke ich daher auch ganz bewusst an an meine schlimmsten Erlebnisse zurück. Und komme zu dem Schluss: Alles JETZT (auch wenn vordergründig subjektiv nicht so empfunden) ist dennoch allemal besser, als wie es damals war.

    Als Denkanstoß.

    LG.

    Als ich Ende 2024 mit dem Trinken aufgehört habe - und man dies dann so langsam mal in meinem Umfeld realisierte - habe ich in einem halben Jahr sicherlich die Hälfte meiner Freundschaften verloren. Wobei, "verloren" ist hier vielleicht das falsche Wort... Wenn wir uns sehen, wird zwar nach wie vor nett geplaudert, doch wenn es um die sonst einst so üblichen Veranstaltungen, Ausflüge, Urlaube geht... ja, da werde ich auch gerne mal übersehen. Oder vergessen. Versehentlich oder absichtlich, wer weiß. Gut, ich bin halt auch nicht mehr so präsent (sprich: ständig abends unterwegs). Naja.

    Natürlich hat mich das anfangs auch geärgert (oder eher irritiert), nicht mehr überall dabei zu sein (gerade bei den after-business-drinks fiel mir das extrem auf - aber klar, einer, der nichts trinkt, ist da eher ein Störfaktor - vielleicht das schlechte Gewissen, oder?), aber zu ändern ist diese Situation schwer. Zumindest wenn die Abstinenz vorrangiges Ziel ist.

    Die Zeiten ändern sich eben; in der Vergangenheit verhaftet zu sein, ist für trockene Alkoholiker nicht gut. Ich bin daher selbst immer ein wenig auf der Suche nach Neuem, neue Bekanntschaften, neue Hobbies, Betätigungen. Denn aus meiner Sicht ist die Langeweile der größte Feind der Abstinenz.

    Ich fürchte, als trockener Alkoholiker wird man immer mal wieder an die früheren Zeiten zurückdenken (tue ich ja auch so ab und an), die es so halt nicht mehr gibt. So wie an die erste Liebe, das erste Auto, den ersten Urlaub ohne Eltern oder was weiß ich...

    Andererseits: Mit der Zeit legt sich diese "Unzufriedenheit" oder auch Unruhe, glaub's mir.

    LG, Stef.

    Liebe Leute!

    Ich bringe hier mal zwei Bücher aufs Tapet (die gehören allerdings inhaltlich zusammen):

    Hermann Wenning (inzwischen 62 Jahre alt) kannte ich bis vor kurzem nicht, aber das, was er über sein Leben schreibt, gibt schon zu denken auf.

    Das erste Buch: "Lauf zurück ins Leben - Bericht einer Lebenskrise": Dieses Buch als Autobiografie erschien 2010 (glaube ich) und schildert die Situation, wie ein alkoholabhängiger westfälischer Bauernjunge zusätzlich auch noch in die Drogenszene abrutschte, aus allem wieder - in seinen Dreißigern - herausfand und inzwischen - nach Knast und Therapien - deutschlandweit Präventionsarbeit an Schulen, karitativen Einrichtungen udgl. leistet.

    Das zweite Buch: "Versoffene Jugend". Erscheinungsjahr 2017. Hier geht es um die Kindheit, Jugend und das Erwachsenwerden des Autors. Eines "Bauernjungen", dessen Leben und wie er immer tiefer in die Alkoholsucht abdriftet. Milieubedingt. Dieses Buch ist eigentlich das Prequel zu Teil 1 und so viel besser als der erste Teil. Weil man hier sehen kann, wie Familie, Gesellschaft und Alkohol ineinandergreifen...

    Wenn ich die Berichte des Autors lese, dann denke ich oft an meine Jugend zurück. Sie war zwar bei weitem nicht so "extrem", aber gewisse Parallelen gibt es da schon...

    Persönlich würde ich mit Teil 2 starten und dann mit Teil 1 fortfahren (der ist schon ziemlich hart)...

    Beide Bücher haben knapp 300 Seiten. Ich für meinen Teil saß meist bis 2 Uhr Früh in meinem Fauteuil - gelohnt hat sich's.

    LG, Stef.

    Mutig sich gegen den Vorgesetzten zu stellen. Ich hätte den Vorgesetzten "auf Spur gebracht" und dann gemeinsam mit ihm der Kollegin zur Lösung verholfen.

    Ja, ich weiß, das wäre auch richtig.

    Das richtige "Händchen" in solchen Dingen hatte ich allerdings noch nie...

    Mit ihrem "Chef" (dessen Vorgesetzter ich wiederum bin) kann ich nicht mehr sprechen - es gibt hier keine gemeinsame Basis mehr.

    Ich sagte ihm einst, was ich von ihm hielt, er wollte mich verklagen, ich sagte ihm daraufhin, ich werfe ihn raus. Nichts davon ist geschehen.

    Es ist derzeit eine etwas zweifelhafte Koexistenz.

    Die immer wieder eskaliert...

    Naja, das übliche Berufsleben halt...

    Ich habe vermutlich, was meine Karma-Punkte betrifft, recht viel aufzufüllen, damit ich wieder auf zumindest >null< komme.

    Aber ich bemühe mich.

    Auch heute, als eine Kollegin weinend bei mir im Büro saß, weil ihr Vorgesetzter ihr [ich führe das nicht näher aus] angekündigt hatte, ihr (bei notwendiger Betreuung von x Kindern, keine 10 Jahre alt) das Home-Office streichen zu wollen. Konsequenz: Job-Verlust, weil ohne HO geht es nicht. Klar, wie soll man so seine Kinder versorgen?

    Ich habe ihr heute garantiert, dass alles so bleibt, wie es ist. Auch meinerseits (obwohl ich es darf) mutig, ich weiß. Die Konfrontation ist vorausprogrammiert. Aber ich halte das schon aus. Sie ging einigermaßen gefasst und mit einem Lächeln im Gesicht aus meinem Büro.

    Mit Karma hatte das aber nichts zu tun.

    Ich habe in den letzten ein, zwei Jahren meine Einstellung geändert: Mir sind Menschen (und deren Schicksale) inzwischen sehr wichtig geworden. Und ich werde, so weit es geht, deren Bedürfnisse, die Lebensumstände, so weit es geht, berücksichtigen...

    Auch ein Ergebnis der Trockenheit...

    Das hätte ich nie von mir gedacht...

    LG, Stef.

    Liebe Leute!

    Ich denke, das kann ich hier ruhig posten.

    Da schenke ich (in dieser Materie: ich, keine Ahnung von nichts) einer Mitarbeiterin von mir (< 25 Jahre), die ein bekennender Harry-Potter-Fan ist, ein (simples) Kartenset - die schwierigsten Fragen für Potter-Heads, Quiz-Karten. ABER: Ich habe an sie gedacht! Das kostet praktisch nix; das [und vieles (vieles!) andere] zahle ich privat. Ich bin übrigens keiner - ich meine, ein Harry-Potter-Fan.

    Aber um das geht es ja auch nicht.

    Sie stand heute vor mir, mit Tränen in den Augen... Noch nie hatte sie anscheinend bei früheren Arbeitgebern etwas Derartiges bekommen. Ich selbst war hier echt irritiert... Ich hätte sie umarmen können, aber das tun wir (ich) nicht. Machen wir nicht, tun wir nicht.

    In nassen Zeiten hätte ich das niemals getan.

    Aber: Inzwischen ist mir das sehr wichtig; mir sind meine Mitarbeiter/innen wichtig..

    Was soll ich hier noch sagen,

    LG, Stef.

    Lieber Alex_aufdemweg !

    Wir beide (wie ich inzwischen weiß) sind Rechner...

    Das von Dir (die Anzahl der Wannen zu kommentieren, möchte ich hier nicht, aber ich hatte, in den Zeiten im Jahr, in denen ich auch entsprechend getrunken hatte, ähnliches) ist doch aber auch eine super Motivation nichts mehr zu trinken, oder? Pro Jahr hunderttausende Kalorien nicht mehr zu sich zu nehmen, das kann doch was, oder?

    LG, Stef.

    Konkrete Frage: Warum wird das Alkoholproblem bei Alkoholikern immer bestritten, obwohl es offensichtlich und beweisbar ist?

    Die Antwort liegt hier für mich auf der Hand: Weil wir es selber nicht so sehen oder wahrhaben wollen. Denn dann hätten wir ja ein Problem, oder? Dann müssten wir uns mit diesem Problem beschäftigen. Das ist unangenehm und auch mühsam.

    Liebe Leonie80 !

    Als ich kürzlich Deinen Faden nochmals gelesen habe, würde ich tatsächlich gerne wissen - bzw. wenn ich fragen darf -, wie es Dir geht?

    Seit Mitte Dezember 2025 bis Du ein wenig passiv, hier im Forum, was ich schade finde. Wenn alles so läuft, wie Du es Dir wünscht, dann ist das natürlich super. Und wenn nicht... ein wenig hier zu schreiben hat den meisten wohl doch geholfen...

    Wie auch immer, ich wünsche Dir natürlich alles Gute und ich hoffe, Du meldest Dich hier mal wieder.

    LG, Stef.

    Als nasser Alkoholiker hab ich mir für alles die Schuld gegeben und mich selbst als wertlos gesehen. Durch diese Unsicherheit ordnet man sich unter und akzeptiert alles was der Partner vorgibt.

    ...

    Und nur weil ich Alkoholiker bin, heißt das nicht, dass jede Entscheidung, die ich treffe, falsch ist, und jede Entscheidung, die meine Frau trifft, richtig.

    Wie wahr, wie wahr! Bei mir war es genauso. Ich brauchte leider nur über ein Jahr (nach der Trennung), um für mich festzustellen (bis ich es verstanden hatte), dass ich zwar so manches vermasselt hatte, manche Dinge aber auch heute wieder so tun würde, wie ich sie getan hatte. Auf so manche Entscheidungen bin ich tatsächlich heute sogar ein wenig "stolz", weil ich sie als richtig empfinde.

    Inzwischen bin ich soweit, nicht mehr die Alleinschuld an allem, was war, zu übernehmen. Weil ich getrunken hatte. Zu einer Beziehung gehören immer zwei; zu einer Trennung aber auch, finde ich.

    Lieber Alex!

    Ich merke, ich werde alt. Ich wollte heute auf Euer Vereinskonto noch eine Anfangsfinanzierung für 2026 überweisen, doch die neue Kreditkarte macht mir ein wenig das Leben schwer. Nicht die Karte, die Technik... Will heißen: Irgendwie funktioniert das alles nicht. Von Fa. x auf Fa. y, dennoch keine Chance, ich weiß auch nicht... Es mag nicht laufen...

    Sollte aber kein Problem sein... Habt ihr ein Vereinskonto (IBAN und BIC), dann würde ich halt dorthin überweisen. Könntest Du bitte die Kontodaten angeben (vielleicht haben auch andere das Problem).

    Danke und LG, Stef.

    PS: Den BIC bräuchte ich bitte, da ich ein wenig unter dem "Weißwurstäquator" lebe... ;)