Beiträge von KaDett

    bis ich im Februar diesen Jahres einen Aussetzer hatte

    Willkommen hier im Forum 💐 wünsche dir einen guten Austausch.

    Mich interessiert natürlich wie es passieren kann, nach 20 trockenen Jahren wieder was zu trinken.

    Mir ist bewusst, dass nur 1 Glas genügt. War die Achtsamkeit verloren gegangen und hat sich eine Selbstverständlichkeit eingeschlichen? Oder Leichtsinn?

    Toll ist, dass du schnell wieder deine Abstinenz fortgesetzt hast 👍

    Ich war ja 14 Jahre trocken, hatte dann einen Rückfall , der 1 1/2 Jahre dauerte.

    Nun bin ich wieder 2Jahre trocken

    Hallo, das macht mich nachdenklich und betroffen. Kann mir gar nicht vorstellen, wie es passieren kann, nach 14 Jahren einen Rückfall zu haben.

    Du hattest aber die Stärke es wieder durchzuziehen. Hut ab 👍 tolle Leistung wie ich finde.

    Aber so eine runde Zahl, die poste ich dann doch in der Hoffnung, das jemand das als Ansporn nimmt, dies auch zu erreichen.

    Ich mach das nach, 900 Tage werde ich auch erreichen, aber schöner wären 999. Heute habe ich auch ne tolle Zahl, 444 Tage. Find ich ultimativ toll. 😊

    Ach das funktioniert so nicht. Ich muss da nochmal in mich gehen und nachdenken über diese Gruppe hier.

    Hallo liebe Robyn, denk doch einfach in Ruhe nach und nimm dir soviel Zeit wie nötig. Hier das Forum ist ja da und du bestimmst über deinen Austausch selbst.

    7 Monate war bei mir auch ne komische Zeit, glaub ungefähr mit 7 Monaten bin ich erst aufs Forum gestoßen. Da ist die rosa Wolke weg und ich hatte ne seltsame Traurigkeit. Irgendwie war gefühlt Stillstand. Das war aber gar nicht so. Hier mit Hilfe vom Forum habe ich angefangen mit Trockenheitsarbeit. Ich habe auch mein „normales“ Leben mit klarem Kopf neu aufgebaut. Liegen gebliebene Dinge erledigt, etwas umsortiert und neu gestaltet. Einfach mein Leben leben ohne Alk.

    Aber nach etwas mehr als 1 Jahr gab es gefühlt eine richtige Veränderung. Ich bin gelassen, entspannt und zufrieden. Ganz ehrlich, weiter mein normales Leben, aber ich habe wirklich losgelassen. Habe weder Verzichtsgedanken, noch Suchtdruck und denke nicht mehr an Alk.

    Was deine andere Welt betrifft, kann ich nix zu sagen, weil ich nicht weiß um was es geht. Aber was deine Abstinenz betrifft, kannst du getrost auf die Zeit vertrauen. Hast ja schon 7 Monate und ruck zuck ist 1 Jahr vorbei.

    Fühl dich mal einfach umarmt 💐 hoffe, dass es dir bald wieder gut geht. Kopf hoch ✌️

    Hallo Peter, willkommen hier in der SGH. Ich wünsche dir einen erfolgreichen Austausch und gutes Gelingen.

    Da hast du ja gesundheitlich schon was mitgemacht. Kann ich gut verstehen und nachvollziehen, dass du nun auf deine Gesundheit achtest. Da passt Alk ganz und gar nicht dazu.

    Hier gibt es viel zu lesen und aus den Erfahrungen anderer zu lernen.

    Aber zwei Teenagern gegenüber zu sitzen ist mal eine ganz andere Hausnummer

    Als Teenager haben sie bestimmt aber auch einiges aus deiner nassen Zeit mitbekommen und dich betrunken gesehen und erlebt. Dann sehen sie den Unterschied jetzt auch.

    Ich glaube dir, dass es schwierig ist mit ihnen zu sprechen. Aber vielleicht ist es gerade in ihrem Alter um so wichtiger. Gerade weil nun die ersten Partys für sie anstehen und evtl. im Freundeskreis getrunken wird.

    Da ist Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl gefragt. Vermutlich werden sie dich auch genauer beobachten. Anscheinend habt ihr aber ein gutes Familien Zusammengehörigkeitsgefühl.

    P.S. 10 Wochen sind vollbracht

    Gratulation zu 10 Wochen. Große Klasse 👍

    Hört sich gut an, wie ihr als Familie das besprochen habt und damit umgeht.

    Meine Söhne sind erwachsen und sie finden es gut, dass ich nicht mehr trinke.

    So wie es sich anhört, sind deine Kinder noch jünger. Ich würde falls Fragen von ihnen kommen, diese ehrlich beantworten. Sie sehen ja mit eigenen Augen, dass es ihrem Vater besser geht als früher. Überfordern mit dem Thema würde ich sie aber nicht.

    Gerade ist es toll ich hab 4 Wochen durch gehalten , es ist cool und ich bin stolz aber denk ich in 4 Monaten auch noch so ?

    Nach 4 Monaten war es bei mir besser als nach 4 Wochen. Freu dich drauf, nüchtern zu sein wird nämlich immer besser und schöner.

    Am besten ist es tatsächlich immer nur in kleinen Schritten zu laufen und zu denken. Nur heute trinke ich nicht. Das ist sehr überschaubar und gut machbar. Aus den vielen „Heute“ werden dann Wochen, Monate und Jahre. Nie wieder hört sich so dramatisch an. Damit hatte ich auch meine Probleme.

    Und das Gute ist, je länger du nüchtern bist, desto seltener möchtest überhaupt noch Alkohol trinken.

    Es ist gut das mit dem Partner zu besprechen und klar zu sagen was Sache ist. Idealerweise auch im Familien- u. Freundeskreis.

    Putzen find ich voll gut- da ist danach ja auch noch die Wohnung sauber und man fühlt sich gut dabei. Das nehme ich mit!

    Ich auch, erhöht auch den Zufriedenheitsfaktor.

    Gymnastik und Tanzen hat mir auch immer geholfen. Und ich habe tatsächlich sehr viel Eis gegessen. Badewanne war bzw. ist auch immer ne gute Idee.

    Ganz auf die Schnelle bei Suchtdruck hilft auch Pfefferkörner zu kauen. Die Schärfe lenkt direkt ab. Gartenarbeit ist auch noch ne schöne Ablenkung.

    Bei mir hat genau das „Ich bin Alkoholiker“ hier nieder zu schreiben, etwas bewirkt.

    Ich habe es genau gewusst und es hier beim Namen genannt. Kein rum eiern und kein Schönreden. Dazu zu stehen, Alkoholiker zu sein, hat einfach die Wahrheit auf den Punkt gebracht. Dadurch war es mir überhaupt möglich, nicht mehr gegen den Alk anzukämpfen und nüchtern zu werden.

    ich bin wieder daheim.

    Hi Leonie, schön dass du wieder da bist. Ist jetzt sicher ne richtige Umstellung. Wünsche dir ein gutes Ankommen zurück in deinem Alltag. Hoffe, dass du viel für dich mitnehmen konntest. Ich kann das ehrlich gesagt gar nicht so beurteilen, weil ich noch nie in so einer Therapie oder geschweige denn einer Klinik war.

    Geh alles in Ruhe und ganz gemütlich an. 💐

    wenn ich wieder zum Alkohol greifen würde

    Das hört sich fast so an, als ob du das nicht ausschließt.

    Ich habe solche Gedanken erst gar nicht. Aber du hast jetzt schon soviele Jahre ohne Alk hinter dir. Also hast du auch vieles richtig gemacht und hast ne gute Einstellung, denke ich mal.

    Ich meine mit alkoholfreien Getränken auch Kaffee, Tee, Limonaden oder Säfte.

    Mir geht es dann gut, wenn ich lese, dass Menschen ihre Sucht besiegen wollen. Das freut mich und da möchte ich helfen.

    Schön dass du da bist. Da hast du ja schon einiges hinter dir.

    Wie ist das bei dir nach so vielen trockenen Jahren, ist es für dich selbstverständlich und normal geworden alkoholfreie Getränke zu trinken? Denkst du da überhaupt noch drüber nach?

    Ich bin jetzt 1 Jahr nüchtern und genieße es nichts mehr trinken zu müssen. Glaube wenn ich mal viele Jahre abstinent bin, dass ich dann gar nicht mehr darüber nachdenke.

    Also wie Anfangs erwähnt, nichts Spektakuläres. Nur der kleine, feine Unterschied: So ist das Leben. Besoffen hab ich mir um sowas null Gedanken gemacht, son richtiges Leben war es halt auch nicht. Ich geniesse es, dass es zwar was zu tun gibt, es aber nicht immer aufregend ist.

    Das war bei mir auch so. Plötzlich habe ich die kleinen alltäglichen Aufgaben mit anderen Augen gesehen. Und gerade weil es nix Spektakuläres und Aufregendes ist, hat es gut getan diese Dinge zu erledigen. Sie sind nicht zu anstrengend, aber geben eine gutes Gefühl wenn sie erledigt und aus dem Kopf sind.

    Weiter so 👍