DTH77 - Hallo und Vorstellung

  • Ich habe bei mir daheim keinen Alkohol denn sonst trinke ich den auch .

    Genau deshalb....

    Die Grundbausteine hab ich dir schon mal raus gesucht:

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Weitere Artikel findest du im Hauptmenü unter "Artikel", dort ist auch der Artikel "Notfallkoffer",
    was kann ich tun, wenn ich Suchtdruck verspüre.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • .... damit du nicht so lange suchen musst ;)

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Nun sind es drei Wochen ohne Alkohol und ich bin glücklich und stolz drauf . Es ist fast wie eine neue Freiheit , da ich morgens getrunken habe , war der Tag ja dann so sehr eingeschränkt , man konnte nicht mehr fort nicht Autofahren .oft hab ich trotzdem noch früh den Gedanken mein Arbeitspensum daheim früh nicht ohne Alkohol zu schaffen , ich fühlte mich fleißiger und eigentlich war das doch Betrug denn nach genug Alkohol ging nichts mehr .ich habe nun schon Tage wo ich nicht früh ans trinken denke , manchmal ist es hart und ich hab dann Angst doch rückfällig zu werden oder doch nur einen Tag mal wieder zu trinken , ich denke dann daran das , das bisher geschaffte verloren wäre und ich versagt habe .Gibt es Strategien wie ich das verhindern kann doch mal zu trinken? Ich habe so Angst rückfällig zu werden .

  • Hallo DTH,

    ich habe deine beiden Themen zusammengefügt, damit es übersichtlich bleibt. Schreibe einfach hier unten weiter.

    Wenn du eine andere Überschrift haben möchtest, gib uns einfach Bescheid, wir ändern das dann.

    Viele Grüße, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Mir hat immer gut geholfen und hilft mir immer noch wenn der Gedanke zu trinken aufkommt mir bewusst zu machen was dann passieren würde. Der ganze Mist würde wieder von vorne Anfangen. All die ganzen Lügen, die Enttäuschungen, die Stürze. Und es würde bei mir schlimmer werden als zuvor. Das ist es einfach nicht wert. Um nichts auf der Welt. Ich mache mir immer wieder klar was ich zu verlieren habe. Die Abstinenz ist kein Verlust sondern nur ein Gewinn. Habe mir auf der Reha einen Notfallkoffer gebastelt und da ist ein Zettel drin was passiert wenn ich wieder trinke und was die Vorteile der Abstinenz sind. Und ein Mini Krankenwagen ist da drin. Das krame ich bei dann raus.

  • Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe, DTH!

    Meinen Glückwunsch zu drei Wochen ohne Alkohol. Sehr gut!

    Gibt es Strategien wie ich das verhindern kann doch mal zu trinken? Ich habe so Angst rückfällig zu werden .

    Immer nur von einem Tag auf den anderen denken. D.h. heute trinke ich nicht.

    Und Angst brauchst Du nicht zu haben. Nur Du allein würdest Dir das Glas an den Mund setzen. Niemand anderes!

    Der regelmäßige Austausch hier mit den anderen, trockenen Alkoholikern würde Dir guttun und Deine Abstinenz stabilisieren.

    Du kannst auch gern etwas über Deine Freizeit oder auch anderes schreiben. Da geht ja oft eins ins andere.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Nun sind es drei Wochen ohne Alkohol und ich bin glücklich und stolz drauf . Es ist fast wie eine neue Freiheit , da ich morgens getrunken habe , war der Tag ja dann so sehr eingeschränkt , man konnte nicht mehr fort nicht Autofahren .oft hab ich trotzdem noch früh den Gedanken mein Arbeitspensum daheim früh nicht ohne Alkohol zu schaffen , ich fühlte mich fleißiger und eigentlich war das doch Betrug denn nach genug Alkohol ging nichts mehr .ich habe nun schon Tage wo ich nicht früh ans trinken denke , manchmal ist es hart und ich hab dann Angst doch rückfällig zu werden oder doch nur einen Tag mal wieder zu trinken , ich denke dann daran das , das bisher geschaffte verloren wäre und ich versagt habe .Gibt es Strategien wie ich das verhindern kann doch mal zu trinken? Ich habe so Angst rückfällig zu werden .

    hallo erstmal und willkommen.

    3 wochen hört sich nach einem guten anfang an:thumbup:

    ängste, zweifel alles was dich jetzt bewegt ist normal, du musst nur lernen sie für dich neu und positiv zu besetzen. sprich, du musst die zeit die du mit saufen verbracht hast mit etwas sinnvollem füllen. zum anderen gilt es dem "saufdruck" nicht nachzugeben, dieser hält in der regel etwa 20-30 minuten an. ja das "suchtgedächtnis" ist ein tückisches biest:idea:, es hält dich fest in seinem griff und das wird, wenn du ein leben ohne alk wählst, zeit deines lebens auch aktiv sein. über die zeit wirst du aber lernen es zu beherrschen und denk daran wenn du es vergessen solltest,es wird dich garantiert nicht vergessen;) es gibt verschiedene arten dem zu begegnen dem saufdruck.

    1. wenn es soweit ist zum beispiel viel trinken und damit mein ich wasser, tee oder sonst was alkfreies(versteht sich)

    2. gedächtnisstraining z.b.: von 1000 in 3-4 schritten rückwärts zählen. das heißt aber auch sich darauf zu fokussieren:idea:

    das waren nur ein paar beispiele. was ich auch als sehr wichtig empfinde "selbstreflektion". ich habe mir angewöhnt am abend den tag nochmal durchzugehen, was ist gut gelaufen, was ehr weniger. sozusagen eine kleine "todo liste" abarbeiten, dir wird irgentwann klar wo deine stärken und wo deine schwächen liegen...und habe keine angst:idea: angst lässt uns menschen sachen tun die wir eigentlich nicht wollen. stelle dich ihr, du bist stärker als du denkst.

    du kannst jederzeit die hilfe hier im forum suchen, es ist immer jemand da auch wenn es brenzlig wird.

    ich wünsche dir weiterhin viel kraft, du schaffst das:idea:

    grüsse eternal

  • .Gibt es Strategien wie ich das verhindern kann doch mal zu trinken?

    Meine Strategie war, das Risiko so weit wie möglich zu minimieren, um erst einmal Stabilität zu gewinnen.

    Dazu gehörte der tägliche Austausch hier dazu , um mir Halt zu geben und von den Erfahrungen anderer zu profitieren. Dann aktiv werden, keine unüberlegten Entscheidungen treffen, erst einmal Feiern und Veranstaltungen meiden, bei denen viel getrunken wird, und schließlich Trinkkumpane im Freundeskreis aussortieren.

    Zuhause hast du keinen Alkohol, wie ich gelesen habe, und das ist auch gut. Nun ist es am Anfang wichtig, die Zeiten, in denen früher getrunken wurde, teilweise mit etwas anderem zu füllen, damit das Gehirn langsam, aber sicher umprogrammiert wird und nicht in jeder Situation zum Flasche greift.

    Bei Saufdruck haben wir auch noch einen Artikel verfasst. Hast du schon mal bekommen.

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    Mir hat immer gut geholfen und hilft mir immer noch wenn der Gedanke zu trinken aufkommt mir bewusst zu machen was dann passieren würde.

    Weiß ich gar nicht mehr, wie das am Anfang war, ist ja schon ein paar Tage her, aber ich habe die andere Variante gewählt. Nicht zu Ende denken, denn ich weiß ja, wo es endete – spätestens bei der Erkenntnis, Alkoholiker zu sein.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Vielen lieben Dank , ich lese hier wirklich viel und bin froh dieses Forum gefunden zu haben , statt früh aufzustehen weil es ja dann zum Tages Start Wein gibt bin ich auf Kaffee umgestiegen , aber noch gilt mein erster Gedanke früh an Wein nicht an alkoholfreies , das stimmt mich traurig ! Ich hab ja früh immer viel zu tun und zu versorgen und Versuch dann immer zu sagen wie stolz ich bin es ohne Alkohol geschafft zu haben

  • zum Tages Start Wein gibt bin ich auf Kaffee umgestiegen

    Der Mensch ist, wie ich oft schon mitgeteilt habe, ein Gewohnheitstier. Es dauert, bis alte Gewohnheiten überschrieben sind.

    Wichtig ist, dass Du weiter dran bleibst und Dir selbst Gutes tust. Und das tust Du ja mit dem Kaffee am Morgen!

    Der Rest des Tages scheint nicht mehr so schwierig zu sein, keinen Alkohol zu trinken, lese ich da heraus?

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo DHT,

    ich habe deine Antwort an Elly , unter das Zitat gesetzt.

    Du kannst unter dem zitierten, außerhalb des "Kastens" immer weiter schreiben.

    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Ja da ich immer nur früh trank ist es da am schlimmsten , aufstehen und denken nun kannst du erstmal ein Glas Wein trinken war ein Antrieb , oder auch nach anstrengenden Tätigkeiten , Rasenmähen mit alk meinte ich geht leichter .
    Ich hab es auch geschafft nein zu sagen als mir leckerer Bailys angeboten wurde .

    Mein größter Erfolg ich hab endlich meinen Zahnarzt Termin vor dem ich mich so lange drückte mit der Ausrede wenn ich früh trinke kann ich ja nicht zum Arzt fahren . Nun sitze ich im Wartezimmer , sehr ängstlich aber ich bin da . Gut der Gedanke war ob ich mir pro Loch dann eine Flasche Wein als Belohnung kaufe aber das ist wieder der sucht Gedanke und ich mache es nicht !

  • Dann wünsche ich dir viel Erfolg und dass nicht zuviel gefunden wird, bei dem dein Zahnarzt auch Erfolg braucht.
    Die Suchthirnversuche habe ich bald schnell abgewürgt, keine Diskussion, „….geh in deine Ecke und trockne weiter vor dich …“. Wichtig ist, dass ich die Suchthirngedanken als solche erkenne und sie nicht für meine eigenen halte, die es durchaus Wert sind, dem weiter nachzugehen. Nein, es ist das Suchthirn und je stabiler ich abstinent war, desto findiger wurden die Versuche, aber sie wurden auch seltener.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Also wohnt Ihr nicht zusammen? Denn Du hattest ja geschrieben, dass Dein Zuhause alkoholfrei ist.

    Hast Du ihm denn so klar und deutlich wie uns gesagt, was Sache ist? Oder hat er selbst ein Alkoholproblem?

    Schau Dir bitte die Grundbausteine noch mal an, die dir anfangs verlinkt wurden.

    Es ist wichtig, in der ersten Zeit die Gesellschaft von Trinkenden zu meiden. D. H. Wenn ihm wirklich etwas an Dir liegt, sollte er Dir zuliebe in deiner Gegenwart nicht trinken und dir schon gar nichts anbieten.

    Sonst musst du dich nicht wundern, wenn die Suchtstimme immer wieder anspringt. Irgendwann ist sie stärker, darum ist die Risikominimierung so wichtig. Sei es dir wert, deine Abstinenz sn etste Stelle zu setzen!

  • Nein er hat gar kein Alkohol Problem , trinkt nur selten und nie Zuviel und findet es gut das ich nun nichts mehr trinken will , vielleicht denkt er es schadet mir auch nicht mal einmal die Woche zu trinken , muss man erst einen Rückfall haben bevor ich das weis ? Würde es wieder so enden das ich jeden Früh eine Flasche Wein trinkt ? Denn das hat ja mit kontrollierten trinken nichts mehr zu tun . Ich Zweifel gerade ein wenig , wie soll ich das ein Leben lang schaffen , das es normal ist nichts zu trinken . Ich kann es noch nicht so richtig sehen . Gerade ist es toll ich hab 4 Wochen durch gehalten , es ist cool und ich bin stolz aber denk ich in 4 Monaten auch noch so ?

  • vielleicht denkt er es schadet mir auch nicht mal einmal die Woche zu trinken , muss man erst einen Rückfall haben bevor ich das weis ? Würde es wieder so enden das ich jeden Früh eine Flasche Wein trinkt ? Denn das hat ja mit kontrollierten trinken nichts mehr zu tun .

    Denkt er das oder denkst du das? Redet Ihr denn darüber?

    Wie kommst du denn jetzt auf kontrolliertes Trinken? Das unterstützen und diskutieren wir hier nicht, weil sich hier nur bekennende Süchtige austauschen. Und Sucht heißt nun mal Kontrollverlust.

    Wenn Du alkoholsüchtig bist (hattest du das nicht schon für dich erkannt?) würdest Du nach einem Rückfall tatsächlich nach einer gewissen Zeit wieder bei der alten Menge landen, auf die du dein Suchthirn zuletzt gepolt hattest - und bald noch mehr trinken, denn die Sucht braucht mit der Zeit immer mehr "Stoff"für die gleiche Wirkung.

    Kann es sein, dass Du noch sehr jung bist, oder warum schreckt dich der Gedanke der lebenslangen Abstinenz so?

    Einmal editiert, zuletzt von Rennschnecke (20. Juli 2025 um 19:40)

  • Hi,

    ein kurzer Tipp meinerseits, da ich ähnlich denke.

    Konzentriere dich auf heute. Morgen ist ein anderer Tag, darum musst Du dich heute nicht kümmern. Was in 4 Monaten ist? Weiss ich nicht, denk am besten nicht darüber nach. Du wirst Gelegenheiten dazu haben wenn Du beim 4ten Monat bist. Bis dahin, Tag für Tag. Heute nichts trinken, morgen frisch und ohne Rest-Alk/Kater aufwachen.

    Wie hier schon oft geschrieben, es ist ein Marathon, kein Sprint.

    Ich verstehe den Wunsch, es schnell zu überstehen und wieder die/der Alte zu sein. Aber das wird nicht passieren. Freue dich darüber eine neue Person zu sein, eine die keinen Alkohol braucht.

    Du siehst ja die Früchte deiner Arbeit. Es wird immer nur besser, nicht schlechter. Zumindest wenn Du trocken bist.

    Mal ganz ehrlich, wer will schon zurück? Wir leben um uns zu entwickeln, ständig. Rückschritte sehen bequem aus, aber Du würdest genau wieder hier landen. Dann doch besser früher als später und immer wieder ;)

    LG, Paul

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