Und der Gedanke war, was ich mache, kann ich auch lassen. Denn ich bin derjenige, der sich in diese Situation bringt.
Bei mir war der Gedanke ich muss das lassen, sonst Rolltreppe abwärts und aus ist es...die Pausen die es davor mal gab haben mich ja immer nur bestätigt das ich aufhören kann, was natürlich nicht stimmte denn mehr als 3 Wochen (einmalig) oder mal ein paar Tage waren es nie.
Gegen Ende kamen dann, meistens vor dem Spiegel, innere Ansprachen die aber immer vom nassen Ich gleich wieder herunter gespielt wurden. Da waren auch Gedanken wie, ich kann es ja lassen...noch den Sommer dann fahr ich runter...etc., aber das habe ich ja nie geschafft. Bei mir hat erst der harte Aufschlag zur Erkenntnis geführt das ich kein Problem habe sondern das Problem bin. Die Erkenntnis Alkoholiker zu sein ist für mich inzwischen sehr wichtig, es funktioniert.
Und nicht das ihr denkt bei mir ist alles nur Eitel Sonnenschein, bei mir läuft auch nicht alles rund wie man ja beim Sommelier im Weingang sieht, aber ich kann nicht klagen. Mir macht dieses abstinente Leben wirklich Spaß und ich freue mich richtig auf den Rest meines Lebens und habe gerade keine Angst denn der "Wille" kann Berge versetzen.