Beiträge von R/no

    Die Diskussion dreht sich im Kreis oder auch ....( Die Katze beißt sich in den eigenen Schwanz)Ich weiß garnicht mehr, wessen Faden das ist? Ah, okay...R/no. Also ruhig Blut Leute. Ihr könnt gerne weiterdikutieren. Ich bin raus. LG Bono

    Also ich verstehe nicht was an unserer Diskussion schlecht sein sollte? Kontroverse Meinungen werden ohne Streit diskutiert, niemand wird gezwungen also was ist daran so schlecht?

    Ich finde es toll wieviele Meinungen hier zu Tage kommen, worüber sollten wir denn besser reden?

    Also der Wille bin Ich, meine eigene Persönlichkeit, die mich dazu bewegt Dinge zu tun oder zu lassen. Bei vollem Bewusstsein oder halt willentlich.

    Ja die Abstinenz ist eine Notwendigkeit wofür es aber auch Willen braucht oder warum schaffen so viele das erste Jahr nicht?

    Selbstbewusstsein ist wichtig, solange man sich nicht als Held oder unbesiegbar betrachtet, ohne Selbstbewusstsein, was natürlich erst wieder aufgebaut werden muss, kann ich auch nicht an mir arbeiten. Ich war ja selbst im Jammertal und weiß wovon ich rede, denke ich zumindest.

    Ich mag auch Worte wie Demut oder Kapitulation nicht, da beuge ich mich und betrachte etwas als immer stärker als mich selbst. Aber wir sind mindestens gleichstark die sch.... Sucht und ich. Sonst hätte ich es nicht bis hierher geschafft.

    Wo ein Wille, da ein Weg.

    so sehe ich die Sache auch, Hera hatte den Willen zu handeln sonst wäre sie nicht hier. Ich habe nicht kapituliert denn ich trinke ja nicht mehr, aber genau das will die Sucht ja. Sie will das ich trinke aber das tue ich nicht und lass mich nicht mehr auf sie ein. Also nix mit Niederlage oder aufgeben.

    Wer aufgibt hat keinen Willen mehr.

    So sehe ich das auch. Wenn dem Willen keine Handlung folgt, welchen Wert hatte dieser Wille denn jemals.

    Hallo Hobbes, um zu handeln braucht man aber "Willen" besonders wenn man etwas durchziehen "will" was super wichtig ist.

    Ohne Willen ist man doch Seelenlos, eine Hülle die von anderen beherrscht werden kann. Wenn ich vor 10 Monaten nicht hätte wollen wäre ich nicht ins Handeln gekommen, aber ich korrigiere nochmal, zuerst kam die Erkenntnis/Einsicht und dann war der Wille da zu handeln. Der Wille vor der Trockenheit war Nass, Pitschnass und ich weiß ja jetzt das es nicht mein Wille/Ich war sondern die Sucht, die da am Ende mit mir gesprochen hat. Außerdem wird es bei den EKAs und Co's doch auch gesagt, wenn er nicht will klappt das nicht.

    Ich finde die Diskussion äußerst interessant.

    Klar muss das Ergebnis am Ende stimmen, aber auf Dauer wird es sicher nicht passen, wenn ich nicht aus Einsicht handle, sondern mit geballter Faust in der Tasche.

    Aber die Erkenntnis/Einsicht führt doch zu dem Willen...

    Liebe Leute letztendlich ist es wichtig das wir unsere Krankheit annehmen und souverän mit ihr umgehen. Der eine empfindet es anders als der andere, egal, wir müssen auf dem Weg bleiben und dieser sollte schön sein und auch Spaß machen, bei mir würde es sonst nicht funktionieren.

    Guten Morgen, natürlich ist es auch eine Wortklauberei aber unwichtig ist es mMn auch nicht, ich finde Carl Friedrich hat es schön umschrieben.

    Man muss das abstinente Leben "wollen" sonst wird das nichts, nur aus einer Notwendigkeit heraus zu handeln überzeugt mich nicht so. Bei mir klappt alles wirklich optimal und das war davor nicht so, da hatte ich vor dem Alkohol kapituliert.

    Jetzt aber hab ich ihn aktiv aus meinem Leben verbannt und deshalb hab ich nicht kapituliert. Es ist ein unentschieden und er wird immer wieder versuchen mich wieder in die Arena zu zerren was ich aber nicht zulassen werde denn ich "will" nicht mehr trinken und so handel ich auch.

    Warum gerade der eigene Wille so stiefmütterlich behandelt wird versteh ich nicht ganz, es liegt aber bestimmt an der auslegung der Dinge. Der letzte Wille, ich hab es willentlich getan...ohne eigenen Willen ist man nur ein NPC und wird auf Dauer nicht weiterkommen.

    Wenn ich Trocken in den Sarg gehe, habe ich gewonnen. Das ist mein Ziel. Endlich Leben

    Guten Morgen Abstinenzler, man muss es ja nicht immer wie eine Niederlage/Kapitulation betrachten, genau genommen ist es ein Remis. Mir gefällt die Betrachtungsweise besser, Kapitulieren empfinde ich wie aufgeben, nur ein Kampf sollte es natürlich nicht sein den würden wir verlieren.

    Gruß R/no

    Jeder, der mal in seiner nassen Zeit abends beschlossen hat, nichts oder weniger zu trinken und es trotzdem getan hat, weiß, wie wenig der Wille gegen die Sucht ausrichtet

    Der nasse Wille

    Und jetzt, beim Trockenbleiben, soll plötzlich derselbe Wille genügen?

    Es ist unbestreitbar Arbeit,aber ja

    Oder hat der Süchtige zwei Persönlichkeiten

    meistens ja

    Ich frage mich auch, was es überhaupt bringt, darüber nachzudenken, ob ich aus Willenskraft oder aus Kapitulation trocken geworden bin. Und wenn es die Willenskraft war, wie lange hat es gedauert, bis die Kapitulation übernommen hat?

    Gute Frage, ich finde Nayouk24 Beschreibung auch gut obwohl es im Grunde genommen ja egal was zuerst da war, die Henne oder das Ei.

    Was will ich mir damit beweisen? Dass ich stark bin? Dass ich meine frühere Schwäche, suchtkrank geworden zu sein, relativieren kann? Das würde ja bedeuten, ich erkenne es nicht als Krankheit an. . Oder ich kein Opfer war, sondern ein Held? Ich weiß es nicht.

    Ich erkenne meine Krankheit an bin aber froh sie gestoppt zu haben und ja ich bin schon ein kleines bisschen Stolz und dankbar auf mein 10 Monatige Abstinenz.

    Ich will glücklich abstinent leben oder ich will trocken werden/bleiben sind zwei Paar Schuhe, so stelle ich es mir vor.

    Die Kapitulation fand zwar gefühlt gleichzeitig mit dem Alkoholstopp statt, aber es brauchte 2-3 Monate, bis ich sie in meinem Kopf tiefer verinnerlichte. Ohne festen Willen hätte ich speziell die ersten beiden abstinenten Monate nicht hinbekommen - denn da war die innere Kapitulation noch gar nicht in vollem Umfang "wirksam".

    Erst mit der Zeit - etwa nach drei Monaten vollends - empfand ich diesen "Klick" oder wie immer man es nennen mag, wo es leichter wurde und die Willensanspannung nachließ.

    So wollte ich es in etwa beschreiben...

    Es braucht eine echte Veränderung im Leben, anstelle eines bloßen „Ich will“. Ich muss handeln, nicht nur wollen, um trocken zu bleiben.

    Also Ich muss wollen um zu handeln, es ist nur eine auslegungssache denke ich. Bei mir gab es diesen Willen nie, es waren immer nur Gedanken, der Wille ist bei mir erst gewachsen als mir die Felle davon geschwommen sind bzw. meine gesundheitlichen Probleme zu Tage kamen. Wenn ich früher versucht hätte trocken zu werden wäre ich 99,9% gescheitert, denn ich hatte nicht diesen Willen oder sagen wir Wunsch abstinent zu leben, das war immer mit Verzicht und Tristesse verbunden. So richtig klick hat es bei mir erst gemacht als ich hier angekommen bin(Wochen/Monate) und ich bin wirklich zufrieden auch wenn es da noch Luft nach oben gibt aber das sind alltäglich Sorgen und haben nichts mit Alkohol zu tun.

    Hallo zusammen, heute ist ein schöner Tag, ich bin vom arbeiten heim gekommen sitz jetzt in der Sonne und mir geht's super. Heute morgen hab ich im Vorstellungsbereich bei Ich-will-nicht-mehr geschrieben.

    Ich persönlich habe es mit eigenem Willen und der Unterstützung des Forums geschafft Abstinent zu leben und ich bin mir sicher du schaffst das auch wenn du willst.

    Nun hab ich heute schon in mehreren Fäden das Thema aufgenommen und wollte mal wissen wie ihr das seht. Hartmut du hast geschrieben

    Sucht ist kein Gegner, den man mit Disziplin oder Willenskraft besiegt. Das Zauberwort für Abstinenz ist nicht „Willenskraft“, sondern „Kapitulation“.

    Alex_aufdemweg

    Das hat nicht funktioniert. Sonst wäre ich kein Alkoholiker. Ich habe kapituliert.

    Ein kalter Entzug ist lebensgefährlich. Und es macht auch im betrunkenen Zustand keinen Sinn.

    Kazik

    Es ist nicht mein Wille, sondern eine Notwendigkeit das ich nicht trinke also trinke ich nicht. Wenn ich mich nur auf meinen Willen verlassen würde, bestünde eine gute Wahrscheinlichkeit das ich scheitern könnte. Also lass ich es.

    Aber man muss doch "wollen" Abstinent zu werden und zu bleiben und damit ist doch nicht automatisch ein Kampf damit verknüpft. Ich will das abstinente Leben ich hab Lust darauf und das geht nur ohne Kampf, ohne die geballte Faust in der Tasche um anderen zu beweisen das man es kann, ich liebe dieses Zitat von Hartmut , aber am Anfang braucht es doch auch einen Funken Willen um um die Erkenntnis in die Tat umzusetzen, bzw. wenn es eine Notwendigkeit ist dann braucht man den Willen erstrecht

    Man darf sich auf keinen Kampf einlassen, das ist völlig richtig, aber ohne den sprichwörtlichen eigenen Willen sehe ich keinen Erfolg auf eine zufriedene Abstinenz.

    Eure Kommentare waren super bitte nicht falsch verstehen, es geistert mir halt im Kopf rum.

    So jetzt wünsche ich euch allen einen schönen Sonntag.

    LG R/no

    und ob ein Haus/Grundstückskauf ein Erfolg sein mag, ist Ansichtssache

    Naja ich würde mich freuen könnte ich meiner Frau und meinen Jungs ein Eigenheim bieten und hätte ich es in meiner nassen Zeit gekauft was wäre dann gewesen? Alkohol wäre geflossen, wie es bei solchen Geschäften auch meistens gerne gemacht wird, wie du ja selber siehst, die Nachbarn freuen sich auch gerne mit😬 so hab ich das gemeint.

    Herzlich willkommen Abstinenzler , eine sehr gute Entscheidung die du vor 7 Wochen getroffen hast.

    Ich hab noch nicht so viele Versuche gestartet aber Pausen hatte ich auch schon, jedoch nie länger als drei Wochen. Die Erkenntnis Alkoholiker zu sein hatte ich auch schon des öfteren, da war die Halbwertszeit aber höchstens 24 Stunden.

    Das ist mein erster ernsthafter Versuch trocken zu bleiben und ich kann sagen es klappt außergewöhnlich gut. Das Forum hat mich wirklich weiter gebracht auch wenn es manchmal unangenehm ist/war, du hast alles richtig gemacht hier bist du nie alleine.

    LG R/no

    Hallo 45, du machst es dir aber auch nicht einfach 🙄

    Unbekannten erleiden musste, die sich im neuen Garten besoffen haben, vermutlich um das Geld meiner Gattin.

    Wer sind denn die ganzen unbekannten Leute? Mit dem Geld deiner Gattin? Hat deine Frau eine Party nach dem Hauskauf gefeiert oder wie meinst du das?

    Pass auf dich auf auch solche Erfolge (Hauskauf) können, mir zumindest würde es so gehen, schnell gefährlich werden.

    Gruß R/no

    Ich hab im Sommer ja von meinem Urlaub berichtet, die Bier Plakate am Ortseingang etc. wie die mich auch leicht getriggert haben. Wie ich jetzt darauf kam im Weingang den Sommelier spielen zu können weiß ich wirklich auch nicht, ich weiß nur das dass wirklich strunzdumm gewesen wäre mir wieder alte Zeiten zu Gemüte zu führen und so zu tun als ob nichts gewesen wäre. Nach langem nachdenken bin ich zur Erkenntnis gekommen das man ja auch warten könnte bis der andere zu einem kommt...

    Bei mir steht aber nichts an bzw. ich habe kein Bedürfnis/Verlangen nach Kneipen oder Kaffees, Volksfesten oder anderen Orten um meine Abstinenz auf die Probe zu stellen.

    Wichtig war wie man jetzt im Nachhinein sieht das ich meine Schnapsidee hier kommuniziert hab und gleich Feedback bekommen habe.

    Über meinen ersten Geburtstag mache ich mir jetzt natürlich auch Gedanken denn der ist ja am Silvester. Die letzten 12 Jahre (seit der Kinder) sind wir gar nicht mehr auf Partys sondern haben immer bei uns gefeiert darum mache ich mir darüber auch nicht all zu große Sorgen aber ein bisschen geistert es mir schon durch den Kopf. Was macht meine Frau an dem Abend, wird sie zufrieden sein usw.

    Ich für mich möchte am liebsten einen Kinoabend auf dem Sofa machen und irgendwas cooles mit den Jungs gucken, bin mal gespannt...

    Jedenfalls hast du mich damit gerade zum Lachen gebracht. :D Danke dafür.

    Hallo Linde,

    das freut mich sehr! Mir ging es die Tage wirklich schlecht und ich werde die Tage mal etwas darüber schreiben was da mit mir los war, ist sicher ein guter Rat für die frisch abstinenten es nicht do zu tun...darum tut es mir gerade gut wenn ich dich und andere zum schmunzeln bringe.

    Wenn ich mich offenbart habe musst du sicher noch mehr schmunzeln 😏