Hallo und willkommen Bendecho77
Beiträge von _Eternal_
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Guten morgen, nach einer endlich wieder besseren Nacht.
Der Kopf wird wieder etwas heller.
Ich las, dass ich in diesem meinen thread schreiben darf. In den anderen nicht.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe.
Aber ich bin sowieso momentan mit mir selbst so beschäftigt, dass ich vermutlich garnicht die Energie für mehr habe.
Ich habe recht gut geschlafen.
Das ist für mich und heute erstmal gut und genug.
Der Entzug vor drei Jahren hat mehrere Wochen gedauert. Der Rückfall jetzt, kostet mich auch wieder viel Kraft.
Aber ich bleibe positiv. Dran.
Danke an alle
hallo autism angel ,
versuch erst einmal wieder in deine tagesroutine zu finden und teile dir deine energie gut ein. kopf hoch und versuch dich zu sammeln

gruss eternal
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hallo und willkommen Yoyo
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hallo und willkommen autism angel
bin auch autist und trockener alki schon etwas über 16 jahre.
Ganz kurz zu den "meltdown". autisten leiden unter einer reizüberflutung die sie ungefiltert aufnehmen (farben,licht,gerüche etc.) meine tochter und ich benutzen zum beispiel "cancelling noise" kopfhörer wenn wir unterwegs sind. ich habe ab und an auch noch "meltdowns" wo ich auch lauter werde/bin. meine tochter hat das ganze gegeteil davon, einen "shutdown" bei überlastung, was soviel heißt das sie zu einer salzsäule erstarrt und zu keiner bewegung und lautäusserung (mutismus) mehr fähig ist. ist ein sehr komplexes thema und würde den üblichen rahmen sprengen.
schön das du hier bist.
grüsse eternal
ps: meltdown sowie shutdown sind "dissoziative" zustände die sich nicht kontrollieren lassen.
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hallo
habe heute einen sehr aufschlussreichen artikel auf "Spektrum de" gefunden, einfach mal suchen nach "Immun gegen Sucht"
gruss eternal
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Danke für die ausführliche Antwort. Ich find es schwierig, solch düstere Prognosen zu stellen, wenn man die Lebenssituation eines Einzelnen nicht kennt. Du hast in deiner Vorstellung direkt erwähnt, dass du offen mit deiner Sucht umgehst und das mag für dich richtig sein. Ich habe andersrum auch Alkoholiker erlebt, die total offen damit umgegangen sind und trotzdem rückfällig wurden. Also ist das kein Garant, mag aber dem ein oder anderen helfen. Mir auf keinen Fall.
Ich stelle keine prognose. Hier werden nur möglichkeiten aufgezeigt was passieren kann

Ps: zwischen offen damit umzugehen und rückfall liegen welten.ich glaube kaum das ein rückfall etwas mit offenheit zu tun hat.
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Warum? Kennst du jemanden, der deshalb unter die Räder kam?
ja
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Die Regeln sind die Regeln. Die Art wie man miteinander kommuniziert ist etwas anderes. Etwas mehr Empathie schadet manchmal nicht. Meine Meinung dazu.
Kurze frage...wollt ihr etwas ändern, oder in watte gepackt werden? Ich glaube das einige hier die tragweite dessen um was es geht, noch nicht verstanden haben.
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die zeit wird es zeigen ob man gut damit fährt, oder halt doch unter die räder kommt...
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Was mir dieser Austausch zeigt: verheimlichen, beschönigen, austricksen, etwas weglassen, sich hinter der Krankheit verstecken, unauffällig bleiben und vieles mehr. Geduckt durchs Leben gehen. Ja, ich weiß, es gibt sicherlich irgendwelche Gründe, warum man so oder der Einzelne so handeln müsste, und die übliche Rechtfertigungen dazu .
Es ist nicht meins und wird es auch nie sein. Wie das vergleichbar ist und wie es mich an die "nasse Zeit" erinnert, lässt sich nicht leugnen. Anstatt klar zu sagen, was Sache ist, und die Verantwortung zu übernehmen, wird so lange "herumgedoktert" (der musste sein
), bis ein Gerüst aufgebaut ist, das irgendwann zusammenbricht.Kann man machen.
so siehts aus...
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Ich hab vor meiner Abstinenz motorische Probleme bekommen die sich durch einen unsicheren Gang äußern und versuche herauszufinden von was die kommen. Ob es die Bandscheiben sind die auf irgendwelche Nerven drücken oder ob es vom Alkohol kommt, das wäre dann eine Neuropathie...
Meinen Kopf und die LWS haben sie schon gescannt und jetzt bleibt noch die HWS. Der Neurologe will noch dieses MRT und ich hoffe danach gibt es mehr Klarheit. Meine Beschwerden werden zwar immer besser seit ich mein Trainingsprogramm durchziehe, jedoch nur in winzig kleinen Schritten...
Moin, mal unter "Korsakow" nachschauen.
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Hallo und willkommen Kater Stanislaus
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Hallo und willkommen Lebensmut74
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ich will es nur wissen. Nicht meine Aufgabe, er ist nicht mehr am Leben
es tut mir aufrichtig leid um deinen verlust...das wußte ich nicht. jeder reagiert anders darauf und da ich ihn und dich nicht gut genug kenne, erlaube ich mir auch kein urteil darüber zu sprechen.
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Danke für Deine offenen Worte. Ich kann mir gut vorstellen, dass man seine Ruhe braucht in dieser Phase und im Prinzip sollten alle Beteiligten beraten werden. Nur wie hast Du das gemacht? hast Du allen gesagt, lasst mich in Ruhe oder hat die Klinik dafür gesorgt und alle abgewiesen oder informiert? Die Situation ist ja unangenehm genug für denjenigen.
es geht nicht darum was einem unangenehm ist, sondern das etwas getan werden muss
fakt ist, alkohol tötet und hätte ich vor so langer zeit nicht gehandelt würden wir hier nicht schreiben. trocken zu werden (entgiften) ist eins und geht verhältnissmässig schnell, sein seelisches gleichgewicht wiederzufinden ist etwas ganz anderes und braucht zeit.wie ich schon schrieb, zum einen kann man sich vor antritt der reha mit der familie, freunde etc. austauschen und klare grenzen setzen. einige ergeben sich erst aus der therapie heraus. einige erledigen sich von allein und man merkt schnell das diese freundschaften nur auf alk basieren. also kein sonderlicher verlust, ehr ein befreiungsschlag. den rest erledigt die zeit....
Soll er sich damit auch noch herumschlagen und allen "vor den Kopf schlagen" ?
das ist nicht deine aufgabe, dir darüber gedanken zu machen
sorry dass muss ich leider so sagen... -
ich habe auch eine Frage: habt Ihr während des Entzugs/Kur oder auch nachfolgenden Zeit Eure Kontakte abgebrochen, bzw. wolltet keinen Besuch in der Klinik von Verwandten/Bekannten? Sorgt dafür die Klinik, dass dann niemand zu Besuch kommt?
eins vorweg, ich kann nur wiedergeben wie es bei mir war. ja ich hab kontakte abgebrochen, zumindest die die mir nicht gut getan haben und einige erledigen sich von ganz allein. besuch hatte ich von meiner familie 1-2 mal. mehr hätte ich aber nicht ertragen, hatte zuviel mit mir selbst zu tun. bei uns war es den patienten überlassen wen sie empfangen und wen nicht, also keine vorgabe von der klinik. nach hause fahren war erst nach 6-8 wochen möglich und wenn dann nur wenn befunden wurde das man stabil ist. in meiner klinik war es sogar so das es wochenendseminare für paare gab, weil viele mit einem neuen "trockenen" partner nichtmehr klar gekommen sind. je nachdem wie sie sich kennen gelernt hatten. und ja ein trockener partner kann auch anstrengend sein( durch wesensänderung).
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Ihr Lieben, es war doch nur eine Feststellung. Kein Grund für "hitzige" Meinungsverschiedenheiten. Das lag gar nicht in meiner Absicht. Es hat auf jeden Fall den Effekt, dass wahrscheinlich nicht nur ich zukünftig etwas besser hinschauen werde. Und sicher, ich hätte es auch gleich recherchieren können.
Ist keine hitzige meinungsverschiedenheit
nur ein gedankenaustausch
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freie alkohole werden im bezug auf alk-freies bier und wein erwähnt, das dürfte für trockene alkis ob so oder so ein no-go sein. das problem dabei ist die kennzeichnungspflicht auf europäischer ebene, da erst verpflichtent ab einem alkoholgehalt von 1,2%.
ich glaube du bringst da etwas durcheinander, gerade im bezug auf das nutellabrot. die alkoholumwandlung findet im mund statt durch unseren speichel(vorverdauung), sprich zucker aus dem nutella wird in alkohol umgewandelt(aber sehr kurzlebig). gibt auch ein kleines experiment, dass kenn ich noch aus der schule. einfach mal rohe kartoffel kauen, die kartoffel beinhaltet stärke die durch unseren speichel in zucker umgewandelt wird, schmeckt man sogar

wie ich weiter oben schon schrieb, müssen wir hier 2 sachen auseinander halten. einmal den alkohol an sich und aromen. alkohol sollte klar sein, ich geh ja nicht zum bäcker und hole mir mal ein stück schwarzwälder kirsch torte(weil alkohol). dann haben wir lebensmittel die mit rumaromen oder sonstwas versetzt sind, was wiederum jemanden triggern kann, obwohl kein alkohol vorhanden ist. wie gesagt es muss jeder für sich entscheiden ob er das ab kann. ich kann es nicht und mach da auch keine experimente.
ps: es gibt sogar seltene stoffwechselerkrankungen die permanent alkohol im körper produzieren(Auto-Brewery-Syndrom)
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Auch wenn ich die 2 Bier gekauft und weggeschmissen habe, fühlt es sich für mich Persönlich irgendwie wie ein Rückfall an, ein Gefühl als ob ich versagt hätte
mach dich nicht fertig, du hast deinen fehler noch schnell genug bemerkt
schön ist es nicht, aber alle mal besser als sich die 2 flaschen an den hals zu hängen. kopf hoch