Beiträge von Abstinenzler

    Das hab ich bei schönem Wetter alles vom Balkon aus beobachtet (ich bin kein Spanner, mein Balkon zeigt einfach auf seinen Garten), denn ich war einfach nicht eingeladen.

    Da hätte ich nicht aus dem Fenster geguckt, am besten wäre ich woanders hingefahren

    Kein "Hallo, komm rüber, nimm dir Steak und Bier", wie es bis letztes Jahr regelmäßig ein- bis zweimal im Jahr vorkam. Das hat mir echt weh getan und ich denk, man wollte den Langweiler halt nicht dabeihaben.

    Ist das nicht völlig falscher Umgang wenn man trocken ist? Ich bin froh wenn mich keiner in die Nähe von Alkohol bringt. Du bist kein Langweiler, du bist süchtig und schützt dich, oder nicht? Wenn ich für jemanden ein Langweiler bin denke ich: Du weißt garnicht was bei mir los ist. Juckt mich auch nicht- ich mache was für MICH am besten ist

    Letzten Samstag war ich mit Freunden (die letzten richtigen, wie ich dachte) im Theater, weil gemeinsame Bekannte dort aufgetreten sind. Es wurde auch dort in 90 Minuten ein Bier nach dem anderen getrunken, obwohl sie von meinem Problem und auch der unzufriedenen Abstinenz wissen. Rücksicht Fehlanzeige.

    Wenn ich an die Grundbausteine denke, völlig falscher Ort. Ich werde die Grundbausteine wohl für immer anwenden. Ich bin einfach zu süchtig.

    All diese Erlebnisse machen mich z.Zt. echt traurig und ich hadere auch nach neun Monaten immer noch mit meinem neuen Leben und denk mir manchmal "Schluss jetzt mit dem Experiment, das bist einfach nicht du, du bist Säufer, fertig aus".

    Deshalb keine Erlebnisse dieser Art- das macht es doch viel Entspannter. Ich habe 0,000000 Kontakt zum Alk und das tut mir sowas von gut. Warum hast du aufgehört zu Saufen? Willst du dort wieder hin. Also ich nicht

    Aber Zufriedenheit stellt sich leider immer noch nicht ein.

    Klar, keine Zelle, kein Krankenhaus usw. ist natürlich super und lohnenswert, aber es reicht mir einfach nicht, um nicht manchmal wehmütig an die Saufzeit zu denken.

    Womit bist du unzufrieden? Was fehlt dir? Ich denke es ist dein Saufhirn.

    Teilweise bei den KLEINSTEN negativen Gefühlen meldet sich schon mein Saufhirn. Mir gehts da nicht anders. Das nervt sehr. Es soll seine Schnauze halten- macht es aber nicht. Aber mit Alkohol habe ich danach die GRÖßTEN negativen Gefühle.

    Lieben Gruß

    Schade hier so gar keine Hilfe und Tipps zu erhalten! Weiß gerade nicht ob ich hier richtig bin!!

    Du hast Hilfe und Tipps bekommen. Dir wurde mehrmals gesagt nicht hingehen und Grundbausteine lesen. Du möchtest es aber nicht annehmen sondern hingehen.

    Ich würde dort nicht hingehen nichtmal nach 2 Jahren. Hatte schon genug Rückfälle weil ich zu nah am Alkohol war, auch 1 Tag danach als es nachgewirkt hat. Aus einem Rückfall wurden Wochen, Monate um wieder trocken zu werden.

    Moinsen, weil ich nichts trinke geht es mir hervorragend. Ich kann mich nicht beklagen. Mache jetzt regelmässig Sport und Sauna. Das Forum hat mir echt geholfen. Die Grundbausteine und HALT, der Hartmut und viele andere. Von den illegalen Drogen war es leichter wegzukommen weil man sie nicht sieht und nicht getriggert wird.

    Der Hammer wenn einfach alles gut ist und man nicht klagen kann. Abstinenz gleich geiles Leben

    Meine Saufstimme meldet sich langsam wieder mal leise zwischendurch. Ich sage immer direkt verpi.. dich und lass gar keine Diskussion oder irgendwas zu. Lasse die Gedanken dann in eine andere Trockene Richtung fließen. Will keine nassen Gedanken mehr in meinem Kopf. Meine Gesundheit war vor ein paar Wochen so zerstört. Ich will sie erhalten bzw. das was noch übrig ist. Den Rest des Tagesm99 Prozent ist alles ruhig was das angeht.

    es kommt immer wieder der, sagen wir mal, Zwang an dem ich die Konfrontation mit dem eigentlichen Gegner suche nur um mir zu beweisen, dass ich das locker ertrage und wegstecke.

    Kennst du die Grundbausteine? Dort steht man soll genau das Gegenteil machen- Maximalen Abstand zum Alkohol. Ich setze das zu 100 Prozent um. Als ich das nicht tat war die Folge das ich Rückfälle hatte und danach ging es mir immer sehr sehr schlecht.

    Wie lange möchtest du denn den Gegner noch aufsuchen und das ertragen und wegstecken? Ich gehe gar nicht erst hin und habe meine Ruhe. Kein Gegner, kein Kampf mehr

    Mir kommt es fast zu einfach vor wenn ich Alkohol vor und neben mir habe.

    Ich habe jetzt alles so organisiert das ich Alkohol weder sehe, rieche oder sonst was. Das hilft ungemein und tut einfach nur gut und macht das ganze um einiges leichter. Kannst du das nicht irgendwie organisieren?

    Es fühlt sich an wie eine Herausforderung die es zu bestehen gilt, ein innerer Kampf. Warum ich das mache? Ich weiß es selber nicht, leider, aber ich scheine es zu brauchen.

    Mache es dir doch einfacher. Warum alles schwerer machen?

    Moin,

    mir geht es gut. Kein Stress, kümmere mich um Sachen die anstehen. Die Gesundheit ist gut. Beziehung ist top. Der Frühling ist herrlich. Meine Arbeit startet doch erst nächste Woche wurde mir gesagt. Ich kann nicht klagen. Ich habe eine Wohnung, Essen, Geld. Die Weltliche Lage macht mir allerdings Sorgen. Die Preise werden weiter steigen. Die Sicherheit? Fraglich.

    Weil ich abstinent bin geht es mir gut. Wäre ich es nicht- alles im Ars..

    Mein Gefühl ist, dass Du immer noch zuviel verdrängst, jetzt nur nicht mehr mit Alkohol. Langeweile darf nicht aufkommen, warum nicht? Sich selbst aushalten musste ich erstmal „trocken“ lernen.

    Was denn verdrängen? Mir geht es gut im Moment. Beziehung, Arbeit, Freizeit, Gesundheit- alles super. Abstinent sein- der Rest passt. Langeweile? Kann ich ab- liege manchmal auf dem Sofa und gucke aus dem Fenster oder gehe gaaaanz gemütlich mit dem Hund durch die Natur und Sonne

    Was nur seit Tagen stark zunimmt, sind Selbsthass und Scham. Vorallem aber der Umgang mit der Vergangenheit, der nassen Zeiten bzw. deren Auswirkungen. Wie geht ihr damit um? Sollte man das irgendwann mal weg packen und sagen, es geht jetzt nach vorn, das ändert sich eh nicht mehr?

    Die Vergangenheit kann ich nicht ändern aber das hier und jetzt. Was war ist gewesen. Ich lebe im jetzt hier ist schon genug los und die Zukunft gibt es auch noch- sie soll besser sein als die Vergangenheit.

    Was ich genieße, sind die klaren Gedanken, das Aufstehen. Keine Übelkeit.

    Ja es ist schon toll

    Meine Gesundheit ist wieder in Ordnung. Mir geht es ganz gut. Der Frühling ist super mit Hund und Sonnen. Die Gesundheit steht jetzt an erster Stelle, plus Abstinenz. Mache mir keinen Stress mehr. Mit meiner Frau läuft es super, ich mecker nicht mehr, wenn sie meckert mache ich mir nicht viel draus. Ich höre einfach zu und denke mir joa, ja, ok, alles halb so wild- hauptsache trocken.

    Sauna, Fitness, PS5, Gassi, Youtube sind meine Hobbys, erfreuen mich und lassen keine Langeweile zu.

    Einfach nur geil nichts zu trinken, und zu leben.

    Wie machst du das?

    Wo Alkohol ist bin ich nicht

    Wo liegen denn mal Flaschen rum?
    Wenn du nicht hinglotzt, woher weißt du dann, dass die Flaschen da rumliegen?

    Draußen, ich gucke automatisch schnell weg, vor Monaten noch etwas länger, jetzt nicht mehr

    ‚Stört mich nicht mehr‘ finde ich ziemlich gefährlich.
    Was mich persönlich so gar nicht stört, kann mein Suchtgedächtnis ganz anders empfinden….nicht sofort, aber durchaus auch noch Stunden oder sogar Tage später.

    Sie tauchen halt draussen auf, ich schaue nicht extra hin. Wäre natürlich besser wenn keine Flaschen rumliegen aber sag das mal den Umweltverschmutzern

    Moin,


    mehrere Wochen abstinent und mir geht es 1000x besser. Der Magen ist fast gesund, das Hohlkreuz und die Rückenschmerzen verlangen noch viel Arbeit. Meine vier Hobbys zocken, Sport Sauna, Hund halten mich bei Laune. Der Frühling ist herrlich. Zuhause läuft es richtig super seit ich mich bei den Kindern meiner Frau komplett raushalte. Nächste Woche fange ich wieder an zu arbeiten.

    Ich halte maximalen Abstand zum Alk. Ich glotze wenn mal Flaschen rumliegen draußen gar nicht mehr hin, stört mich nicht mehr so sehr. Ich achte drauf wie es mir geht damit ich stabil bleibe.

    Habe gemerkt das die Gesundheit die Nr.1 ist. Ohne Gesundheit ist alles Schei..