Beiträge von Abstinenzler

    Und wäre diese Feier die Hochzeit deiner Tochter, würdest du auch fern bleiben? Oder würdest du hingehen und nichts trinken?

    Das bin ja ich im November 2025. Die Forummitglieder haben genau das gleiche zu mir gesagt. Da war mein letzter Rückfall. Habe mich nicht dran gehalten.Jetzt halte ich mich dran. Ist so schon schwer genug.Ich würde fern bleiben, ich bin ZU süchtig. Ich werde zu heftig getriggert. Ich muss mich schützen. Meine Gesundheit ist schon komplett am Arsch. Darf und will nicht mehr zurück

    Guten Morgen lieber Angler,

    bei mir wurde das Saufen von Jahr zu Jahr immer schlimmer. Immer schlimmere Kater, Entzüge, Erschöpfung, Konflikte u.v.m. Trotzdem weiter gesoffen. Ich dache es liegt darun und daran aber egal was ich änderte: Mehr Arbeit weniger Arbeit, keine Drogenfreunde, Hobbys, egal was der Alkohol blieb. Es war die Sucht die immer danach schrie: Gib mir den Alkohol. Ich lernte meine Frau kennen und dachte ich brauch nicht mehr Saufen. Nach 2 Monaten fing ich wieder an zu Saufen, dachte nur 1 Mal weil ich ja gekündigt wurde. Ist doch nicht schlimm. Daraus wurden wieder 7 Jahre voller Scheiße in jedem Bereich meines Lebens. Selbst wenn ich jetzt 1 Millionen im Lotto gewinne, ich bleibe süchtig und wenn ich nicht dran arbeite wird die Sucht mich wieder verarschen und sagen hey trink doch wieder und das Spiel beginnt wieder von vorne. Ich möchte nicht mehr zurück...

    Bitte mal an der Stelle aufhören über diese Frau zu hetzen. Mal ist ihre Periode Schuld an der Sauferei und mal ist sie eine Narzisstin?? Geht’s noch?

    Ich wollte nur helfen und rausfinden was da los war.Weil der Therapeut und das Umfeld auch schon sagten die Beziehung ist toxisch. Ich habe nicht gesagt sie ist eine Narzisstin, ich kenne sie nicht. Genau lesen

    Ich bin direkt ins Forum gekommen. Parallel habe ich meine Frau angerufen um es zu klären, weil ein ungeklärter Streit ist garnicht gut für mich. Habe mir dann gesagt ich zocke lieber jetzt ein paar schöne Runden edit anstatt mich kaputt zu machen und mir vor Augen geführt: Dir wird es SEHR SEHR schlecht gehen!! Jetzt bin ich erstmal bedient wegen dem ganzen Stress und muss mich wieder entspannen und besinnen. Da mein Notfallkoffer garnicht zum Einsatz kommt, Gott sei Dank, hatte ich den garnicht auf dem Schirm. Ich sollte ihn mal besser positionieren

    Das Problem sitzt im Kopf. Verknüpfungen, Erinnerungen, Sinneseindrücke, alte Geschichten. Da baut sich das Suchthirn seinen Plan und sagt dann ganz nüchtern das Einzige, was es kann "Sauf wieder

    Danke. Hatte gerade einen heftigen Streit mit meiner Frau. Ich soll mich verpissen und ausziehen. Das hat mich verletzt. Mein Kopf sagte Sauf wieder. Habe überlegt loszufahren weil es mich so gestresst hat. Haben uns wieder vertragen

    Komisch das dich das immer triggert. Ich sehe auch ständig irgendwelche Alkis auf der Straße und ich fühle Mitleid und mache drei Kreuze, dass ich nicht mehr saufen muss. Spaß habe ich ohne Alkohol mehr.

    Das Saufen schüttet ja im Gehirn große Mengen Dopamin aus. Und daran erinnert sich mein Suchtgedächtnis. Der Rausch ist ja nicht nur scheiße, sonst macht man es doch nicht. Die negativen Folgen werden erstmal ausgeblendet bis ich sage Moment mal was passiert hier gerade im Kopf. Habe ja mit ihm zusammen gesoffen, er ist normal gekleidet, unauffällig und symphatisch und so sagt mein Saufhirn ist doch alles nicht so schlimm. 20 Minuten später ist das Thema dann aber auch wieder vergessen

    Mittlerweile habe ich fast alle meine Sachen rausgeholt und Versuche die Entwicklung aufzuarbeiten. Die Nachbarn und Freunde von uns raten mir bereits vor 1,5 Jahren mich zu trennen, da ich irgendwann zu Grunde gehe.

    Kann es sein das diese Frau eine Narzisstin ist?Irgendwie deuten mehrere Sachen darauf hin. Schau mal bei youtube Narzissmus. Irgendwie kommt mir das verdächtig vor mit der Frau

    Aber diese Liebe mir gegenüber, wie es mir geht, das kam da nicht so wirklich. Und so steigert man sich da rein, bis die Belastungen immer größer wurden. Das meinte die Therapeutin zu mir, das ist eine toxische Beziehung.

    Kann es sein das sie dich ausgenutzt hat?

    Habe absolut kein Verlangen, keinen Druck. Bei Stress an der Arbeit atme ich durch aber selbst diese Belastung ist nicht ansatzweise so hoch, wie der Trennungsschmerz, sodass ich nicht mal Lust auf Alkohol habe.

    Kann es sein das du wegen ihr soviel gesoffen hast?

    sie hat mich nie zum Alkohol gezwungen, was ist wenn ich es nicht gemacht hätte... Wie lange hätte ich gelitten? Wäre es irgendwann anders gekommen?

    Kann es sein das ohne den Alkohol trotzdem eine schlechte Beziehung wäre? Dein Umfeld und die Diakonie warnten dich schon vorher. Da du nicht gewaltätig warst etc. glaube ich es lag nicht am Alkohol sondern an ihr?!?

    Zudem sie jetzt ihr Leben ganz normal weiterlebt und wieder Spaß hat. Das zieht mich jetzt noch mehr runter.

    Soll sie machen. Schau das du dich um dich kümmerst und du dir dein Leben wiederholst. Das mit der Wohnung ist scheiße

    Was mir fehlt sind Ziele, Freude und wahnsinniger Liebeskummer. Ich hasse mich für die Trinkerei, wobei ich auch weiß, dass ich bei einer früheren Trennung vielleicht sogar drum rumgekommen wäre. So groß ist die Seelische Abhängigkeit von ihr.

    Was hast du denn so schlimmes gemacht bei ihr? Und was hat sie für scheiße gebaut?

    Gestern wurde mir zugetragen, dass sich für Ostern mehrere Gäste unabhängig voneinander angesagt haben. Ich hab das mal so zur Kenntniss genommen

    Wie können sich denn Gäste einfach so ansagen? Und warum nimmst du das zur Kenntnis? Man lädt sich doch nicht einfach irgendwohin selbst ein? Vieleicht hast du gar keine Lust auf Besuch? Keine Zeit? Das dürfen höchstens meine Eltern, aber selbst die machen sowas nicht.

    Wenn die bloße Ankündigung von Gästen in zehn Wochen (!) schon so eine heftige Reaktion bei mir auslöst, dann ist das wirklich nicht mehr das richtige für mich. Die Gastgeberin die keine Gäste mag, ich bin eine Fehlbesetzung in meiner Rolle geworden. Ich denke, es ist für alle das Beste, wenn ich mich daraus zurückziehe.

    Ganz früher vor fast 20 Jahren hatte ich eine Zeit lang sehr viel Besuch- das ist schon lange vorbei. Irgendwann wollte ich und jetzt auch meine Frau einfach unsere Ruhe haben. Nicht mehr dieses aufgesetzte hey, bla, bla, oh wie schön, das ist ja toll usw. Die Gastgeberin die keine Gäste mag- ganz genau, du hast darauf keinen Bock mehr. Das haben viele und ist ganz normal.

    Moin,

    grad meinen Alkoholiker Nachbarn mit Bier in der Hand getroffen. Triggeralarm!! Dachte mal wieder der darf Saufen ich nicht.Der hat Spaß. Ich könnte wenn ich wollte- will aber nicht. Ob der Spaß hat weiß ich nicht, wer weiß welche Krankheiten und wie es innerlich aussieht. Selbst wenn er Spaß hat. Ich hab ihn nicht wenn ich Saufe- ganz im Gegenteil mir gehts elendig, räudig, beschissen. Dat war das Suchtgedächntnis... Nein danke, nö,gibts nicht, Nein, Nein, Nein. Gehe nicht mehr zurück!! Schon verrückt, kurz im Keller 1 Typ getroffen und Saufgedanken, so schnell gehts...

    Naja,mir gehts super, wunschlos glücklich. Nachher Sport, war schön mit Hund draussen, gleich lecker essen, dann noch chillan, was will man mehr???

    Habe viel darüber nachgedacht warum alles so ist wie es ist und kam zu dem Schluss, dass ich wohl immer versucht habe meinen Stress, meine innere Unruhe und meine allgemeine Unzufriedenheit mit Alkohol zu ertränken.

    Ich auch, klappt ja auch für ein paar Stunden aber danach schlechter als vorher. Ich schaue und lerne wie man Gefühle anders behandelt. Erschöpft- ausruhen. Stress- vermeiden, klären, Badewanne etc. Langeweile- beschäftigen, Hobbys ohne Saufen. Und es klappt bei mir

    Hab mir mal als zukünftige Beschäftigung Wandern ausgesucht, schon viele kürzere Routen (3-8 Stunden) ausgesucht in der näheren Umgebung und auch schon größere Touren angeschaut. Wandern hat für mich den Vorteil, dass ich das auch alleine, bzw mit meinem Hund machen kann und somit nicht auf mein nahes Umfeld angewiesen bin. Suche mir derzeit auch ein gutes Fitnesscenter in der Umgebung.

    Ich gehe auch mit dem Hund wandern, kostet nix, geht immer. Sauna und Fitness habe ich auch als Hobby durch die Therapie entdeckt

    Antibiotika wirkt wohl. Mir gehts wieder gut. Hexenschuss auch weg. Ist schon ein tolles Gefühl nicht mehr zu saufen. Diese Freiheit, diese Ruhe. Lohnt sich einfach nur zu 100 Prozent. Frage mich manchmal warum hab ich mir das so lange angetan? Die ganzen negativen Folgen?! Weil es die Sucht nicht interressiert- hauptsache der Alkohol wird gesoffen, egal welche Folgen. Jetzt heißt es dranbleiben

    Angenommen ich bleibe fern, da brauche ich ja eine Begründung. Soll ich der ganzen Familie und Freunden sagen ich bin Alkoholiker und es ist noch zu gefährlich für mich an dieser Feier teilzunehmen?

    Also ich sage immer ich bin krank. Wer soll da bitte was sagen? Fertig. Kein Triggern, kein Risiko, kein Stress. Für die Abstinenz die sooo wichtig ist muss ich auch mal verzichten aber für die Trockenheit mache ich es mittlerweile gerne

    Also ich meine, es gibt ja verschiedene Arten von Alkoholikern, und ich war ein klassischer Quartalsalkoholiker. Und ich habe Gott sei Dank nie dieses innere Bedürfnis gespürt, täglich zu trinken.

    Denn das ist noch einmal eine ganz andere Nummer, und ich glaube, das ist ein sehr belastender Punkt, wenn man diesen täglichen Kampf gegen den Alkohol hat. Das ist mir Gott sei Dank erspart geblieben.

    Ich behaupte Mal je mehr Mengen dieses Giftes desto schlimmer. Je öfter desto schlimmer