Und dass das mit der Hoffnung so eine Sache ist, weiß ich leider auch nur zu gut... Aber irgendwie stirbt die halt zuletzt... Leider 😞
Beiträge von Sternie
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Natürlich geht es nur freiwillig.
Ich hab das nur betont, weil ich von einigen immer wieder lese, dass sie ihren Partner in dieser Beziehung drängen, was ja rein gar nichts bringt 🙈
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Liebe EllaDrei !
Wie sich unsere Geschichten doch ähneln - nur mit dem Unterschied dass wir hier noch ein Paar sind.
Auch ich habe ihm erst unlängst gesagt, dass ich mir nicht anschauen werde, wie er sich zu Tode trinkt. Und doch bin ich noch hier...
Er ist seit gestern mal wieder zur Entgiftung - freiwillig! Weil er selbst gesagt hat, er will noch nicht sterben... Und da ist dann wieder dieser kleine Hoffnungsschimmer, der mich bleiben lässt... Weil vielleicht wird ja doch noch alles wieder gut. Einmal hat es ja schon geklappt 🙈
Ein Wahnsinn! Ich atme jetzt auf alle Fälle erstmal durch und bin gut zu mir selbst!
Alles Weitere muss die Zukunft zeigen!
Und dein letzter Satz ist so wahr: ja, ich trauere schon lange um meinen Herzensmensch, auch wenn er noch gar nicht gestorben ist 😢
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Liebe EllaDrei !
So wie dir geht es mir schon länger.eib Mann lag vor knapp 4 Jahren schon mal im Koma wegen gesundheitlicher Probleme aufgrund der Trinkerei.
Seither war er mal fast 2 Jahre trocken und hat dann trotzdem wieder angefangen und hat jetzt wieder große gesundheitliche Probleme. Und das ist mit ein ganz großer Grund, warum ich es nicht schaffe ihn im Stich zu lassen.
Auch wenn es mir wahrscheinlich besser gehen würde, wenn ich loslassen würde. Aber ich kann es mit meinem Gewissen einfach nicht vereinbaren.
Liebe Grüße
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Johanna89 ich drücke dir die Daumen, dass du stark bleiben kannst.
Mir fehlt noch der Mut, aber ich habe auch kein Kind im Hintergrund und kann mich selbst aus der Situation nehmen, wenn es für den Augenblick zu viel ist.
Ich wünsche dir die Kraft, die du die nächste Zeit brauchen wirst! Wie Frauen sind stärker, als wir selbst oft glauben!!!
Alles Gute 😘
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Er ist immer noch da.
Ich hab für mich beschlossen, seinen Konsum nicht mehr zu kommentieren oder versuchen zu unterbinden. Gibt keinen Streit und schont meine Nerven. Aggressiv ist er ja nicht, auch wenn er zuviel hat...
Nur vorhin hab ich ihm noch mitgeteilt, dass ich mir auch von ihm nicht mehr sagen lasse, was ich tun soll bzw. was richtig oder falsch ist. Er soll erstmal sein eigenes Leben auf die Kette kriegen.
Jetzt schläft er ... Und ich kann wieder zur Ruhe kommen...
Aber ich dachte nicht, dass Ignorieren so anstrengend sein kann 🙈
Und ja, ich weiß, dass das keine Dauerlösung sein kann! Aber ich bringe es nicht übers Herz ihn weg zuschicken, vor allem, weil er momentan nicht fahren darf und auch nur Sommerreifen auf seinem Auto hat 🤦♀️
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Gerade in einer Beziehung mit einem nassen Alkoholiker ist der eigene Selbstwert häufig nicht besonders hoch. Viele Co‑Betroffene übernehmen anfangs die Vorstellung, sie seien schuld daran, dass der Alkoholiker säuft .Wenn einem das immer wieder vermittelt wird, übernimmt man diese Sicht irgendwann möglicherweise und verstärkt die eigenen Bemühungen, ihn trocken zu bekommen. Das habe ich hier im Forum auch schon öfter gelesen.
Das trifft es tatsächlich ganz gut, also bei mir zumindest. Mein Mann gibt mir, wenn er getrunken hat, sehr gerne die Schuld daran, dass er so geworden ist. ( Wenn er nüchtern ist relativiert er das dann wieder!)
Und den Schuh hab ich mir sehr lange angezogen und natürlich nagt das dann am eigenen Selbstbewusstsein.
Der größte Witz war vor einigen Wochen, dass ER mir vorgeworfen hat, ich hätte zu wenig Selbstwertgefühl und deswegen könnte er mir nie etwas Recht machen und deshalb müsste er ja dann auch immer wieder trinken.
Ich bin noch im Loslösungsprozess... Aber was ich hier schon mitgenommen habe, ist, dass ich solche Aussagen nicht mehr an mich ranlasse!
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Wenn jemand keine Kinder will, gehe ich davon aus, das er dies dann bereits im Vorfeld sagt und dann kann man für sich entscheiden ob man überhaupt eine Beziehung mit dieser Person eingehen will.
Ein Alkoholiker sagt aber bestimmt nicht im Vorfeld, das er süchtig ist und nicht aufhören will. Oder gibt es hier jemanden der tatsächlich, bevor er die Beziehung einging, dem Partner klar gesagt hat: ich bin Alkoholiker und werde es definitiv nicht ändern?
Hätte mein Ex damals zu mir gesagt, als ich ihn kennen lernte, er ist Alkoholiker und möchte das definitiv auch bleiben, wäre ich definitiv nicht mit ihm zusammen gekommen, weil ich es als Kind schon mit meinem Papa selbst erlebt hatte. Dann hätte ich im Vorfeld gewusst was auf mich zu kommt wird und ich hätte mich zwar auf eine Freundschaft eingelassen aber nicht auf eine Beziehung.
Bei uns kam die Sucht aber schleichend in unser Leben, da waren wir schon ein paar Jahre zusammen. Wir hatten eine Beziehung auf Augenhöhe und ich habe meinen Partner ja ohne Sucht kennen gelernt. Es gab gemeinsame Interesse und Werte. Das man mal zusammen trinkt oder mit Freunden trinkt, war für mich normal. Da hab ich keine Sucht drin gesehen und es war ja auch eine funktionierende Beziehung.
Als mir sein Trinkverhalten dann tatsächlich aufgefallen ist, weil es immer mehr wurde, habe ich versucht ihn darauf aufmerksam zu machen und ihm versucht erstmal zu erklären, wie ich mich damit fühle. Ich hab ihm nicht direkt gesagt, er muss sofort damit aufhören, sondern ich wollte das er versteht, was dies bei mir auslöst. Also hat er versucht zu reduzieren. Hätte er kontrolliert trinken können, wäre das für mich kein Thema gewesen. Das er das nicht mehr konnte und ein ernsteres Problem damit hat, hab ich erstmal selbst nicht wahr haben wollen und er ja auch nicht. Er war ja überzeugt das er kein Problem hat. Warum legt ein Alkoholiker Trinkpausen ein? Doch um sich selbst und vielleicht auch der Familie zu beweisen, das er es noch kontrollieren kann und kein Problem mit dem Trinken hat. Oder liege ich da falsch?
Was mich so lange in der Co Abhängigkeit gehalten hat? Die Liebe zu meinem Partner. Das Wissen, das er auch anders sein kann und ich ihn anders kennen gelernt habe. Die Hoffnung das er es doch noch erkennt, Das Wissen, das es eine Krankheit ist und das Gefühl ihn im Stich zu lassen, wenn ich ihm nicht helfe . Ich wollte nicht aufgeben.
In guten wie in schlechten Zeiten!
Zum Thema Sucht nach dem Partner: Ich war ganz klar süchtig, nach jeder noch so kleinen Aufmerksamkeit, nach jeder noch so kleinen Zuneigung, nach jeder noch so kleinen Liebesbekundung, weil auch das durch die Sucht immer weniger wurde. Ich habe ihn geliebt. Er war für mich ein Geschenk und ich wollte den Mann wieder zurück, den ich kennen gelernt hatte. Ich hab alles versucht um es ihm recht zu machen, ihm zu beweisen, das ich liebenswert bin und mich selbst dabei aufgegeben. Die Erkenntnis keine Chance mehr zu haben und ihn an den Alkohol verloren zu haben, hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Und ja ich hatte Entzugserscheinungen.
Alles, was du hier beschreibst, kann ich eins zu eins bei mir bestätigen... Nur, dass ich es noch nicht geschafft habe, den Schlussstrich zu ziehen, weil ich noch in dieser Hoffnungsschleifer hänge 😔
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Ich hab ihn weitest gehend ignoriert... Es ist nichts passiert.
Die Nacht ist auch überstanden...
Ich geh jetzt erstmal arbeiten... Dann seh ich schon, wie es weitergeht 🙈
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Ich bin gerade dabei, dieses "Ich-kümmere-mich-schon-um-alles" hinter mir zu lassen...
Ich fühle mich zuständig für Haus und Garten und mein Zeug, weil mir das wichtig ist!
Den Rest muss er selbst geregelt kriegen...
Aber es ist unfassbar schwer zuschauen zu müssen, wie ein geliebter Mensch direkt ins eigene Unglück bzw. bei meinem sogar ins eigene Grab rennt!
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Aber jetzt ist er zurück. Huckevoll!
Soviel zum Thema "Beziehungspause"...
Ich kann ihn so aber nicht wegschicken. Er darf ja nicht mehr fahren und Öffis gibt's hier nicht 🙈
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Arbeit lenkt ab und gibt Struktur. Das wird Dir gut tun. 👍
Das tut es. Ich hab erst im September eine neue Stelle angefangen... War heute erstmal bei meiner Chefin und hab ihr erklärt, was Zuhause los ist. Großes Verständnis und wenn es mal nicht geht, dann soll ich ihr Bescheid sagen. Das nimmt mir eine große Last ab gerade.
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SummerSun das geht mir im etwa genau so.
Dieses Gefühl, dass ich den Menschen, den ich immer noch liebe (also den nicht betrunkenen), im Stich lassen, wenn ich nur noch auf mich achte.
Das ist so unendlich schwer... Und ich kämpfe damit und hoffe, dass ich es irgendwann schaffe, davon loszukommen... Noch bin ich nicht ganz soweit.
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Gut geschlafen nicht... Eher gar nicht 🙈
Aber die erste Nacht ist vorbei... Jetzt geht's erstmal in die Arbeit... Dann sehen wir weiter...
Danke für die guten Wünsche 😘
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Ich versuche mein Bestes!
Hab jetzt noch mit einer Freundin telefoniert und versuche jetzt mal zu schlafen!
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Beziehungspause ... Er geht jetzt und ich bin nur am Heulen... Es fühlt sich so beschissen an, denn eigentlich liebe ich diesen Menschen so sehr!
Aber auf der anderen Seite hat er mich dahin getrieben, wo ich jetzt bin, dass ich mir manchmal gewünscht habe (und leider auch laut ausgesprochen habe), dass er erstmal gehen soll, wenn er nicht mit mir spricht...
Auf der anderen Seite will ich nicht, dass er jetzt geht und mich mit allem Mist hier alleine lässt...
Er ist noch nicht mal ganz weg und fehlt mir jetzt schon... Mein Herz zerbricht gerade in unendlich viele Teile!
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Ja, dieses Schweigen finde ich noch verletzender als wenn er mich beschimpfen würde. Und wie hopeless schreibt... Diese Monologe in der Hoffnung, das irgendwann mal irgendetwas ankommt.
Ich hoffe, dass ich es dieses Jahr schaffe mich nach und nach aus der Situation rauszunehmen. Und dass ich dann wieder Freude an meinem Leben finden kann... Das ist momentan ein sehr großer Traum.
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Ich glaube, den Schritt zum Anwalt kriege ich erst hin, wenn er erstmal weg ist.
Aber ja, auch das muss ich dann in Angriff nehmen. Ich hoffe, sehr, dass ich nicht auch noch meine Homebase verliere...
Momentan kämpfe ich schon, das normale Leben, also Arbeit, Haushalt usw. auf die Reihe zu kriegen.
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Ich kämpfe gerade wieder so sehr...
Gestern hab ich zum ersten Mal ausgesprochen, dass ich eine Beziehungspause möchte (das hatte er vor ein paar Wochen im Rausch schon mal selbst rausgehauen). Kam sofort, wenn er jetzt geht, dann ist es für immer... Das will ich aber (noch) nicht.
An sich würde es mir schon reichen, wenn er endlich mal kapieren würde, wie sehr er mich verletzt, wenn er trinkt, mich zum Teil auch beschimpft, mich anlügt oder auch einfach nicht mit mir spricht, weil ihm das blöd ist und ich ihn nerve... (Je länger er schweigt, umso mehr rede ich, weil ich hoffe, ihn irgendwie doch zu erreichen)...
Morgen geht bei mir die Arbeit wieder los und ich weiß gar nicht, wie ich das schaffen soll. Die letzten zwei Wochen waren geprägt von viel Streit und natürlich auch wieder viel Misstrauen. Morgen weiß ich dann wieder nicht, was mich erwartet, wenn ich nach Hause komme. Das ist extrem zermürbend...
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Hallo Gitti!
Ich kenne das sehr gut, was du hier beschreibst.
Bin momentan auch am Ende nach jahrelangem Kampf und weiß nicht so genau, wie ich jetzt weitermachen soll.
LG