Hallo an alle da draußen!
Ich bin mittlerweile seit über 9 Jahren mit meinem Mann zusammen, seit gut 3 Jahren verheiratet und weiß seit 5 Jahren, dass er Alkoholiker ist.
Bis Mitte letzten Jahres war er fast 2 Jahre nach Entzug und Reha trocken. Dann ging er wieder an zu trinken. Mittlerweile hat er seinen Job gekündigt und ist arbeitssuchend, was sich aber aufgrund der Abhängigkeit schwierig gestaltet.
Außerdem belügt er mich ständig,was seinen Konsum anbelangt. Wenn er getrunken, gibt er mir grundsätzlich die Schuld an allem und ich bin dann das Allerletzte. Wenn er wieder nüchtern ist, tut es ihm leid...
Ich bin jetzt an dem Punkt, wo ich ihn gerne vor die Tür setzen würde... ABER zum einen hab ich Angst dann auch mein Zuhause zu verlieren (keine Ahnung, ob die Bank bei einer Trennung mit der Finanzierung weiter mitspielt) und außerdem habe ich Angst, dass er sich dann gar zu Tode trinkt (viel fehlt momentan mit Leberzirrhose nicht mehr!)
Ich hoffe, hier auf Austausch und neue Denkansätze für die festgefahrene Situation.
Liebe Grüße