Beiträge von Hartmut

    also meinst Du……der Prinz auf dem weißen Pferd kommt noch 🤩

    Wenn es nicht der richtige Prinz ist, kannst Du immer noch das Pferd nehmen und wegreiten, das immer noch besser ist, als in einer toxischen Beziehung dahinzusiechen.

    Ich stelle mir immer wieder mal die Frage, was mehr Kraft kostet. So weiterzuleben oder ein neues Leben aufzubauen. Natürlich ist es nicht leicht, vielleicht gibt es noch Hoffnung. Aber diese ist wirklich nur zu verwirklichen, wenn man aus Abstand die Situation betrachtet.

    Ich habe mal einen Film gesehen. Lauf, Forrest, lauf. Namen und Personen können beliebig verändert werden.

    - ich bin ja nicht ganz blöd…

    Nein, sonst hättest du dich hier nicht angemeldet. Es ist eine Eigenschaft der Abhängigkeit, trotz besseren Wissens, an der Abhängigkeit festzuhalten. Nun unterstelle ich mal das du längst im Kopf die Trennung schon durchgespielt hast.

    Und wenn eine Frau mal einen Trennungsplan im Kopf hat, wird so lange dran gefeilt, bis er umgesetzt wird. Zumindest aus meiner eigenen Erfahrung raus.

    Nun ist es auch nicht verboten sich im Vorfeld genau zu informieren, was alles auf einen zukommt. Informieren heißt zwar noch nicht umsetzen. Aber es kann schon mal Sorgen aus dem Weg räumen.

    Was mit dem Materiellen, mit dem Unterhalt usw. ist. Du bist gerade mal zarte 50zig Jahre alt. Das frühere 30. Habe ich in der Bravo gelesen. :mrgreen: Mache ein wertvolles Leben draus. ;)

    Hallo Haseundigel

    ich weiß nicht, ob du Co abhängig bist oder mehr von ihm abhängig.

    Ich breche es mal für mich runter. Da bin ich mal „herzlos“ wie ein nasser Alkoholiker. Ich erinner mich mal für dich zurück.

    Er hat was Neues am Start, will dich jedoch warmhalten. Entweder fürs Bett oder wenn das „Neue“ sich nicht so entwickelt wie er sich das vorstellt. Nimmt den Freundschaftsbonus in Anspruch. Und das alles gesagt, geschrieben von einem nassen Alkoholiker. In welchen Zustand auch immer.

    Es hat aber anscheint funktioniert. Du gibst ihm auch noch eine vierwöchige Aufschub. Genug Zeit, sich neu zu justieren.

    Hallo Pamela

    solange du jammerst, so lange geht es dir noch gut. Dann ist ja alles noch in Ordnung. Oder? Wenn es hier nicht mehr erhört wird, kannst du dich ja noch woanders auslassen. Alles gut.

    Es ändert zwar an deine Situation nichts, aber wenn es das ist, was du willst. Es ist dein Leben. Einfach so weiter machen. Wir nennen das hier das IAS Syndrom. „Ich arme Sau“

    Nun kenne ich mich haargenau mit nassen Alkoholiker aus. Ich war jahrelang ein Profi und wusste auch haargenau das Umfeld zu manipulieren und für mich zu benutzen.

    Ich finde, dass ihr beide ein Dreamteam seid!

    Er kann saufen, dich beleidigen, fertig machen, du machst den Hauptteil der Arbeit, schafft durch deine teilweise Abwesenheit Freiräume, die er zum beruhigten Saufen nutzen kann und muss sich nicht deinen Blicken oder Kommentare ausgesetzt fühlen.

    Liebe oder Zuneigung kann ich mir da auch wenig vorstellen. Zumindest nicht mehr von ihm.


    Die Lösung hast du. Du weißt, was zu tun ist. Und sei mir mal nicht böse wegen meiner folgenden direkten Worte. Wer die Kraft für ein ständiges Jammern aufbringt, der hat, genügt Kraft in sich, um es zu ändern.

    Ich war gestern einigermaßen pikiert aufgrund deiner Antwort, Hartmut.

    Mal darüber nachdenken, hätte da auch gereicht. :mrgreen: Du hast ja mehr oder weniger „Glück“ gehabt. Du wärst rückfällig und der Zwerg hätte wieder ein Besoffenes um sich herum. Es mag sein das ich da pingelig bin, aber die Chance trocken zu bleiben liegt eben nur bei ca 5 %. .

    Wenn ich aus meinen Erfahrungen heraus, deinen ganzen Weg betrachte, zeichnet sich für mich ein Muster auf, was ich als risikoreich ansehe.

    Aber das ist meins. Muss ja nicht deins sein.

    Dagegen steuern, um gut aus dem Saufgedanken herauszukommen, finde ich gut. Aber das reicht nicht für ein „Gefällt mir, Herzchen.“ Für Glück bekommt man kein Schulterklopfen :mrgreen: Aber ich freue mich für dich, das du noch nüchtern bist.

    Aber das sind alles Dinge, die kann man nie ganz genau vorraussehen. Man kann nicht wissen, ob und wann das Suchthirn die Kontrolle übernimmt

    Jetzt werde ich von dem alten Usern erschlagen, wenn ich mit meiner Frage komme. :whistling: Wer ist denn „man“? Nein genau kann ich es auch nicht, aber ich bin ja nicht während meiner nassen Zeit blind herumgelaufen um zu wissen, wo gesoffen wurde, mit wem ich gesoffen habe und welche Umstände dazu führten sich mit Saufen zu belohnen.

    Wenn ich im Vorfeld es nicht ausschließen kann und mir unsicher bin, bleibe ich eben mal weg. Es wird einem nicht umsonst empfohlen, im ersten Jahr sich davon entfernt zu halten, um stabil zu werden und die Zeit dafür zu nutzen, um ein neues, vor allem alkoholfreies Umfeld aufzubauen.

    Wenn ich das immer wieder mal unterlaufe, Ausnahmen für mich mache, dabei gut durchkomme, erhöhe ich automatisch das Risiko und unterschätze das Risiko des Rückfalles.

    „Man“   :mrgreen: sollte auch nicht auf die User, die jetzt dir schreiben. „Ich habe es auch so gemacht“ nicht so viel Gewicht legen geben. Es schreiben nur trockene hier. Die zig hunderte Rückfällige sind ja längst nicht mehr im Forum.


    Nun hast du dich in eine Situation begeben, die unübersichtlich war.

    Mit mehr Offenheit, vorher ein klärendes Gespräch mit der Freundin, dass du Alkoholiker, bist, dann wäre dir einiges erspart geblieben. Es wird auch nie aufhören, solange man es verheimlicht, die Alkoholkrankheit auf die leichte Schulter nimmt und mehr darüber sinniert als sich selbst zu schützen.

    Es geht auch nicht darum, was andere saufen oder welche Beweggründe es gibt auf Kindergeburtstage Alkohol auszuschenken oder ob die Freundin einen Säufer hat. Das ist alles shit egal. Am Ende hängst du im Saufdruck oder an der Flasche! Du bist für dich alleine verantwortlich.

    Ich lese immer wieder, warum oder wieso es zu Rückfälle kommt. Das sich einige es sich nicht vorstellen können, weil sie denken es mit Verstand zu lösen.


    Verhalten hast du dich gut in der Situation, aber sie wäre eventuell auch vermeidbar gewesen.

    Mitwirkung hast du. Du schreibst fast jeden Tag ein Update. Stabilität kannst nur du wissen. Zumindest bist du rückfallfrei. Der Zugang wird jedoch nicht alleine von mir entschieden, da muss das ganze Team zustimmen.

    Alles andere Fragen musst du dir selbst beantworten.

    Das ist richtig. Es ist auch so das es morgens hell wird und abends dunkel. Es nutzt nur nichts, wenn ich am Nord oder Südpol lebe, da ist es dann schon mal 3–6 Monate dunkel.

    Nur welchen Nutzen hat diese Information für mich und meinen eigenen Weg? Wieso beziehe ich mich denn auf die Individualität des Weges? Woher weiß ich denn am Anfang, welcher individuelle Weg für mich der richtige ist? Austesten bis hin zum Saufen? Spielen mit der Sucht?

    Wenn ich mich am Anfang auf die Individualität des Weges berufe, ist das eine Alibiaussage, um etwas zu rechtfertigen, was ich noch gar nicht wissen kann. Ich kann keinen einen individuellen Weg vorschlagen. Selbst wenn ich ihn gegangen bin. Ist mir zu unverantwortlich.

    Bin ich eigentlich schon jemand für den geschützten Bereich? Ich vermute mal, dass ihr meine Trockenheit alles andere als stabil bezeichnen würdet.

    Da ist sie wieder, die Unsicherheit. :mrgreen: Es wird sich gefragt und im Kopf mangels Wissen negativ ausgemalt :)

    Schaue mal, das steht alles in den Regeln. Einfach mal nachschauen.

    https://alkoholiker-forum.de/faq/#entry-3

    Hallo Mona

    wir sind hier eine unabhängige Selbsthilfegruppe und da verwundert es mich, dass du hin und wieder mal die AA vorschlägst. Unabhängig davon, dass es auch andere Gruppen gibt, die jede ihre Berechtigung haben, hat das den faden Beigeschmack jemanden wegzuschicken.

    Als Ergänzung ist das für den einen und anderen nicht schlecht. Deswegen haben wir hier im Forum auch alle regional Gruppen aufgelistet. Da kann sich jeder informieren. Aber direkt für eine einzelne Gruppe werben, wollen wir hier nicht .

    Ich hoffe auf dein Verständnis.

    Jeder ist individuell, es gibt verschiedene Wege.

    Für mich der Klassiker hier. ;) Unabhängig von dir. Die berühmte Individualität und die Wege. Für mich ein Schein oder Möchtegern-Totschlagargument, um mir nur etwas rauszupicken, was mir auch in den Kram passt. Unabhängig ob es sinnvoll ist oder nicht.

    Der Mensch mag individuell sein. Der Weg auch.

    Aber nie die Sucht. Da ist irgendwas in Hirn gestört, irreparabel durch das Saufen verändert worden. Alle Sinne ausgerichtet, endlich wieder saufen zu können. Was meinst du, warum es eben eine Krankheit mit weit über 90 % Rückfallquote ist?

    Ein Beispiel. Wenn mein Weg heißt. „Ich lasse alles so wie es ist, ich saufe nur nicht“ ist der Weg auch individuell. Ist er jedoch zielführend? Je mehr ich bekannte Risiken eingehe, um so näher bin ich nun mal am Rückfall.

    Ich frage mich auch immer wieder, woher ein frisch trocken werdender Alkoholiker überhaupt für sich einschätzen kann, was in der Sucht individuell ist.

    Die Priorität 1 muss heißen, nie wieder zu saufen. Sonst kann ich alles andere individuelle Vorhaben vergessen.

    Es wäre das unwiederrufliche Eingeständnis, dass ich gescheitert bin. Es allein nicht wieder raus schaffe. Hilfe brauche.

    Nun bist du hier, in einer realen SHG (wenn ich es richtig verstanden habe), in der Suchtberatung, informierst dich. Alles Hilfe.

    Bist du bis jetzt auch „gescheitert“? Unabhängig das ich nicht von scheitern spreche, wenn die Krankheit wieder zuschlägt.

    Ich verstehe den Zusammenhang nicht.

    Ich würde mich eher fragen, wieso ich noch zusätzliche Hilfe brauche. Was sie mir jetzt bringt.

    Ich bin hier nur in unsere online SHG. Besuche keine reale Gruppe, habe nie eine Therapie gemacht. Ich zwinge mich auch nicht dazu mich zu „über-therapieren“ nur weil es an jeder Ecke Angebote gibt. Es muss ja passen.

    Was ich für mich bisschen grenz wertig finde, ist die info, dass jeder einen Klinikaufenthalt benötigt. Finde das für eine bestimmt Personengruppe demotivierend. Sicher gibt es Alkoholiker bei denen ein kalter Entzug gefährlich ist, aber bei manchen ist der körperliche Entzug eben noch nicht so gravierend.

    Jeder , der aufhören möchte, sollte dies tun..

    Sollen wir Ferndiagnose machen oder dem User eine Selbstdiagnose stellen lassen? Wo bleibt da die Verantwortung?

    Jeder alkoholkranke Mensch, der aufhört zu saufen, kann zu einem Arzt gehen und überprüfen lassen, inwieweit ein Entzug notwendig ist. Es ist auch nicht eine Frage des Wollens oder Demotivation. Es ist überhaupt grenzwertig, solche Thesen in den Raum zu schmeißen.

    Nur, weil du eventuell kein Delir oder Ähnliches erfahren musstest und dadurch selbst dein Leben damit auf das Spiel gesetzt hast, ist das doch keine Blaupause für andere.

    Ist wie beim Rauchen aufhören. Manche wollen den kalten Entzug, manche Pflaster und Lutschtabs.

    Bei aller Liebe und Verständnis, das ist jetzt ein absurder Vergleich.

    Das plötzliche Absetzen von Alkohol endet schon mal tödlich, nicht weil er die Wahl zwischen Lutsch-Tabs oder Pflaster hatte, weil eben die Entzugserscheinungen ohne Vorwarnungen auftreten können. Er dadurch ins Delir fällt oder unkontrollierte Krampfanfälle bekommt.

    Hier nochmal der Link und ich bitte solche Spekulationen und Mutmaßungen zu lassen. Wir diskutieren hier keinen kalten Entzug!

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Bei soviel Selbstzweifel würde ich mir auch Sorgen machen.

    .ich sehe mich als schwach an

    Dass ich hin und wieder mal zart, sehr mitfühlend und hoch empathisch widerspreche, ist bekannt ;)

    Das ist absoluter Bullshit, das musst du nicht von dir denken. Mal in meinen Worten ausgedrückt. Du hast bisher etwas geschafft, wovon zig tausend Säufer nur träumen können. Du hast es erkannt, hast dich auf den Weg gemacht und was daraus wird, liegt nicht in der Zukunft. Es passiert heute. Übrigens ist morgen dann auch nur heute.

    Wichtig für mich war zu erkennen, egal wie ich mich fühle oder welchen Zustand, Die Sucht bietet mir immer als Lösung das Saufen an. Um mich selbst zu schützen, baute ich mir erstmal ein absolutes alkoholfreies Umfeld auf. Das ist zwar nur billiger Pragmatismus gewesen, aber ich wusste, dass die Zeit für mich arbeitet, wenn ich mich an gewisse Regeln halte.

    Die hatte ich aus dem Forum. Da war nicht viel mit nachdenken, sich hinterfragen. Da war einfach mal tun.

    Ich frage mich oft, warum sollte ich überhaupt rückfällig werden?

    Was verändere ich damit? Geht es mir dann besser, schlechter?

    Warum sollte ich wieder saufen „können“ , was bringt es mir?

    Die Antwort finde ich immer recht schnell.

    Oft oder situationsabhängig?

    Das frage ich mich nicht. Ist das gleiche wie beim Saufdruck. Da gibt es ja auch die Methode, den „Alkoholgedanken zu Ende zu denken!“ Ich bin ja süchtig, ich habe es für mich akzeptiert und weiß wie ein Rückfall enden kann.

    Da gäbe es nur eine Option für mich. Ich will es. Liegt eventuell auch schon an der Dauer meiner Trockenheit.

    Und das siehst du vollkommen richtig. Denn ich war ja gerade erst noch dabei mir ein frisches Netzwerk an Heimlichkeiten und allem was so nötig ist, um ein nasses Leben zu führen aufzubauen. Das jetzt einreißen zu können und einfach ehrlich zu sein, wird hoffentlich dabei helfen wieder mehr Stabilität in meine Lebensführung und Entscheidungsfindung bringen.

    Ich würde mich erstmal als längerer Trockener fragen. Da ist es übrigens egal, ob ein Jahr oder 15.

    Wie nahe sehe ich mich vor einem Rückfall stehen. Ist es, weil andere rückfällig geworden sind oder spielen da schon eine längere Zeit Gedanken eine vorherrschende Rolle, mal wieder saufen zu können.

    Ansonsten sind überall Rückfälle..... Ein Gefühl der Sinnlosigkeit macht sich breit. Hoffnungslosigkeit. Ich versuchs beiseite zu schieben. Mich abzulenken. Werde standhalten!

    Ich würde mich fragen, warum ich es beiseite schiebe? Wieso ich mich ablenken muss? Ist es mir nur unangenehm oder stehe ich gerade im Kampf mit einem Rückfall.. Und zu guter Letzt. Was lässt mich nun unsicher werden, wenn ich doch der festen Überzeugung bin eine, der wenigen zu sein die es schafft.

    Ich würde mich das fragen, da es Gründe für so ein Denken gibt und ich ein sehr akribischer Mensch bin, wenn es um mein Überleben geht.

    Nasse Alkoholiker scheinen es echt nicht zu begreifen bzw. sehr erfolgreich zu verdrängen, was es für Auswirkungen hat für Partner bzw. Familie. Nicht unbedingt absichtlich - das ändert aber nichts an den Fakten.

    So sieht es aus. . Begreifen schon, aber die Sucht und das folgende Saufen übertüncht es rechtmäßig. Für das Verhalten ist die Sucht verantwortlich, es entschuldigt es jedoch nicht.