Hallo Savia,
Willkommen hier bei Uns
bevor wir dich freischalten, wollte ich erst mal wissen wie es mit der begleitete Entgiftung aussieht. Warst du beim Arzt?
Hallo Savia,
Willkommen hier bei Uns
bevor wir dich freischalten, wollte ich erst mal wissen wie es mit der begleitete Entgiftung aussieht. Warst du beim Arzt?
Hallo Marla,
willkommen hier im Forum. Ein paar direkte Fragen habe ich noch.
Nun schreibst du was von Quartalstrinkerin. Dann von einem Tag. Meinst du das im Quartal? Oder wie kann ich das verstehen?
Wie oft ist das dann im Jahr? Hier tauschen sich bekennende Alkoholiker aus. Bist du aus deiner Sicht einer?
Hallo tannebaum,
ich habe dich freigeschaltet und in den zugehörigen Bereich verschoben. Wünsche dir noch einen schönen Austausch.
Der Thread ist bis auf Weiteres geschlossen.
Gebt mir Zeit für meinen Prozess. Ich hoffe, wenigstens das Kompliment war nicht zynisch gemeint.
Die hast du. Ist ja deins. Ich kann zwar zynisch sein, aber nein, ich finde wirklich, dass du gut schreibst.
. Umso selbstbewusster ich hier schreibe, desto mehr gebt ihr vielleicht Kontra, um hinter meine fertige Fassade zu steigen und mir den Kopf auch noch vom letzten Rest Hoffnung freizublasen.
Nun werden dir langjährige Erfahrungen entgegengeworfen. Kann man als Kontra sehen, aber das ist gut so. Meinen Weg aus der Sucht habe ich nicht mit Schulterklopfen erreicht.
Hallo Erik,
ich dachte, du hast dich hier angemeldet, um mit deinem CO-Problem fertig zu werden? Warum bleibst du da nicht bei dir?
Gehe auch mal davon aus, dass der Austausch nicht nach deinen Wünschen oder Vorstellungen angepasst wird.
Ist dein Frust auf Alkoholiker oder dich selbst so groß, dass jeder Alkoholkonsument von dir routinemäßig als Alkoholiker bezeichnet wird?
Das zeigt mir, dass du nichts verstanden hast.
Aus der entstandenen Kommunikation entnehme ich allerdings, dass eine Beteiligung an Diskussionen durch die Forenplebs hier nicht gewünscht ist. Unter einer Gruppe verstehe ich zwar anderes, aber wenn die Anführer hier das sagen haben, dann habe ich mich in meiner Einschätzung wohl geirrt.
Das ist absoluter Mumpitz. Anscheinend ist es nicht das Forum, was dir weiter helfen kann. Was möchtest du noch hier für dich erreichen? Weiter rumpöbeln ist ja nicht zielführend. Oder?
Hallo Erik,
Nein, aber ich unterstelle ihr nicht automatisch oder reflexhaft einen Konsum, der einen Entzug rechtfertigen würde. Ich finde das völlig kontraproduktiv, genauso wie die Brachialsprüche von anderen.
ich weiß zwar nicht woher du die Qualifikation nimmst, im Vorstellungsbereich, als CO, Tipps für Alkoholiker weiterzugeben.
Es mag die Art dir nicht passen, wie so mancher Austausch hier läuft Was OK ist. Es kann auch sein, dass du wegen deiner eigenen Situation überfordert bist und ein Ventil brauchst. Ist auch OK. Aber dann bitte hier bei dir und nicht im Vorstellungsbereich.
Ich würde mich da umdrehen und wieder gehen.
Ich lese nun auch das zweite Mal raus, dass es dir hier anscheint nicht so gefällt. Ist auch OK. Muss ja nicht. Es wird aber hier keiner gezwungen sich austauschen.
Ist dein Frust auf Alkoholiker so groß, dass du es versuchst zu verharmlosen?
ber Fakt ist, jetzt möchte ich es nicht. Ich möchte warten und das Warten ist nebenbei, ich fühle mich nicht als Wartende.
Und sie leben glücklich bis am Ende ihrer Tage. Irgendwie hatte ich das Gefühl ein Märchen zu lesen. Selbst geschrieben, aber nicht schlecht. Das Zeug zum Schreiben hast du. Kompliment. Ich wünsche dir das alles so eintrifft wie du es schon im Kopf hattest als du hier herkamst und Hilfe suchtest. Wenn nicht. Willkommen in der Realität.
Hallo Egon
erstmal eine allgemeine Information. Da hier viel über Depression geschrieben wird, möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass diese schwerwiegende seelische Erkrankung in professionelle Hände gehört. Jegliche Mutmaßungen schaden mehr als sie helfen. Wir sind ein Austauschforum Alkoholiker/ Co Abhängige. Da spielen Depressionen zwar mit rein, aber der Austausch sollte sich weitgehend auf die Sucht beschränken.
Nun mal zu deiner Überschrift.
Ich frage mich, wieso du ein unzufriedenes Leben mit Alkohol in Verbindung bringst? Was hat das eine noch mit dem anderen zu tun? Du schreibst ja explizit trockener Alkoholiker. Sollte es nicht unzufriedener Mensch heißen?
Du schreibst auch das du dich trocken siehst. Nach dieser Überschrift würde ich sagen, du bist erst auf dem Weg dahin. Ok, das ist zwar Wortklauberei, jedoch sind mir solche Verbindungen nur aus meiner nassen Zeit bekannt. Da sprach überwiegend die Sucht aus mir.
Zum Sinn des Lebens? Das ist für mich als pragmatischer Mensch einfach. Es ist das Leben.
Wenn ich es damals nicht geschafft hätte, aus der Spirale des ständigen Nachdenkens, philosophieren herauszukommen, wäre ich sicherlich auch unzufrieden. Aber nicht als trockener Alkoholiker, sondern als Mensch, der sich wieder auf dem Weg zu einem nassen Alkoholiker bewegt.
Jedoch ist das aus meiner Sicht, eines nicht depressiven Menschen, deswegen mein eindringlicher Hinweis am Anfang der Post.
Ich komme aus dem Hause "Tun muss man Tun" Ganz einfaches Prinzip.
Eigenes Beispiel. Ich nehme mir etwas vor, mache es und wenn ich auf die Schnauze falle, lasse ich es eine Weile. Ich hatte vor kurzen ein Fahrradunfall und kann nun eine Zeit lang nicht fahren. Der linke Arm, Ellenbogen und Handgelenk sind nur teilweise einsetzbar. Es bremst mich jetzt was aus, was ich eigentlich gerne mache. Nun habe ich meine Smartwatch auf Schritte eingestellt und das geht dann auch schon mal.
(Ich benutze mal deine Wortwahl)
Das ist aber nett ![]()
Wichtig ist doch nach dem trocken werden auf die Sucht -Verlagerung zu achten. Und welche es sind.
Zwei Beispiel.
Wenn ich während der Sucht schon mit Gewichtsproblemen zu kämpfen hatte und nach dem Trocken werden, den Alkohol mit Süßigkeiten ersetze, ist das ja keine Suchtverlagerung. Nur eine Änderung der Kalorienzufuhr. Hatte ja vorher schon das Gewichtsproblem . Oder? Bin ich da verkehrt?
Wenn ich Zeiten ersetze, die ich zum Saufen gebraucht habe, und dann-zwanghaft zum Shoppen gehe, damit die Glückshormone im Hirn Party feiern, dann ist es eine Suchtverlagerung. Oder? Bin ich da auch verkehrt?
Nun gibt es in der heutigen Zeit wohl für alles eine passende Krankheit dazu. Auch normal sein ist schon krank. ![]()
Also heute morgen ist es schlimm... ich greife oft in meine Hosentasche, wo immer meine Zigaretten und Feuerzeug waren.
Kaugummis habe ich noch keine genommen, will da solange wie es geht drauf verzichten.
Ich hatte , wo das Feuerzeug und die Kippen waren, mit etwas anderen ersetzt. Kaugummi, Bonbon. Das Hirn braucht den Reiz, ich habe alles dabei, was ich brauche.
Zumindest war das meine laienhafte Vorgehensweis. Hat funktioniert. Zumindest mehre Jahre lang.
Auf jeden Fall!!! Aber wenn man erst einmal eine Sucht (die Alkoholsucht) überwunden hat bzw. man sich mit ihr beschäftigt und Wissen darüber erlangt, was eigentlich Suchtverhalten ist, dann bemerkt man eben auch andere Süchte einfacher bzw. wird sich dessen bewusst.
Natürlich sind Alkoholiker mehr sensibilisiert als andere. Aber einige neigen zu Dramatisierungen. Längere trockene Alkoholiker können das eine vom anderen eventuell noch unterscheiden. Kann das auch ein frisch Trockner? Ich konnte es nicht.
Ich war froh nicht mehr saufen zu müssen. Ich musste mein Leben ändern, mein Belohnungssystem umschreiben und mich neu erfinden.
Da war mir doch ein paar Kilo mehr auf den Rippen oder mal eine ausgeprägte Shoppingtour lieber als Saufen zu müssen. Verzicht in der Anfangsphase können oder sind auch Auslöser von Suchtdruck.
Ich mache da auch Unterschiede mit stoffliche und nicht stoffliche Süchte.
Mir ging es wie Busseschubser vermehrt Kaffee, vermehrt Zucker und das Essverhalten war ein anderes. Es hat sich jedoch nach und nach reguliert. Zumindest wie ich damit leben kann. Was sich nicht verändert hat, ist mein Trinkverhalten. Was früher 4-5 Liter alkoholische Getränke waren, sind heute 4-5 Liter andere Flüssigkeiten.
Ich möchte niemandem hier auf den Schlips treten
mache dir mal darüber keine Sorgen. Das ist meine Aufgabe hier ![]()
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ZitatZitat von Hartmut Nun frage ich mich bei allem, was da als Suchtverlagerung angegeben wird, was ein Alkoholiker gemacht hätte, wenn er kein Alkoholiker geworden wäre? Wäre er da nicht zum Shoppen gegangen, hätte keine Süßigkeiten zu sich genommen oder andere angebliche zwanghaft gefühlte Dinge gemacht? Ist das nicht auch bei Menschen zu finden, die nie ein Suchtproblem hatten?
ZitatDas kann, ne, muss ich leider mit einem ganz klaren ‚nein‘ beantworten.
Wieso leider? Ist doch gut so.
Ich hatte 30 Jahren gesoffen. Da kann ich es eben nicht einschätzen, was oder welche Richtung ich mich ohne Suff entwickelt hätte.
Nicht, dass nun ein falscher Eindruck entsteht. Es ist wichtig und richtig, genau auf sich zu schauen, was kurz nach dem trocken werden mit einem passiert. Ich bin ja auch ein Pendant was die Trockenheit betrifft. Dazu gehört auch Suchtverlagerungen.
Man muss ja kein Alkoholiker sein, um eine Sucht zu entwickeln.
Ich kenne Kaufsüchtige, die nie gesoffen haben.
Ich kenne Eßsüchtige, die nie was mit Alk zu tun hatten.
Nicht jeder, der Nikotinsüchtig ist, säuft auch.
Diese ganzen Süchte sind ja sozusagen eigenständige Süchte oder Zwangshandlungen.
Die sind mir auch bekannt. Es geht jedoch hier um Alkoholiker und Suchtverlagerung. Und ich denke nicht, das jeder frisch trocken werdende Alkoholiker die "Schubladen" einschätzen kann. Da sich ja nicht nur sein Verhalten, sondern sein Leben verändert.
War bei mir auch so. Kurz nach dem trocken werden hatte ich ein extremes, ins andere und musste mich neu erfinden. Aber das war eben noch kein zwanghaftes Verhalten, sondern mehr Sondierung. Das die Gefahr der Suchtverlagerung gegeben ist, wird ja auch eingeschätzt . Sonst gebe es diesen Thread nicht.
Es ist eben nicht alles Sucht.
Hallo Mona
mal aus meiner bescheidende Sichtweise.
Mein Vater zeigt allerdings keinerlei Selbstreflexion- für ihn ist klar, dass er kein Problem mit Alkohol hat und alle anderen das Problem sind, vor allem meine Mutter. Gestern hat er die Familienfeier gesprengt (mal wieder) weil er unter Alkohol verbal noch aggressiver ist als ohne, er ist alkoholisiert vom Stuhl gefallen, alle sind letztlich geflüchtet.
Nun sagt mir nach das ich zu dem Hardliner der trocknen Alkoholiker gehöre. Keine Kompromisse, keine Spielchen, direkte Ansprachen. Ich bin im 15 ten Jahr Trockenheit angelangt.
Im nassen Zustand jedoch ähnlich. Ich konnte kein Alkoholiker sein, hatte alles im Griff und die anderen sahen das natürlich falsch. Wer dann mir zu nahe kam, wurde wortgewaltig abgebürstet. Also das übliche Gelabere und Verhalten von nassen Alkoholiker.
Zu meiner und anderen nassen Alkoholiker Verteidigung. Ich wusste es nicht besser, war ja nie trocken zuvor, hatte keinen Dunst was Alkoholiker überhaupt bedeutet. Auch die Wesensveränderungen nahm ich nur berauschend wahr. Die Sucht sprach aus mir, nicht der Mensch, der dahintersteckte.
Zudem in dem nassen Umfeld, der peinliche Tag danach, nur mit „Du hast mal wieder zu viel getrunken, wird Zeit das du etwas langsamer machst. Aber auch nicht nur das Umfeld, sondern, ich hatte immer gut funktionierende Co"s an meiner Seite. Paar Eingeständnisse und gut war.
Ich denke das deine Mutter genau Bescheid weiß aber eben noch nicht so weit ist es zu ändern. Ich weiß nicht, ob ihr helfen kannst. Vielleicht ist sie nicht so weit. Zeige ihr doch mal das Forum wo du dich bewegst. Das hat schon so manchen wachrütteln lassen.
Nun frage ich mich bei allem, was da als Suchtverlagerung angegeben wird, was ein Alkoholiker gemacht hätte, wenn er kein Alkoholiker geworden wäre?
Wäre er da nicht zum Shoppen gegangen, hätte keine Süßigkeiten zu sich genommen oder andere angebliche zwanghaft gefühlte Dinge gemacht? Ist das nicht auch bei Menschen zu finden, die nie ein Suchtproblem hatten?
In der nassen Zeit war ja alles auf Saufen programmiert und der Tagesablauf genau darauf ausgerichtet. Das Geld wurde für den Suff ausgegeben. Das neue trockene Leben muss ja auch erstmal darauf angepasst werden.
Für mich werden da auch zu schnell Schubladen geöffnet, in die man eventuell gar nicht reinpasst.
Hallo Lolo
Ich habe eine Frage an die trockenen hier.
Erstmal vorweg. Solange der Alkoholiker nicht von sich aus etwas tun will, dann kannst du alle deine Fragen in die Tonne treten. Keine Worthülsen, keine Absichtserklärungen oder ich habe es mal vor. Der Alkoholiker muss es von sich aus tun. Das ist nun mal die Grundvoraussetzung.
Ist wie bei einem Hausbau. Erst den Keller, dann Stockwerk zu Stockwerk, dann das Dach.
So nun zu deinen Fragen
Wie war die Unterstützung und der Rückhalt durch Ihre Angehörigen für euch?Wie wichtig war dies auf dem Weg zur Abstinenz? Glaubt ihr selbst, dass ohne diese Unterstützung ein Erfolg kaum möglich ist?
Die Unterstützung, die mir geholfen hat, war die, die ich für mich selbst einforderte. War ja nicht handlungsunfähig oder bedurfte jemanden der mich an die Hand nimmt. Hatte ja das Saufen sein lassen und wollt sicherlich nicht mein abhängiges Leben, mit der Flasche, mit einer abhängigen Unterstützung tauschen.
Hilfe durch nicht Hilfe, ist die beste Unterstützung.
Leider, und das kommt öfter vor, verwechseln CO Abhängige Unterstützung mit Kontrolle. Und das ist dann sicherlich nicht hilfreich.
Wichtig war die Akzeptanz. Alles andere folgte daraus.
Hallo Egon,
ich habe dich freigeschaltet und in den zuständigen Bereich verschoben. Ist das Ok für dich?
danke, auch ich liebe Spitzfindigkeiten.
Da werden wir beide eventuell Freude dabei haben. Schönen Austausch wünsche ich dir.
Alkohol und ich möchte behaupten, ich bin über`n Berg – was den Alkohol betrifft.
Willkommen bei uns und danke für deine Vorstellung.
Ich kann nach 15 Jahren das immer noch nicht behaupten übern Berg zu sein. Es endet mit dem Tod. . Woher du diese Gewissheit nimmst, ist wohl der kurzen Zeit, die du nun nüchtern bist, geschuldet. ![]()
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