Beiträge von Hartmut

    Hartmut, kannst du mir kurz helfen?

    Wenn jemand etwas geändert haben möchte , verweise ich immer auf die 24‑Stunden‑Regel. Das heißt: abwarten und danach noch einmal überprüfen. Wenn du dann immer noch keinene Bock mehr hier hast , schreib mir eine PN und ich erledige das Nötige. Ist das so in Ordnung?

    Oder du trinkst gerade wieder , was in einem Alkoholiker‑Forum ja nicht unwahrscheinlich ist , dann kann ich das sofort erledigen.

    Außerdem kann ich empfehlen, etwas herunterzufahren – also den PC auszuschalten, dir eine Alternative zu suchen und etwas Schönes zu gönnen.

    Außerdem hast du andere mit reingezogen – deinen Bruder, deine Frau und weitere. Das ist der Wiedererkennungswert, echt jetzt. Bitte schreibe weiter in deinem Thread.

    Jetzt komme ich mal direkt zu dir. Diskussionen über mich und meine Vorgehensweise gehören nicht in andere Threads. Das trenne ich sauber. Es ist völlig okay, wenn du dich überall beteiligst und mitschreibst, aber eines möchte ich klarstellen.

    Zum Thema Wiedererkennungswert: Wir weisen im Team immer wieder darauf hin, dass es dazu kommen kann. Wenn ein User sagt, das ist ihm egal, dann wird das akzeptiert. Das ist seine Entscheidung, da greifen wir nicht ein. Das ist nicht unsere Sache.

    Anders beurteilen wir es, wenn andere Personen mit reingezogen werden, die mit der eigenen Entscheidung nichts zu tun haben. Zum Beispiel dann, wenn jemand so detailliert über Familie schreibt, dass einzelne Personen erkennbar werden. Nicht jeder Partner, Verwandte, Freunde, Brüder, Schwestern oder nahestehende Menschen finden es gut, wenn sie mit einem alkoholkranken Familienmitglied in Verbindung gebracht werden.

    Und genau da ziehen wir eine Grenze. Vielleicht verstehst du jetzt besser, worum es uns dabei geht?

    Ich gebe auch keine Ratschläge darüber, was passieren könnte, wenn sich jemand zu erkennen gibt. Schon gar nicht bei Menschen, die ich nicht kenne, deren Umfeld ich nicht einschätzen kann und über die ich nur spekulieren würde.

    Erst recht nicht bei Dingen, mit denen ich selbst keine Erfahrungen gemacht habe. Vielleicht ist das im jeweiligen Umfeld längst bekannt – ich weiß es ja nicht. Genau deshalb halte ich es für richtig, ausschließlich über eigene Erfahrungen zu schreiben, über das, was man selbst erlebt hat und wie es bei einem selbst war.


    Wenn ich auf Gefahren hinweise, die mich selbst nie betroffen haben, die ich von hören sagen her nur kenne , setze ich ein Gerücht in die Welt. Das verselbstständigt sich schnell, und daraus entsteht ein Bild, das niemandem hilft. Der Alkoholiker versteckt sich, schämt sich, fühlt sich stigmatisiert.

    Wer sagt das? Wo steht das es nicht erwünscht ist?

    Ich hatte es auch in deinem Profilfoto nicht gesehen und dachte, es wäre schon weg. Dann war es wohl im Titelbild.

    Scroll nach unten da steht es unter Bilder und Urheberrechte.

    Das Forenteam
    14. Oktober 2023 um 12:27

    Aber es ist, wie es ist. Jetzt die Frage: Wie läuft es gerade bei dir?

    R/no Hör doch mal auf, alles ausdiskutieren zu wollen, das ist nicht dein Thread.

    Wenn ein User vorher sagt, es stört es nicht, dann ist das so. Da braucht es kein Nachtreten – so einfach ist das.

    Kazik ist Kazik, er kann selbst sprechen, das musst du nicht für ihn übernehmen. Außerdem hast du andere mit reingezogen – deinen Bruder, deine Frau und weitere. Das ist der Wiedererkennungswert, echt jetzt. Bitte schreibe weiter in deinem Thread.

    Sind wir hier im Beratungs- oder Helfer-Modus, in dem jede Entscheidung eines Users infrage gestellt wird?

    Stellen wir jetzt Ferndiagnosen, und denkt plötzlich jeder, er wüsste, was für andere gut oder schlecht ist? Oder sind wir eine Selbsthilfegruppe, in der jeder für sich selbst entscheidet?

    Ein kleiner Hinweis: Eigene Erfahrungen, die man selbst gemacht hat, reichen völlig aus. Alles andere ist ein Griff ins Blaue. Wir sind hier unter Erwachsenen, nicht unter Kindern. Und niemand ist hier entmündigt.

    Chapa , Hat sich dein Saufdruck und deine Saufgedanken gelegt?


    Und noch eine Info: Du schreibst hier immer nur eine einzelne Zeile und schickst sie ab. Dass das hier kein Chat ist, weißt du? Es kommt nur zeitversetzt etwas an. Du kannst ruhig mehr zusammenhängend schreiben, es wird gelesen.

    Ob ich jetzt trinke oder nicht, ist meine Entscheidung, nicht die meiner Sucht.

    Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind und jahrelange Stabilität erreicht wurde, würde ich sagen, so in etwa.;) Kein Freispruch, eher Bewährung. In deinem aktuellen Zustand ist das jedoch Unsinn, da bist du noch zu nah dran.

    Was du mit dem Rückblick nicht machen kannst, ist etwas verändern. Das ist vorbei. Das ist kaputt. Das lässt sich nicht reparieren, egal wie lange man sich noch dem Selbstmitleid hingibt.

    Was ich aber kann. Aus dem, was die Sucht angerichtet hat, Konsequenzen für die Zukunft ziehen. Alles dafür tun, trocken zu bleiben, um nie wieder in diesen Zustand zu kommen.

    Dass du sehr kopflastig bist und Dinge anders denkst, vielleicht auch berufsbedingt, mag sein. Für viele andere sieht es von außen eben anders aus. Zu zeigen, was mit einem los ist, hilft oft nicht, weil niemand das gleiche Maß an Selbstreflexion, Einfühlungsvermögen oder emotionale Tiefe mitbringt wie man selbst.

    Trocken bleiben ist der Schlüssel. Für das Hier und Jetzt und für die Zukunft. Alles andere ist alter Film, schon gesehen, kein gutes Ende.

    Ich wirke da manchmal emotionslos, ja. Aber nicht, weil ich keine habe. Sondern weil ich aus Erfahrung weiß, dass die Sucht keine kennt. Sie nutzt jede Emotion als Anlass, ihr Spiel wieder zu spielen. Genau deshalb halte ich Abstand. Nicht aus Kälte, sondern aus Selbstschutz.

    ieber Hartmut, ich mag dich. Du bringst es auf den Punkt. Es sind Suchtgedanken.

    Wer mich nicht mag, schätzt mich einfach falsch ein.:saint::whistling: Kleiner Ausflug in meinen Humor.

    Saufgedanken entstehen nicht durch Weihnachten, sondern durch fest verankerte Muster, ständiger Stress, ständige Bereitschaft, das Gefühl, es allen recht machen zu müssen, und ständige Erwartungen . Besonders im ersten Jahr treten sie verstärkt auf – es ist ja alles neu, nicht mehr etwas wegsaufen zu können. Später verschwinden sie wieder. Das zeigt. Sie sind nur vorübergehend.

    Am besten ist es, bei ihrem Auftreten etwas anderes zu tun nicht darauf zu hoffen, dass sie sofort verschwinden, sondern sie laufen zu lassen.Ich habe sie nie zu Ende gedacht.. Diese Gedanken sind keine echten Wünsche, sondern Nebenwirkungen der Sucht.

    Mit der Zeit werden sie schwächer und leichter zu handhaben. Ein alkoholfreies Umfeld zu Hause und außerhalb zu schaffen, um sich zunächst zu schützen, sollte selbstverständlich sein.

    Schließlich ist jedes Jahr Weihnachten, und man kann so darauf reagieren, wie es der eigenen Stabilität entspricht.

    Kennst du den Notfallkoffer schon?

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    Der Abschied des Kollegen war weniger stressig, als ich befürchtet hatte. Mir wurde kein Sekt angeboten, ich sah zwar Flaschen, das berührte mich aber nicht. Erst, als ich das Gebäude verließ und die Tränen wenigstens bis zum Auto zurück halten wollte, klopfte die Sucht an: "

    Natürlich macht es etwas aus, wenn jemand Alkoholiker ist und erst ein paar Tage nüchtern, noch instabil in der Abstinenz. Steht dann eine Sektflasche vor ihm, passiert etwas. Die Gedanken kommen vielleicht nicht sofort, aber sie kommen. Das Suchtgehirn hat sich über Jahre feste Muster antrainiert.

    Jahrelanges Saufen verschwindet nicht einfach aus dem Kopf , nur weil der Ablauf plötzlich ein anderer ist. Wird ein "gewohntes Muster" unterbrochen, reagiert das System. Das Suchtgehirn fragt sich dann schon mal. Wo bleibt der Stoff?

    Nicht umsonst heißt es, dass man solche Situationen am Anfang des Weges vermeiden sollte.

    Fazit des Tages: 1. Manche Situationen sind weniger schlimm, als man vorher befürchtet und 2. Meine Sucht meldet sich nicht zwangsläufig bei Alkoholpräsenz, sondern auch bei großen Gefühlen

    Da hast du recht , Sucht reagiert auf alle Reize und Emotionen. Aber wer Situationen beschönigt oder abwertet, erhöht das Risiko, bei andern alkoholhaltigen Veranstaltungen wieder einzusteigen. Dass sich die Sucht nicht zwangsläufig meldet, sehe ich anders. Natürlich reagiert sie bei Alkoholpräsenz vielleicht nicht immer laut oder sofort, aber sie ist ständig im Hintergrund aktiv. Genau das macht sie so tückisch.

    Also mir ist egal wer Schuld an meiner Sucht hat

    Die Frage nach der Schuld, warum ich alkoholabhängig geworden bin, hat mich auch nicht weitergebracht.

    Als ich sie mir immer wieder stellte, landete ich automatisch in der Opferrolle: Was ist mir passiert? Wer hat mich kaputtgemacht? Warum ich? Alkoholabhängigkeit ist eine Erkrankung , keine moralische Schwäche und kein persönliches Versagen. Sobald ich mich nur über Schuld definierte, gab ich Verantwortung ab , blieb feststecken.

    Der Wendepunkt kam nicht durch die perfekte Erklärung der Vergangenheit, sondern durch die Akzeptanz der Gegenwart.

    Genau so, wie du es gerade siehst.;) .

    Mal schaun was davon hängen geblieben ist! Hat das von euch schon wer gemacht?

    Hier tauschen sich nur bekennende Alkoholiker aus. Du möchtest es offenbar nicht klarstellen oder verstehst es nicht.

    Dann ist es eben so. Du ignorierst die Frage und weichst ihr aus, eine klare Antwort kommt nicht. Deshalb schließe ich den Thread.
    Melde dich per PN beim Team, wenn du weißt, was Sache ist.

    Die Freischaltung wird zurückgenommen.

    Bleib doch erstmal hier, du siehst die Sache im Moment nicht richtig klar, ging mir auch schon ähnlich

    Natürlich kann hier jeder bleiben, der Alkoholiker ist. Andere eben nicht.

    Wer Alkoholiker ist, steht unter permanentem Druck zu. Kontrollverlust, nichts mehr im Griff, das Suchtgehirn übernimmt. Da gibt es kein „Ich müsste nicht“, da gibt es ein inneres Muss.

    Wer Alkohol missbraucht, ist etwas anderes. Der kann aufhören. Der versteht dann oft nicht, warum gewisse Einschränkungen nötig sind, zum Beispiel fernbleiben von Feiern, Festen und allem, wo gesoffen wird. Er muss ja nicht trinken.

    Genau deshalb passt jemand mit "Missbrauchs" Problem hier nicht rein. Dieses Forum ist für Alkoholiker. Für anderes gibt es andere Stellen.

    NikiSixx Das richtet sich nicht gegen dich. Und wenn du den Unterschied zwischen Missbrauch und Abhängigkeit noch nicht klar siehst, dann ist das so. Sind die Regeln hier an.

    Ich würde dir sogar von Herzen wünschen, dass du „nur“ Missbrauch betreibst. Dann bist du hier zwar falsch, hast aber die Chance, es wieder halbwegs unter Kontrolle zu bringen – auch wenn der Übergang zur Abhängigkeit der nächste Schritt sein kann.

    @all . Und solange wir keine klare Antwort von NikiSixx haben, lassen wir den Thread bitte so stehen, wie er ist. Niemand wird hier in die Sucht geredet und niemand daraus heraus.

    Und die Frage ob ich alkoholiker bin muss man mir trotzdem nicht 10x am Tag stellen, auch wenn wir in einem alkoholiker Forum sind.

    Ich habe dich auch noch mal gefragt, habe aber keine Antwort bekommen. Oder habe ich das überlesen?

    Natürlich stellen wir die Frage auch öfters, wenn aus deinem Text herauskristallisiert, dass du dir noch gar nicht sicher bist.

    Und das lese ich einfach raus.

    Also nochmals die Frage: Siehst du dich jetzt als Alkoholiker oder nicht?

    Denn in diesem Forum tauschen sich eben nur bekennende Alkoholiker aus und nicht jene die noch nicht genau wissen, ob sie sind oder nicht.

    Wenn jemand "nur" Missbrauch betreibt, ist das etwas anderes als Alkoholismus.

    Also mach doch mal Klartext und dann ist gut.

    Dabei geht es wie gesagt nicht um ein Hintertürchen sondern diese Standort Bestimmung.
    Und damit meine ich wiederum, ob ich dadurch (durch die Standort Bestimmung) irgendwie ausloten kann in welchem Stadium ich gerade stecke und in der Folge auf welche Strapazen ich mich vl einstellen kann.

    Sucht ausloten? Das geht nicht. Sucht kennt keine Grenzen – man ist süchtig oder eben nicht. Wenn nichts mehr zu trinken da ist, sorgt die Sucht dafür, dass man etwas auftreibt. Wer mit der Sucht spielt, geht in ihr unter.

    Auf Events war ich nicht. Aber ich war bei „Meetings“, ganz am Anfang – einer meiner vergeblich versuchten Wege. Ich kam hin, und alles kreiste sofort ums Saufen . Ich wollte nicht saufen, wich aus, druckste herum. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht als „Alkoholiker“ erkannt werden wollte. Und irgendwann kippte es. Gruppendynamik, Emotionen und der Wunsch dazuzugehören hebelten den eigenen Willen aus und dann Prost!

    Event, bei dem gesoffen und getrunken wird, fern bleiben . Als Süchtiger, der gerade am Anfang steht, ist das keine Frage des Willens, denn die Sucht hat den Willen ausgehebelt. Keine Meinung, es ist Erfahrungen.

    Meiner Meinung nach habe ich ganz harmlose, neutrale Fragen gestellt!

    Welche Frage hast du gestellt, oder um welche geht es dir gerade? Alles wirkt so verworren. Viele Erklärungen vermischen sich ständig.

    Handelt es sich um diese Frage?

    Bei mir geht es von Event zu Event, das nächste bei mir wäre etwa Silvester, wo ich mich schon jetzt drauf einstelle, nichts zu trinken.

    Event, bei dem gesoffen und getrunken wird, fern bleiben . Als Süchtiger, der gerade am Anfang steht, ist das keine Frage des Willens, denn die Sucht hat den Willen ausgehebelt. Keine Meinung, es ist Erfahrungen.

    Würdet ihr meinen, dass es sich hierbei tatsächlich um alkoholismus handelt oder ist das doch noch das Stadium des Missbrauchs?

    Du weißt nicht, ob du süchtig bist oder ein Missbräucher? Wie kann ich das einordnen? Jedoch wenn du glaubst, noch in einem Missbrauchsverhalten zu stecken, bist du hier falsch, denn hier tauschen sich nur bekennende Alkoholiker aus.

    Oder wie ist diese Frage gemeint?

    Hallo Niki,

    Mal etwas Grundsätzliches hier. Dass man am Anfang eines Weges sensibler reagiert, ist völlig normal. Wenn es dir hier nicht gefällt und du nicht mehr sein willst ist das OK. Dann schreib bitte einen Moderator an, und wir regeln das. Mit Androhungen kann ich persönlich wenig anfangen. Dieses hat den Beigeschmack „macht es so, wie es mir passt, sonst gehe ich“ Das ist kein Vorwurf, sondern schlicht Erfahrung.

    Du kommst hierher, bittest um Hilfe, andere nehmen sich Zeit und kümmern sich um dein Anliegen – und dann beschwerst du dich über die Art oder den Ton oder interpretierst ihn falsch. Die User investieren hier Zeit für dich, bringen ihre Erfahrungen ein, damit Selbsthilfe möglich wird.

    Das hier ist nicht nur eine Diskussionsforum, sondern eine Selbsthilfeplattform. Der Unterschied liegt darin, ob Erfahrungen geteilt oder Meinungen diskutiert werden sollen. Erfahrungen kann man nicht wegdiskutieren, Meinungen schon.

    Jeder, der mit Sucht zu tun hat, ist hier willkommen. Aber niemand hat einen Anspruch darauf, dass der Austausch genau so läuft, wie er oder sie es sich wünscht. Das gehört zur Selbsthilfe dazu.

    Am Ende geht es hier um die Sucht. Und am Ende der Sucht steht der Tod. Alles andere ist Beiwerk. Fidnest du nicht?

    Nein, aber ich bin da etwas unvorsichtig, wie ich gerade wieder merke.

    Denk bitte vorher nach, es ist ja nicht das erste Mal. Einfach mal die Emotionen runterfahren, bevor du schreibst, und zweimal überlegen, erspart dir und uns unnötige Arbeit.

    Weißt du wieviel das mit der Sucht zutun hat? Ich denk da heute noch dran...aber danke f

    Ja weiß ich , das hat rein gar nichts mit der Sucht zu tun.

    Nicht jedes Erlebnis ist verantwortlich dafür, dass ich süchtig geworden bin. Das waren Begleitumstände, Lebenssituationen, Druck – vieles zusammen. Aber solange ich das heute als Auslöser sehe, habe ich die Sucht nicht verstanden. Dann fange ich an, sie zu erklären, zu rechtfertigen oder zu begründen. Und genau daraus werden irgendwann Rückfallgründe.

    Für mich war entscheidend, mich davon zu lösen und die Sucht als das zu betrachten, was sie ist. Nicht als Folge einzelner Ereignisse, nicht als Schuldzuweisung an Umstände, sondern als Krankheit.

    Die Sucht braucht keinen speziellen Auslöser, um wieder saufen zu können. Sie greift jeden Anlass auf und macht ihn zum Grund. Wenn man das nicht erkennt, dreht man sich ständig im Kreis und ist dem Rückfall näher als der Abstinenz.

    Außerdem ist es glaube ich nicht unpassend jemanden wie theel zu zeigen was passieren könnte,

    Hier sind alles erwachsene Menschen, die sicher nicht auf irgendetwas hingewiesen werden müssen, was nichts mit der Sucht zu tun hat – das ist immer nur subjektiv.

    Dass das hier ein Alkoholikerforum ist, dürfte eigentlich jedem klar sein. Entscheidend ist doch die Frage: Was mache ich gegen meine Sucht? Nicht: Welche Leiden quälen mich sonst noch, was läuft überall schief, wer hat mir wann wehgetan. Das mag alles existieren, aber es bleibt nur ein begleitendes Thema.

    Wichtig ist: Was tust du konkret, um dich zu schützen? Wie sieht dein alkoholfreies Umfeld aus? Welche Strukturen hast du geschaffen, damit die Sucht keinen Platz mehr bekommt? Selbstdarstellung, ausführliche Leidensgeschichten oder das Ausbreiten des eigenen Dramas bringen hier niemanden weiter. Und jemanden per PN die komplette Lebensgeschichte aufzudrücken, heißt für mich nichts anderes als: Schau mal, wie schlimm ich es hatte.

    Mach das doch mal mit deinem Psychologen. Hier sind die Eckpunkte, die ausreichen.

    Wenn es dir darum geht, nüchtern zu bleiben und Wege aus der Sucht zu finden, bist du hier richtig. Dafür ist dieser Raum da. Für normalen Austausch gibt es auch Platz ,aber bitte mit Fokus auf die Sucht.

    Nicht auf Geldanlagen, Lebensdramen oder alles Mögliche, nur nicht das eigentliche Thema.