Ich habe mal eine Frage. Was ist immer wieder mit nassen und trockenen Gedanken gemeint? Irgendwie hab ich das nicht verstanden.
Nasse Gedanken sind unsichtbar, nicht greifbar und schwer zu erkennen. Sie zeigen sich nur in der „Alkoholiker-Sprache“. Trockene Gedanken haben nichts mit Alkohol zu tun, nasse Gedanken hingegen sind das Gegenteil. Doch oft tarnen sie sich, sodass der Alkoholiker glaubt, es seien trockene Gedanken da das Sucht Hirn jahrelang darauf trainiert wurde.
Solche Gedanken kennen wir alle, leider nur zu gut.
„Ein Bier am Abend schadet doch nicht, ich habe so lange durchgehalten, da kann man sich ja mal was gönnen.“ Oder: „Andere haben viel mehr gesoffen, so schlimm war es bei mir doch gar nicht.“ Der Klassiker: „Zur Entspannung brauch ich jetzt einfach was.“
Früher war es ja auch schön, mit Freunden beim Trinken zu sitzen. Und wenn man nur am Wochenende trinkt, hat man es angeblich im Griff. Essen schmeckt ohne Wein einfach nicht so gut, und mit Alkohol scheint sowieso alles leichter zu ertragen. ![]()
Die harmlosen erkannte ich ziemlich leicht, aber die gefährlichen waren für mich. Es stört mich nicht, wenn andere um mich herum trinken, ich komme auch damit klar, wenn zu Hause getrunken wird, und ich kann anderen nicht verbieten, etwas zu trinken.
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