• Hallo Joya

    Na dann begrüße ich Dich hier einfach mal als Erster im Forum. Eines habe ich nie geschafft. Kiffen und Saufen GLEICHZEITIG. Ich weiss nicht : Vor dem Flash hatte ich irgendwie eine heiden Panik ... :roll:

    Wir haben fast das selbe Alter und eine ähnliche Geschichte hinter uns. War schon eine Wilde Zeit Anfang der 90iger. Pearl Jam, Freddy gestorben, Nirvana ...

    Ich höre besser auf es ist DEIN Thema hier :oops:

  • Hallo Joya,

    auch von mir ein Herzliches Willkommen hier im Forum.

    Mich würde interessieren, wie es zu deinem Rückfall im Dezember nach einigen abstinenten Monaten kommen konnte.

    Magst du mehr darüber berichten?

    Gruß
    Scrooge

    "Was du bekämpfst, das bleibt bestehen und verstärkt sich, was du dir genau anschaust, das verschwindet."

  • Hallo joya,

    ...so, nun besuch ich dich mal..;)
    Auch von mir noch ein herzliches Willkommen!

    Ich schließe mich Tom voll und ganz an und möchte an dieser Stelle seine Worte untermauern, du bist nicht allein!

    Diese Angst, die du beschreibst, habe ich auch oft im Job. Wenn ich mich da manchmal zu sehr reinsteigere und es dann merke, sage ich mir immer ganz bewusst vor: "Wenn du nicht genug für diesen Job wärst, wärst du gar nicht erst genommen worden. Und selbst wenn, was würde dann schlimmstenfalls passieren? Du könntest jeden Tag dein Glück woanders versuchen".
    Mir das für mich zu sagen, hilft mir dann. Ich weiß auch, dass es tatsächlich so ist, nur leider vergesse ich es noch ziemlich oft...

    Meine Frage noch zu deinem Job, wenn das okay für dich ist. Wenn ich das jetzt richtig gedeutet habe, arbeitest du also noch in der Gastronomie?
    Hast du schon einen Schlachtplan, wie du es angehen willst und was du machen willst?

    Einen schönen Samstagabend und liebe Grüße nach Wien
    Clare

  • Hallo joya,

    ich hätte mich das irgendwie nicht getraut, an so einen Ort zu gehen :? . Aber wie dem auch sei, das mit der Trauer kenne ich auch, aus meinen ersten zwei trockenen Wochen. Ich war da sehr sehr depressiv und hab dem Alk regelrecht hinterher getrauert. Natürlich war es die Abhängigkeit, die diese "Trauer" ausgelöst hatte, ich bin alkoholabhängig, also kam mir die Abstinenz wie das Ende meines Lebens vor. Ein Leben ohne Alkohol? Das konnte nichts werden, dachte ich. Ich hatte das Gefühl, ich könne nie wieder fröhlich sein.
    Heute weiß ich, es war auch die Veränderung die mich fertig gemacht hat: Ein Lebensabschnitt war unwiderruflich zu Ende gegangen und ich hatte ja keine Ahnung, dass der Neue soviel besser als der Alte werden würde ;) .

    Wie dem auch sei, ich kann dich verstehen. Ich hab übrigens irgendwo gelesen (ich weiß nicht mehr wo, leider), dass diese Trauerphase für einige Menschen zum Prozess des Trockenwerdens dazuzugehören scheint. Mir hat es auf jeden Fall geholfen, mit dem Alklebensabschnitt abzuschließen und einen neuen Lebensabschnitt beginnen zu können.

  • Hallo joya,

    erst einmal, wenn auch verspätet :? , ein herzliches Willkommen von mir.
    Schön, dass du hierher gefunden hast!

    Ich habe mich bei dir eingelesen.
    Deinen Beitrag vom Wochenende,…………… vom Konzert, ……………… von deinem Halbtagsjob, wo du, wie du schreibst, direkt mit Alkohol in Berührung kommst. :?
    Du hast keine Probleme, an Plätze zu gehen, wo getrunken wird,…………… kannst in Kneipen gehen, …… auch ohne Probleme. :?

    Du weißt, dass du dich auf dünnem Eis bewegt, ……… weißt, was dir nicht guttut, ………… weißt, dass die berufliche Veränderung ein Muss für dich ist, …… dennoch begibst du dich wieder in Gefahr und siehst es als Verlust, dass du keinen Alkohol trinkst. :?

    Du siehst es ja selbst als „Ausrede“, wenn dir immer wieder ein Grund einfällt, warum du dies oder jenes noch nicht in deinem Leben ändern kannst.
    Das ist ein „Selbst-in-die-Tasche-lügen“. Haben wir alle so gemacht, ich jedenfalls und, ………… das bringt dich nicht weiter auf deinem Weg.

    Verlust - / Verzichtsgedanken, ………………… Verharmlosung, oder besser „selbst belügen“, ………………… altes, oft nasses Umfeld, und damit die Nähe zum Alkohol, sind denkbar schlechte Voraussetzungen, ein zufriedenes, trockenes Leben zu führen.

    Du hast Trauer gefühlt, weil dir bewusst wurde, dass ein Lebensabschnitt beendet ist und nun ein neuer beginnt …………………….
    Hm, ……………… das kann ich, ich kann da wirklich NUR für mich sprechen, gar nicht nachvollziehen ………………………
    Auch zu Beginn meines neuen Lebens, hab´ ich keine Trauer empfunden, sondern einfach nur Glück und Freude darüber, dass das, was kein Leben war, nun endlich vorbei ist.
    Es war mir klar, dass das, was kommt nur besser werden konnte, …… nicht immer leicht, ………………… aber lebenswert, ………………. mit Herausforderungen, die sich mit trockenem Kopf meistern lassen, …………irgendwie, ……………… auch, wenn es oft nicht leicht ist, ……………………, mit klaren Gedanken schaffst du es auch, Gefühle zu (er)leben, zuzulassen …………… gute und schlechte!

    Hier wird dir Hilfe angeboten, ……… nimm´ sie an, …… versuche zu vertrauen, ………………… setzte Ratschläge um!

    Du wirst sehen, es lohnt sich, wenn du Geduld mit dir hast, denn alles braucht seine Zeit :wink: ,………………………… und Schritt für Schritt gehst, wird sich dein Wunsch, nach einem neuen Leben, …………………… das alles bisher Dagewesene übertrifft, erfüllen. :wink:

    Lieben Gruß von
    Tinika

  • Hallo Joya!

    Wie waren deine vergangenen Tage?
    Hattest du ein schönes Wochenende, ……… bei dem wunderbaren Wetter? :)

    Ich habe dich länger nicht online gesehen und hoffe, es geht dir gut?!

    Du hast gefragt, was wir gemacht haben, wenn wir immer wieder Gründe gefunden haben, warum wir trinken könnten oder uns gesagt haben, dass es doch sooooo schlimm ja gar nicht ist……………………… :?

    Hm, ………… ich kann hier ja, wie gesagt, nur von mir sprechen.

    Ich hatte diese Gedanken oft in meinen 12 nassen Jahren, die mit einem Krampfanfall und im Delir im Krankenhaus beendet wurden.
    Seit diesem Tag und der Entgiftung hatte ich weder Verzichtsgedanken, noch habe ich mir etwas schönreden können, denn ……………………… es war nichts schön!

    So hat eben jeder seine „Geschichte“, seine Erlebnisse und Erfahrungen.

    Du schreibst, dass es wunderschön und einfach klingt, was ich dir geschrieben habe ……………………… wunderschön ist es, jetzt, heute, ……………… einfach ist es nicht!!!
    Keiner wird dir sagen, dass der Weg einfach ist, aber jeder wird dir sagen, dass er sich lohnt! :wink:

    Das Wichtigste ist, dass du dir ein alkoholfreies Zuhause und Umfeld schaffst, ……………………… dass du deine neugewonnene Zeit, sinnvoll nutzt, ………………… mit Dingen, die dir guttun, ……………… die du schon längst (wieder?) ´mal tun wolltest, …………………………die Zeit, die du nun nicht mehr mit der Beschaffung oder Konsumierung des Alkohols verbringst, für dich zufriedenstellend ausfüllst.

    Vielleicht hilft es dir, deinen Tag straff durchzuorganisieren, zu strukturieren.
    Ich mach mir jeden Morgen einen Plan, mit Dingen, die ich erledigen muss, die ich erledigen möchte und Dingen, die ich nur für mich tun möchte.
    Was ich nicht schaffe, kommt auf den Plan für den kommenden Tag. Läuft ja nicht weg und irgendwann ist alles erledigt und kann abgehakt werden.

    Du hast einen großen Vorteil, Joya, du hast selbst erkannt, dass du so nicht weiterleben möchtest, …………… dass du Hilfe brauchst, ………………… hast dieses Forum gefunden, in dem dir Hände gereicht werden, die dich begleiten werden auf deinem Weg, ……… gehen musst du selbst, ……………………… in dem dir Hilfe, in Form von Beiträgen von eigenen Erlebnissen, angeboten wird, …………………… du kannst sie annehmen und lernen.

    Viele waren (sind) nicht so ehrlich zu sich, ………… machen nicht den ersten Schritt und holen sich Hilfe, ………… auch hier im Forum sind einige Mitglieder, die nach der Entgiftung des Körpers, die psychische Abhängigkeit alleine, ……… irgendwie, ……………… „bewältigt“ haben.
    Auch ich habe erst sehr spät, nach 5 Jahren im trockenen Leben, den Weg hierher gefunden, ……… lerne hier sehr viel über unsere Krankheit und hab´ schon oft bedauert, dass ich nicht früher schon diese Möglichkeit des Erfahrungsaustausches gesucht und genutzt habe, ……………… es hätte mir sicher meinen Weg erleichtert!

    Geduld kann man leider nicht kaufen, Geduld muss man lernen.
    Klingt ja ziemlich abgedroschen der Satz, ist aber leider so. :oops:
    Ich selbst bin oft auch viel zu ungeduldig, aber ich habe schon gelernt, besonders mit mir selber geduldiger zu werden.
    Ist schwer, aber manchmal klappt´s.

    Guck´ nicht sooo weit nach vorn, erstmal nur auf die nächsten, trockenen 24 Stunden, ……… und dann wieder auf die nächsten 24 Stunden ………………
    Alles braucht halt seine Zeit ……………… :wink:
    Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um deinen Weg zu finden und nutze die Hilfe, die dir angeboten wird.

    Dies waren meine Gedanken, als ich an dich gedacht habe ……………………

    Ich wünsch´ dir nun erstmal einen schönen Wochenstart und hoffe, dich bald wieder hier „zu sehen“!

    Lieben Gruß an dich und trockene 24 Stunden von
    Tinika

  • Hallo joya!
    Hab deinTread erst heute gefunden.Du erinnerst mich an meine ersten Wochen...Ich hab hier drauflos geschrieben,wie es um mich stand.
    Und hab Hilfe und Ratschläge gefunden,die ich zuerst auch nicht so richtig verstanden habe...jedenfalls nicht alle.
    Muß dir aber sagen,das bislang alles sicher zutraf.
    Ich wollte mich mit dem Thema auseinandersetzen...so oft es ging.Mir tat das gut.
    Inder Gastronomie arbeiten und trocken zu sein stelle ich mir auch sehr belastend vor.Deshalb finde ich deinen Entschluß richtig,die Arbeit zu wechseln.Weil es dir gut tut.
    Richtig ist es auch,erst mal jeden Tag bis zu seinem trockenen Ende zu leben und wenn möglich zu geniessen.Und dann den nächsten ebenso....
    Vergiss nicht,wieviel dazu gehört,von ganz alleine daraufzukommen...das du süchtig bist nach Alkohol.
    Und das du jetzt etwas dagegen tust!
    Darauf kannst du schon stolz sein!

    Alles Gute

    Lütze

    Trocken seit 2.11.2007

  • hallo joya, hab grad deine geschichte gelesen und mich darin wiedergefunden, deine erlebnisse und gefühle auf dem konzert. so geht es mir auch, das ich an gewissen plätzen oder bei bestimmter Musik an frühere zeiten erinnert werde und dazu gehörten viel alkohol und zigaretten, freiheit und spaß. und ich empfinde es auch noch als ein stück weit als verlust, so ein leben ohne alkohol und zigaretten, da kann ich hundert mal wissen, das es so besser ist. ich denke, wenn man erst eine weile trocken ist, kommt eine andere lebensqualität (ich weiß es nicht, weil es bei mir noch ganz frisch ist) und das man die vergangenheit sowieso nicht zurück holen kann, das habe ich schon lange begriffen. ich weiß nicht, wie alt DU bist, ich bin gerade 45 geworden, aber ich fühle mich noch jünger und wäre es gern auch. trotzdem habe ich beschlossen, von meinem alten leben abschied zu nehmen. lg kelli

  • Hallo joya, ja, den bammel vorm älter werden kenne ich und nun bin ich letzte woche schon 45 geworden. glücklicherweise halten mich mein (36 jähriger) mann und meine kinder noch jung. auch ich bereue heute, das ich damals so viel getrunken habe, denn nun habe ich einen langen prozeß vor mir, in dem ich lernen muß, das das leben auch ohne alkohol spaß macht. mein sohn steuert auch grad in die falsche richtung, bei ihm kommt noch dazu, das er unter alkohol zu aggressionen neigt. aufhören will er zwar (noch) nicht, aber wenigstens beginnt er jetzt eine therapie deshalb.
    also die partys bereue ich nicht wirklich, die waren schön und gehörten dazu und ich vermisse sie heute oft. leider ist mein mann nicht so ein party-typ, aber dafür trinkt er auch so gut wie nie alkohol und das hat auch was gutes. lg kelli

  • Hallo Joya
    Ich kann nicht behauoten,irgendwelche Partys und Feten zu vermissen.Liegt vlt. daran,dass ich lieber heimlich soff.
    Irgendwie entdecke ich mich jetzt selbst ganz neu.Was bin ich für einer eigentlich...Gut,am Anfang war immer das Entsetzen darüber da,was ich für einer gewesen bin.Immer wieder kommen inzwischen Einzelheiten raus,ob nun aus meinen Erinnerungen oder was mir andere sagten...Ey echt,da bleibt mir manchmal die Luft weg!
    Aber:Wir haben noch nicht mal die Hälfte unseres Lebens weggeworfen!Jetzt kommt noch mal soviel.Und im Moment ist Halbzeit.Und auch die ist gut.Ich setze mich das erste Mal mit mir richtig auseinander,mache Inventur.
    Und wenn du aus deinen Fehlern gelernt hast,bist du besser dran wie andere.Dein Optimismus für dein neues Leben ist angebracht!Ich staune,wie du das in so kurzer Zeit empfindest,merkst.War bei mir nicht so.Das klingt alles ziemlich gut bei dir!Mach bitte weiter so!

    LG Lütze

    Trocken seit 2.11.2007

  • Zitat von Lütze

    Und wenn du aus deinen Fehlern gelernt hast,bist du besser dran wie andere.LG Lütze

    hallo lütze, meinst du mich mit "andere" ? naja, du sagst ja selbst, bei dir hat der optimismus ne weile gebraucht, bsi er gesiegt hat. ist vielleicht bei mir auch so. es ist heute das erste wochenende, wo ich trocken bleibe, da wird man vielleicht etwas verbissen ? :roll: lg kelli

  • Hallo
    Nein,Kelli...ich meinte nicht dich,sonst hätte ich auch dich genannt beim Namen.Ich find dich auch nicht verbissen.
    Alles Gute für dein bevorstehendes trockenes WE.

    Lütze

    Trocken seit 2.11.2007

  • mir geht es jetzt erstaunlicherweise ganz gut, was die stimmung betrifft, obwohl ich freitags um diese zeit sonst schon beim 2. glas wein war. und heute habe ich 9 stunden bei meiner mutter tapeziert und war echt k.o.. in solchen momenten bedeutet alkohol entspannung für mich und ich hatte auch großen appetit vorhin, aber ich bin heute den SIEBENTEN tag standhaft geblieben *freu* lg kelli

  • hallo joya, ich belohne mich mit schönen säften oder was schönem zu essen. auf dauer ist das keine lösung, sonst nehme ich sicher viel zu, aber für den anfang hilft es ganz gut. und mir hilft es auch, hier im forum zu sein, denn wenn ich am pc sitze, komme ich nicht so in versuchung, als wenn ich vor dem fernseher lümmele.
    ich hätte abends auch keine lust, noch zum sport oder entspannung zu gehen. ich habe das glück, das ich vormittags gehen kann, da fällt es mir leichter. lg kelli

  • Zitat

    so etwas im vorherein einschätzen zu können (mal ganz abgesehen von meinem job), das gelingt mir einfach noch nicht. kann man das jemals? kann man das lernen? oder trifft einen der teufel immer unvorbereitet?


    Ich kann das zumindest inzwischen relativ gut vorher sagen. Im Allgemeinen kommt das Verlangen immer nachdem ich mit Alkohol länger in Kontakt war (war v.a. am Anfang meiner Trockenheit so, inzwischen halte ich mich fern) und wenn ich Abends nicht zur Ruhe komme und Entspannung nötig habe. Seltsamerweise kommt das Verlangen nicht mehr, wenn ich seelisch aufgewühlt bin wie z.B. letztens nach dem Krach mit meinem Chef. Das hat mich überrascht.
    Gelernt habe ich das, indem ich mir meine früheren Trinkgelegenheiten angeschaut habe und mir dann immer notiert habe, in welchen Situationen ich Verlangen gekriegt habe. Was ist da passiert (auch evtl. Tage vorher)? Wie habe ich mich gefühlt? Allmählich hat sich ein Muster rausgepellt.

    Es ist ein wichtiger Baustein für meine Trockenheit, dass ich ungefähr abschätzen kann in welchen Situationen und bei welchen Gefühlslagen es brenzlich wird. Ich lerne mich selbst besser kennen.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du schnell eine neue Arbeitsstelle findest.

    LG
    Plejaden

  • Hallo Joya
    Mir geht es da ähnlich wie Pleyaden.Zunächst stand ich dem SAufdruck absolut überrascht gegenüber...Hat mir Angst gemacht,weil ich nicht erkannt habe,dass er sich schon vorher ankündigt.
    Nach Nachdenken fielen mir dann Sachen ein,die dazu geführt haben könnten.Das sind jedesmal andere Situationen,die sich aber ähneln.Mal ist es das Gefühl,das es sowieso egal ist ,ob ich trocken bleibe,mal bin ich die ganz arme SAu,mal das Gegenteil....euphorisch fast.....,und meine im Unterbewustsein mich mal mit Alk belohnen zu müssen.Manchmal ist es die Langeweile,die mich auf trübe Gedanken bringt.
    Aber ...inzwischen merke ich vorher ,wenn sich Gefahr anbahnt.Fast immer...Ich bin zuversichtlich ,das es mir in Zukunft noch besser gelingt.Das schaffst du auch,wenn dein Wille weiter so stark bleibt.Fand ich sehr stark,wie du die Inventur der alkoholischen Getränke gemeistert hast!

    Ein schönes trockenes WE

    Lütze

    Trocken seit 2.11.2007

  • Guten Morgen joya,
    gerade habe ich deinen Thread ganz gelesen,von Anfang bis hierher(Ende gibt´s ja nicht,grins).Letztens habe ich nur geschnüffelt,erste Postings,zwischendurch ´ne Seite....ist auch vollkommen egal,hab nun eine Frage:Wie bist du denn von den Drogen weggekommen?Und ist die Vorgehensweise nicht die gleiche wie bei Alkohol?

    Ich möchte dir ein Lob aussprechen,deine Einstellung und deine Bemühungen finde ich wirklich gut.Auch wenn du besser gestern wie morgen kündigen solltest,denn die Gefahr kennst du nicht nur,sondern hast sie gespürt und bist nur haarscharf daran vorbeigekommen.Einmal...
    Ich drücke dir ganz fest die Daumen bei der Jobsuche,und natürlich auf deinem weiteren Weg.

    Liebe Grüße,
    Shadow

    Think positiv!!!

  • Hallo joya,

    genau einen solchen Moment hatte ich vor ein paar Wochen auch. Auch die Situation war ganz ähnlich, wie bei Dir: Den Tag über nichts Besonderes zu tun, die Partnerin auf der Arbeit und ja, diese Tage waren auch bei mir immer solche, an denen ich mich ganz ‚gepflegt’ bereits zur Mittagszeit dem ersten Bier gewidmet hatte. Beim Einkaufen kam dann ein wirklich massiver Drang in mir auf, Bier zu besorgen :cry: .

    Tja, ich denke, dass sich da in unseren Köpfen einfach Verhaltensweisen über die Jahre hinweg eingebrannt haben, die nur mit dem Gedanken ‚Trinken tut mir nicht gut!’ nicht zu verscheuchen sind. Sich selbst und die eigenen Mechanismen besser kennen zu lernen ist da sicher ganz nützlich, wirklich wichtig finde ich aber das Etablieren von alternativen Verhaltensweisen. (In der Hoffnung, dass diese sich eines Tages genau so fest eingebrannt haben, wie es dereinst das Trinken tat). Tja, und an dem Punkt bin ich auch noch so ein wenig auf der Suche :roll: .

    Ich habe mir aber erst einmal vorgenommen, demnächst einen Tag früher einzukaufen, wenn mal wieder ein solcher Leerlauftag bevorsteht :wink: .

    Liebe Grüße

    J.

    Was ist, ist - was nicht ist, ist möglich! ///// 17.07.07

  • Hallo joya,

    Laufen, Hunde, Natur allgemein ... das sind natürlich alles prima Möglichkeiten, sich selbst wieder ein wenig zur Ruhe zu bringen (ich drehe ja auch jeden Tag meine Runde mit den Hunden :wink:). Wirklich herausfordernd finde ich allerdings tatsächlich solche Situationen, wie sie Dir und mir beim Einkaufen widerfahren sind: Denn im Supermarkt kann man sich ja nicht eben mal schnell die Laufschuhe überstreifen und eine Runde drehen :roll:.

    Glücklicherweise hat mich ein solcher Druck tatsächlich erst einmal ereilt (auch wenn der Gedanke an Alkohol in schwächerer Form durchaus häufiger gekommen ist). Sollte das allerdings noch einmal passieren, dann wäre es natürlich schön, wenn ich etwas hätte, was ich diesem Druck entgegen setzen könnte. Denn diese 'Rahmenbedingungen', die wir früher für ein ordentliches Besäufnis genutzt hätten, die werden uns auch in Zukunft immer wieder mal begegnen. Vielleicht klappt es ja, einen solchen Druck im Supermarkt mit der bloßen Erwartung einer Joggingrunde zu verscheuchen.

    Mal ganz allgemein gehalten: So etwas wie 'Die Sonne scheint, ich hab frei, mein Freund auf Arbeit' sollte bei Dir prinzipiell Handlungsoptionen freudig in Aussicht stellen, die Dir Spaß machen, für die Du im Alltag aber gar keine Zeit hast. (für mich gilt natürlich das gleiche :wink:)

    Der Rest ist dann sicher einfach eine Frage der Zeit.

    Liebe Grüße

    J.

    Was ist, ist - was nicht ist, ist möglich! ///// 17.07.07

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!