Stichwort Normal

  • Hallo Ihr ALLE,
    ich bin echt überwältigt von sovielen Antworten und SEHR dankbar dafür.
    Wir haben heute nochmal sehr gestritten und ich habe viel geweint. Hab die Schlüssel zurückgegeben und mir meinen geholt. Hab mich sehr traurig und leer gefühlt. Aber hatte auch das Gefühl das die Ruhe gut tut. Im Laufe des Tages/Abends wurde mein Kopf wieder klarer hab Ihn auch noch mal gesehn geredet haben wir nicht viel. Er hat mich Kontrollfreak genannt, was mir sehr wehgetan hat, und sich aber später dafür entschuldigt. Ich habe gemerkt das ich Ihm grad nicht zu nahe kommen mag..also auch keine Berührung möchte..In meinem Kopf ist immer soviel durcheinander. Klarheit würde ich mir wünschen. Er ist aber auch sehr Sprachbegabt...kommt mir manchmal vor als würde er mir die Worte im Mund umdrehen (wie mein Vater).
    Ich weiß das ich nicht unfehlbar bin, und weiß oft selber nicht wie ich so reagiere (lautstark, wenn er weggehn will - außer er hat eh schon genug Intus, in meinen Augen; er ja aber trotzdem macht was er will und ich mit dem Stein in der Brust zurückbleibe, und es Ihm in diesem Moment egal ist was mit mir ist) und warum... er denkt ich will Ihn in seiner Freiheit beschneiden und Ihn nicht weggehn und machen lassen wie er will...aber darum geht es mir nicht, sondern darum das ich mehr Erlebnisse möchte, das ich nicht nur hören, sondern an Taten spüren will das da was ist zwischen uns beiden und Ihm etwas an mir liegt. Die Männer, ich würde gern mehr vertrauen in Sie haben und Sie besser verstehn...aber mir fehlt da viel gute Erfahrung. Und oft vermute ich einen Hinterhalt...
    Er ist nicht nur für mich da wenn ich krank bin, er kommt z.B. auch mit zu meiner dementen Großtante und erleichtert mir damit viel . . .

    Unsere Wege gehen wohl gerade, oder schon immer, in andere Richtungen. Ich weiß nicht wieviel Grad Sie voneinander abweichen, ob auseinander oder zusammen. Ich weiß sovieles nicht einzuschätzen..an Gefühlen und Situationen. Das Tier in mir...ich weiß gar nicht ob ich es sehe, höre, spüre.
    Ich denke an andere Wege von Beziehung. Heute Nachmittag dachte ich es ist vorbei, Aus, Ende, Schluß . . . Aber ich mag es irgendwie nicht zu Ihm sagen, ich glaub ich will es nicht...ist das meine Co-Abhängigkeit oder meine Angst allein zu sein...oder die Philosophie des WuWei...werd ich männlich? Und sitz es aus? Laß es sich von alleine regeln?
    Es ist schlimm das es immer wieder soweit kommen muß. Bin vollbeschäftigt mit dem Loslassen...und dem verabschieden...um zu mir zu kommen. Die Lösung liegt nur bei mir, ob Ich Ihn verlasse oder nicht.
    Ich weiß übrigens nicht so genau was meine Therapeutin meinte, eben nur das das nicht mein Thema ist im Moment - is allerdings ne Kunsttherapie, also da wird nicht soviel geredet. Morgen schaue ich mir noch ne Tagesklinik hier in der Stadt an. Inzwischen bin ich aber am überlegen ob ich mal ganz abtauche in die Klinik...auch wegen des Abstandes, den ich hier nicht richtig bekomme. Für wegfahren reicht es nicht. Und die nächsten Wochen habe ich auch noch zuviele wichtige Termine (Therapie, TaiChi etc.). Ich denke es hat schon viel mit diesem ganzen normalen Wahnsinn von Beziehung zu tun..@Cats - was meinst Du mit Frauenproblematik? Weggehn tut er leider immer nur mit seinen Kumpels, und ich Abends schon sehr lange nicht mehr.....
    kaltblut : meinst Du das Tier is die besser Beraterin oder der Wille...wahrscheinlich das Tier...?
    Gotti : Lieben Dank das kann ich gut gebrauchen. Ich laß das jetzt erst mal mit dem Schlüssel so...und werde versuchen den Abstand einzuhalten...das wird bei uns dann hauptsächlich die Abendbrotzeit betreffen und das Essen...vielleicht kann ich mir dann auch ein bisschen klarer werden...bevor ich bloß wieder über den nächsten Streit nachdenke.

    Nochmal Danke
    Und eine Gute Nacht

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Hallo Karotte,

    wie die Therapeutin sagte: er ist nicht das Thema, Du wärst ja dann das Thema, egal welche Kunst, schmeiß den Entsafter an und mach Möhrensaft aus ihm und für Dich Karottensaft und dann hörst Du nochmals in Dich.

    TaiChi ist eine Kunst, Leben ist eine Kunst, Du bist Deine Kunst und guter Karottensaft auch. Deine Therapeutin, meint vielleicht, daß so lange Dir „Termine“ wichtiger sind als Du Dir, irgendwas nicht richtig funktionieren kann.

    Da fällt mir die meinige Holde ein, bevor ich morgens aus dem Haus ging, noch einen Abschiedsblick ins Schlafzimmer warf, wie von Geisterhand ein Auge aufging, sich die Lippen spitzten, ein Arm nach oben schnellte, mich packte und sie mir liebevoll mit einem Morgenkuß einen schönen Tag wünschte, der Tag war gerettet.

    Meistens so gegen 23h, saßen wir am Tisch und ihr Kopf ging stolz nach hinten, ihre Lippen spitzten sich wieder, diesmal eher erotisch, lustvoll und mächtige Wortsalven machten mich ziemlich nieder. Kurze Zeit später torkelte sie ins Bett und schlief, ich meistens 2 Stunden später hinterher, bis ich alles verarbeitet oder mich ellenlang schriftlich gerechtfertigt hatte oder vor dem Fernseher paar Stunden einpennte.

    Ich bin überzeugt, wäre ich nicht hier auf diesen Seiten gelandet, ich hätte das noch viele Monate länger durchgehalten oder Jahre und wir können die tollkühnsten Durchhaltekünste entwickeln.

    LG Kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Hi Karotte
    Wow, jetzt bin ich durch Deinen ganzen Thread und so ein paar Sachen möchte ich auch noch gerne dazu sagen:

    - bin gerade in der gleichen Situtation wie Du, habe meine Schlüssel meiner Wohnung zurückgefordert und auch erhalten

    - finde es klasse, was Du inzwischen alles so für Dich machst. Und übrigens eine Sportart zur Kräftigung und um Aggressionen zu üben, war für mich das Kickboxen. Boah, da hat es echt gefegt...

    - hier stehen auch gerade 60-Liter Abfallsäcke rum und jeder Sack, der in den Container fliegt ist ein weiterer Schritt, um bei mir selbst anzukommen...

    - auch ich habe meine Vergangenheit, meine Gegenwart und meine Zukunft! Die Vergangenheit ist geschehen, die Gegenwart das JETZT und die Zukunft ungelebte Visionen. Ob ich meine Gegenwart und meine Zukunft noch von meiner Vergangenheit beeinflussen lassen will - das etscheide ich! Ich will in Zukunft und im Jetzt nicht mehr aus der Vergangenheit leiden...soviel zur Opferrolle

    Und vielleicht noch etwas poetisch-nachdenkliches zum Thema "müssen":

    xxx

    Na, ein kleines Schmunzeln auf dem Gesicht? :) Du willst so nicht behandelt werden, Du konntest Schlüssel zurücknehmen und abgeben. Also verabschiede Dich vom "Ich muss", denn ab jetzt "darfst" Du und zwar dass, was Du WILLST :!:

    Herzliche Grüsse
    Skybird

    edit summerdream: bitte keine zitate - thx

    Lebendige Grüsse
    skybird

  • Hallo Kaltblut, so ganz versteh ich Dich nicht...bin wahrscheinlich etwas Begriffsstutzig..

    Zitat von kaltblut

    ...schmeiß den Entsafter an und mach Möhrensaft aus ihm und für Dich Karottensaft und dann hörst Du nochmals in Dich...


    Kannst Du mir das mal übersetzen? Meinst Du auch das Abstand das ebste ist?

    Zitat von kaltblut

    so lange Dir „Termine“ wichtiger sind als Du Dir, irgendwas nicht richtig funktionieren kann


    ...hast Du das Gefühl? Das sind ja alles Termine FÜR mich und meine Gesundheit????

    Was Du so über deine Frau schreibst...ja das Gefühl hab ich auch, wobei es klingt als hättest Du Dich etwas besser abgrenzen können...dieses Lechzen nach "Aufmerksamkeit" von Ihm...und Liebe...und diesem ...und jenem...ich weiß das muß ich für mich selber lernen und erledigen...deswegen auch die ganzen "Termine", das soll mich ja alles dabei unterstützen...
    Hast Du ne Therapie gemacht?

    Viele Grüße
    KarottenLotte

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Man da hat sich ja was überlagert, 3,4 Leute zur gleichen Zeit in meinem! Thread, HAMMER...soooviel Aufmerksamkeit-Tausend Dank
    @Skybird...cool! Und JA fettes Schmunzeln...sehr schön, sehr schön thanX :D
    @Cats: Ja, die Frau und Ihr evolutionäres Sein und die ganze Erziehung...yeah! Hab auch manchmal das Gefühl das was die Generationen vor mir in meiner Familie nicht erledigt haben (Gefühlstechnisch etc.) landet jetzt bei mir. Und ja meine Mutter war echt noch so, obwohl Sie eigentlich ne Powerfrau ist und nach der Scheidung von meinem Erzeuger endlich etwas aufblühte. Deswegen habe ich auch gelernt nicht wichtig zu sein, das fand ich ganz spannend - is mir erst vor kurzem aufgegangen. Aber eben immer für den "Vater" zu sorgen und sich um alles mögliche zu kümmern...ja und diese beschissene Harmonie...da bin ich echt süchtig danach...früher bin ich jedem Streit aus dem Weg gegangen weil ich es nicht ertragen konnte. Inzwischen hab ich auch schon mal Teller geschmissen und meine Neurologin meinte halt ich soll Wege finden die Aggression rauszulassen...Das ist echt schwer für mich. Da ich kaum laut Nein sagen kann. Tja, Kickboxen klingt ja echt spannend, aber ich glaube das würde ich mich nicht trauen...und es kostet ja leider alles Geld... Mit meinen Terminen war wirklich n bissle viel. Hab aber ja auch grad keine Arbeit...Aber meine 2 festen Sachen in den nächsten 10 Wochen werden die Kunsttherapie und Tai Chi sein...das ist schon mal was...

    Viele Grüße
    Und Echt mal
    SuperDanke für Eure Reaktionen, da geht es einem gleich besser!

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Hallo Karotte,

    Du bist eben was ganz Besonderes, Dein Typ weiß das noch nicht zu schätzen und Du Dich auch bald:

    Zitat von Karotte


    ... das Abstand das Beste ist?

    Genau, leere Batterien, getrennte Wege, einseitig benutzte Betten, verschlossene Türen, abgeschaltete Telefone, ungelesene SMS, nicht abgeholte Emails, geänderte Paßwörter. Hamsterrad anhalten, Achterbahn verlassen, vom Karussell abspringen, Dich um Dich kümmern.

    Zitat von kaltblut

    so lange Dir „Termine“ wichtiger sind als Du Dir, irgendwas nicht richtig funktionieren kann

    Zitat von Karotte


    ...hast Du das Gefühl? Das sind ja alles Termine FÜR mich und meine Gesundheit????

    Klasse, das ist doch alles toll. Entschuldige, für mich hörte sich das so an wie, zwischen den vielen Termine mache ich mal schnell meine Beziehung OK. Das ist kein Auftrag, auch kein Projekt, das ist eine Lebensaufgabe, so wie ein Kind machen, bekommen, groß ziehen und dann immer noch.

    Zitat von Karotte


    Was Du so über deine Frau schreibst...ja das Gefühl hab ich auch, wobei es klingt als hättest Du Dich etwas besser abgrenzen können...dieses Lechzen nach "Aufmerksamkeit" von Ihm...und Liebe...und diesem ...und jenem...ich weiß das muß ich für mich selber lernen und erledigen...deswegen auch die ganzen "Termine", das soll mich ja alles dabei unterstützen...
    Hast Du ne Therapie gemacht?

    Ja ich habe eine Therapie gemacht, eine Selbsthilfelangzeittherapie hier im Forum und mich über ein unendliches ½ Jahr abgelechzt. .......aus Liebe fallen lassen, was für ein Elend, sich selbst zu kasteien, damit der Andere Dich noch mit triumphierendem Lächeln kastriert. Glücklich sind die Verstörten, die nicht lieben, sich nicht binden können und bei der kleinsten Unstimmigkeit reiß aus nehmen, das waren eigentlich immer die, die ich als Bindungsproblematiker bedauert habe, aber irgendwie gehöre ich jetzt dazu. Febr 07.

    Dann wurde ich noch über den Unterschied zwischen „fallen“ „los“ und „sein“ lassen aufgeklärt. Von da an war ich was therapiert, um mir von Zeit zu Zeit meine erhöhte Dosis zu verpassen. Wahnsinn, wie die Monate verfliegen und was ich mir alles Überflüssiges verpaßt habe, aber wer weiß daß schon, ich konnte und wollte es nicht wissen. Heute habe ich Zeit, ich nehme sie mir, es ist meine, für mich. Als meine Frau dann aus der LZT kam und meinte ich solle mal was für mich machen, da habe ich dumm geschaut, ich besuche immer noch einen Therapeuten und gehe wenn ich hier bin in die reale SHG. Ansonsten, bin ich oft hier.

    LG kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Zitat von kaltblut

    Du bist eben was ganz Besonderes, Dein Typ weiß das noch nicht zu schätzen und Du Dich auch bald:

    :oops::oops: :oops::oops:


    Zitat von kaltblut


    Genau, leere Batterien, getrennte Wege, einseitig benutzte Betten, verschlossene Türen, abgeschaltete Telefone, ungelesene SMS, nicht abgeholte Emails, geänderte Paßwörter. Hamsterrad anhalten, Achterbahn verlassen, vom Karussell abspringen, Dich um Dich kümmern.

    Das klingt krass und scheint mir momentan nicht wirklich möglich...ich weiß nicht ob ich dafür zu tief im Sumpf stecke oder ob es was anderes ist...aber abgesehen davon ist unser Kontakt eigentlich schon sehr begrenzt. Aber im gleichen Haus wohnen ist manchmal auch wie zusammen in einer Wohnung. In einem Bett schlafen, das passiert bei uns höchstens mal zum Mittagsschlaf 1x im Monat oder so...es ist für mich unheimlich schwer meine Gedanken auch nur 24 Stunden weg von Ihm zu denken...Aber es klingt auch etwas verlockend...bisschen wie Urlaub.

    Zitat von kaltblut


    Dann wurde ich noch über den Unterschied zwischen „fallen“ „los“ und „sein“ lassen aufgeklärt.

    Wo kann man das kriegen???

    Grüße Dich
    Gute Nacht

    ----------------------------------------------------------------------------------
    Gotti schrieb: Weil die Krankheit ihn immer mehr vereinnahmen wird
    ...Immer wieder gehofft, vielleicht wird alles gut.
    Wieder der tägliche Ärger, der Streit, weil ihn alles stört, weil ich ja alles falsch mache, usw. Es ist einfach nur furchtbar, wie Co - Frau sich dann fühlt. Total erniedrigt, immer auf Vorsicht, Abwehr, Angst, ......
    .

    Das Gefühl habe ich auch in gewisser Weise, bin mir aber, mal wieder, und bei so vielem, nicht sicher ob ich das absolut so sehen kann und obs am Alkohol liegt. Also bei uns ist das alles nicht so sehr extrem, oder ich kenn nix anderes weiß auch nicht so genau...ABER was mir Sorgen macht ist das der Alkohol so gar kein Thema mehr ist... ich kümmer mich um mich soweit ich das schon kann, wir haben dann unsere nachmittäglichen/abendlichen Treffen und dann geht er zu sich und trinkt dort oder eben wenn er weg geht...Is das jetzt geht das ich mich um den Scheiß nich mehr kümmer oder ist es schlecht weil er denkt es ist alles ok? Wobei er sowieso immer denkt das alles nicht so is und ich alles zu stark thematisiere bzw. dramatisiere...????
    Oh, man, Oh, ich bin froh wenn endlich die Therapie losgeht bei mir...
    Ich habe das gefühl er kriegt nie nen Tiefpunkt...ich hab Angst das es so wird wie bei seinen Eltern, die immer noch jeden Abend Ihr Zeug trinken und weiter Ihr Leben leben...wenn man das so nennen mag..

    Ich will auch mal wieder einfach gelassen sein und fröhlich - so richtig. Wie die Leute in der Werbung (aber nur wenns nicht um blöde Produkte geht) oder in den Musicvideos...
    :roll::wink:

    Till Then
    Karottegrün

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Guten Abend Karotte
    Ich lese hier stirnrunzelnd deinen Thread noch mal durch bis hier her.Du quälst dich ganz schön und hast trotzdem die Kraft anderen hier im Forum zu helfen.
    Du bist was Besonderes!
    Wollt ich dir mal sagen.

    Lütze

    Trocken seit 2.11.2007

  • Danke Lütze, fühl mich geehrt. Is nur die Frage ob ich dann noch ernst genommen werde...ABER ich schreib ja auch bei anderen immer auch für mich...zum erinnern und dranbleiben.
    Aber wie heißt es so schön, das Leben ist kein Zuckerschlecken...

    Dadurch das es das bei mir nie war ist die schwere für mich wahrscheinlich gar nicht so schwer, da ich keine leichten Vergleiche habe...
    Momentan wird mir viel bewußt. Aber ich muß noch ne Weile durchhalten, meine Wunschkliniken haben alle lange Wartezeiten...
    Was mir auffällt in letzter Zeit ist, das es mir einfacher fällt nur mal zu beobachten...das ist ganz spannend. Sonst habe ich aber auch viel Mühe...dranzubleiben und so...die Stimmung schwankt schon manchmal sehr. Ich hab seine Schlüssel wieder, auch für den Notfall, benutz sie aber eigentlich nicht...bin sehr slten bei Ihm. Meine Schlüssel hab ich behalten. Essen tun wir eigentlich jeden Abend zusammen. Da ich ja nun arbeitslos bin, hab ich ja theoretisch auch mehr Zeit und sozusagen die leibliche Versorgung + Abwasch übernommen...Sonst versuch ich soweit einfach mein Ding zu machen...mich nicht so sehr beieindrucken zu lassen...

    Hab schon zu Gotti gemeint, das es mir scheint das es oft sehr um Machtspiele geht. Wobei ich Ihm nicht unterstellen möchte das er das bewußt durchzieht...wenn es mir "schlecht" geht kann er sich "stärker" fühlen....vielleicht braucht er das...hab schon das Gefühl das er ein angekratztes Selbtbewußtsein hat. Selbstwert hat er glaub ich viel...aber er sucht so viel im außen ...Naja, aber in dem Sinn habe ich auch die Möglichkeit Ihm diese Macht nicht zu geben, indem es mir nicht schlechtgeht...das muß ich noch hinkriegen...Abgrenzen...Ich brauch dringend einen guten Zaun, damit niemand meine Blumen- und Gemüsebeete mehr zertrampeln kann.

    Gute Nacht @all

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Zitat von Lütze

    Guten Abend Karotte
    Ich lese hier stirnrunzelnd deinen Thread noch mal durch bis hier her.Du quälst dich ganz schön und hast trotzdem die Kraft anderen hier im Forum zu helfen.
    Du bist was Besonderes!
    Wollt ich dir mal sagen.

    Lütze

    Danke, Lütze, für dieses Posting! Das ist es, was Co´s lieben! Ihre Anstrengung für Andere wird anerkannt. Genau das ist es, wie Co-Abhängigkeit funktioniert. Egal, ob sie sich auf einen Alki bezieht oder andere Mühselig und Beladenen.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hallo Ette, das find ich jetzt nicht so nett..., da fühl ich mich doch etwas abgestempelt. Und mir hat es gut getan das jemanden meine Beiträge weiterbringen, die ja auch aus dem resultieren was ich für mich mache und wie ich mein Leben ändere...

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Hallo Karotte,

    ich bin nicht davon ausgegangen, dass mein Posting bewertet wird danach, ob es nett ist oder nicht. Und selbst wenn, hätte es mich nicht davon abgehalten, es zu schreiben. Denn es ist wirklich bilderbuchmäßig, wie hier die Co-Strukturen plastisch werden.

    Im Übrigen fand ich es, genau wie du, früher genauso wenig nett, wenn mich jemand auf meine Co-Abhängigkeit aufmerksam machen wollte. Ich hatte für mein Verhalten immer schlüssige Erklärungen, die NIEMALS co-abhängig waren. Ich hatte, nach meiner Meinung, immer alles im Griff. Aber Alkis meinen ja auch immer, sie könnten jeden Tag mit der Sauferei aufhören und nur unser Gekeife würde sie wieder an die Pulle treiben.

    Karotte, Co-Abhängigkeit ist nun mal nicht nett, sondern unsere Krankheit. Und solange wir sie nicht als solche anerkennen, können wir auch keinen vernünftigen Weg finden, gesund zu werden. Ich werde dich nicht bemitleiden und dich in deiner Opferrolle bestärken. Denn aus dieser Opferrolle herauszutreten, ist einer der wichtigsten Schritte, um sich von der Co-Abhängigkeit zu befreien.

    Lies, was du schreibst! Du findest Entschuldigungen für sein Verhalten und Erklärungen dafür, dass du für ihn kochst. Warum sollte er sich ändern? Soooo schlecht geht es ihm doch gar nicht.

    Frag nicht andere, was du tun sollst, sondern dich selbst, was du tun WILLST. Denn eines habe alle Co´s gemeinsam. Sie haben verlernt, eigene Ziele, eigene Bedürfnisse zu formulieren und in Angriff zu nehmen.

    Genau wie du, war ich eine zeitlang in der Reha. Allerdings habe die Klinik genommen, die mir zugewiesen wurde, denn ich war nur noch froh, endlich aus dem Hamsterrad heraus zu sein, weil ich nicht mehr konnte. Egal wohin, Hauptsache weg von zu Hause und endlich Zeit, mich mit meinem Schmerz und den Verletzungen auseinander zu setzen. Und das nett sein - das wurde mir dort nicht beigebracht, denn ich war dort, weil ich es vorher schon allzu gut konnte.

    LG
    Ette

    Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.
    ("Handbuch des Kriegers des Lichts" v. P.Coelho)

  • Hallo, eigentlich hab ich schon drauf gewartet das mal wieder ein harter Kommentar kommt...sind ja hier nicht in Wattehausen.
    Dein Posting wird nicht "bewertet" - hab trotzdem meine Meinung dazu.
    Und klar kannst Du schreiben was Du willst.
    Trotzdem denke ich das es außer Co sein und nicht Co sein noch ne Menge anderer Dinge gibt...und ich glaube auch das es verschiedene Stärken von Co-abhängigkeit gibt. Bei mir ist das eher eine Art Beziehungsthema (nicht nur auf Partnerschaft bezogen)...gut aber bin kein Psychologe...etc.
    Muß mich auch nicht rechtfertigen. und hab auch nicht alles im Griff...

    Zitat


    Lies, was du schreibst! Du findest Entschuldigungen für sein Verhalten und Erklärungen dafür, dass du für ihn kochst. . .


    Das war halt meine Frage...is das Coabhängig oder ist das normal in einer Beziehung das jeder mal was für den anderen tut? Er hat ja sehrviel Auslastung und ich halt nicht...(Arbeitstechnisch).

    Zitat


    Frag nicht andere, was du tun sollst, sondern dich selbst, was du tun WILLST. Denn eines habe alle Co´s gemeinsam. Sie haben verlernt, eigene Ziele, eigene Bedürfnisse zu formulieren und in Angriff zu nehmen.

    mmmhh. Vom wollen möchte ich ja weg...hin zum tun und so..die Sprache, auch so ne Sache. Aber das war für mich auch vor der Beziehung ein Problem und ich hatte immer schwierigkeiten meine Bedürfnisse ernstzunehmen bzw. zu formulieren - bin so erzogen. Leider. Aber da arbeite ich dran...und kleine Ziele hatte ich immer...aber die große Frage nach dem Sinn des Lebens...mmmh schwere Sache, aber das schiebe ich dann eher dem Depressivem zu..
    Naja, ich denke ich bin auf dem Weg, mache viel für mich ... und bei der Kliniksache will ich einfach für mich das beste finden damit das ganze genutzt wird, denn ich sehe es als Riesenchance an. Hatte aber halt in letzter Zeit viele Gespräche und Beratungen und mache ja auch schon eine Kunsttherapie...sodas ich jetzt auch Dinge sehe und mache die ich mich früher gar nicht getraut hätte, wie z.b. die Klinik rauszusuchen. Muß ja auch erstmal schauen inweiweit das funktioniert...Stichwort Krankenkasse und Arbeitsamt etc.
    Aber das es so rüberkommt als würde ich mich als das ewige Opfer hinstellen macht mich schon fertig...denn das will ich auf keinen Fall.

    Karotte


    LG
    Ette[/quote]

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Hallo Karotte,

    manche Äußerungen verstören oder schmerzen. Genau dann heißt es nicht so schnell und so weit zu rennen wie wir können, nicht übereinander herzufallen, sondern sich splitternackt regungslos hinzusetzen und sich geduldig in die Augen zu sehen, die eigenen. Schwierig, ich weiß, aber wir lernen neue Gewohnheiten.

    LG Kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Hallo Leute,
    ich nochmal... die Frage meines Threads steht immer noch. Was ist normal...was nicht. Gerade auch Beziehungstechnisch. Aber das kann mir wahrscheinlich kein Mensch beantworten. Schon allein deshalb weil ja jeder seine eigene Wahrheit hat. Ich denke immer das ich gerne ein offener Mensch sein möchte, jetzt und vorallem auch später. Das ich offen sein möchte für andere Ansichten und Denkweisen. Andere Arten zu Leben. Und dabei versuche ich meinen Freund zu nehmen wie er ist. Aber klar, natürlich muß ich auch schauen wie es mir dabei geht. Tja. Es gibt gute Tage, es gibt schlechte Tage. Mit oder ohne Beziehung. Ich denke manchmal das es schön ist jemanden zu haben der da ist z.b. wenn man krank ist, oder um den Tag Revue passieren zu lassen. Es ist schön gemeinsam zu Essen und hin- und wieder was zu unternehmen, Körpernähe, kuscheln, und küssen und mehr. Ein Eis essen im Park, ein Besuch bei der Verwandtschaft etc. Ich rechne meinem Freund einiges hoch an, speziell wenn es um Verwandtenbesuche geht oder Krankenhausaufenthalte. Ich kann mich mit Ihm beraten was die Klinik angeht oder auch Jobangebote, das Arbeitsamt etc. Er ist also irgendwie meine Vertrauensperson. Ich kann das alles auch alleine, es ist aber schön es nicht alleine zu müssen . . . Was so unsere Psychen angeht denke auch manchmal:Mensch da haben sich 2 gefunden. Wir haben beide Zeiten z.B. starken Rückzugs hinter uns . . . und uns beide schon oft mit uns selbst beschäftigt. Aber wir sind beide auch ganz woanders angekommen.
    Manchmal denke ich beende das - es reicht Dir nicht...Du verhungerst emotional. Dann denke ich: Es ist doch schön zu zweit...er ist ja nicht auf der Welt um Dir zu gefallen und so zu sein wie Du Ihn willst... Ich denke ich bin zu untolerant...(wie war der Spruch: Wo Verständniss aufhört beginnt die Toleranz?) etc. und es würde in der nächsten Beziehung wieder ganz genauso werden, weil ich zu überspitzte Erwartungen, zu romantisch bin etc. Also da bin ich wieder: Bei dem Gefühl das was mit mir nicht stimmt. Das ich irgendwie falsch bin. Selbstlose Liebe, ich glaube nicht das es das wirklich gibt...also gibt es auch das um seiner Selbst geliebt werden nicht. Auch wenn ich mir sage: Hab keine Erwartungen - schau was kommt...irgendwo habe ich immer Erwartungen. Das steckt glaube ich drin in mir. Manchmal bin ich traurig. Manchmal schmerzt es. Die Wut ist meistens nur kurz da...und manchmal is egal. Manchmal fühl ich mich leer. Ein Schritt zur Erleutung? Ich muß noch einige Dinge wg. der Klinik klären...und dann gibt es da auch noch die lange Wartezeit. Mich sehnt danach, nach Klausur, weg hier etc. Aber ich hab auch Angst vor Mehrbettzimmern und Heimweh, kein Computer...kein fernsehen, keine Katzen, kaum alleine sein...
    Aber ich hoffe darauf mir dort auf Abstand über einiges mehr noch klar zu werden, als ich es jetzt schon bin...und ich hoffe danach gestärkt in eine Zukunft zu gehen wo sich auch ein guter Job findet für mich und und und...

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Ja, Karotte, dass hoffe ich auch für Dich und trotzdem ist mir die Frage beim lesen Deines Textes gekommen: "Willst Du lieben oder willst Du einfach versorgt sein, verhätschelt, getröstet bei Krankheit und Dich anlehnen an die "Starke Schulter" wenns schwierig wird z.B. mit den Verwandten?" :shock:

    Klingt vielleicht hart, aber u.U. etwas zum Nachdenken? Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass ich nur lieben kann, wenn ich mich selbst liebe, dass ich nur geben kann, wenn ich mir selbst zu geben bereit bin. In meiner Therapie hörte ich einmal: "Am Ende solltest Du Dir selbst Vater und Mutter sein können..."

    Tja, und seither arbeite ich daran...wird wohl nen lebenslanger Job werden... :roll:

    Gehe heute auf die Hochzeit meiner Freundin, die Sonne strahlt jetzt schon vom Himmerl, sie wird wunderbar aussehen und ich wünsche beiden, dass sie sich lieben, denn nach meinem Verständnis ist Liebe die gemeinsame Freude an der wechselseitigen Unzulänglichkeit....

    Einen sonnigen Tag wünscht Dir Skybird

    Lebendige Grüsse
    skybird

  • hallo karotte,

    ich bin zwar noch ganz neu im forum, aber schon lange co abhängig von meiner mitbewohnerin/ehemals "freundin" (nicht als beziehung,nicht lebisch gemeint - nur zur erklärung).

    auch ich habe mir diese frage gestellt, was ist wirklich von dieser co-abhängigkeit und was ist ein erlerntes muster. ich kann wirklich nur für mich sprechen, aber in meiner vergangenheit gab es immer wieder dasselbe verhaltensmuster. schon in der grundschule war ich in einer freundschaft gefangen, wo das mädchen damals alles an mir ausließ, ihre ganzen launen. sie erpresste mich immer: "wenn du dies und das nicht tust, dasn kannst du mich vergessen!!!" war ihr lieblingsspruch. ich traute mich nicht gegen sie zu stellen.

    später kam dann diese jetztige "freundschaft", die zu beginn auch eine ganz normale war. wir gingen fort, hatten es lustig - bis wir zusammenzogen, bei mir aus einer notlage heraus, was sie mir heute vorwirft ("und wer war damals für dich da? na? wer?ich! ohne mich würdest du auf der strasse stehen!!") und mittlerweile wird es immer kranker...

    ich habe in meiner kindheit von meiner depressiven mutter gelernt, dass ich für sie da zu sein habe, dass ich alles zu erfüllen habe, was sie wollte und dass still sein das beste ist, um konflikte zu vermeiden. genau dieses muster finde ich meiner aktuellen situation wieder. ("du musst bei mir wohnen bleiben bis ich einen job habe, dannerst darfst du ausziehen, denn einen gute freundin macht das. du bist keine gute freundin, weil du hast es nicht mal von selber angeboten" - aktueller lieblingsspruch meiner "freundin".

    ich denke, dass meine Kindheitsmuster so lange funktionieren werden, bis ich lerne mich umzuprogrammieren. vielleicht ist das bei jedem anders, aber ich weiß, dass ich in dieser lage gelandet bin, weil ich niemals gelernt habe, mich zur wehr zu setzen.

    lg
    ff

  • Zitat von skybird

    "Willst Du lieben oder willst Du einfach versorgt sein, verhätschelt, getröstet bei Krankheit und Dich anlehnen an die "Starke Schulter" wenns schwierig wird z.B. mit den Verwandten?"

    Hallo Skybird, ich will im Lieben auch getröstet werden und mich auch anlehnen können und den Rücken gestärkt bekommen. JA. Und das gebe ich natürlich auch...Wobei ich das in meiner Beziehung mehr mache als er, denn er hat ja noch den Freund Alkohol und den Kumpel Pc und hat auch sonst nicht soviel Zuwendung nötig...

    Zitat von skybird

    Klingt vielleicht hart, aber u.U. etwas zum Nachdenken? Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass ich nur lieben kann, wenn ich mich selbst liebe, dass ich nur geben kann, wenn ich mir selbst zu geben bereit bin. In meiner Therapie hörte ich einmal: "Am Ende solltest Du Dir selbst Vater und Mutter sein können..."

    Das sehe ich ganz genau so. Aber wie Du ja selber weißt ist es sehr schwer. Mir fällt in letzter Zeit auch auf in wieviel kleinen Dingen ich eigentlich ungut zu mir spreche...obwohl das oft nicht nötig wäre. Und das verstärkt sicher noch das Gefühl nicht richtig zu sein...und Liebe einfach so nicht verdienst zu haben...wenn er z.B. mal sehr liebevoll zu mir ist, dann frag ich mich schon manchmal wo der Haken ist.

    Es ist schon echt krass wie festgefahren manche Dinge sind, wie es festsitzt was ich/Du in der Kindheit gelernt hast...Muß mal wieder mein Selbstbewußtseinsbuch lesen...

    Wir waren heut im Garten von Freunden auf dem Land. Schön wars!!! Ich hoffe auch dein Tag war schön...Er ist heute Abend bei seinen Eltern, die schon am Spätnachmittag Alkohol getrunken hatten, vielleicht fällt Ihm ja daran auf das er nicht so werden möchte. Sein Körper hat sich schon auch verändert . . .und man sieht es Ihm schon manchmal an, ich zumindest.

    Viele Grüße
    von GroggiKarotte

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Hallo Feelfree, Herzlich Willkommen im Forum

    Zitat von feelfree

    ich denke, dass meine Kindheitsmuster so lange funktionieren werden, bis ich lerne mich umzuprogrammieren...

    Meine Therapeutin hat dazu mal gemeint das wir als Kinder unsere Strukturen und Muster gelernt haben, und zwar solche die damals richtig für uns waren um durchs Leben zu kommen...

    Bin auch am umprogrammieren. Was unternimmst Du denn wg. deiner Freundin. Klingt ja auch heftig. Laß Dich nicht einschüchtern! Ich bin echt oft froh das ich alleine wohne.
    Bei mir gab es auch immer wieder so merkwürdige Freunde, hab mich in der Schule schon oft falsch gefühlt und in der 9. und 10. Klasse war ich dann der totale Außenseiter und hab mich sehr stark zurückgezogen in mein innerstes. Ach hätte man damals bloß jemanden zum Reden gehabt. Aber ich bin auch ein zäher Mensch und habe auch Stärke...die schlummern manchmal tief aber es gibt immer wieder Momente wo diese zu erblicken sind und das auch von anderen, genauso, wie auch mein inneres Kind manchmal den anderen Kindern zulächelt . . . Wenn wir an uns arbeiten werden uns diese ganzen Begegnungen im Leben stärker machen und reicher...manche Dinge muß man auch selber erleben um sie wirklich zu verstehen.

    Sei gegrüßt
    von KArotte

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

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