Tockenes Resümee eines Co's

  • Liebe Dagmar,

    ich hoffe, Deinem Oberschenkel geht es besser, sind die Wunden gut abgeheilt?

    Du lebst ja wie unsere Grosseltern, kann mir gut vorstellen, dass Du da abends ins Bett fällst. Das möchte doch alles bearbeitet und versorgt sein.

    Es ist eine sinnvolle Aufgabe und die Unabhängigkeit ist ein grosses Geschenk, ganz zu schweigen, von der Natur und der Umgebung die Du tagtäglich geniessen darfst.

    Dennoch fällt mir auf und der nachfolgende Satz passt dazu:

    Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es der Nachbar nicht möchte.

    Manch reifere Männer???????, meinen auch heute noch, dass alleinlebende Frauen, Freiwild sind. Glauben vielleicht der Frau noch einen Gefallen zu tun.

    Hier ist Abgrenzung wie Du es getan hast ganz wichtig. Ist doch auch irgendwie ein Übungsfeld, das wir unsere Grenzen aufzeigen können. Gut jetzt kommt es darauf an, was Du in diesem Mann gesehen hast und ob Du Dich dabei in ihm getäuscht hast, das ist es, was dann weh tun könnte. Freundschaft ist ein kostbares Gut, mit dem keine/r spielen sollte.

    ENTTÄUSCHUNG hat auch was Gutes es ist das ENDE einer TÄUSCHUNG. Siehst wie der Mensch wirklich denkt, ob er fühlen kann bezweifele ich, sonst hätte er sich anders verhalten.


    Zitat

    Dieser Mensch, der so ganz anders ist als ich - ich der Gefühlsmensch, er der absolute Realist - ist für mich (ohne dass er es weiß) ein sehr, sehr wertvoller Lehrmeister. Nicht nur, dass mein Intellekt gefordert ist, gerade die Psyche ist es umso mehr. Habe ich doch früher in solche Menschen Eigenschaften hineininterpretiert, die ich gerne an ihnen gesehen hätte, so bin ich jetzt bereit diesen Menschen so zu nehmen und kennen zu lernen, wie er ist. Was sich dann anweiteren Charakterzügen zeigt das ist interessant, aber nicht in meinem Oberkastl entstanden.

    Ja, es ist ein Lernweg! Nein, leicht ist er weiß Gott nicht! Dennoch: er bringt mich immer wieder ein Stückchen weiter zu mir, aber auch zu meinen Mitmenschen, wie sie wirklich sind.

    Gefühlsmenschen und Kopfmenschen können viel voneinander lernen, denn der andere hat das, was ich bei mir vermisse oder nicht so gut ausgebildet oder beachtet habe. Der andere ist deshalb als Mensch nicht mehr "wert", wir intepretieren das oft nur hinein, deswegen ist es so wichtig, bei sich bleiben zu können, hinzuschauen wie Menschen wirklich sind und vor allen Dingen wie wir wirklich sind, wahrnehmen zu wollen.

    Das ist für mich mit der schmerzhafteste Prozess gewesen, mich selbst sehen zu können mit meinen hellen und dunklen Seiten, ist nicht einfach, aber nur das bringt uns weiter, auf unserem Weg zu uns selbst.

    Ich himmele keine anderen Menschen mehr an und möchte auch nicht mehr ein anderes Leben als mein "Eigenes" zu Ende leben.

    Wenn wir das in uns selbst gut vereinigen können Kopfmensch (Denken) und Gefühlsmensch (Fühlen) sind wir authentisch und sehend geworden.

    Übung macht den Meister liebe Dagmar, das schaffen wir auch noch, davon bin ich überzeugt.

    Ich wünsche Dir noch eine gute Woche.

    Alles Liebe Weitsicht

  • Hallo Dagmar!

    Alles klar bei dir? Hast dich lange nicht gerührt.
    Gibt es etwas Neues in deinem Hexenhäuschen?
    Wünsche dir einen schönen Sonntag, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hallo, liebe Gotti,
    mir und dem Grün rund ums Hexenhaus geht es gut. Jetzt habe ich auch mal Glück und muss nicht mehr täglich 150 l Wasser vom Brunnen holen und ein paar zig Meter weiter verteilen, damit mein Grün ja nicht Durst bekommt.

    Die Dahlien und Ringelblumen bilden Blüten, sind auch vereinzelt schon erblüht, der Baldrian blüht und die Kürbisse zeigen ihre gelben Blüten, aber d. h. 3 Stunden pro Tag gießen - wenn es nicht wie jetzt - von oben herab gießt ;) Die Erdbeeren tragen, wenn auch nur ein paar Hand voll und die Johannsibeeren werden langsam rot :)

    Meine zwei Stalker (Scheunenmieter und Holzlieferant) nerven etwas. Ich bin aber auf den Trichter gekommen, dass beide Schmeissfliegen vom selbigen Urheber (meinem Vermieter) angeschleppt wurden. Konsequenz: ich gehe diesem aus dem Weg um nicht noch eine Nr. 3 an den Hals zu bekommen. Anfänglich dachte ich, es liegt an mir, da ich selber aber ganz andere Menschen kennenlerne wenn es um mein Zutun geht ist das hier ganz einfach erklärt: die hat nämlich der Vermieter hier aufs Gelände geholt.

    Ansonsten amüsiere ich mich mit Steuer, Identifikaitonsnummer, Antrag auf Wohngeld (muss halbjährlich erneuert werden) und der vielen Botanik.

    Am Freitag gab es am Arbeitsplatz einen schlimmen Zwischenfall, bei dem ich bemerken konnte dass ich nun anders und gesund in der Lage bin zu "helfen".

    Eine Kollegin brach mit epileptischem Anfall zusammen, krampfte und knallte mit dem Kopf böse gegen einen Schrank. Sofortige ärztliche Hilfe war da. Aber.... die Kollegin von ihr, die sie auffangen wollte, konnte sie nicht vor dem Schrank retten und wieder brach in ihr ein altes Trauma auf: sie musste vor drei Jahren ihre tote Chefin entdecken, die durch die Glastüre geflogen war. Schlimmerweise musste sie neben der Toten einige Stunden arbeiten, sie hat sich nie fachlich helfen lassen und wohl versucht zu verdrängen.

    Viel helfen konnte ich nicht, aber bei Ihr bleiben, dieses Wesen unter Schock welches unruhig durch die Gegend lief, dabei aber zittrige Beine hatte, zum Sitzen animieren und auf ärztliche Hilfe hinweisen. Ich konnte eben nur da sein und warten bis sie abgeholt wird, denn selber fahren wäre nicht mehr möglich und hätte auch mein Chef ihr nicht erlaubt.

    Es war schlimm für mich sie so hilflos zu sehen und die andere liebe Kollegin in Gefahr zu wissen. Beides Mädels, mit denen ich täglich zu tun habe und beide gehören zu meinem engeren Kreis.

    Es sieht aber so aus, als bleibe bei der Gestürzten nichts zurück, sie war zumindest wieder ansprechbar und bei meiner Kollegin mit dem Trauma werde ich nochmals nachhacken damit sie den Grundgedanken zum Fachmann/frau zu gehen nicht vergißt.

    Lieben Gruß von Dagmar

    p.s.s liebe Weitsicht,
    meine Brandwunde heilt nun langsam, endlich ist auch der heilende Juckprozess überstanden. D. h. in den nächsten Tagen darf ich wieder ein Vollbad genießen :) auf das ich mich riesig freue.

    Das erste Mal übrigens, dass ich eine Wunde richtig sorgsam für mich selber und narbenfrei zur Heilung gebracht habe :) Sofort nach der Tat Brandsalbe (hätte ich früher bei mir selber nicht gemacht, nur bei anderen) nach dem öffnen der Brandblasen entsprechendes Puder für Brandblasen und nun seit einer Woche Fettcreme. Alles alle paar Stunden, das wäre ich mir früher nicht wert gewesen. Ich bin erstaunt, wie im Gegensatz zu anderen Verletzungen, diese nun gut heilt und wohl keine Blessuren ausser Röte zurückbleiben.

    Ja, ja, Co-Abhängigkeit und deren Genesung ist viel mehr als der süchtige Partner ;)

  • Ach ich wollte noch zu Weitsicht und Kopf und Herz etwas sagen ;) hätte ich doch fast vergessen vor lauter Brandblasen und Hexenhaus.

    Ich habe so über die Monate den Eindruck, als ob dieser Kopfmensch, der mein Hirn anregt, auch langsam ein bischen von sich selber zeigt. Vielleicht war für ihn einfach wichtig wie sein lehrendes Grundnaturell angesehen wird. Von vielen wird er als "Besserwisser" hingestellt, ich habe nun das Glück, dass es Themen sind, die mich interessieren von denen mir Hintergrundinformationen vermittelt werden.

    Nein, ich bin froh meine Mitmenschen nun anders sehen zu dürfen und auch nur zu beobachten ohne selber aktiv zu werden, auch wenn ich das zuweilen gerne würde. Einfach nur passiv erleben was sich vor meiner Nase abspielt und weder einzugreifen noch mich dazu zu äußern.

    Da durfte ich vor kurzem sehen wie der Gefühlsmensch ganz liebevoll ein Bäumchen an der Einfahrt zu unseren beiden Häusern hegte, Steine als Schutz aufbaute und so ganz versunken am Bäumchen stand. Ich als Gefühlsmensch hätte so den Gedanken einfach gleich in den Arm nehmen, das sah so liebevoll aus. Aber a) macht man das nur mit vertrauten, b) war diese Andacht nicht für mich gedacht sondern wohl eher ein in-sich-gehen, das nicht für mich bestimmt war.

    Es war schön das zu sehen, diese Verbundenheit mit der Natur, diese Pflege und Fürsorge und für mich ein Zeichen sehr wohl auch solche Menschen kennenzulernen, die ich sehr hoch wertschätze und nicht nur solche Zangengeburten, wie die beiden Stalker. Hier habe ich den Konsenz gefunden, dass ja beide vom Vermieter angeschleppt wurden. Somit gehe ich auch diesem zukünftig etwas aus dem Weg, Die erste Frage an mich von mir war nämlich: "sende ich falsche und irreführende Signale aus".

    Lehnte ich für mich ab, da die anderen Menschen, die ich kennenlernte für mich wertvoll sind, während diese beiden für mich "unangenehm" sind.
    Jetzt aber - mit dem Wissen, wer die beiden angeschleppt hat - bekommen die beiden ausgetretenene Turnschuhe eine gemeinsame Größe: Schuhe zum (weg-)treten ;)

    Leider hast Du mit Deinem Kommentar zu dem älteren Herren und der Wertschätzung gegenüber Frauen absolut recht!

    Lieben Gruß von Daggi

  • Na klaro, liebes Julchen.

    Ich kämpfe wohl den einen oder anderen Kampf (mit den Zähnen sieht es sauübel aus, obwohl seit Anfang 20 jede 3 Monate beim Zahnarzt) aber da fällt halt auch mal ein Zahn aus :-((( genial .... Guter Doc aber schlechte Basis.... und dummer Raucher....

    Am Arbeitsplatz ist so manches passiert, was mich sehr beschäftigt hat. Ich bin sehr froh einen Chef zu haben, der mit mir Dinge anspricht die passieren, selbst wenn diese mich nichts angehen. So kann ich mit ihm ganz erhlich reden - auch über das was mich beschäftigt. Ist eigentlich schon mehr privat, als geschäftlich.

    Der Holzdepp war x-mal da, nun verbeisst er sich in den lieben Nachbarn und belabert den (ob er wohl Angst hat dass ich etwas erzählt habe :)

    Nun, meinen lieben Nachbarn konnte ich eine Freude machen mit selbstgemachter Marmelade vom Holzofen und einer selbstgezogenen Minisonnenblume :)

    Nun, und ich bekomme wieder Kraft. Denn die hat mir die letzten Wochen etwas gefehlt. Jedes Wochenende weg (mal Steuer, mal meiner Mutter helfen, dann der Holzdepp, so kam ich nie zur Ruhe).

    Ich werde mir wohl mal demnächst eine Woche Urlaub gönnen. Hatte ja bisher noch keinen. Aber es ist viel an Arbeit, zumal eine Kollegin ausgefallen ist und ich nun noch etwas in Sachen Buchhaltung (was echt nicht mein Gebiet ist) helfen, muss, darf, kann.

    Insgesamt geht es mir gut und nachdem nun auch meine Verbrühung verheilt ist und nur noch die Zahnprobleme da sind fühle ich mich wieder wie ein Mensch. Ringelblumen und Zierkürbisse motivieren. Natürlich auch meine Katzen, die aber Dank meiner verrückten Besucher hier auf dem Gelände nur noch verkürzten Ausgang haben.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Hallo Dagmar

    sag mal, Holzdepp, ich amüsier mich grad königlich. Aber wenn man mal genauer überlegt, ist doch eigentlich ein orginelles Geschenk, Blümchen und so bringt ja jeder.

    Ansonsten ist es schön, dass es dir gut geht, gönn dir eine Woche Urlaub, du hast es verdient.

    Ich hatte einen ziemlichen Durchhänger, es geht aber Gott sei Dank auch wieder aufwärts.

    Schönen sonntag

    julchen

  • Ach liebes Julchen,
    die Durchhänger gibt es bei mir auch immer wieder. Gerade auch wenn körperlich eine größere Schwächung da ist, dann kommt die Psyche auch dazu, logisch.

    Wobei ich mir das erlaube. Dann aber schon zu mir sagen"Stop(p) Mädel, jetzt reichts" Dann stelle ich mir kleinere Aufgaben und verlange von mir diese zu erfüllen.

    Ich war vier Wochen sehr angeschlagen und kraftlos - nun kommt wieder langsam etwas Power. Weißt Du Julchen, wir müssen auch bedenken wenn wir einen Durchhänger haben, dann kann das auch wirklich an viel Arbeit liegen. Ich habe täglich 150 liter Wasser vom Brunnen in den Garten geschleppt, sind ja doch ein paar Zig meter. Wir vergessen so oft dass wir auch Kraft für den Alltag brauchen und Durchhänger ganz normal sind.

    Lieben Gruß von Dagmar

    Ja Julchen, das Holz wäre originell gewesen, hätte er die Dumme Anfass-Masche gelassen. In dem Fall hätte er wenigstens das Siegel Originell und geistreich erhalten. Somit aber ist er nur der Holzdepp.... mit Stroh im Hirn ....

  • Zitat

    die Durchhänger gibt es bei mir auch immer wieder. Gerade auch wenn körperlich eine größere Schwächung da ist, dann kommt die Psyche auch dazu, logisch.

    Liebe Dagmar,

    freut mich, dass es Dir wieder besser geht und ich Dich dadurch wieder öfters lesen kann.

    Du bist für mich Vorbild, bist gegangen um Dich selbst zu retten. Hinterfragst vieles was Dir im Leben passiert ist und gehst trotz allem einen gesunden Weg weiter. Darfst stolz auf Dich sein.

    Alle Abhängigkeiten schaden uns, führen uns nicht zu uns selbst und unserer inneren Freiheit. Beides gehört zusammen äussere wie innere Freiheit, um unser "Mensch-Sein" voll zu entwickeln, zu leben und zu spüren.

    In Kontakt sein mit meinen wahren Gefühlen, sind meine Wegweiser, da ich durch meine Kindheit in einer Suchtfamilie, sie oft nicht wahrnehmen konnte/durfte.

    Gefühle darf man nicht haben, man spricht nicht darüber, man schluckt alles herunter, so ging es jedenfalls in meiner Herkunftsfamilie zu.

    Man stirbt nicht an der Wahrheit man erkrankt aber oft an der Selbstlüge, es sei denn, man rächt sich an den eigenen Kindern für die lebenslangen Lügen. Meine Mutter ihre letzten Worte waren "Ihr habt mich alle belogen". Diese Worte begleiteten mich lange, erzeugten bei mir Schuldgefühle, heute weiss ich, dass meine Mutter sich selbst am meisten belogen hat. Ihr Vater war schon Alkoholiker, doch diesen verherrlichte sie, uns Kindern gab sie dessen Aggressionen, weiter.

    Hier sollten Eltern aufwachen, damit nicht die Kinder (oder Schwächeren) abbekommen, was eigentlich zu den Eltern gehört.

    Und Du bist eine, die für die Wahrheit, lebt. Das freut mich, deswegen lese ich Dich gerne.

    Alles Liebe Weitsicht

  • Danke, liebe Weitsicht,
    für Dein wunderschönes Kompliment :)

    Auch in meinem Elternhaus wurde über Gefühle nicht gesprochen. Vermutlich haben auch meine Eltern, Nachkriegskinder, darunter gelitten. Zwangsläufig gaben sie es weiter.

    Während ich schlecht in der Auswahl meiner männlichen Partner war, so war meine Auswahl an Freundinnen immer toll. Lebenslange Freundschaften oft in denen wir über alles sprechen konnten. Hier konnte ich lernen über mich zu sprechen Gefühle, sich zu entschuldigen oder oder oder.

    Auch positive und liebenswerte Männer lernte ich kennen, während ich Partnerschaften einging mit Menschen, die eher gefühlskalt/gefühlkrank/süchtig waren. Nunmehr ein Weg das anders zu lernen. Eine Partnerschaft kommt zwar derzeit noch nicht in Frage, aber sehr wohl ist die Auswahl wichtig, wer in meinen Wesenskern dringen darf und wer nicht.

    Weißt Du, liebe Weitsicht, die Selbstlüge ist etwas ganz schlimmes - oftmals durch die Familie (ohne bösen Willen) eingeimpft. Du musst gut in der Schule sein, Du musst perfekt sein, was sagen die Nachbarn ect. pp.

    Das wahre Mensch sein, bleibt dabei auf der Strecke. Jedoch am meisten für diejenigen, die genau das fordern. Genau diejenigen, für die wichtig ist was die Nachbarn sagen, die jochen sich unter. Wir haben, wenn wir das merken, die Chance etwas anders zu machen. Uns dagegen zu bewegen, zu lernen um erst gegen und dann mit dem Strom zu schwimmen. Nicht im Sinne von anpassen, sondern die Bewegung des Wassers (was gibt es stärkeres als Wasser? So weich und doch so stark dass es Felsen sprengen kann) sich zu eigen machen.

    Ich bin zufrieden, mir geht es gut, aber leicht ist mein Leben nicht. Vielleicht aber sind das genau die Dinge, die Glück sein können und dürfen. Ich mag mich müde fühlen, ausgepowert oder auch mal von Schwachheit überfallen, aber ich fühle mich nicht negativ, ich fühle keine Wut oder Enttäuschung. Das ist für mich das kleine Glück. dieses erfreuen an meinen Tieren, dem wachsen im Garten, dem mühevoll gehackten Holz. Klar, das Handgelenk ist wieder im Eimer, aber es ist etwas geschafft. Selber geschafft....

    Lieben Gruß und happy weekend wünscht
    Dagmar

  • Hallo Dagmar!

    Wenn ich so lese: Holz hacken, Wasser schleppen zig Liter, zig Meter -
    für mich im Moment unvorstellbar, denn ich fühle mich total schlapp.
    Du bist echt tüchtig!!!
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft das weiter zu schaffen und dass es deinen Zähnen auch bald besser geht, bzw. saniert sind. Da war auch für mich lange Zeit eine Baustelle, die mich - auch seelisch - sehr beschäftigt hat.
    Gerade mit den Verlusten bin ich nicht so leicht fertig geworden.

    Dir auch einen schönen Sonntag, liebe Grüße, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Ja liebe Gotti,
    das ist schon alles mein Horror. Zumal wir seit 25 Jahren immer wieder am restaurieren sind. Da aber einfach der Kieferknochen zurückgeht hält er die Zähne nicht mehr und bald geht gar nichts mehr....
    Nur: ändern kann ich es nicht (nicht mehr, evtl. Rauchen früher nicht anfangen hätte evtl. geholfen). Müssig also zu hoffen, das wird nichts mehr ich muss einfach damit klar kommen morgens einen Zahn mehr beim Zähneputzen zu verlieren.....

    Einfach ist alles nicht Gotti, aber dennoch: es macht zwar müde aber nicht unzufrieden. Das aber war ich früher. Danke für den Kräftewunsch. Ich hoffe einfach mal und gönne mir deshalb gleich mal ein Schaumbad, dann lasse ich die Arbeit liegen und gehe in die Sonne; bevor es gewittern soll.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Vier Wochen sind vergangen seit der letzten Begegnung und ich denke, eine gewisse Ruhe kehrt ein und ich hoffe, dass es nun endlich mal der letzte Sichtkontakt war. Die Nachbarfamilie mir gegenüber weiß Bescheid und würde im Falle eines Auftauchen seines Fahrzeuges die Polizei informieren. Ich denke nicht, dass das der Fall sein wird und er wieder auftaucht, aber mir erschien es ein persönlicher Schritt zu sein mit den Nachbarn darüber zu reden, die Situation offen dar zu legen und auch zu sagen "hier bin ich hilflos" und benötige evtl. Eure Hilfe.

    Die Arbeit ist viel mehr geworden weil eine Kollegin nicht mehr im Hause ist. Es war sehr eigenartig, als klar war sie kommt nicht wieder. Ich mochte sie und hätte gerne zukünftig mit ihr weiter zusammen gearbeitet. Aber es war eine Entscheidung, die für beide Seiten sein musste, auch wenn ich persönlich diese bedauere. Ich hoffe nun, dass es jemand wird, der in unser Team und Haus passt, der als nächstes kommt.

    Der Garten kostet viel Zeit und Kraft zumal ich das ehemalige Mühlengelände, auf dem noch Mühlsteine liegen, mit Kürbissen bepflanze und Stockrosen und Sonnenblumen und und und

    Ich habe festgestellt, dass Stalker und Holzdepp eine Ablenkung waren und es mir besser geht wenn sie nicht da sind (ich meide jeglichen Kontakt und öffne ihnen nicht die Türe wenn sie da stehen) ich aber gleichzeitig gezwungen bin mir mehr Gedanken über mich zu machen.

    Auch habe ich den Eindruck für mich persönlich dass es gut ist jeglichen Kontakt der in potentiellen Flirten/Begeistern für einen anderen liegen kann auszuschalten. Ist diese Möglichkeit eingeschaltet, so bin ich zu sehr bei der anderen Person und kümmere mich zu wenig um mich selber. Ich lenke mich quasi ab und lege den Kernpunkt auf den anderen (der Co halt :(

    Es ist also lange noch nicht soweit bin eine Partnerschaft einzugehen.

    Zu schaffen machen mir die Widrigkeiten des Alltages, die mit den Dingen verbunden sind, von denen ich keine Ahnung habe: Technik und Handwerk.

    Meine Katzenlady hat den Receiver runtergeschmissen und nichts ging mehr. Glücklicherweise habe ich nach drei Stunden dann doch hinbekommen, das wackelige Kabel wieder zu kontakten. Aber meine Stimmung war mehr als gereizt, ich war hilflos.

    Mein Bett, wohl neu, aber wie alle Produkte dieses Lieferanten mit Mängeln behaftet müsste reklamiert werden. Bringt aber in diesem Haus nichts, weil in Sachen Reparatur nichts geht oder wieder nur Schmuh zu finden ist. Auch hier kann ich nicht mit Holzlatten umgehen, bzw. habe nicht einmal eine Säge. Der Kauf von allem diesem Kleinkrust ist aber bei meinen finanziellen Mitteln nicht möglich.

    Alles steht auf einer To-Do-Liste, wenn mal wieder ein Treffen mit den Freunden ist, die diese Arbeiten beherrschen. Ich will aber niemanden her zitieren wegen dieser Dinge, die ich provisorisch beheben konnte. Diejenigen, die in der Nähe wohnen und mir helfen würden, die möchte ich nicht ansprechen, weil sie genau in die Rubrik "Flirt" fallen. Somit der Weg Hilfestellung/mehr Kontakt/Focusierung auf den anderen wieder zu Tage treten würde.

    Auch die Holzhackerei, also nicht kleine Spatel, sondern größere Holzstücke mit schwerem Hackebeil, ist nicht einfach. Der Lebensstil, Brunnen, Holzofen ect. den ich aus finanziellen Gründen leben muss kostet viel Zeit und Kraft. Gibt mir zwar Zufriedenheit und Glück, ist aber nicht einfach und zuweilen schwer.

    Allerdings: nicht schwerer als die Zeit zuvor!!!! Ich würde einfach gerne mal ohne Druck und tausend Dinge oder Formulare die anstehen vor mich hin leben dürfen. Das aber ist derzeit nicht möglich. Es ist alle meine Kraft gefordert. Ich bin nicht überfordert, aber gefordert.

    Mein Leben ist schön und ich bin glücklich, aber es ist nicht einfach zu führen.

    Ich denke, das eben ist nun der nächste Punkt in der Bearbeitung der "Abhängigkeit" von einem anderen oder von anderen Hilfeleistungen oder einfach im Packet "geben und nehmen von Hilfeleistungen" "erkennen der eigenen Ohnmacht". Das aber nicht am Objekt "Suchtpartner" sondern innerhalb des eigenen Lebens.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Guten Morgen Dagmar!

    Bei so viel auf dem Buckel - da kann ich dir nur ganz viel Kraft wünschen, nicht zusammenzubrechen.
    Paß nur gut auf, dass du dich nicht überforderst.
    Wenn du Hilfe brauchst, hol sie dir.
    Vielleicht klappt es ja, wenn du ganz sachlich mit den Menschen sprichst, dass sie keine "Aufforderung zum Tanz" sehen.
    Ist schon nicht so einfach. Ich mag gar nicht drüber nachdenken, wie ich das schaffen würde.
    Obwohl ich mir immer wieder solche Gedanken mache.
    :roll:

    Ist ja echt schön, sich vorzustellen, wie dein Garten blüht und gedeiht. Aber wenn ich dann an die Giesserei denke :roll::roll::roll: .
    Das wäre definitiv nichts für mich. Gerade Kürbisse brauchen doch so viel Wasser. Als Deko finde ich sie herrlich, aber - da machen wir doch schnell im Herbst einen kleinen Ausflug ins Kürbisland....

    Durch meine Bandscheibenprobleme hat sich meine Einstellung für Gartengestaltung sehr geändert. Praktisch, nur kleine Farbpunkte, so rückenfreundlich wie möglich. Da muss ich für mich egoistisch sein.

    Als ich an meinem Tiefpunkt vor fast zwei Jahren angekommen war, stand für mich auch klar, dass ich für eine evtl. neue Partnerschaft nicht mehr geeignet war. Bloss keine Männer mehr!!! Jeder hat irgendwelche Mucken. "Vom Regen in die Traufe" - bloss nicht!!!
    Dass ich zu mir finden müsste, hätte ich damals noch gar nicht realisiert.
    Ich finde deine Einstellung in dieser Beziehung also völlig richtig. Kann dir nur zustimmen.
    Erst mal dich finden, deine Gefühle kennenlernen, dich ausprobieren.

    Wer weiss, ob es noch DEN Traumprinzen für dich gibt?
    Es soll ja noch irgendwo solche Exemplare geben.?! :lol:

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende, nicht die Entspannung vergessen! Liebe Grüße, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Hallo DAgmar

    Respekt ! Was du alles schaffst, da werd ich schon vom Lesen müde!

    Mit meiner Energie ist es im Moment nicht weit her, ich hab genau 8!! Gemüsepflänzchen und die leiden vor sich hin, weil ich viel zu wenig im Garten mache.
    Es klingt so idyllisch, wenn du von Garten, Holzofen und Hexenhaus schreibst, aber ich hätte da meine Probleme mit.

    Das mit einer neuen Partnerschaft, das ist auch so eine Sachen für sich. Ich sag ja auch, ich würde keinen Mann wollen im Moment. Bei mir ist das erst mal Schutzbehauptung weil ich der Meinung bin, ich würd eh keinen finden!! Aber ich hätt auch Bedenken, ob ich da schon so weit wär, mich nicht wieder aufzugeben. Aber manchmal sehn ich mich schon bisschen danach, nicht immer allein zu sein!

    Schönes Wochenende

    julchen

  • Natürlich ist es auch ein Schutz, liebes Julchen, quasi ein "selber den Weg diktieren". Aber glaub mir, Du oder ich - oder egal wer - dürfte schon irgendwann das passende Gegenstück finden und dann auch hoffentlich erkennen ;)

    Im letzten halben Jahr sind mir drei Männer begegnet, die meiner Meinung nach das Herz an der richtigen Stelle haben, intelligent sind oder andere Eigenschaften auf sich vereinigen. Alles Menschen, in deren Gegenwart ich mich wohl fühlte und wo eine Basis aufgebaut wurde.

    Aber ... und das ist für mich der springende Punkt: innerhalb dieser Entwicklungen war ich sehr auf den anderen fixiert. Ich beschäftigte mich zu sehr mit seiner Persönlichkeit und zu wenig mit meiner. Das heisst für mich ganz klar, eine autonome Partnerschaft könnte ich noch nicht leben. Es würde die Gefahr bestehen, dass ich den anderen einenge oder mich einengen lasse (weil ich so wie zuweilen Sehnsucht nach einem liebevollen Partner habe), es nicht einmal merke und ruckizucki wieder im selben Schema bin.

    Es schützt mich nicht einen Partner zu wählen, der keiner Sucht nachgeht sondern ich muss mich selber einigermaßen von meinem Suchtmittel Mensch distanzieren können. Es scheint derzeit noch nicht der Fall zu sein.

    Und ... Julchen .... ich kenne meine Muster. Es gab spezielle Zeiten, da war ich ansprechbar für Partnerschaften (Tod eines geliebten Tieres, Unzufriedenheit am Arbeitsplatz). Diese Dinge können immer wieder in mein Leben treten - und genau diese Zeiten muss ich überstehen ohne mir eine "Ersatzbefriedigung" zu suchen.

    Es ist so ein ganz feiner Grad zwischen meiner Zufriedenheit, wie ich sie herstelle (drei Blumensträuße diese Woche, obwohl ich eine arme Kirchenmaus bin ;) und wie ich mich wirklich lebe. Dazu gehört so viel mehr als ohne dem nassen Partner zu sein. Soviel mehr als Geld und Job. Da sind die Abgrenzungen zu Menschen, von denen ich mich belästigt fühle. Da ist der Abstand zu Menschen, zu denen ich eigentlich keinen haben möchte. Da ist das notwendige "Erden" welches ich zuweilen nicht möchte, weil ich lieber auf meinen Wolken schweben würde. Aber ich hatte bereits einen tiefen Sturz von Wolke 7. Bitte keinen weiteren mehr.

    Es ist idylische, liebes Julchen, aber auch harte Arbeit. Es ist ein bewußtes Tun aller dieser Dinge, herausgerissen aus dem üblichen Alltagsprozeß. Es ist ein ständigen "zwingen" zu mir selber bzw. für mich selber. Ähnelt wohl so ein bischen einer Suchttherapie, die auf einem Bauernhof stattfindet.

    Der Garten ist eigentlich viel zu viel, mit den ganzen anderen Dingen, aber mir geben diese Pflanzen enorm viel Kraft, die da ans Tageslicht kommen. Viele von ihnen sind so ein kleiner Schub für mich. So ein Vorleben, wie stark sie sind und was ich auch sein kann und darf.

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Ich hatte ein herrliches, sonnenbestrahltes Wochenende. Eine liebe Freunding und Ausbilderin im Kung-Fu hat mich mit ihrem Mann besucht - wir haben uns 12 Jahre nicht gesehen sondern nur telefoniert.

    Mit beiden war ich auf einem Folkfestival, wo es super war. Ich habe noch nie so viele Männer mit Röcken gesehen ;) Genial.... Am nächsten Tag frühstücken und quatschen im Sonnenschein.

    Leichter Sonnenbrand - oder freudige rosige Gesichtsfarbe - kann man/frau sehen wie man/frau will...

    Am Arbeitsplatz in der Hektik einen Riesenfehler gemacht - mir selber nicht verziehen - das Wochenende dadurch etwas lädiert und ein super Chef, der danach sagte "ist nicht schlimm gewesen". Ein Kunde, der sagte "kein Problem, darüber hätten Sie sich keine Gedanken machen brauchen". Einfach nur schön, was mir das Umfeld entgegenbringt.

    Ganz arg gefreut habe ich mich darüber, dass ich wohl beginne Vertrauen auch da aufzubauen, wo ich es nicht geben wollte. Aber auch mir selber gegenüber. Derjenige, von dem ich am wenigsten wollte dass er erfährt wer mein Ex ist (weil er ihn kennt) dem habe ich es selber gesagt. Uuuups, das hätte ich mir nie zugetraut, dass ich so über meinen Ursprungsängsten stehen kann.

    Das Resultat schien mir eine noch etwas größere Vertrautheit zu sein. Auch eine Art von Vertrauen empfand ich, als ich das gesagt hatte. Das aber wird die Zeit zeigen. Wichtig war mir nur, dass ich mich nicht mehr schäme, diesen Partner gehabt zu haben. Ich stehe dazu was war und vor allen Dingen, dass es nicht mehr ist.

    Ich lerne weiterhin neue und besondere Menschen kennen, gehe wieder auf jene zu, die ich aus dem Gesichtskreis verloren hatte durch meinen Umzug und kann sagen, ich erkenne mich kaum wieder.

    Oft frage ich mich, waren die letzten grausigen 10 Jahre wirklich existent? Es gibt nichts mehr, was daran großartig erinnert. Ich lebe woanders, arbeite an anderer Stelle und ich werde nicht mehr geplagt von den Erinnerungen. Die Vorbeifahrten des Ex sind seit 3 Wochen vorbei (was noch keine Entwarnung ist, aber eine Ruhepause).

    Meine Botanik blüht so toll, dass es jeden Tag eine Freude ist. Die freudigen Augen meines Chefs, als er heute eine Portion Zierkürbisse bekam und unsere Azubis, die mich nicht von der Arbeit gehen zu lassen ohne die Frage "Hast Du Hunger, wir haben da was ".... einfach schön zu leben.

    Gewiss, Probleme mit dem Kiefer und keine kleinen. Der Kiefer bildet sich zurück und die Zähne fallen aus.... Einfach weg.... ist für mich schwer zu ertragen und dennoch: vor rund einem Jahr befürchtete ich mein Leben zu verlieren und nicht nur ein paar Zähne.

    Also Ihr Lieben, irgendwie sollte ich demnächst in die Koje, denn auch meine Kraft wird wieder etwas größer....

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Hallo Dagmar,
    das hört sich ja echt gut an.

    Zitat

    Mit beiden war ich auf einem Folkfestival, wo es super war


    Dorthin wäre ich glatt mitgekommen!
    Es freut mich immer, bei dir zu lesen und deine schönen Fortschritte mitzuerleben.
    Weiter so :wink:
    Das motiviert ungemein.
    Liebe Grüße Rosita

  • Hallo Dagmar

    schön, mal wieder was von dir zu hören. Erst recht, weil es sich seeeehr positiv anhört, freut mich für dich.

    Ich merke es selber wie befreiend es ist, wieder unbeschwert auf Menschen zugehen zu können, nicht immer nur aufpassen und vermitteln. Einfach leben, wie ich es will, schön!

    Schöne Grüße

    julchen

  • Liebe Dagmar,
    hab heute auch mal wieder bei dir geschmökert.

    Ich hab sicher im Vergleich ein recht komfortables Leben, aber dennoch frage ich mich ständig, wie ich das alles schaffen soll und ob ich nicht wahnsinnig bin: demnächst Vollzeitjob - kleine Kinder - Haushalt - Garten.
    (und Aufarbeitung einer :evil: -Ehe)
    Insbesondere der Haushalt bricht mir das Genick. Wenn ich grad den Fußboden gewischt hab, kommt einer meiner Söhne dahergelatscht und schmeißt einen Joghurt drauf. Oder was so richtig sch... ist: Bananenquark. Muss sofort weg, sonst schrubbt man sich tot.

    Auf der anderen Seite: Es ist so viel Leben in diesen ganzen Aufgaben, so viel Sinn, dass ich dann wieder ganz viel Lust habe, es doch zu schaffen.

    Die Sache mit der Partnerschaft...
    Ich hab immer noch die Stimmung, dass ich das Gefühl habe, nie und nimmer wieder jemand so nah an mich ranlassen zu können. Weil ich mir selbst nicht zutraue, mich nicht zu verlieren.
    Grad heute dachte ich so: Am liebsten wär mir einer, der handwerklich fit und hilfsbereit ist und Geld hat. Ansonsten sollte er mich die meiste Zeit in Ruhe lassen. :lol::lol::lol:
    Auf keinen Fall bei mir wohnen!

    Liebe Grüße
    Doro

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