Spätzünder

  • Liebes Bienchen,

    ist jetzt hart, aber denke an die Worte Deines Vaters. Es wird immer schlimmer. Steig aus dem Karusell aus solange Du noch kannst.

    Such Dir Gesellschaft von Freundinnen, deinen Eltern, heul Dir die Augen aus dem Kopf, mach einfach irgendetwas. Und weißt Du, selbst wenn du nur eine Minute nicht an ihn denkst ist das schon ein Erfolg. Und weißt Du was das gute ist?? Du musst nicht an ihn denken, weil Du die Macht hast an etwas anderes zu denken, zum Beispiel an einen rosa Elefanten. Probiers mal aus.

    Es geht vorbei und das Wehtun hört auf!!!!

    Denk ganz fest an Dich und schick Dir ganz viel Kraft.

    Gigi

  • Liebes Bienchen,

    kann wirklich besser sein, wenn du ihn nicht siehst und dann möglicherweise schwach wirst. Du siehst selbst, dass es mit ihm immer schlimmer wird. Wenn Du jeztz nicht kondequent bist und er Folgen spürt, dann hat er wahrscheinlich wenig Chancen, dass er seine Krankheit angeht. Also sieh es als einzigen Weg, der ihm momentan noch helfen kann. auch wenn es dich zu zerreißen scheint.

    LG

    Gigi

  • Liebes Bienchen,

    ich hoffe, Du hast den schwierigen Moment gut gemeistert und bist jetzt stolz auf Dich! Du machst das doch wirklich gut!

    Was Du geschrieben hast, könnte auch von mir sein:

    Zitat von Bienchen77


    Es ist verdammt hart !!! Und ich blöde Kuh gebe die Hoffnung nicht auf, daß er anruft und sagt er geht zum Arzt. Aber darauf kann ich wohl noch seeeeehr laaaaange warten.

    Mir geht es genau so. Das schlimme ist nur, dass ich Angst habe, dass ich nicht nur seeeeeeehr laaaaange drauf warten kann, sondern dass ich Idiot es auch tun werde! :( Dass ich es trotz allem nicht hinkriege, loszulassen und weiter hoffe, auch wenn er mich schon ersetzt hat und alles... :(

    Ich wünsche Dir, dass Du Dich schneller als ich an rosa Elefanten (Danke für den Tip, gigi! :)) erfreuen kannst und wieder bei DIR bist!

    Liebe Grüsse und hoffentlich bis bald,

    c.

  • Hi Bienchen,

    geht nicht darum hier jemanden zu enttäuschen, es ist Dein Weg, den Du gehen musst und für den du auch die Verantworung trägst, Du für Dich und keiner hier für dich :)

    Wünsch dir ganz viel Glück.

    gigi

  • Hallo Bienchen,

    freue mich Dich zu hören (lesen). Du fühlst Dich gut und das ist wichtig.

    Es ist in meinen Augen auch nicht inkonsequent. Du hast gezeigt, dass Du die Situation so nicht akzeptierst. Jetzt muß sich zeigen, ob das für ihn reicht.

    Ich drücke Euch die Daumen.

    Papi

  • ohoh, das hört sich bei weitem alles andere als gut an, les mal, was bei mir gerade läuft.... tappe am besten nicht auch in so was rein....

    Du bist Dir aber im klaren, dass Du ihn unter Druck setzt und das wohl eine innere Einsicht vielleicht schwer macht? Ich kann mir vorstellen, dass er es Dir zuliebe versucht, aber halt nur halbherzig, dann dürfte das hin und her noch stärker werden.

    Ich selber spreche das Thema Alk, Therapie, Arzt ect schon seit Wochen nicht mehr an. Ich habe es einmal in aller Deutlichkeit getan. Ich denke, wenn nicht selber der Groschen fällt, dass das Leben unüblich und zukunftslos abläuft, wie soll er das dann mit vollem Herzen durchziehen. Ein Verzicht der Substanz ist ganz sicher bodenhart und erfordert viel von den Menschen, aber das können sie sicherlich nur schaffen, wenn der eigene Egoismus das verlangt. Du oder ich - wir sind ersetzbar, austauschbar, ich denke nur die Situation dass es keine Helfer mehr gibt, dass es demjenigen selber saumies geht (vielleicht auch weil Du gegangen bist, das möchte ich nicht ausschließen) muss hart und unumstößlich sein.

    Eigentlich scheint es so zu sein, dass ganz, ganz viel passieren muss um selber als Alkoholkranker zu sagen stop(p) - und wenn es nur im eigenen Kopf ist....

    Lieben Gruß von Dagmar

  • Zitat von Bienchen77


    Dann kamen seine Worte: Ein Leben ohne Alkohol kann er sich nicht vorstellen!

    „Und kannst du dir ein Leben ohne mich vorstellen?“ Leider ist mir diese Antwort nicht am Telefon eingefallen :twisted: .

    Liebes Bienchen,

    macht nichts, dass Dir diese Antwort nicht eingefallen ist. Denn eigentlich solltest nach seiner klaren Aussage nicht Du ihn, sondern Dich selber etwas fragen:

    Er kann sich ein Leben ohne Alkohol nicht vorstellen. - Und DU, kannst Du Dir ein Leben MIT Alkohol vorstellen?

    Du sagst mir jetzt sicher, dass Du Dir nur ein Leben MIT IHM vorstellen kannst. Dass das idealerweise ohne Alkohol sein sollte. Vielleicht sagst Du sogar, dass Du Dir das Leben so sehr nur mit ihm vorstellen kannst, dass Du den Alkohol eben akzeptierst, wenn's anders nicht geht.

    Dann frag Dich aber bitte nochmal dieselbe Frage: kannst Du Dir ein Leben mit Alkohol vostellen? Und betone das Wort "vorstellen". Und sei ehrlich, stell es Dir vor, wie Du es hier im Forum von x Seiten beschrieben findest und nicht so, wie Du es Dir erträumst!

    Stell es Dir vor in einigen Jahren: Wenn er mehr trinkt. Häufiger trinkt. Ihr Euch streitet deswegen, immer mehr, immer aggressiver. Er Dir fremder und fremder wird. Du Dir selbst fremder und fremder wirst. :( Er Dich nicht mehr erträgt, weil Du seinen Alkoholkonsum nicht mehr erträgst. Er Dich vielleicht bedroht, vielleicht nicht "nur" verbal und seelisch verletzt... Du ihn ebenso verletzt...

    Eure Beziehung kann kein Happy End haben solange sie zu dritt stattfindet: Du & er & der Alkohol. Da ist einer zu viel dabei. Für Dich ist es der Alkohol. Für ihn ist der Alkohol nicht wegzudenken... wenn also einer weg muss, dann bist das für ihn Du. :(

    Liebes Bienchen, sorry, dass ich das geschrieben habe. :( Ich glaube ja auch an die Chance, die man sich und dem anderen noch geben will. Aber ich glaube eben auch, dass die nur dann möglich ist, wenn man den anderen frei entscheiden lässt. Und wie Dagmar sagt, unter Druck wird es nicht einfacher, im Gegenteil!

    Ich hoffe, dass für Euch das Happy End möglich ist, das, wo sowohl Du als auch er sich dafür entscheiden können, dass aus der fatalen "Dreierkiste" nicht er und nicht Du sondern der Alkohol rausfliegt! :)

    Herzliche Grüsse,

    c.

    Lies Dich durch's Forum

  • Hallo Bienchen,

    ich hab dreimal angefangen, Dir das hier zu schreiben. Ich hab es jedesmal wieder verworfen. Und ich schreibe es Dir jetzt doch.
    Vorweg: Es sind nur meine Gedanken. Deine Geschichte berührt mich deswegen so sehr, weil ich viele Parallelen zu mir sehe. Ich würde Dich halt gern beschützen wollen; auch wenn ich weiß, dass das nicht geht.

    Du hast vor einiger Zeit geschrieben:

    Zitat

    Nach der furchtbar langen Singlezeit von 30 Jahren bin ich endlich mit dem Mann zusammen, auf den ich schon vor 5 Jahren ein Auge geworfen habe. Damals fand er mich „nett“, aber mehr nicht.

    Und gestern schreibst Du, dass er sich ein Leben ohne Alk nicht vorstellen kann.

    Meine Gedanken nach dem ersten Zitat waren schon: Seine Frau hat Ihn fallen lassen. Er hat sich umgedreht und da warst Du. Der Ersatz. Mit dem gestern geschriebenen erhärten sich diese Gedanken. Speedy hat mal geschrieben, dass immer der Alk die Nr. 1 ist. So dass ich mich frage: Liebt er Dich wirklich? Ich kenn ihn nicht, sehe das ganze stark durch die Brille meiner Beziehung. Habe aber das Gefühl, dass er Dich (vielleicht sogar unbewußt) ausnutzt. Crevette hat schon geschrieben, dass es mit Alkohol kein Happy End geben wird. Aus meiner Sicht brauchst dringend eine Plan B. Wie willst Du Dein Leben, wenn er nicht aufhört zu trinken. Und Bienchen mit seiner Äußerung gestern wird dieser Plan B leider um einiges wahrscheinlicher.

    Ich will hier nicht immer der Miesepeter sein. Wie gern würde ich Dir alles in Rosarot malen. Die Realität ist leider nicht so schön.

    Bienchen mach Dir Deinen Plan für Dein Leben. Wenn er trocken ist und Dich liebt (und Du es noch möchtest) kann er gern dazustoßen.

    Ich drück Dir ganz wahnsinnig die Daumen.
    Papi

  • Sorry Bienchen,

    aber Deine Mutter ist wohl nicht der richtige Ratgeber. Soweit ich verstanden habe, hat sie ihrem Mann auch keine Grenzen gesetzt. Er hat seinen Tiefpunkt selbst gefunden. Die beiden haben das unheimliche Glück, dass Dein Papa zu den 20% gehört, die es schaffen.

    Wahrscheinlich ist auch deshalb bei Dir die Hoffnung so wahnsinnig groß. Wir Co's haben immer wieder Hoffnung, aber mit Deiner Vorgeschichte Du wahrscheinlich ganz besonders.

    Dass Du ihn liebst, ist klar. Der Hinweis Deiner Mutter allerdings in der Form nicht hilfreich. Sieh es mal so: Wenn Du ihn liebst, willst Du sicher, dass er seine Krankheit überwindet. Dass er kann aber nur, wenn Du ihn nicht auffängst. Hilfe durch Nichthilfe!

    Papi

    Zieh Dich zurück! Das heißt nicht, dass Du ihn nicht liebst (und das wird er Dir einreden). Du musst es tun, weil Du ihn liebst. Scheint unlogisch, ist aber so. Wenn ihn das aus seinem Teufelskreis herausholt, wird er Dir das später danken. Dann habt Ihr vielleicht eine zweite Chance.

    Jetzt umzukippen hat mit Liebe nichts zu tun!!!!
    Keine Zweifel, Du tust das Richtige!!!

  • Zitat von Bienchen77


    Willst du wirklich ein Jahr wegschmeißen? Du liebst ihn doch...

    Liebes Bienchen,

    Deine Mama hat es wohl nicht so gemeint, aber schau Dir ihre Frage nochmal anders an, dann lautet sie:

    Willst Du wirklich noch ein Jahr (oder 2 oder 3 oder 10...) SEINES Lebens wegschmeissen, indem Du ihn weiter darin unterstützt, Alkoholiker zu sein??? Du liebst ihn doch!!!

    Papi hat es schon gesagt und ich kann es nur wiederholen: gerade WEIL Du ihn liebst musst Du ihn jetzt "fallenlassen"! Weil nur das ihm eventuell helfen kann.

    Es ist ein bisschen wie gemeinsam Ertrinken: solange Du Dich an ihn klammerst - auch wenn es in der guten Absicht ist, ihn zu retten - dann werdet ihr beide untergehen. Nur wenn Du ihn loslässt und ihr beide selber schwimmt, dann habt Ihr beide eine Chance. Denn er kann schwimmen! Und Du kannst auch schwimmen! Nur so fatal aneinandergeklammert sauft Ihr ab, wie ein Stein. :(

    Liebes Bienchen, lass ihn los. Nicht DIR zuliebe, sondern IHM zuliebe!!! Du liebst ihn: dann beweise es ihm! Lass ihn los weil Du ihn liebst!

    Ich weiss, dass das schrecklich schmerzt, dass es Dir das Herz zerreisst, dass Du meinst, es nicht zu schaffen. Aber das schaffst Du!!! Und wenn Eure Liebe wirklich bei ihm wie bei Dir so gross ist, wie Liebe gross sein muss, dann kann es nach dem Loslassen und seiner Gesundung auch wieder ein Zusammenkommen geben.

    Kipp nicht um, Bienchen, es steht zu viel auf dem Spiel! Du schaffst das!

    Herzliche Grüsse,

    c.

  • Ach Bienchen, was ist ein Jahr eines langen Lebens gegen viele Jahr in Ungewissheit und in Fremdbestimtheit?

    Ich für mich kann nur abschließend sagen ich habe viel zu lange gewartet. Hätte ich rechtzeitig reagiert, wie Du es kannst, so hätte ich mein Haus gesucht als es bei uns noch zu keiner offenen Agression kam. Ich wäre dann wirklich bei Nacht und Nebel gegangen.

    Bei mir sind nun die Zeichen des nahenden Auszuges unübersehbar und schüren Alkkonsum und Agressionen, leider auch seine Gegenwart im Hause. Je früher ihr also für Euch die Reißleine zieht, umso besser - ich war zu spät..... Klar und deutlich zu spät......

    Zu gehen bei einem Partner, der noch nicht ganz unter Dope steht ist einfacher als wenn ein Partner ständig den Spiegel hat. Während Leute, die früher schalten als ich, sich einen guten Tag fürs packen oder reden raussuchen können, so gibt es hier keinen 0 Promilletag,

    Achte auf Dich, liebes binchen,
    Dagmar

  • Hallo Bienchen,

    ich bin's nochmal, ich musste ein wenig herumsuchen, weil ich Dir ein Zitat von gigi zeigen wollte. Inzwischen hat Dagmar Dir schon mit anderen Worten dasselbe geschrieben, was gigi mir geschrieben hatte:

    Zitat


    Das tut alles so verdammt weh. Ich weiß. Aber das Schicksal wird irgendwie immer grausamer, je später man reagiert. Erst ist es nur der Suff, dann die Außenbeziehung, dann .... Je später man reagiert, desto länger tut´s weh und der Schmerz wird immer größer, je mehr da noch dazu kommt.

    Und gigi und Dagmar sind nicht die einzigen, die genau dasselbe sagen: zögere es nicht hinaus! Mit jeder "Extrarunde" wird es schlimmer!

    Weisst Du, meine Geschichte ist nicht sehr schön, aber vielleicht liest Du mal rein, dann siehst Du, wie es gehen kann, wenn man zu lange wartet: es kann dann sein, dass der Entscheid zur Trennung Dir abgenommen wird. Dass Du noch festhältst und hoffst und nicht loslassen kannst während er Dich schon ausgetauscht hat. :( Und es gibt noch viel schlimmere Geschichten, solche, in denen der Entscheid zur Trennung nicht mehr stattfinden kann, weil ein irreparables Unglück geschehen ist.

    Ich wünsch Dir die Kraft, durchzuhalten und das Glück, dass Deine Konsequenz zur Chance wird für ihn!

    Herzliche Grüsse,

    c.

  • ... sorry, nochmal ich :oops: aber nachher lass ich Dich in Ruhe (für ein Weilchen ;))! Ich wollte Dich nur noch auf den Thread von Dixi hinweisen, den könntest Du Dir vielleicht auch durchlesen, mich hat er sehr berührt und vielleicht hilf Dir Dixis Geschichte auch weiter.

    Liebe Grüsse,

    c.

  • Hi Bienchen,

    die Hoffnung stirbt zuletzt und auch Du brauchst Deinen Tiefpunkt. Dass die verganenen Tage schlimm für Dich waren, kann ich nachvollziehen.

    Aber Hups, da ist er wieder, schließt Dich in die Arme, sagt Dir nette Worte und schon bist Du wieder mittendrin in der Alles-wird-gut-Story.
    "Diesmal schafft er es, WENN der Alk weg ist DANN ist ja alles in Ordnung"

    Du willst den Alk weg haben, er denkt nicht im Mindesten daran. Du wirst unangenehm, Deine Vorhaltungen nerven ihn. Ist die Beziehung für ihn eigentlich noch interssant? Ja, klar, so gut wie Du hilft keiner und bevor nicht was Bequemeres in Sicht für ihn ist, geht das auch bestimmt noch eine Weile gut.

    Was wäre denn, nur mal rein theoretisch, wenn Du Dich links machst für ihn, leidest, diskutiertierst, Dir alles schön redest und alles nichts nutzt und er sich als Krönung auch noch eine Außenbeziehung sucht?

    Wäre das dann für Dich der Punkt, an dem Du Aussteigen würdest?

    Du lebst im Moment!! Was irgendwann einmal ist, weiß kein Mensch, aber seit circa einem Jahr ist Deine Lebensqualität bestimmt nicht so wie Du sie Dir wünschst und auch verdient hast. Kannst Du es Dir leisten, noch mehr Zeit zu opfern? Für was?? für die paar Sekunden am Tag in denen er Dir vermeintlich das gibt, was Dir gut tut? Wie hoch ist der Preis dieser paar Sekunden "Gutes-Gefühl-haben" im Vergleich zu den vielen Stunden und Nächten in denen es Dir schlecht geht. Geht die Rechnung für Dich auf, ich meine, was hast Du davon??

    Liebe Grüße

    Gigi

  • Hallo bienchen,
    habe soeben deinen Threat gelesen, ich kann dich sehr gut verstehen. Die Hoffnung, die liebe.....
    Ja, die machen es einem verdammt schwer, ich hatte ( habe ) seit ca 7 Jahren Hoffnung, leider immer noch ohne Erfolg.
    1000 mal war ich inkonsequent, hatte gehofft und mir seine leeren Versprechungen zu herzen genommen- ES HAT NICHTS GEBRACHT.

    Jetzt habe ich mich endgültig getrennt, wieder folgen Versprechungen und eine angebliche Einsicht- getan hat sich nichts.


    Auch du wirst deinen Weg gehen, mit DEINEM TEMPO, handle so wie du es für dich richtig hälst und womit du für dich leben kannst. Aber achte darauf das immer DU im Vordergrund stehst.


    liebe grüsse riverdance

  • Zitat von Bienchen77


    Aber ich stelle fest, daß ich tatsächlich blind vor Liebe bin und den ganzen Mist selbst durchleben muß.

    Liebes Bienchen,

    ich würde gerne irgendeinen Trick kennen, mit dem ich's schaffen würde, Dir das ersparen zu können.

    Du hast die letzten Tage so gelitten und jetzt fühlt es sich einfach nur gut an, dass das vorbei ist, stimmt's? Leider ist das genau das, was Dein Freund auch tut: schon nach wenigen Momenten des (sehr harten, geb ich zu!) Entzuges der Sucht nachgeben. :(

    Seine Droge ist der Alkohol, Deine Droge ist er; beide Drogen tun nicht gut, aber einen Unterschied gibt es doch und der ist gewaltig:

    Der Alkoholiker schadet sich selbst, aber nicht seiner Droge, indem er sie konsumiert.
    Der Co-Abhängige schadet nicht nur sich selbst, sondern auch seiner Droge, wenn er nicht von ihr lässt!!!

    Schau es nochmal von der Seite an: wenn Du es nicht Dir zuliebe tun kannst, dann tu es FÜR IHN! Wenn Du ihn wirklich liebst, dann musst Du FÜR IHN stark sein und ihn loslassen, sonst kann er nie gesund werden! Und das willst Du doch - oder etwa nicht???!!!

    Ich wünsche Dir und ihm alles Gute dabei! Herzliche Grüsse,

    c.

  • Das kann ich verstehen und so einen Mann braucht man nicht wirklich.

    Gut, dass Du gestern nichts zu seinem Alkoholkonsum gesagt hast. Mach das wirklich nur wenn er nüchtern ist. Alles Andere bringt sowieso nichts.

    Einfach Step by Step, Du machst das schon!!!


    Liebe Grüße

    Andrea

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