Das dieser Tag ein glücklicher wird...

  • Hi Lieblingsgemüse

    Zitat von Karotte

    Ich habe ein sehr feines Gespür dafür. Vielleicht ist es eine Gabe. Aber manchmal eben auch Last. Wenn man selber mehr sieht als der den es betrifft. Denn ich kann es natürlich nicht ändern. Und auf seinen Weg muß sich jeder selber machen.

    Du, das kenn ich auch!Ich sehe manchmal in Anderen mehr als die selber sehen.
    Es ist aber eher eine Last.Weil ich dann meist meine,man müsse doch dem Betreffenden helfen.Oder ich lasse da viel mehr durchgehen von denen,weil die ja nicht anders können...
    Oder,weil ich denke ,das die nicht anders können.
    Und frage mich viel zu selten,was hat das nun mit mir zu tun?

    Ciao,Lütze

    PS:Das wird schon wieder mal klappen,mit dem zeitgleichen Aufschlagen hier im Netz.Fühl dich umärmelt.

    Trocken seit 2.11.2007

  • Dank Dir lieber Lütze, ja, mehr eine Last. Denn helfen kann ich nur wenn der andere auch offen dafür ist. Und das ist auch genau der Punkt wo ich anfange meine Coabhängigkeit zu leben, wenn ich nicht aufpasse.

    Ich finde es auch oft schwer herrauszufinden was das mit mir zu tun hat. Oder merke es erst zu spät... oder sehr spät.

    Danke fürs Umärmeln - kann ich gut gebrauchen.

    die kleene Karotte :wink:

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Huhu Karottchen,

    ich bin wieder daaaahaaa...

    Und will mal kurz was hier lassen. Anderen Menschen zu helfen, ihnen ihre - vermeintlichen - Lasten abnehmen. Hm, das kenn ich schon...

    Ich habe was gelernt. Ich habe auch immer gedacht, ich müsste Männe seine Lasten abnehmen. Ich wäre verantwortlich für ihn. Ich habe ihm 20 Jahre lang oder länger versucht klar zu machen, in welchen, in meinen Augen, schlimmen Verstrickungen er in punkto seiner Ur-Familie steckt. Er hat es nicht gewollt. Er wollte darin stecken, in diesen Verstrickungen. Er wollte auch nicht aufhören zu saufen. Für ihn war und ist es richtig so und gut und heimelig. Er wollte meine Hilfe nicht, ich nahm ihm ja auch damit einen großen Teil seiner Selbstverantwortung, habe ihn manchmal regelrecht "entmündigt". Ich habe ihm meine Versionen von gutem Leben versucht aufzudrücken.

    Ich bin damit baden gegangen... Logisch! Ich habe Energien für andere aufgebracht, die ich besser hätte für mein eigenes Leben verwendet. Dafür, hinzusehen, warum mach ich das eigentlich?

    Um Anerkennung zu bekommen. Um Bestätigung zu finden. Um geliebt zu werden. Um das Gefühl zu haben, ich bin wichtig, werde gebraucht, ohne mich läuft nix. Ich habe so versucht, einen Wert für mich zu bekommen.

    Diesen Wert habe ich aber erst bekommen, als ich das alles nicht mehr machte! Als ich erstmal auf mich geblickt habe, blicke. Als ich immer mehr gelernt habe, andere sein zu lassen, wie sie sind. Als ich mich selbst akzeptieren und lieben konnte, da konnte ich auch andere Menschen sein lassen, wie sie sind.

    Das ist schwierig, ein Lernprozess. Aber es lohnt sich.

    So, und nun werde ich mal machen, dass ich in die Pötte komme, muss ja gleich arbeiten.
    Ich wünsch dir einen schönen Tag und mach's jut
    Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Ja, liebe Aurora, erstmal Hallo, Welcome Back!
    Das ist sie die Coabhängigkeit, so wie Du Sie beschreibst kennen wir hier alle diese Muster, denke ich mal. Nicht wahr?
    Ich bin auch froh das ich das durchblickt habe. Aber es fällt mir sehr schwer das bei anderen mitzubekommen und nichts machen zu können, weil eben auch kein Gespräch möglich ist. In meiner Familie ist diese Art unter den Frauen weit verbreitet. Und das ist auch einer der Gründe warum ich kaum Kontakt zu betsimmten Familienteilen habe. ich ertrag das nicht, habs noch nie so richtig ertragen.
    Mit dem Wissen was ich heute habe fällt es mir aber einfacher Abstand zu halten. Ganz einfach weil es mir damit besser geht.

    In Beziehungen ist aber gerade dieser Punkt auch immer wieder eine haarscharfe Grenze zwischen dem "normalem" und dem was Coabhängig ist.
    Denn gerade auch Paarbeziehungen leben ja auch von der gegenseitigen Unterstützung und Reflektion.

    LG Karotte

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Hallo Karotte,

    jawoll, genauso ist es. Die Co-Abhängigkeit, in etwa ist es so, wie ich es geschrieben habe. Ein Teil davon.

    Es ist wichtig, es sich immer wieder klar zu machen, immer wieder hinzusehen. Denn diese alten Muster sind tief eingegraben.

    Eine Paarbeziehung ist auch immer ein wenig "Co". Weil einer für den anderen Sorge trägt, ein Stück Verantwortung. Aber ich habe in meiner neuen Beziehung erfahren, erfahre immer noch, wie es auch laufen kann. Da ist gegenseitiger Respekt, den anderen so sein lassen können, wie er ist. Da sind Gespräche über Empfindungen, es werden die Gefühle nicht mehr geschluckt, bis ich platzte. Oder bis ich mich reingesteigert habe. Da wird auch mein Empfinden ernst genommen, ich werde gesehen, ich sorge auch dafür, gesehen zu werden.

    Ich weiß um meine alten Muster und sorge dafür, dass sie da bleiben, wo sie sind, nämlich weeeeiiiiit weg :lol: .

    Ja, machen wir weiter, immer Schritt für Schritt. Ich wünsche dir jedenfalls ein schönes Wochenende!

    Viele Grüße
    Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hallo,

    das war eine harte Woche. Viel Abenddienste und Streß auf Arbeit. Jetzt gleich zum Zahnarzt. Dafür gönne ich mir heute Nachmittag eine Massage.
    Gestern ging mal wieder nix mehr. Totale Erschöpfung, und dann später auch noch Migräne, von der immer noch ein Rest auf meiner rechten Stirnhälfte sitzt.

    Das Gefühle äußern konnte ich zum Glück immer schon relativ gut, es braucht halt nur jemand der das wissen will, bzw. zuhört oder auch seine Seite formuliert.

    Im November werde ich zu einer Art Schlagfertigkeitstraining gehen. Auch wg. Arbeit, da habe ich immer wieder Probleme mit dem Durchsetzen.

    Liebe Aurora, das Stichwort gesehen werden finde ich interessant. Da habe ich das Gefühl das das mir nicht immer so gelingt.
    Und das ist manchmal schwierig wenn man Personalverantwortung hat oder in Beziehungen auf "taube" Ohren stößt.

    Und grundsätzlich bin ich zur Zeit mal wieder sher misstrauisch, vorallem den Männern gegenüber. Da habe ich auch den letzten Versuch einer Beziehung noch nicht verarbeitet. Und da hatte ich mir ja wieder was rausgesucht wo ich meine Coabhängigkeit hätte total leben können. Zum Glück bin ich inzwischen soweit das ich das auch bemerke.

    Was für mich von meiner Prägung her am schwersten ist ist Situationen, Wörter, Begebenheiten richtig einzuschätzen. Ich bin zu lange zu nett.
    Und zweifle eher an mir als an anderen.
    Was natürlich bei Fehlern von Angestellten nicht viel weiterhilft.
    Momentan habe ich alle Diskussionen so satt. Ich habe die Nase voll davon mich dauernd "beweisen" zu müssen, zu erklären und durchzusetzen.

    Bin da auch grad echt ratlos. Und fühl mich sehr ausgepowert.
    Mal schauen wie es am Montag ist, vielleicht gehe ich zum Arzt.

    Grüße Karotte

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Hallo Karotte,

    na, du kannst ja Fragen stellen... :lol: .

    Ich versuch's mal, zu erklären.

    Ich sage deutlich, was ich will, ich sage "Nein", wenn ich "Nein" meine. Ich eier nicht mehr rum, von wegen: eigentlich, ich könnte ja, eventuell, mal sehen, wenn sich nix anderes findet... Daher werde ich auf einmal viel mehr ernst genommen als vorher. Komisch, das "Nein-Sagen" war immer das schwerste. Dachte ich. Ich sage aber auch "Ja", wenn ich es so meine, und dann stehe ich dazu. Ich kann mich immer besser abgrenzen.

    Ich kann inzwischen sicher und konkret sagen, wie meine Befindlichkeiten sind und wie es mir geht. Und ich kann dann auch zu mir stehen, ich meine damit, ich nehme mich und meine Bedürfnisse ernst. Ich mache klare Ansagen. Das erleichtert auch meinem Gegenüber ungemein das Leben! Ich eier nicht mehr hintenrum rum, mache Andeutungen oder stecke was weg und mucksche dann. Somit können meine Mitmenschen auch mich besser einschätzen, weil ich ihnen sage, was ich meine. Es ist somit für mich einfacher geworden, für die anderen aber auch... :roll: .

    Ich kann Kritik einstecken und trotzdem weiß ich, auch der andere muss nicht unbedingt im Recht sein mit seiner Meinung. Jeder hat eine andere Blickweise. Früher habe ich bei Auseinandersetzungen oder bei gegenteiligen Meinungen immer dem anderen den Vorzug gegeben. Habe sofort gedacht, na, wenn der oder die das sagt, wird es schon richtig sein und ich bin ja eh zu blöd... Nööööö, so denke ich garnicht mehr. Ich habe auch was zu melden in der Welt! Ich muss nicht mehr "Liebkind" von allen sein, jedem zu Munde reden. Ich muss nicht mehr jeden mögen, und mich mag mit Sicherheit aus so mancher nicht. Inzwischen weiß ich aber, das ist normal, deswegen bin ich aber genauso viel wert.

    In der Beziehung sind wir gleichberechtigte Partner. Jeder hat seine Aufgaben, seine Spezialgebiete. Reden ist wichtig, und zwar respektvoll, keiner wertet den anderen mit bösen Worten ab. Oder versucht, Macht auszuüben. Würde ich das merken, würde ich es sagen und mein "Stopp-Schild" hochhalten. Ich habe nämlich eine "Stopp-Schild-Sammlung" :lol: . Nützlich sowas... Dadurch bin ich mit meinem Gegenüber auf gleicher Augenhöhe.

    Hm, zusammengefasst kann ich sagen, es ist einfach so: Seit ich meinen Wert immer mehr weiß und erkenne, kann ich mich immer besser artikulieren und mich selbst ernst nehmen. Dadurch können das auch meine Mitmenschen, und dadurch sehen sie mich. Als Frau mit eigener Meinung, eigenen Bedürfnissen und Gefühlen. Nicht mehr als "Muddi", die funktioniert wie eine Marionette und die man abstellt, in die Ecke, wenn man sie nicht mehr braucht. Die man für's "Grobe" rausholt, weil sie sich eh schon aufdrängt, den Dreck weg zu machen. Weil sie nie "Nein" sagt, wie praktisch... Als ich so war, hat mich niemand gesehen. Dazu war ich zu schwammig...

    Selbstwert und Selbstachtung, das Respektieren der eigenen Bedürfnisse, das ist meiner Meinung nach das wichtigste dabei.

    Ich hoffe, ich konnte es erklären, was ich meine :roll: . Auf alle Fälle wünsche ich dir noch ein schönes Wochenende und
    liebe Grüße
    Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hi Karotte
    Ich will mal liebe Grüße dalassen.Ich hoffe,Migräne ist heute weg.
    Ansonsten finde ich,das es einem auch mal schlecht gehen darf;daß man auch mal alles satt haben kann.Es darf bloß kein Dauerzustand werden!
    Dieses Schlagfertigkeitstraining find ich ja interessant.Halt mich mal auf dem Laufenden,ob das was bringt.Auf der anderen Art,was kann sowas bringen,wenn ich mich klein und schlecht in mir fühle?

    Lütze
    PS:Der Nickname ist von meinem Namen abgeleitet.Den hab ich als Spitznamen schon immer.Als ich hier anfing im Forum zu schreiben,wollte ich das so persönlich haben.

    Trocken seit 2.11.2007

  • Hey Du, schön von Dir zu lesen *freu*!
    Gestern war ich bei einem Theaterprojektauswahlworkshop. Obwohl es mir so mies ging und ich mich immer noch so klein und elend fühle. Sicher war ich nicht ganz so wie ich hätte sein können. Aber es hat sehr gut getan und nun hoffe ich das Sie mich trotzdem nehmen.
    Das Stück ist nämlich genau mein Thema!

    Ja, es ist schon merkwürdig wie alles so in Wellen abläuft. Noch vor kurzem habe ich mich gut und stark gefühlt und Ausstrahlung gehabt...glaube ich zumindest. Und die letzten 5,6 Tage nur bääähh.
    Ich glaube das hängt stark mit meiner Arbeit zusammen wo ich ständig beweisen muß welche Position ich habe. Wo mir das Selbstverständniss fehlt und die Souveränität... ätzend.
    Ich mag dann gar nicht raus gehen. Wenn mich dann Leute auf der Straße anschauen denke ich immer ich seh blöd aus, oder so was in der Art...
    Ich hab so das Gefühl das mich die Menschen oft nur mögen wenn ich so bin wie sie mich gern hätten.
    Habe sehr viel an Mr. Mail gedacht und das war sehr schmerzhaft. Ich hatte Ihm auch noch mal ne Mail geschickt, das ich nicht versteh warum es keinen normalen Umgang gibt und er einfach weg ist.

    Ich fühle mich sehr einsam in letzter Zeit und habe große Angst das das so bleibt. Ein ewig einsames Leben. Kaum ein Mensch mit dem ich mich mal wirklich austauschen kann, wo es eine vertraute und offene Ebene gibt...

    Karotte die Handwerkerfrau :roll:

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Ach und Lütze von wegen Schlagfertigkeitstraining: da heißt es Redeblockaden abbauen, Schluss mit Rechtfertigungen, sich Gehör verschaffen, Humor und Gewinnen ohne zu verletzen... das klingt ziemlich spannend und hilft mir hoffentlich auf Arbeit weiter... wo ich schon bei Arbeitsbesprechungen, die ich leite, Probleme habe.

    LG Karotte

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Hey Handwerkerfrau!
    Es gibt solche Tage und da muß man sich einfach durchbeissen.Ich weiss,wie weh Einsamkeit tut.Aber stelle deswegen nicht alles in Frage!Nein,natürlich wirst du nicht alleine bleiben!
    Irgendwo da draussen rennt einer rum,der zu dir passt und der dich selber schon sucht.
    Hab Geduld!
    Ich schick dir mal Selbstvertrauen durch die Leitung...

    Das mit der Mail...vlt. nicht die beste Idee gewesen...

    Lütze

    Trocken seit 2.11.2007

  • Ja, ich glaub auch, die Mail hätte ich nicht schicken sollen. Wieder mal habe ich mich damit klein gemacht und Ihm Macht gegeben. Ich weiß momentan einfach nicht wie ich damit fertig werden soll.
    Und hatte gehofft das noch ein Gespräch möglich ist um einen Abschluß im Guten zu finden.
    Weißt Du, es geht ja nicht nur um einen Partner, dafür bin ich gerade auch gar nicht offen. Sondern einfach um einen Freundeskreis. Menschen mit denen mich etwas verbindet, mit denen man auf einer Wellenlänge schwimmt und mit denen ich mal quatschen kann oder kochen und sonst was machen....
    Danke für das Selbstvertrauen! Kann ich gut gebrauchen.

    Danke
    die Karotte

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Selbstvertrauen fehlt??

    Doch nicht b ei dir, Karotte! Wo du doch gerade deine "Welt" veränderst!
    Tapezieren ist ein guter Teil dazu. An welche Tapete hast du gedacht? oder neue Farbe?
    Bei uns wartet ja auch noch so eine Arbeit. Aber ich habe mich noch nicht aufraffen können. Mal sehen, wann mich die "Kraft" packt.

    Ausserdem möchte ich mich Lütze anschliessen und dir ganz viel Mut machen, einfach mal abzuwarten, bis dein Märchenprinz vor dir steht!
    Ganz bestimmt gibts da einen, vlt. sogar in deiner Nähe.
    Mr. Mail ist es nicht. Hundertpro. Der hat dich nicht verdient. Weiss dich nicht zu schätzen.

    Geduld und -- Tapezieren, Renovieren, ..... Liebe Grüße, Gotti.

    Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.

  • Dank Dir liebe Gotti, das hat sehr gut getan als ich deine Worte gestern Abend noch gelesen habe.
    Ja, das liebe Selbstvertrauen. Ich fühl mich manchmal einfach nicht Erwachsen, nicht gesehen und nicht ernstgenommen. Ständig muß ich mich mit viel Kraft durchsetzen bzw. bemerkbar machen.
    Und denke oft das die Leute mich so erstmal sehr langweilig finden... und mich deshalb erstmal gar nicht so an mir interessiert sind, bzw. wenn Sie mich dann kennenlernen bin ich vielleicht zu viel.
    Selten das mal jemand anruft. Und es fragt auch nie jemand außer meinem ExAlki ob ich mal was mit Ihm/Ihr mache... etc...blabla

    Also Gotti, ich hol grad die alte Tapete runter und werde eine Wand so lassen, die alte Patina nur mit Tiefengrund behandeln. Der Rest wird bis zur Hälfte von oben weiß und unten in einem hellen Apfelgrün. Über der alten Küchenhexe und dem Ofen will ich noch ein Mosaik machen.
    Hab schon ganz viel Fließen gesammelt.

    Lg, allen eine gute Woche
    Karotte

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • Hallo, bei Gotti laß ich gerade das Wort Ziele, insbesondere eigene Ziele. Durch meinen neuen Job, der nun in knapp 4,5 Monaten auch wieder vorbei ist habe ich diese aus den Augen verloren. Ich mache ja nun auch ganz andere Sachen. Aber wer weiß für was es gut ist.
    Ich möchte wieder mehr an meine Ziele denken und das was ich Berufung nenne, auch wenn es mir noch nicht so klar ist.
    Doch in mir wächst immer wieder der Gedanke an Menschen und Weg, an Heilung und Unterstützung. Ich glaube das liegt auf meinem Weg. Da ist so eine Überzeugung in mir. Vielleicht ist es noch nicht zu spät auch offiziell und mit einem Anerkannten Abschluß in diese Richtung zu gehen.
    Momentan warte ich auf das Ergebnis des Frauentheaterprojektes. Nächste Woche bekommen Wir bescheid wer genommen wurde.
    Vordergründig ist mein Ziel mehr Selbstverständnis und festes stehn in meiner Position als Projektleiterin und Personalverantwortliche zu bekommen.
    Irgendwie scheine ich das so gar nicht auszustrahlen, zu oft muß ich mich erklären und verteidigen, zu oft fühle ich mich auch angegriffen. Ich weiß noch nicht wie ich das besser bewerkstelligen kann, aber ich möchte es, denn es kostet sehr viel Kraft.

    LG Karotte

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

  • hallo Karotte..ich lese schon länger hier und schreibe noch wenig..aber ich muss grad so schmunzeln ..weil gerade mein berufsweg..ziele /Berufungen /Wünsche mich im Moment sehr beschäftigen..aber damit verbunden diese grosse unsicherheit und dieses gefühl andauernt anzuecken oder unterschätzt zu werden.
    es ist verdammt anstregent..so empfinde ich es zumindest aba jedes kleine anstrengende Schitchen is ein Schrittchen zu sich selber und seinem ziel und seiner wiederkehrenden Sicherheit denke ich..

    ich habe im Moment oft das gefühl nur ein schatten meiner selbst von vor 6 jahren zu sein...

    wenn du wirklich etwas möchtest und du immer wieder drauf stösst dann machs und versuchs...

    ich werde das nächsten Monat auch bekomme ein ausbildung zur vesagistin von einer kosmetikfirma sogar gestellt...ne tolle chance..allerdings zweifel ich im Moment sehr an mit ob ichs schaff und ob ichs im Anschluss freiberuflich schaff..aba ich möchte es..und ich versuchs...

    mal schaun was raus kommt...

    ich würd sagen schau auf das was du möchtest...und wenn deine arbeite eh geendet hat und es realisier bar ist warum nicht das versuchen zu was man sich berufen fühlt...


    lg bea

  • Hey Lieblingsgemüse!
    Mich hat deine Antwort in meinem Thread sehr gefreut.War so persönlich.Aber so biste!Und das ist richtig gut!
    Gerne würde ich dir mal ne Portion Selbsvertrauen rüberschicken,denn ich glaube das ist es,woran es zeitweise fehlt.Ich habe das früher (noch gar nicht solange her) auch immer gemacht:überall noch mal erklärt,warum und wie ich was wann tat.
    Ich hoffte damals auch noch auf ein bischen Anerkennung,vlt sogar auf Dankbarkeit.
    Mmh.Ist aber selten was gekommen.
    Jetzt kann ich mich meist schon recht gut einschätzen dienstlich,wie ich war und rechtfertige mich kaum noch.
    Schliesslich kann ich nur was an Erfahrungen gewinnen,wenn ich vorher Fehler gemacht habe...

    Lütze

    Trocken seit 2.11.2007

  • Hallo Ihr Lieben,
    bealinipoldi : Dank Dir für deinen Eintrag. Momentan kann ich das was ich will noch nicht so zusammenfassen das es als konkreter Beruf vor mir steht.
    Und weiß auch nicht wie ich das finanziell bewerkstelligen soll. Werde da sicher keine Förderung bekommen. Muß da noch mal die Möglichkeiten recherchieren. Viel Spaß bei deiner Ausbildung!

    Lütze : Dein Eintrag hat mich auch gefreut: Ja, das liebe Rechtfertigen... mein Seminar am WE war super. Tolle Referentin, da habe ich echt was mitgenommen zu Strategien in der Kommunikation, jetzt heißt es üben.
    War auch ne nette Frauentruppe, und ich habe mich endlich mal wieder angenommen und anerkannt gefühlt. Und bin wohl auch ganz gut angekommen. Liebe Grüße Du Lieblingslütze. Kommste zum Konzert?

    @Emilie: Hey Du, Du bist auch lustig... von Dir liest man gar nix mehr...und Du findest mich still *g*. Naja, ich weiß schon wie das ist in der geschlossenen... ging mir auch so...
    Hoffe es geht Dir gut.

    Ich bin zur Zeit ziemlich groggi und nun auch krankgeschrieben, trotz schlechtem gewissen. Aber die letzten Wochen auf Arbeit habe ich nur noch funktioniert... und keine Kraft mehr für mich selber gehabt. Das möchte ich wieder auf die Reihe kriegen, muß es, da die Kraft sonst nicht reicht. Ich bin mir noch unsicher wie ich damit auf Arbeit umgehe, ob ich nochmal ein Gespräch suche etc. Wahrscheinlich schon. Denn so wie es läuft geht es für mich nicht.
    Naja, im April is es wieder vorbei. Schau mer mal... es waren einfach zuviele Auseinandersetzungen in letzter Zeit. Die mir ein ungutes Gefühl bescheren und mich immer wieder sehr an mir zweifeln lassen...

    Seid gegrüßt Ihr lieben Leser
    Karotte

    Das Leben ist Widerspruch: Das eine ist und das andere auch.

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