Hallo prof_schroeder
ich gehe mal kurz hier avalon222 ein.
ZitatUnd ich persönlich bezweifele das ein Co gesund wird, wenn er sich nur vom alkoholkranken Partner trennt.Er bleibt trotzdem Co und fällt eventuell wieder in die nächste Cobeziehung.
Ich denke, um aus einer Cobeziehung rauszukommen muss man sich erst einmal mit sich selber befassen.Warum man aushält und wie man sich Schritt für Schritt abgrenzen kann vom Cosein. .
das ist eine wichtige Erkenntnis. Jedoch kann ich auch nicht gesunden wenn das Suchtmittel (in diesem Falle der Alkoholiker) sich in umtitelbarer Nähe befindet. Da kann ich mich nicht mit m,ir selbst befaseen oder an mich denken. Das ist ähnlich gelagert wie bei einem "nass denkenden" Alkoholiker. Der glaubt auch das es ausreicht nur das Glas wegzustellen und sonst nichts zu ändern.
Hallo Uschi.
Trennung löst genauso wenig eine Co-Abhängigkeit wie keine Trennung.
Es geht aber im Endeffekt erstmal um die Loslösung vom Suchtmittel und das erlernen eines Co-freien Lebens. Das da die verdammten Gefühle, wie Liebe, Zuneigung , Helfen Wollen und Mitleid dagegen stehen macht es nicht einfacher. Nur in der Co-Rolle verharren und aussitzen hat noch niemand gesunden lassen.
Zudem ist das auslassen über das Verhalten des nassen Partners, ähnlich wie ein Stammtischgespräch eines Alkoholikers. Es wird mehr dem Suchtmittel die Aufmerksamkeit gewidmet als die Loslösung davon.
Das waren mal meine Gedanken dazu. Mit Erfahrungen kann ich dir leider da nicht dienen.
Gruß Hartmut