Liebes Weiblein,
was sagen Deine Kraft und Deine Nerven? Ich stelle mir die Frage (nach allem hoffen und bangen, welches ich hatte, dass sich das einfach ebenso ausschleicht wie es sich eingeschlichten hat) wie dieses auf und ab zu verkraften ist ohne körper- und seelischen Schaden zu nehmen. Bei mir ging es nicht - ich habe Schaden genommen.
Hoffen, dass es wieder ohne Alk geht? Wenigstens eine Zeit lang`? Wie lange wohl diesesmal? Wie lange ist die Trinkpause? Erhöht sich die Menge? Bleibt er so "pflegeleicht" oder verändert er sich gar wie so manch eine-/r bei dem der Alkohol toxische Veränderungen bewirkt hat.
Mein Ex war mit 35 "eigentlich" noch ganz normal, was man(n)/frau mit 43 nicht mehr behaupten konnte. Polizeiliche Anzeigen, bis 40 undenkbar, danach ab und zu, wegen diesem und jenem, mal Vandalismus, mal Internetbetrug (Dinge die geordert waren nicht bezahlt) und so weiter und so fort.
Bei allem hoffen und bangen wird immer - auch von mir - vergessen dass die Spirale enger wird, wird vergessen, dass der Mensch sich auf Grund toxischer Vergiftungen verändert, wird vergessen, dass die Mengen und wohl auch der Druck auf den Kranken größer wird.
Und wird vergessen dass wir eine Verantwortung ihm gegenüber haben. Nämlich die Verantwortung von unserer Seite "Hilfe durch Nichthilfe" anzuwenden um ein eventuelles "aufwachen" überhaupt in die Wege leiten zu können.
Es tut weh, es geht Dir gut - und so wird es wohl alles weitergehen, Jahre um Jahre - und hoffentlich anders enden als bei mir.....
Lieben Gruß von Dagmar