Hallo skybird,
deine aussage wird bei mir jetzt zum Leitmoriv. Toll!
LG Nancy
ICH-Stärke entwickeln, immer öfter, immer mehr...
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hallo liebe skybird,
ich wollt doch mal wieder lesen, wies dir so geht, jetzt nach einigen wochen in deiner selbständigkeit, und auch sonst im leben. du fehlst mir, wenn du nicht so viel schreibst, bei dir kann ich mir immer sehr viel holen, also bitte tu was, nein ich bin nicht co von dir, ich will das für mich, ich will doch weiterlernen,
drückdich
lg loreen -
Bin auch neugierig!
Hoffe doch, dass es dir gut geht???
LG Gotti. -
Guten Morgen Ihr Lieben!
Ich bin gerade beruflich sehr eingebunden, hatte ein tolles und erfolgreiches Wochenende, Besuch von meiner Mom und kaum Zeit ins Forum zu gucken.
Es geht mir sehr gut und sobald ich wieder etwas "Luft" habe schreibe ich hier wieder weiter. Danke für Eure liebe Nachfrage.
Mehr dann im nächsten Beitrag, gehe gleich wieder arbeiten. Auch ein Zeichen von ICH-Stärke.
Prioritäten setzen. 
Herzliche Grüsse
Skybird -
So, jetzt mag ich mir die Luft nehmen, zwischen zwei geschriebenen Zeitungsartikeln und der abendlichen Pilatesstunde.
ICH-Stärke.
Letztes WE durfte ich die Auswirkungen von meiner gezeigten ICH-Stärke erleben. Damit ihr den Zusammenhang habt gehe ich kurz in den Januar zurück.
Besuch meiner Mom für eine Woche.
Ich wurde von Tag zu Tag unzufriedener.
Ich begann ihr Verhalten zu kritisieren, sie "nervte" mich...
Was stand dahinter?
Dieses jahrelange Bedürfnis nach Nähe zu meiner Mutter, dieses "nicht in den Arm genommen" werden von ihr, diese spürbare unsichtbare Distanz zwischen uns...
Wir stritten eines Abends...der Auslöser eine Lappalie...
Ich spürte immer mehr dieses Bedürfnis nach Nähe und ENDLICH wagte ich diesen ungeheuerlichen Satz auszusprechen: "Ich wünsche mir mehr Nähe zu Dir, wünsche mir, dass Du mich einfach mal in den Arm nimmst, dass wir es schaffen, diese unsichtbare Mauer zwischen uns einzureissen."Sie war betroffen. Ging in Verteidigungsstellung. Rechtfertigte sich. Sagte, sie könne das nicht. Ich ersetzte "nicht können" durch "nicht wollen". Sie war beleidigt. Ich liess nicht locker, sie liess nicht locker, wir blieben dran.
Irgendwann die Erkenntnis. Und auch ausgesprochen: "Ja, sie will nicht". Trauer - auf beiden Seiten. Ich liess es so stehen, spürte ich es doch längst.
Später kam sie auf einmal - ich stand im Bad. Nahm mich zart, zögerlich, unsicher in die Arme, dankte mir für meine "harten" Worte. Weinte...Diese Geste berührte mich zutiefst...es war so echt, so authentisch...die Mauer bröckelte...
Nun besuchte sie mich wieder letztes WE. Während einer langen Autofahrt nach Fribourg unterhielten wir uns. Auf einmal erzählte sie, dass ich mit meinen Worten im Januar etwas ausgelöst habe, dass bei ihr während sie mich umarmte, ein "Knoten geplatzt sei", dass sie jetzt viel offener auf andere zugehen könne, dass diese liebevoller mit ihr umgehen würden und dass sie keine Scheu mehr davor hätte andere zu berühren.
Dies freute mich ganz, ganz tief innen und ich erlebte, dass meine Bedürfnisäusserung nicht im Streit, Chaos und Einsamkeit endete, sondern dass sie etwas bewirkte - in mir und bei anderen. Ich war so dankbar dies mit meiner Mutter zusammen erleben zu dürfen.
Wir waren uns nahe an diesem WE und hatten eine sehr schöne geteilte Zeit! Ich liebe sie sehr dafür, dass sie annehmen, nachgeben und aufnehmen kann. Und freue mich für sie, dass sie dafür ausschliesslich positives erntet.
Jetzt sind wir uns näher als jemals zuvor. Ich lerne sie als Mensch kennen, als DU und das ist mehr als "nur" meine Mutter. Mein ICH ist so stark geworden, dass wir uns auf Augenhöhe begegnen konnten. Es war ein tiefgehendes heilendes Erlebnis.
__________________________Zudem gewann Fellmann an diesem WE auch noch den Titel "Schweizer Schönheitschampion", sodass ich nun den "schönsten Hund seiner Rasse" meinen Lebensbegleiter nennen darf.
Der schönste Hund war er für mich eh schon immer...

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guten morgen liebe skybird,
wow, das ist wirklich sehr sehr schön, und ich wünsche mir das gleiche mit meiner großen
du hast soviel stärke in dir und ich weiß das auch ich so sein kann, wenn ich es zulasse. wirklich sehr bewundernswert wie du deinen weg gehst.
na und dein wau ist ja eine richtige schönheit, toll das er so einen preis gewonnen hat.
ich wünsch dir einen wunderschönen freitag
und dank für deine berührende worte
drückdich lg loreen -
guten morgen liebe skybird!

will,muss,kann einfach nur sagen:
IS DAS SCHÖÖÖÖÖÖÖN ZU LESEN!hat mein herz erwärmt...
freu mich das DU solch schone emotionen haben darfst!
liebe grüsse caro

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Hallo skybird
die Probleme mit meiner Mutter hab ich auch so ähnlich. Ich freu mich für dich, daß du das so gut geschafft hast.
Du hast schon so viel für dich erreicht, das macht Mut!Schönen Tag
julchen
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Liebe Loreen, Caro und Julchen
Dankeschön an Euch und wisst Ihr was?
Ihr könnt das alle auch, denn all das ist bereits in Euch.Suchen.
Entdecken.
Zulassen.
Experimentieren.Und schon erlebt Ihr etwas Neues.
Ihr erlebt, dass ihr etwas bewirken könnt, einfach weil ihr durch und durch Euch selbst seid.Hinter demaskierten Masken ist ungeschminktes SEIN.
Oder eine andere Maske.Dann heisst es weiter demaskieren.
Bis keine Masken mehr fallen können.
Und wenn das jetzt etwas kryptisch war, sorry, bitte rückmelden, dann formulier ich es in den nächsten Tagen mal um.

LG Skybird
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Ja, etwas kryptisch, so ganz verstanden habe ich es nicht.

Hab jetzt nur dein letztes Erlebnis mit deiner Mutter gelesen, aber es hat mich erinnert an ein Gefühl, das ich heute hatte.
Ich habe heute ganz stark gefühlt, dass ich seit der Trennung von meinem Mann wieder viel viel besseren Kontakt zu mir und zu meinen Mitmenschen habe. Es ist schwer zu beschreiben und ist fast ein spirituelles Erlebnis (was für ein großes Wort
).
Ich begegne Menschen aus meinem ganz normalen Alltag irgendwie liebevoller, die Begegnungen rühren mich an. OHne dass irgendwas Besonderes passiert, ich habe (wieder) mehr Freude daran, spüre mehr Wärme, mehr NÄhe.
Mir fallen plötzlich alle möglichen Leute ein, denen ich gerne schreiben möchte oder überhaupt Kontakt haben.
Und das gleiche zu mir selbst. Irgendwie haben sich meine Gefühle verändert. Ich erlebe Traurigkeit, aber auch intensives Glück.
Als hätte ich vorher keinen Zugang gehabt zu diesen Gefühlen, oder nur einen gedämpften, gefilterten Zugang.Oder spinne ich jetzt? Bilde ich mir das ein?
Ich hoffe, dass es jetzt nicht nur so eine Euphoriewelle ist, so nach dem Motto: Der Schmerz lässt nach...
Aber ich weiß, dass ich nach meiner ersten Trennung, als ich einige Jahre allein gelebt habe, auch sehr sehr großes inneres Glück erfahren habe. Eine ganz tiefe Zufriedenheit. Die Arbeit hat mir damals so viel bedeutet, und der Kontakt zu anderen Menschen, aber auch einfach die Zeit mit mir selbst: lesen, schreiben, nachdenken.
Natürlich nicht dauernd und es gab auch Traurigkeit, Angst,...
Aber ich weiß noch, dass ich damals manchmal gar nicht fassen konnte, wie gut es mir mit mir selbst ging.
Und es scheint mir so zu sein (und ich hoffe, es ist wirklich keine Einbildung), als ob das jetzt zurückkommt.Das wäre wirklich wunderbar!


Passt das überhaupt zum Thread?

fragt sich
Doro -
Klar Doro passt das zum Thread. Etwas von dem Du wusstest dass es Dir gut tut, kehrt nun langsam zurück und entwickelt sich weiter. Prima!
Und kryptisch, dacht ich mir. Deshalb noch einmal in anderen Worten.
In jedem von uns steckt bereits alles drin, was er / sie für sein / ihr Leben braucht. Alle Anlagen sind vorhanden. Diese aufzuspüren und weiter zu entwickeln ist wohl eine lebenslange Aufgabe. Immer geht es um die Balance im Leben. Stärke - Schwäche. Gesundheit - Krankheit...usw....Wie kann ich aber nun gut im Leben balancieren? Verglichen mit einem Seiltanz. Wenn ich aus meiner Mitte heraus aufs Seil gehe, zentriert bin, dann halte ich viel besser das Gleichgewicht. Bin ich zu kopflastig oder sogar "nicht im Körper" schwanke ich viel mehr und falle vllt. sogar...
Manchmal machen wir es uns schwer im Leben, haben soviele Masken auf für die verschiedenen Rollen, die wir ausfüllen. Als Mutter, Tochter, Freundin, Partnerin, Angestellte, Chefin...etc. - beliebig weiterführbar. Jede dieser Rollen erfordert auch ein entsprechendes Verhalten.
Sehr anstrengend.
Bin ich ICH und zwar in jeder dieser Rollen ist es viel einfacher. Kein Anpassen an äussere Umstände, kein Handeln mehr, dass nicht mir entspricht, sondern ein Handeln aus meiner Mitte heraus.
Egal in welcher Rolle ich gerade agiere.
Dies nenne ich dann Authentizität. Mit solchen Menschen bin ich sehr gerne zusammen. Sie lassen ihr Handeln nicht von aussen bestimmen, sondern handeln aus ihrer inneren Überzeugung heraus. Sie agieren.
Und müssen
somit nicht immer re-agieren.
Ich las hier einmal den zutreffenden Satz:"Wer nicht handelt wird behandelt."
Der blieb mir im Gedächtnis, denn diese wenigen Worte drücken aus, was passiert, wenn wir uns passiv verhalten und in der Opferrolle verharren.
So wichtig für einen Alkoholiker SEINE EIGENE Motivation für einen Entzug ist, so wichtig ist für uns Co-Abhängige die Aktivität, die Motivation, das EIGENE Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Selbst zu verantworten.
Selbstverantwortung.
ICH-Stärke.
Der Kreis schliesst sich wieder. 
LG Skybird
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huhu guten morgen liebe skybird,
sehr schön haste das beschrieben, und es stimmt, wenn man anfängt zu agieren, und zwar nach seinem inneren, ändert sich so einiges
und bei mir ist es jetzt so, daß meine innere anspannung die ich immer hatte weg ist, ich fühl mich befreit und gelöst, und was ich auch noch wichtig find das ich die erwartungen an andere weglassen versuch, weil dann die enttäuschung vorprogramiert ist.
ich dank dir immer wieder schreibst du lehrreiche dinge für mich,
wünsch dir eine supi woche mit vielen schönen momenten,
drückdich
lg loreen -
Hallo Skybird
Ich lese hier mit,wollte für heute mal einen Gruß da lassen.Du schreibst schon fast im Stil einer Therapeutin.Weiste eigentlich,was du schon für eine enorme und positive Entwicklung genommen hast?
Bestimmt weiste das.
LG Lütze
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Danke auch von mir,
das sind sehr weise Gedanken!
Muss ich mal in mir kreisen lassen.Doro
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Sehr gern geschehen
Ich freu mich, wenn Ihr für Euch etwas mitnehmen könnt. Und danke für Eure Komplimente.Ja, Erwartungen, Loreen - wie oft sind sie schon enttäuscht worden? Ich übe mich auch immer wieder im "erwartungsfrei sein". Gelingt mir noch nicht so gut wie ich es gerne hätte. Es gelingt mir am ehesten dann, wenn ich es wirklich schaffe im Moment des JETZT zu leben.
Dann denke ich nicht über Zukunft oder Träume und Visionen sondern gehe genau mit dem um, was ich jetzt - exakt in diesem Augenblick mache oder mit dem, der mir exakt in dem Augenblick gegenüber sitzt. Ohne auch daran zu denken, dass dieser Augenblick ja auch gleich wieder Vergangenheit sein wird. Ziemlich schwer.
Erwartungen beziehen sich auf ein zukünftiges Geschehen, ergo kann ich diese dann am besten loslassen, wenn ich nicht an Zukünftiges denke sondern mich mit dem befasse, was jetzt gerade ist.
Und dabei sein und dabei bleiben, nicht - wie von der heutigen Gesellschaft erwünscht - multifunktional tätig zu sein. Beginnt schon beim Frühstück. Einfach hinsitzen, keine Musik, keine anderen störenden Einflüsse, nicht Zeitunglesen nebenher, nicht ins Forum gucken mit der Kaffeetasse in der Hand
, sondern einmal ganz bewusst frühstücken, das Brötchen bestreichen, den Geruch aufnehmen, hineinbeissen, das ganze im Mund spüren, den Geschmack aufnehmen, mal ganz bewusst den Schluckvorgang spüren.Wer bitte macht dies tagtäglich? Ich nicht. Manchmal erledige ich 4-6 Sachen gleichzeitig, um mich dann doch hinterher zu fragen, was ich denn nun vergessen habe. Oder dann stundenlang das Natel zu suchen, welches ich im Eifer des Gefechts achtlos an einen ganz anderen Platz als sonst abgelegt habe. Und wie praktisch ich doch schon entschleunigt habe, indem ich das Natel immer auf lautlos habe. Haha...sehr praktisch beim suchen, wenn es lautlos eingestellt ist....



Manchmal nehme ich mir die Zeit tatsächlich. Ganz bei dem zu sein, was ich jetzt gerade tue und alles andere darum vergessen. Im Pilates gelingt mir das sehr oft und ich merke sofort wie sehr ich dabei an Energie aufnehmen kann. Meinen Körper ganz bewusst spüren, isolierte Bewegungen achtsam erarbeiten in Kombination mit dem Atem...der Rest wird zur Nebensache...
Ich bin froh etwas gefunden zu haben, welches ich mir selbst schenken kann als meine persönliche Energie-Kraftquelle-Tankstelle.
Zitat von LützeWeiste eigentlich,was du schon für eine enorme und positive Entwicklung genommen hast?
Ja, Lütze ich weiss es tatsächlich.
Und weisste noch was?
Ich bin total stolz darauf, weil ich jeden Tag spüren kann, wie mir diese Weiterentwicklung hilft, mir gut tut, mich leben lässt. 
Ich spüre ICH-Stärke und ich erlebe immer wieder, wie sie wächst - mehr und mehr. Nicht in der negativen Form des "die anderen schädigenden Egoismus", sondern in der "den anderen zugetanenen" Form des gesellschaftlichen und mitmenschlichen Miteinanders. Ich gebe und nehme, andere dürfen nehmen und geben und wir alle schaffen hier eine Selbstbedienungsplattform, in der soviel Wissen und Erfahrung vorhanden ist, dass ich manchmal die Qual der Wahl habe, wo ich und wieviel und wielange ich lese. Und gehe immer wieder vollgepackt aus dem Forum, nie mit leeren Händen.
Wieviele ICH's braucht es für ein WIR? Eigentlich doch nur zwei, oder? Und wir hier sind tausende...deshalb ist dieses Forum so stark!
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liebe skybird,
zitat:
Ich spüre ICH-Stärke und ich erlebe immer wieder, wie sie wächst - mehr und mehr. Nicht in der negativen Form des "die anderen schädigenden Egoismus", sondern in der "den anderen zugetanenen" Form des gesellschaftlichen und mitmenschlichen Miteinanders. Ich gebe und nehme, andere dürfen nehmen und geben und wir alle schaffen hier eine Selbstbedienungsplattform, in der soviel Wissen und Erfahrung vorhanden ist, dass ich manchmal die Qual der Wahl habe, wo ich und wieviel und wielange ich lese. Und gehe immer wieder vollgepackt aus dem Forum, nie mit leeren Händen.das hast du so schön geschrieben ich musste das jetzt für mich nochmal so rauspicken.
grüße von melanie -
Liebe skybird,
lese gerade wie immer sehr gerne bei Dir.
Und musste nun doch laut schmunzeln (geht tatsächlich
)Zitatnicht ins Forum gucken mit der Kaffeetasse in der Hand
Rate mal, was ich gerade in der Hand halte?


LG Thelma
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Nimm soviel wie Du brauchen kannst Melanie.
Ich schrieb es ja - gehe immer vollgepackt aus dem Forum. Davon können dann ganz viele abhaben...Und Thelma, rate mal, was ich gerade in der Hand halte...



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Hallo skybird
Danke für Deine Information bezüglich Yvonne.
Lieb von Dir!
Ich wünsche dir einen schönen Tag...
liebe Grüsse
Backmaus -
Es passiert immer wieder, dass ich meine ICH-Stärke aus meinem Vordergrund in den Hintergrund rücke. Wie in den letzten Tagen, in denen mich eine Sterbebegleitung und der Tod "meines" Patienten sehr berührt, beschenkt und nachdenklich zurückgelassen hat.
Es gibt sovieles mehr auf dieser Welt, als ich auch nur im Ansatz ahne. Immer wieder darf ich diese Erfahrung machen. Da bin ich als Individuum in diesem Moment egal, denn es geht irgendwie um ein grösseres Ganzes. Etwas, dass alle Menschen verbindet, zwangsweise, denn am Ende eines jeden von uns steht der Tod.
Da konzentriere ich mich nicht mehr auf ICH-Stärke, sondern darauf, dieses Urvertrauen zuzulassen, dass ganz einfach stimmt was passiert ohne dafür eine Erklärung zu suchen.
Sie ist nicht mehr im Vordergrund, sondern im Hintergrund. Auch wenn momentan nicht sicht- oder fühlbar, so langt mir doch das Wissen. Meine Ich-Stärke ist da - eben einfach im Hintergrund.
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