Ich bin auch erst seit 3 Monaten oder so da , auch ich muss mich hier zurechtfinden.
Mein Mann hat noch wenige Ausraster, er kann sich zusammenreißen, ich lasse es nicht an mich ran, mache meine eigenen Unternehmungen, mir gehts soweit gut, denke ich,
ich verkrieche mich nicht in den 4 Wänden und habe auch Bestätigungen, indem ich für meine Jungs mal Anrufe erledige, oder auch für mich, wo ich dann etwas errreiche.....
Rosita´s Thread
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Bin zurück von meiner Arbeitsstelle, habe die Papiere abgegeben und hoffe nun, dass es mit der Festanstellung klappt.
Zwischenzeitlich hat die Praxis wegen der Blutuntersuchung angerufen und das Ergebnis bestätigt. Es ist tatsächl. das Pfeiffersche Drüsenfieber. 4 Wochen unfreiwilliges zu Hause bleiben für mein Kind! Das kann hart werden für alle Beteiligten.
Aber - auch hier kann es eine Chance geben - Gespräche und Miteinander.
In den eigenen 4 Wänden habe ich mich noch nie vergraben, das werde ich jetzt auch nicht tun, denn ich gehe z.Zt. ja zweimal in der Woche arbeiten, stundenweise, da bleibt das Kind alleine; ist ja nicht mehr so klein!
Ich habe liebe Freundinnen, bei denen ich mich gut aufgehoben fühle und verschiedenen andere Aktivitäten, die ich regelmäßig wahrnehme.
Wenn nur die innere Verletzlichkeit bei mir nicht so ausgeprägt wäre!
Diese plagt mich schon mein ganzes Leben lang. Den eigentlichen Trigger dafür habe ich noch nicht gefunden.
Ich werde weiter danach suchen.
Rosita -
Guten Morgen!
Der Stress der letzten Tage hat bei mir gestern Nachmittag eine fürchterliche Migräne ausgelöst.
Der ganze Körper ist verspannt, mir ist schlecht, übel............bin froh, wenn ich heute meine Arbeit geschafft bekomme.
Der Körper sucht sich die Schwachstellen aus und zwingt mich, kürzer zu treten.
Bei MIR bleiben fällt mir auch nicht leicht.
Dadurch, dass ich hier im Forum sehr viel lese, stoße ich immer wieder auf diese Aufforderung!
Ich übe mich darin!
Was kann ich mir heute Gutes tun?
Mich NICHT wieder überfordern - damit will ich mal anfangen...............
Rosita -
Guten Abend!
Heute habe ich nicht viel auf die Reihe bekommen, besser gesagt, ich habe mich geschont.
Mein Körper hat mich in die Knie gezwungen.
Ich habe mir erlaubt, darauf zu hören.
Meinem Kind geht es besser, worüber ich erleichtert bin. Dieses blöde Virus hat es in sich und bleibt lebenslang im Körper. Man bildet Antikörper dagegen und wie ich gelesen habe, kann es bei Alkoholmissbrauch wieder zum Vorschein kommen. Es ist wie es ist!
Rosita -
Gestern Abend habe ich mich wieder "zutexten" lassen. Immer und immer wieder das selbe............
Irgendwie habe ich schon Mitleid mit dem Anderen!Es geht dann oft soweit, dass ich den Raum verlasse und mich ins Bett lege.
Es wird immer schlimmer mit der Trinkerei und immer wieder wird ein neuer Grund gefunden.
Wann endlich kapiert er, dass es so nicht weitergeht? Er ruiniert sich, seinen "Geist" und seinen Körper.
Obwohl es paradox ist, stelle ich mir die Frage, was ICH falsch mache, dass er nicht aufhört.
Es heißt doch, dass die Angehörigen das Leiden verlängern.
Hilfe durch Nichthilfe versuche ich zu praktizieren.
Mit dem Leihwagen z.Bsp. Er sagte mir, dass es ja auch eine andere Möglichkeit gegebe hätte - JETZT, wo die "Karre" schon im Dreck liegt!
Ich weiß auch nicht, was ich davon halten soll.
Bin ich zu blöde, das zu kapieren???
Rosita -
Guten Morgen Rosita!
Er wird erst merken, dass es so nicht weiter geht, wenn du kein Mitleid mehr haben wirst. Wenn er für sich selbst sorgen muss. Wenn er wirklich alleine ist.
Ich denke, dass mein Mann schon bei meinen vorherigen "Ultimaten" manchmal an das Alleinsein gedacht hat, und dass es ihm am Schluss auch wirklich bewusst war, was da auf ihn zukommen würde.
Ich denke, dass er damals richtig Angst bekommen hat, dass er wirklich alleine sein würde.
Aus diesem Gefühl heraus, alles zu verlieren, hat er Kraft geschöpft, für sich einen neuen Weg zu suchen. Mit mir an der Seite.Wir sind noch immer "unterwegs".
Aber gerade hat er mir gesagt, dass ich morgen alleine zu einem Fest gehen soll.
Er gibt auf sich acht!Dir einen hoffentlich schönen Tag wünscht Gotti.
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Goten Morgen Gotti,
kein Mitleid zu haben, wie kann ich das richtig verstehen?
Er tut mir leid, wenn ich ihn so hängen sehe wie "Pik 7". Meinst du, dass es einem dann egal sein soll, da er sich ja selbst in diesen Zustand gebracht hat?
Kein Mitleid mit ihm habe ich, wenn er mich verbrüllt und betituliert, das ist ganz klar, dann habe ich einen unbändigen Hass auf ihn.
Ich kann auch ihn nicht getrennt vom Alkohol sehen und finde es schwierig die Trinkerei als eine Krankheit zu betrachten.
Vielleicht liegt da der Knackpunkt, ich weiß es nicht.
In meinem Leben bin ich immer wieder mit trinkenden Menschen konfrontiert worden. Ich finde es widerlich, einfach widerlich, sich so volllaufen zu lassen.
Rosita -
Hallo Rosita,
also ich weiß nicht, ob jemand mit Dir Mitleid hat? Denn Du bist an der Seite des Partners geblieben, oder? Dein Partner, als Piek 7, ist an der Seite des Alks geblieben, oder? Warum Mitleid??? Es war seine Entscheidung - Krankheit hin, Krankheit her! Du kannst im Alkoholikerforum nachlesen wie viele kämpfen, über viele Jahre, aber sie tun etwas und lassen sich nicht bemitleiden.Liebe Rosita, ich meinte im Alkohol den alleinigen Grund für ein abartiges Verhalten sehen zu müssen. Das scheint mir nach jetzigem Stand nichtmehr zu stimmen!
Vieles am Verhalten meines Ex war als Einzelaktion schon einer Bezeichnung einer psychischen Krankheit wert. Somit kann ich mir die Huhn/Ei-Frage umformulieren: waren erst die psychischen Defizite da oder holte der Alk sie ans Licht???
Rosita: der Alk macht keine gänzlich andere Person aus einem Menschen! Er enthemmt und bringt oft das ans Tageslicht, was der wahre Mensch ist und was Erziehung bisher vertuschte....
Warum tust Du Dir etwas an, was Du ekelhaft findest? Warum siehst Du zu?? Warum tat ich es ... weil es schleichend war??? Wie auch immer, jetzt tue ich es mir nicht mehr an...
lieben Gruß von Dagmar
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der Alk macht keine gänzlich andere Person aus einem Menschen! Er enthemmt und bringt oft das ans Tageslicht, was der wahre Mensch ist und was Erziehung bisher vertuschte....
Der Gedanke ist mir auch schon oft in den Sinn gekommen!
Wenn ein Mensch dazu neigt, ordinär zu sein, tut er es unter Alkohol noch schlimmer (Schimpfworte usw.) - habe ich jedenfalls festgestellt!
Warum nur habe ich mir wieder einen Alkoholiker ausgesucht, wo doch schon mein Vater, meine Stiefmutter und mein erster Mann, sowie dessen Vater tranken? Ich könnte mich dafür in den Allerwertesten beißen, wenn ich denn dran käme.............
Rosita -
Haaaaaaaaaalt Rosita,
lass mal Deinen allerwertesten wo er ist
Es ist doch ein logisches Verhalten, dass wir erahlten wollen worum wir schon als Kinder kämpften "Liebe". Es ist auch nur logisch, die damals gelebten Muster (das für uns gekannte) wieder aufleben zu lassen.
Aber .... wir können eine andere Zukunft lernen. Wir können lernen, Selbstliebe und Selbstachtung zu bekommen. Dadurch werden wir weniger anfällig uns von einem Mitmenschen die Selbstachtung zu holen.
Der süchtige Partner gibt uns die traurige Chance zum Erwachen und zu uns selber zu finden. Schade, dass wir Jahre in Unwissenheit verbrachten. Aber nun kommt der erste Tag vom neuen Leben

Mit viel Abstand, liebe Rosita, habe ich erkennen müssen, dass der Mensch den ich meinte zu lieben nicht der ist, den er nach aussen darstellt. Er übernahm die Forderungen der Gesellschaft - gutmütig ect. war es aber nicht. Das machte unzufrieden. Der Alk förderte einiges und meines Erachtens ist das agressive Portiönchen Mensch, welches wie ein Rumpelstilzchen vor meinem Haus Möbel auf den Boden schmiss und tobte der pure Mensch. Das war der Mensch, den ich gewählt hatte....
... und den ich jetzt abgewählt habe...
Lieben Gruß von Dagmar
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.........oh, Dagmar,
wen habe ich da nun wieder gewählt? Es ist wirklich traurig,
dass ich wiederholt in dieses Muster geschlittert bin.
Ich habe das Empfinden, dass er mir überhaupt keine Liebe geben kann. Die Gespräche laufen so aggressiv. Manchmal habe ich keine Lust auch nur eine Frage zu stellen, da geht er schon gleich an die Decke als hätte ich sonst was getan.
Ich versuche ja herauzufinden, was das mit MIR macht und schon gemacht hat.
So ganz almählich versuche ich mich zu lösen, nicht gleich zu springen, wenn ich wieder was machen soll.
Meine Bitten werden nur schleppend oder gar nicht erfüllt. Es kommt mir vor wie Rache! Ich fühle Ablehnung. Ich werde immer für arrogant gehalten, wüsste alles besser, müsste immer meinen Senf dazu geben. Das kommt mir wohl nicht so vor; leiste Hilfestellung! H A LT .........werde ich abstellen !!!
Es gilt so viel zu verändern, dass ich oft nicht weiß, wo mir der Kopf steht.
Rosita -
.............eben wieder so eine Situation! Mir zieht es durch alle Glieder, wenn ich angemotzt werde, dass ich eine Erwartung nicht erfüllt habe - Thema Kochen. Irgendwie habe ich es ganz vergessen, da ich mir schon einen Snack unterwegs geleistet habe und nicht wusste, ob er auch was gegessen hat. Es wird von mir erwartet, dass immer was auf dem Tisch steht! Bin ich dazu verpflichtet? Kann sich der andere nicht selbst mal was machen?
Ich bin doch nicht seine Sklavin! Oder liege ich da falsch? Ich bekomme dann zu hören, ob es denn zu viel verlangt wäre, was Vernünftiges zu kochen, hätte schließlich genug Zeit dazu!
Ich finde es unverfroren, zumal ich auch arbeiten gehe, ein ganzes Haus sauberzuhalten habe, Hunde zu versorgen, das Kind natürlich auch - was ich natürlich damit nicht vergleichen will! Jedenfalls leiste ich eine ganze Menge, bin oft bis abends 10 Uhr noch beim Abwasch oder der Wäsche.
Ich bin regelrecht gefrustet und enttäuscht. Ich würde mich freuen, wenn jemand mal für mich was täte.
Rosita -
............oder sind das falsche Erwartungen.
Erwartungen, wenn sie nicht erfüllt werden, sind Enttäuschungen.
Ich fühle mich alleine gelassen und trotzdem ausgenutzt!
Heute versuche ich, meinen Tag positiv zu gestalten. .............überlege gerade W I E eigentlich???
Rosita -
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- Meinen Mann, z.Bsp. endlich mal die Winterreifen zu wechseln.............kann ich leider nicht, weil sie unter der Garagendecke fest verschraubt sind zur Lagerung.
Mein Kind, mir kleine Handreichungen zu machen, z.Bsp. die Kartoffeln aus dem Keller zu holen, die Wäsche in den Wäschkorb zu legen oder die Zeitung aus der Rolle..............
Ich bekomme nur blöde Antworten!
Heute Mittag habe ich über eine halbe Stunde gewartet bis die "Herrschaften" zu Tisch kamen. Ich habe alleine gegessen, der Rest war wieder kalt.
Das frustet so ungemein................immer nur die Anderen, die denken an sich selbst und ich bleibe auf der Strecke.............ich habe eine solche Wut, weiß nicht wohin damit
Rosita -
Hallo.
Viell. machst Du mal was nur für Dich, zB. Schwimmbad oder Sauna oder mit Freundin treffen oder was Dir gefällt und den Rest der Familie nichts angeht. Wie alt ist denn das Kind? Wenn alt genug, würd ich einfach mal nichts kochen. Wenn sowieso keiner mit Dir isst. Es gab mal so einen "Familienfilm", da flüchtet die Mutter ins Baumhaus und bleibt da eine Zeit. Leider haben wir nicht alle ein Baumhaus
Denk an Dich! (Muss ich mir auch immer wieder sagen!!!) Deren Probleme sind nicht wirklich auch Deine!
LG
Gartenarbeit -
Stimmt. B A U M H A U S ! Das wär's
- hab' leider auch keins.
Das Kind ist Jugendlicher mit allen Macken, wie das so ist in dem Alter.
Ich bin so hin und her gerissen mit meinen Gefühlen, lasse mich immer wieder in negative Gefühle reindrängen, obwohl ich eigentlich gerne fröhlich sein möchte.
Ich habe das Lachen und das Freuen verlernt!
Rosita -
Ich komme einfach nicht weiter. KKKKKKKKKKRrrrrrrrr
Rosita -
Hallo,
bin mal was weggefahren und habe eine Freundin besucht, die schwer erkrankt ist.
Dadurch, dass ich sie trösten konnte, ist es mir was besser.
Über Thema Alkohol haben wir nicht gesprochen, da sie von dieser Problematik nichts kennt. Sie lebt in einer wirklich glücklichen und harmonischen Beziehung - beneidenswert.
Ich wünsche mir so sehr, die Sicherheit in einer zufriedenen Beziehung leben zu können. Sicherlich ist es blauäugig, das von einem trinkenden Menschen zu erwarten.
Bei M IR selbst muss ich anfangen - war ja schon mal ein Schritt, dass ich weggefahren bin.
Rosita -
In Gedanken bin ich mal wieder beim Thema Erwartungen!
Was kann ich von meinem Partner erwarten?. Dass er nett und freundlich - ja liebevoll mit mir umgeht?
. Dass er mich so akzeptiert, wie ich bin?
. Dass er mir hilft?
. Dass er mich nicht dauernd betituliert?
. Das er die Anstandsregeln einhält?
...........könnte noch Vieles anfügen.Sind das falsche Erwartungen - Wunschvorstellungen - wie kann man das sehen?
Hat jemand dazu eine Meinung? Wäre dankbar dafür.
Rosita -
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