" Fliegender Stern s Geschichte "

  • Was es ändern würde??

    Ich wüßte, dass er nicht nur ein Alkoholproblem hat, sondern noch dazu einen miesen Charakter.

    Sorry, dass mußte jetzt raus.

    Stabil genug? Weiß nicht...
    Muß eh erst jemand finden, der sich mit sowas auskennt.
    Wahrscheinlich würde es mir eh keine Ruhe lassen..

    Gute NAcht
    Ihr Lieben da draußen

  • Hallo meine Süßen

    bin wieder da !!!!!!!!!! und habe mich nun erst mal etwas quer gelesen. Sinnesrausch und Fliegender Stern, Ihr seid einfach oberklasse, wie ihr beiden Euch darin unterstütz, mit Eurem Liebeskummer umzugehen, echt super süss :-). Liebeskummer ist soooooo fies........., ob Co oder nicht, total egal, das Gefühl der Trauer ist die gleiche.

    Ich schreibe jetzt gar nicht so viel, da ich gleich das WE verdauen möchte.

    Ich hatte eine super schöne Zeit. Ich wurde gestern abend mit eine 5 Gänge Menü bekocht (der Freund ist richtiger guter Koch). Schließlich haben wir uns in sein Sofa gekuschelt und über das Leben und das Dasein philosophiert. Seine Freundin ist auch gerade ausgezogen und nun saßen wir da in unserem Schmerz und haben uns gegenseitig gestützt. Das war sehr schön und verbindend.

    Schließlich hat er mir auch noch sein Bett überlassen, frisch bezogen wie im Hotel, mit 2 Kopfkissen und eine ganze Bataillon an Kosmetik für mich. Er schlief auf dem Sofa. Heute morgen duftender Kaffee...... Hört sich gut an, oder?

    So wirklich gut geht es mir trotzdem nicht. "Wo viel Liebe ist, ist auch viel Schmerz..........

    Ich werde mich morgen mal durcharbeiten und allen schreiben, die mir geschrieben haben. Auch Dir FS zu dem "Spiegel und so" schreibe ich.

    Ganz liebe Grüße Martha

    Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten ...

    Trocken seit 2010

  • HEy MArtha ist wieder da!!!!
    Ju hu :)

    Dein Wochenende hört sich super,klasse,toll an!!!
    Wow.
    Das läßt mich weiter an die " GUTEN " glauben,hoffen....

    ICh freu mich für dich!
    VErdau mal schön :) :)

    JA, SInnesrausch und ich...wir geben alles...:-)
    Hoffe,es wird nachhaltig wirken.
    Gute NAcht

  • Was für ein Empfang, jeah!!!!!!!!!

    Mein Bedürfnis nach Anerkennung und Gemeinschaft ist voll erfüllt, DANKE :)

    Würd jetzt ja gerne noch weiter chatten, doch brauche ich mal eben Ruhe zum Sortieren.

    Seid ganz tüchtig gedrückt, bis morgen, Martha

    Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten ...

    Trocken seit 2010

  • Ach so, eins hatte er dir schon mal verschwiegen?
    Na ja, dann ist es irgendwann auch egal, finde ich.
    Das mein ich jetzt nicht ironisch, Kinder zu verschweigen ist in jedem Fall mies, ob nun eins oder zwei.
    Übrigens: Wenn er sich die Kinderfreibeträge mit einer Frau teilt, könnte "2" auch 4 Kinder bedeuten. Nur mal so als GEdankenspiel, wird ja wohl nicht so sein.
    Ich hoffe, ich mach dich jetzt nicht verrückt.

    Manche Dinge sind so traurig, dass es fast schon wieder komisch wird.

    Eine gute Nacht
    Doro

  • Ich erklärs noch mal kurz:
    Ich meine das so: DAs ist für mich, als ob man rausfindet, dass der Partner einen mit einer anderen jahrelang betrogen hat. Wenn man dann später, nach der Trennung, erfährt, dass es noch ne zweite Geliebte gab, dann ist das zwar interessant zu wissen, ändert aber an dem Betrug nicht wirklich etwas, oder?

    Also, bleib trotzdem bei dir
    Doro

  • Hallo Fliegender Stern, hallo Sinnesrausch,
    ich habe eine zeitlang Euren Austausch verfolgt und möchte gern mein, zugegeben ungefragtes, Feedback loswerden.

    Beim Lesen Eurer Beiträge hatte ich folgendes Bild vor Augen:

    Eure trinkenden Männer treffen sich zufällig irgendwann in einer LZT. Ihre Gespräche drehen sich pausenlos um den Alkohol. Sie schwärmen von seinem Geruch, vom Geschmack, vom Aussehen etc.
    Hin und wieder sagt einer, dass es auch schlimme Abstürze gab. Aber dann gibt es wieder die vielen schönen Erinnerungen …

    Was glaubt ihr, wie lange sie nach einer Therapie trocken bleiben werden …

    Wenn Ihr Eure Beiträge noch mal lesen würdet und überall da wo Mr. XY steht das Wort Alkohol einsetzten würdet, da könnte es doch möglicherweise Parallelen zur Alkoholabhängigkeit geben?

    Ich kenn mich mit Co-Abhängigkeit nicht so gut aus, aber jeden Alkoholiker, der so vom Alkohol schwärmt, würde ich fragen: Warum willst du trocken werden? Warum willst Du aufhören Alkohol zu trinken?

    Ich wünsche Euch eine angenehme Nachtruhe!

    Liebe Grüße
    Manfred

  • Hallo Manfred,

    reden wir uns denn den Alkohol -ähhm ich meine : MANN- schön?
    Wenn in der LZT darüber geredet wurde, wurde nicht darüber gesprochen, was er einem antut, wie sehr er schadet und wieviel man verpasst hat, dadurch, dass man ihn konsumiert hat? Und in welchen Situationen es besonders schwer ist, ihm zu widerstehen?
    Oder wird das außen vorgelassen und man spricht nur von Lebensgestaltung ohne Alkohol?

    Ich glaube, es ist bei uns ähnlich. Wir sprechen über die Situationen, die es uns schwierig machen aus der Sucht rauszukommen. Und ich glaube, es wird nirgendwo mehr auf die Alkabhängigen geschimpft als hier.
    Eigendlich wollten wir ja gar nicht von dem Menschen (vgl. Alkohol) loskommen, sondern dass der Mensch etwas ändert. Bei uns etwas zu verändern bedeutet fast immer eine emotionale oder räumliche Trennung vom Partner.
    Ähnlich als wenn ein Alkoholier sagen würde: Ich habe ein helles Bier und es schmeckt mir nicht, deshalb wäre es besser, wenn es ein dunkles wird. Es fehlt bei uns Coabhängigen oft die Einsicht, die Klarheit, die Entscheidungskraft, dass man aufhören sollte, zu "trinken".

    Aber du hast Recht, wenn du sagst, solange man überhaupt noch über das eine oder andere Thema spricht, beschäftigt man sich noch stark damit und die Gefahr, einen Rückfall zu haben, ist sehr groß.
    Man kann aber erst von Rückfallgefahr sprechen, wenn man "trocken" ist.

    Sind wir denn schon "trocken"??? Ich glaube, die meisten nicht. Und ich wage mal zu behaupten, dass ich nur ansatzweise gerade anfange zu begreifen, dass der Partner mir schadet und ich "trocken " werden muss, weil ich ein dunkles Bier nicht in helles verwandeln kann. Ich kann es nur ändern, wenn ich mir ein neues Getränk ( diesmal kein Alkohol, da ich sonst von der einen Abhängigkeit in die nächste Beziehungssucht rutsche) bestelle und das alte wegschütte oder erst mal meinen Durst nicht stille.
    Aber der Durst ist da: nach Nähe, Vertrauten, Zuneigung. Was wird bei einer LZT bei solchen Entzugserscheinungen gemacht??

    Gib uns mal ein paar Tips! Wird eine Gesprächstherapie oder Beschäftigungstherapie gemacht. Versuchen, darüer zu sprechen und zu verarbeiten oder sich durch Beschäftigung ablenken oder beides??


    Liebe Grüße
    Elke

  • Liebe Elke,
    es ist schon spät und ich kann jetzt nicht mehr auf alle Aspekte Deines Beitrages eingehen. Das gelingt mir morgen sicher besser ;)

    Aber den m.E. wichtigsten Punkt greife ich schnell noch auf:

    Zitat

    Aber der Durst ist da: nach Nähe, Vertrauten, Zuneigung. Was wird bei einer LZT bei solchen Entzugserscheinungen gemacht??

    Im Kern geht es darum , dass die Frage gestellt wird, wie diese Bedürnisse unabhängig von Alkohol/ Beziehung erfüllt werden können.

    Wie kann ich Nähe zu mir selbst herstellen? Wie kann ich mir selbst vertrauen? Wie kann ich mich selbst mögen?

    Die Therapieformen sind dabei sehr unterschiedlich. Letztlich kann jede Therapieform dazu beitragen, dass man in Kontakt mit sich selbst kommt.

    Es gibt i.d. R. keine spontanen Antworten. Das herauszufinden ist ein längerer Prozess, der auch über die LZT hinaus weiterläuft.

    Liebe Grüße
    Manfred

  • Hallo Manfred,

    Danke, dass Du unsere Beiträge so verfolgt hast.

    Es ist grundsätzlich interessant, von der "anderen Seite" zu lesen.
    Ja Manfred, mir persönlich ist klar, dass Ich mich in einer Abhängigkeit befinde, sonst würde Ich auch nicht hier schreiben.
    Natürlich kannst Du sinnbildlich den Alkohol einsetzen, und es hört sich ähnlich an.

    Ob es hilft, dass wir unsere Schwächen für unsere Ex zugeben, bzw über den Trennungsschmerz schreiben,
    Ich kann nur für mich sagen, ja!

    Ich denke wir haben auch vorher, sehr viele Negativerlebnisse einander erzählt, was uns zur Trennung , bzw Abstinenz , bestärkt hat und uns diesen unlebbaren Alltag immer wieder vor Augenführt, mit unseren eigenen Schwächen und Realitätsverlust.
    Aber Manfred und hier mache Ich den Unterschied zwischen Alkoholabhängigkeit und Co-Abhängigkeit;

    Bei dem Alkohol/ bzw. Alkoholabhängigkeit reden wir grundsätzlich erstmal über eine schädliche Substanz,
    ein Rauschmittel.
    In der Co- Abhängigkeit sind wir verstrickt mit dem Helfersyndrom gegenüber dem Abhängigen.Aber der Abhängige ist neben seiner Abhängigkeit zu der Substanz, ein Mensch, den wir ja auch trocken (Ich spreche für mich) erlebt haben.
    Und dieser Mensch, ist einzigartig und nicht überall enthalten , dass macht es so schwer, ihn zu verlassen.
    Angehörige von Schwerverbrechern, die einsitzen, werden auch oft nicht verstanden, dass sie zu so einem Menschen, mit seinen abartigen Verbrechen, noch verbindliche Gefühle hegen.
    Es ist auch schwer für die Öffentlichkeit so etwas zu verstehen.

    Neben der Einsicht, dass wir gut daran tun, uns zu trennen, gibt es eben auch die Komplexität, der Emotionen der Erinnerung zu gesunden Anteilen bei diesem Menschen.
    In der ersten Phase war es die Trennung von dem Alkoholsüchtigen, mit den vielen zerstörerischen Mechanismen im Alltag und dann folgt die eigentliche Trennung von dem Menschen ...
    So sehe Ich es.


    Danke,
    schönen Tag!

    Sinnesrausch

  • Liebe Sinnesrausch,

    ich hatte es schon einmal an anderer Stelle geschrieben:

    Wir schauen beim Lesen im Forum alle in einen großen Spiegel …

    In Euren Gesprächen über den Trennungsschmerz von einem (ehemals, noch immer?) geliebten Menschen sehe ich den Trennungsschmerz von einer geliebten Substanz.

    Bei mir ist es so:
    Zu Beginn meiner Trockenzeit ist es mir leicht gefallen mich vom Alkohol zu trennen. Das lag daran, dass ich in der Endphase meines Trinkens sehr viele negative Erlebnisse hatte. Bis zum (Entzugs)-Delir.

    Über die Jahre verblassten diese Erlebnisse. Auch wenn ich mich an das Delir noch sehr gut erinnern kann und in besonders kritischen Phasen noch mal vor Augen führe.

    Mir ist im Laufe der Jahre klar geworden, dass eine bloße Trennung vom Alkohol nicht ausreicht. Ich muss (der Unterschied zwischen ich muss und ich will, bzw. ich darf steht bei Martha66 im Thread „Umgang und Gedanken zu Schuld und Scham) auch einige Dinge in meinem Leben vom Grund auf ändern. So habe ich es eine lange Zeit empfunden. Ich habe mit großem Energieaufwand mich anders verhalten. Aus dem Gefühl heraus, dass ich das machen muss.
    Ich bin damit auch phasenweise erfolgreich gewesen. Trotzdem blieb immer ein Gefühl von „ich genüge nicht so wie ich bin“. In diesen Phasen rückte dann der Alkohol (die Erinnerung an die schönen Phasen) wieder näher an mich heran.

    Auch durch Euer Schreiben über Euren Trennungsschmerz ist mir noch mal deutlich geworden, wie wichtig es für mich ist, dass ich diesem Gefühl von „Ich genüge nicht so wie ich bin“ weiter nachgehe. Es gibt dafür lebensgeschichtliche Gründe, mit deren Aufarbeitung ich mich seit einiger Zeit beschäftige.

    Ich bedanke mich sehr dafür, dass ihr den Mut habt über Eure Gefühle hier zu schreiben.

    Ich hatte dadurch eine weitere Gelegenheit in den Spiegel zu schauen … :D

    Liebe Grüße
    Manfred

  • Lieber Manfred, liebe FLISTER, liebe Sinnesrausch, liebe Elke,

    Manfred, hiermit hast Du eine Kernaussage total auf den Punkt gebracht, die nicht nur für Alkis, Co`s, Süchtige etc zutrifft, sondern ich möchte behaupten sie trifft auf jeden Menschen zu. Und wenn wir das schaffen, haben wir alle ein ziemlich gutes Leben und können einander alle auf Augenhöhe begegnen.

    Im Kern geht es darum , dass die Frage gestellt wird, wie diese Bedürnisse unabhängig von Alkohol/ Beziehung erfüllt werden können.

    Wie kann ich Nähe zu mir selbst herstellen? Wie kann ich mir selbst vertrauen? Wie kann ich mich selbst mögen?

    Ganz liebe Grüße Martha

    Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten ...

    Trocken seit 2010

  • HAllo ihr alle...

    Ist ja eine interessante Diskussion hier geworden.....

    Sinnesrausch, ich weiß jetzt, was mit tigger gemeint ist. Stimmts, das meinte MAnfred...

    UNd ich geb s zu, ich war anfang etwas pikiert über deinen Beitrag Manfred.

    Weil ich sehe es wie Sinnesrausch: Wir führen uns keine existierende Droge, RAuschmittel,Alkohol zu, der nicht nur unsre Seele sondern auch unseren Körper zerstört...

    Wir oder ich rede lieber in ich Ich Form, ich wurde auf unglücklichem Wege TEilenehmer dieses schrechlichen Dramas....

    Es geht in erster Linie,um einen Menschen. Das da noch jemand Drittes,nämlich der Alkohol, mit in die Beziehung kommt,ist einem am Anfang nicht klar.

    Und wie hier schon oft geschrieben wurde, es ist wie eine Sog, ein MAgnet, dem man nur sehr schwer entweichen kann.

    JA,ich bin auch süchtig...ich weiß. Aber von meinen Emotionen, die mich fehlleiten. Die mir die Wirklichkeit vernebeln, die mich immer und unermüdlich an das Gute glauben lassen, die eine Sehnsucht in mir auslösen, die mir die rosarote Brille aufsetzen....

    Ich weiß,dassich abstinent bleiben MUß!!!!
    Und ich sehe es so:
    ICh stehe jeden TAg auf, gehe arbeiten,kümmere mich um meinen Sohn, kurz ich bewältige meinen Alltag und steh meine Frau.

    Wie es in mir drinnen aussieht,merkt dabei niemand.
    Und wenn ich dann hier mal jammmern möchte, ja,dann mache ich es!!!!

    Weil es mir hilft, wieder klarer zu sehen.Es hilft mir in schweren Stunden des Zweifels..

    Natürlich möchte ich damit niemanden an seine Sucht erinnern!

    Sollte das so sein, dann bitte entschuldigt.
    Mir tuen die Erfahrungen der anderen einfach gut.
    Und ganz ehrlich, wenn ich Z BSp lese, wie gestern bei sinnesrausch, dass es ohrnicht gut geht, dann berührt mich das in Erster Linie sehr. Weil ich sie mag,ohne sie wirklich zukennen.

    ICh mag sie, weil auch sie mir schon in schweren Stunden so sehr beigestanden hat.
    Und sie mich versteht...
    DAs ist schön :)

    Und wenn ich weiß,andere Leiden auch unter ihrer Sucht, obwohl sie wissen, dass sie Gift für sie ist, dann weiß ich, dass ich mich nicht schämen muß, wenn ich acuh nen Durchhänger habe, der bei " normalen" Menschenüberhaupt nicht mehr nachzuvollziehen ist...

    VErsteht man mcih ? :)

    Manfred, ich höre ein bißchen raus, wir sollten nicht zuviel jammern und uns mehr auf uns besinnen.
    Aber glaub mir, dass versuchen wir täglich.
    Wir suhlen uns nicht in unserem LEid.
    NEin, wir kämpfen um uns und hätten es bestimmt gerne anders, das kannste glauben :)

    Hast du den einen Tip für uns??

    Ganz liebe Grüße an alle
    Fliegender Stern

  • Lieber Fliegender Stern,
    meine Gedanken und meine Überlegungen habe ich in den obigen Beiträgen beschrieben.
    Martha hat sie in ihrem Beitrag nochmal zusammengefasst.

    Ich wünsche Dir und allen die hier schreiben alles Gute und alles Liebe für ihre Zukunft.

    Liebe Grüße
    Manfred

  • Lieber Manfred.

    Das wünsche ich dir natürlich auch...

    Ja, ich weiß, dass auch ich mich auf eine Reise zu mir selbst begeben muß. BIn grad dabei...:-)

    Sich selbst nahe sein,ja....
    Und ehrlich zu sich selbst..

    Alles Liebe und Gute
    Danke, fü r deinen Beitrag, hat mich zum NAchdenken gebracht..

    Liebe Grüße
    FS

  • ach ja, FLISTER, wenn Du sagst, dass Du Dich auf die Reise zu Dir selbst begeben mußt, ist da ganz schwer und mit unheimlich viel Widerstand verbunden.......sag Dir Du willst, Du darfst, Du kannst, wie auch immer, das ist einfacher.

    Der Mensch ist nicht zur Sklaverei gemacht und mag nichts tun, wenn er MUSS!!!!!!!!!

    Super tolle Weisheit, he??? Stimmt aber ;)

    Gute Nacht, Martha

    Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten ...

    Trocken seit 2010

  • Lieber Fliegender Stern,

    ich will mich noch mal kurz melden.

    Du hast absolut Recht damit, dass wir uns in verschiedenen Lebenssituationen befinden (so verstehe ich u.a. Deinen Beitrag).

    Ich habe halt gewisse Parallelen zu meiner Lebenssituation festgestellt. Die wollte ich mitteilen.

    Möglicherweise waren der Zeitpunkt und die Wortwahl nicht unbedingt passgenau ;)

    Ich habe in jedem Fall aus Euren Beiträgen etwas gelernt. Stichwort „Trennungsschmerz“ und den Umgang damit. Danke! :D

    Liebe Grüße
    Manfred

  • Lieber MAnfred..

    Alles okay :)

    Wortwahl fand ich gut. ZEitpunkt: wir waren halt nicht so gut draufan diesem Abend..

    Ich bin immer dankbar für andere Sichtweisen, weil sie mich ja auch zum NAchdenken anregen und das ist ja auch mit ein Grund, warum ich hier bin..

    Also auch ein Danke an dich..
    Finde es überhaupt toll, dass du dir " unsere Seite" anhörst bzw liest.
    Das macht es konstruktiver finde ich.

    Kannst dich gene immer wieder einschalten...:-)

    Liebe grüße
    FS

  • Hallo ihr Lieben..

    ICh hatte heute eine erschreckende Erkenntnis und weiß noch nicht ganz " wohin damit"

    In meinem anderen LEben, vor Xy, war ich eine glückliche, zufrieden Single Frau. Ein JAhr lang.

    HAb heute sehr an diese schöne zEIT GEDacht und mich sehr an sie zurück gesehnt.
    Sie war so unbeschwert, so frei, so unabhängig.
    ICh konnte uneingeschränkt meinen Bedürfnissen nachgehen.
    ICh war auch nicht einsam. NEin ich habe mir selbst geügt, war mit mir im Reinen.

    Wahrscheinlich war ich zu keiner anderen Zeit mir so nahe, wie in dieser.
    ICh habe mich selbst gespürt, war mir und meinen Werten treu...
    War wirklich schön...

    So, aber jetzt kommt mein aber..

    Ganz plötzlich ist mir dann aufgefallen,wie erklär ich das jetzt...
    Na ja, in dieser Zeit hatte ich eben keinen MAnn, war alleine. Auf mich gestellt.
    Mir kam dann irgendwie der GEdanke, dass ich so bei mir, nur sein ka nn bzw immer war, wenn ich KEINEN MANN hatte!!!

    Versteht ihr?

    Ich laufe GEfahr, sobald ich einen Mann habe,mich total zu verbiegen, um zu gefallen!
    Also so war das definitiv bei XY.
    Es ist mir aufgefallen, dass die, die ich als Single war,überhaupt nicht meht existierte, als xy erschien auf der Bildfläche...

    Und das hat jetzt mal ausnahmsweise gar nix mit ihm zu tun.
    Nein, das bin ich, das war ich, dass hab ich gemacht!

    Das ist fast so, wie wenn zwei Herzen in mir schlagen.
    Auf der einen Seite die starke, lebenslustige Single Frau und auf der anderen die angepasste, folgsame, alles machende ...!
    Irgendwie hatte ich damals den GEdanken, ich muß viel fürdiesen Mann "machen", "helfen" "verstehen"...damit ich überhaupt liebenswert bin...!?

    ICh meine, wenn ich jetzt so ein verdruckstes, graues Mäuschen wäre....aber das bin ich überhaupt nicht. Eigentlich...
    Irgendwie hat mir dies alles mein Selbstwertgefühl genommen...

    Kann man mir folgen?

    Ich fand das sehr erschreckend, weil was ist, wenn das immer so bleibt?

    Liebe Grüße an euch alle
    Euer nachdenklicher Fliegender Stern

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