Mein leben heute

  • hallo ihr,

    ich wollte für alle noch mal darauf hinweisen, die mich lesen, hier gehts NICHT um einen alkohol kranken mann. ich hab inzwischen mein komplettes umfeld komplett meiner neuen lebenssituation angepasst die da bedeutet: menschen begegnen deren leben alkohol nicht bestimmt.

    das bedeutete für mich vor vier jahren, als ich hier angekommen bin mir eben genau auch dieses umfeld an zu schauen. ich hatte damals noch ganz viele menschen, freunde, die ich heute nicht mehr treffe. weil ich bemerkt hatte, das auch dort, im freundeskreis viele missbrauch betrieben hatten. da nahm ich dann vor drei jahren dann rigeros alles vor, was mir nicht gut tat und übrig blieben nur zwei menschen.

    nun inzwischen kenn ich wieder ganz viele. denen begegntete ich eben in einem anderen umfeld. das tat so gut zu erleben das es auch sowas gibt und ich spürte anfangs durch dieses mir fremde mit mir umgehen auch angst vor dem neuen.

    das ist hier auch wieder grundthema für mich. ich kenne beziehung nur mit abhängigkeit. schützte mich vor beziehung indem ich es nicht mehr soweit zugelassen hatte und verbaute mir damit die möglichkeit das zu erleben, was gut tut.

    ich erinner mich oft an die frage: darf es dir auch mal gut gehen, länger gut gehen? ich war da sehr iritiert und wusste nicht, was sie meinte. inzwischen weiss ich, das meine coabhängigkeit mich in der hinsicht so geprägt hatte das ein "es darf mir langfristig gut gehen" verhinderte, weil diese wellen die ja immer wieder zwischen gut gehen und vollkommen übel gehen immer wechselten. es war aufregend. aber belastend.

    ich möchte da anmerken, solch eine beziehung will ich nicht mehr führen.

    adrenalin hol ich mir inzwischen nicht mehr duch dieses hin und her mit mem menschen, sondern dann mach ich richtig was aufregendes, spannendes um das zu haben ic.h fühl mich dann auch wohl damit.

    kein mensch braucht es, das hin und her. auch ich nicht. nur hier merke ich, wie sehr ich noch nachschwanke obwohl die wogen sich ja lange schon geglättet haben. ist wie boot fahren. tage danach spürt man die wellen noch auf festland.

    nun ich bin sehr froh über das bewusstsein das ich habe und das ich reden kann. ich bin auch froh das ich hier einen mann kennen gelernt habe, der versteht was ich sage, der redet und das durch das reden auch was bewirkt werden kann. positiv. durchweg positiv zu beurteilen. so kann ich auch anderst handeln wie ichs sonnst immer tat. er ist mir wichtig, ich fühl das auch ganz dolle.ich mag ihn mehr wie ich anfangs dachte.mir leigt viel daran das ich nicht jetzt nur aufgrund meiner ängste reagiere und mir das alles verbaue.

    gruß
    melanie

  • glück auf melanie

    Zitat von Melinak

    ich mag ihn mehr wie ich anfangs dachte.mir leigt viel daran das ich nicht jetzt nur aufgrund meiner ängste reagiere und mir das alles verbaue.

    is wie bootfahrn. nimmste fahrt raus und lässt s langsam schaukeln.

    schöne zeit - umärmelung

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • hallo zusammen,

    nach ner woche in mich gehen und wenig kontakt hab ich zeit gehabt mal zu spüren was ich eingendlich will. schlussendlich hab ich mich jetzt doch ganz schnell entschieden nach meinem herzen zu gehen. mein bauch gefühl nach zu geben. vorsicht ist sicher richtig und wichtig. doch bremst mich das auch aus. ich habe gestern abend ganz spontan aus dem bauch heraus mit ihm gesprochen und ihn gefragt ob er denn wohl lust hätte mit mir ne beziehung ein zu gehen.ich hab mich total verliebt. er ist zwar nicht einfach, ich allerdings genau so wenig. ich hab mir hier so einige beiträge angeschaut und meine gedanken dazu gemacht. ich weiss das ich auch selbst in der lege bin, mich in machen dingen auch zurück zu nehmen ohne das ich mir dabei einen zacken aus der krone breche. kompromisse eingehen kann, dazu inzwischen wieder bereitschaft habe. denn auch selbst wenn ich mal als co damals alles für den anderen machte bedeutet es heute nicht, das ich heute nichts mehr für andere tun soll. da wo ich hinter stehen kann da kann ich auch mal was an meiner situation was ändern, bekomme dadurch ja auch was zurück. denn beziehung leben ist auch was schönes, mein inneres bedürfnis dazu ist ja inzwischen schon lange da. nur hatt ich bisher nicht den mum dazu mich darauf ein zu lassen oder eben auch nicht den partner bei dem ich mir das vorstellen kann.

    ich bemerke ich bin ein dickkopf. er auch. nun haben wir beide einen starken willen. so kommt es sicher hin und wieder zu ausseinandersetzungen. doch was ich schätze und wirklich wichtig finde ist, das weder er noch ich da so sehr mit dem kopf durch die wand gehen wollen, das wir es bisher schafften aufeinander zu zu gehen, das wir beide den respekt haben vor dem anderen und genug liebe da ist, das wir dann lösungen finden die wir gemeinsam tragen können. wege finden sich immer.das schätze ich sehr an ihm. auch die anfängliche angst, er könne besitzergreifend sein hat sich gelegt. da spür ich nichts mehr von. ich glaube uns hat es ganz gut getan das wir bestimmte vorstellungen die wir haben miteinander beredet haben. ich vertraue ihm inzwischen. auch mir, das ich das was ich spüre auch leben kann. mir das ich mich drauf einlassen kann.das ich ja jeder zeit die möglichkeit habe es dann doch wieder sein zu lassen, weil ich nicht das gefühl habe ich brauche ihn dringend für mein leben sondern eher das gefühl habe er bereichert mein leben, das ich selbst leben kann mit seiner anwesenheit ohne dabei zu stören oder es total durcheinander zu bringen.ich lass mal laufen......auch das gelingt mir ja immer besser....ohne mir nen kopf zu machen ;)

    alles liebe
    melanie

  • bewusst leben,

    ich les ja hier schon so lange. viele berichte von frauen die ähnliche situationen heute durch machen wie ich damals vor 11 jahren.

    der 11.september ist für mich immer ein ganz besonderer tag. als damals die welt still stand, die anschläge im fernseher liefen war mir bewusst geworden wie schnell das leben vorbei sein kann. von einem moment auf den anderen. ich sass da und überlegte mir ob ich weiter mache mit den kindern noch heile welt zu spielen, die da nicht war oder ob ich entgültig einen schlusstrich ziehe unter die ehe.ich sah die menschen in den türme, die dort verzweifelt um ihr leben kämpften. in dem moment ging mir so einige lichter auf und ich weiss heute noch so gut wie ich den entschluss immer mehr und mehr in mir spürte. im oktober erst dann der rausschmiss. ich konnte wohl so handeln weil ich im september mir bewusst machte das es aus ist und sich das ganze nur mehr und mehr zu einem disaster entwickeln würde.

    ein forum gab es damals nicht. ich musste allein da durch. ich ging zwei tage nach der trennung zur beratungstelle einen familientreff von dem ich wusste der betreut alleinerziehende frauen. die gaben mir dann die notwendigen informatioen wie ich nun weiter machen kann ohne ihn und das war sehr sehr hilfreich gewesen. ich traf mich ein mal wöchendlich in dieser gruppe und lernte frauen kennen die auch alleinerziehend waren und mir mut machten. beim anwalt war ich auch gleich in der ersten woche um sehr schnell den gefassten entschluss durch zu ziehen und MIR SELBST einen rückzieher schwerer zu machen. ich spürte ja, das ich als coabhängige sehr schwankend war und zweifelnd und immer wieder dachte das kannst du nicht bringen ihn raus zu schmeissen. den kindern den vater weg zu nehmen oder er mich doch braucht. alles gedanken die mich zwar plagten, doch durch die unterstützung im familientreff und die sozialarbeiterin konnt ich dann doch alles managen um dann im jahr 2003 die scheidungspapiere in der hand zu halten. durch das verhalten meinen ehemaligen mannes war das alles recht verzögert und raus gezogen worden. wir machten sogar noch zusammen ehetherapie, die mich stärker machte den entschluss zu fassen es durch zu ziehen. denn wärend der therapie wurde sein verhalten und mein verhalten immer offensichtlicher wie sehr ich in einer coabhängigkeit mich befand und wie stark mein wille wurde da raus zu gehen.

    nun durch die kinder und das damals gerichtlich vereinbarte alle zwei wochen das wochenende der kinder beim vater war der kontakt ja nach trennung immernoch da. ich habe unglaublich viele versuche seinerseits wieder zurück kommen zu dürfen geblockt. weil ich wusste das ich dadurch nur in eine noch schlimmere situation zurückkehren würde wie ich sie verlassen hatte. der mann trank extrem viel und seine wohnung war dementsprechend verwarlost, so das ich angst um die kinder hatte, wenn ich sie ihm brachte. unterhaltungen mit dem jugendamt brachten zwar nicht ganz die erwünschten zustände, aber ein wenig zusammen gerissen hatte er sich dann und duch die androhung das ich ne strafe bekommen würde, wenn ich sie ihm nicht gebe, habe ich dann eingewilligt. nach etwa einem jahr hatten sich die wogen geglättet.

    die kinder hatten glück, das ihr vater untestützung von einem freund bekam, der sich dann um die aufsicht der kinder dann auch kümmerte.was alles beim amt schief lief schreib ich hier nicht auf. es ist im grunde ein wunder das da nicht mehr passiert ist und ich habe da gegen windmühlen geredet und geredet und gekämpft und musste mir ständig anhören das ich diejenige sei die übertreiben würde.

    durch den freund meines ex mannes und einen guten kontakt von mir zu ihm konnt ich wenigstens privat einwenig ruhe für mich rein bringen. keine mutter dieser welt gibt ihre kinder gern in solch eine situation ab.der freund übernahm die rolle des cos, wobei ich darüber ehrlich gesagt froh war (egoistisch).
    es gab noch extreme schwierigkeiten wegen dem unterhalt. arbeitslosigkeit und führerscheinentzug, obdachlosigkeit. von seiner seite. keine wohnung bedeutete auch keinen schlafplatz für die kinder und somit konnte er sie nicht nehmen.
    als die kinder wurden älter und irgendwann haben sie von sich aus den wunsch geäussert nicht mehr zum vater zu wollen, was dann vom jugendamt dann auch akzeptiert wurde.

    so verlief sich das ganze etwas, der kontakt wurde unregelmässiger und die abstände der besuche auch. ruhe kehrte auch bei mir ein, weil er sich kaum noch meldete und ich konnt dann entgültig abschliessen mit diesem thema.er traf dann vor ca 3-4 jahren eine frau, kam mit ihr zusammen. inzwischen soll laut erzählungen meiner kinder diese beziehung wieder vorbei sein. im moment versucht er wieder kontakt zu den kindern auf zu bauen, was diese allerdings alle drei nicht mehr wirklich wollen, weil sie sagen, das er sich die letzten jahre nicht für sie interessiert hat und nun, wo die beziehung rum ist kommt er wieder an geschlichen.

    die kinder bekamen unterstützung wo ich nur unterstützug holen konnte. ich selbst bin EK weiss darum wie das sich anfühlt wenn eltern nicht miteinander auskommen. um da einigermassen vor zu beugen machten sie dementsprechende therapien, die hätten nicht sein müssen, hätte das jugendamt mich nicht gezwungen die kinder ab zu geben.ich wollte das sie stark genug werden, stabil genug da auch ein nein sagen zu können.

    damals war ich einfach zu überfordert mit allem, trennung, scheidung, da schon vor gericht. geldnot auch hier vor gericht .haus leer geräumt, drei kleinkinder versorgen und zudem eltern die mir dann irgendwann wenig stütze und nur noch extraarbeiten auftrugen. ich ging zudem auch arbeiten. bin dann noch zudem aus dem haus aus gezogen in ein anderes haus, aus dem ich dann nach drei jahren wieder ausziehen musste.ich drehte da selbst nach der scheidung noch einige ehrenrunden im co karusell weiter.

    bis zu dem tag als ich dann so schwer krank wurde und zusammen brach. nach meiner genesung und dann auch durch dei therapie habe ich mich wieder gefangen. lebe heute frei unabhängig und habe den personen, die mir nur ballast waren den rücken zu gedreht. ich mach heute nicht mehr so viel wie früher, habe allerdings heute mehr den jeh den eindruck da läuft was vorwärts, das leben geht voran, ich habe mit viel weniger aufwandt viel mehr erfolg wie zu den co zeiten und dadurch viel mehr energie.

    weil ich meine gesammte energie für mich aufbringe, meine dinge erledige, mich und meine grundeinstellung zum leben vertrete und das mache was MIR gut tut und nicht mehr das tue was ANDERE mir auferlegen wollen. somit haben sich bei mir einige gute zeiten auf getan in denen ich mich sehr gut erholen konnte.

    ja, heute ist der 11. september. ein tag an dem ich mich erinnere. doch inzwischen sind das erinnerungen die nicht mehr weh tun. das ist gut , das ist sehr sehr gut.

    meine geschichte kurz und knapp, denn alles muss ich nicht schreiben ich denk das langt schon auf zu zeigen, gerade den neuen hier im forum, das das ganze was sie erleben auch mein erleben war, ähnlich war, ich mit sicherheit auch mal dort stand wo sie heute stehen. das war vor 11 jahren.

    lieben gruß
    melanie

  • Melanie, danke für das Teilen deiner Geschichte! Du hast viel erlebt und viel geschafft, alleine schon wegen den 3 Kindern. Es muss wirklich hart gewesen sein in dieser Ungewissheit zu leben, ob es den Kindern bei ihrem Vater (nach der Scheidung, als du sie abgeben musstest) auch gut geht... Deine Geschichte gibt Mut! Du hast es verdient deine neue, gesunde Liebe auszuleben. Ohne geben und nehmen läuft keine Beziehung auf Dauer. Auch ich frage mich, ob und wieviel ich in Zukunft einem Mann geben kann. Bei mir ist es aber eh viel zu früh. Man macht sich aber Gedanken darüber. Einfach auch nur deshalb , weil man auf einmal darüber schockiert ist, wieviel man gegeben und wie wenig man bekommen hat) Viel Glück wünsche ich dir,

    Irini

  • liebe zimttee,

    Zitat

    Naja.. Wie kommst du mit dem System zurecht, Melanie?
    Ich habe den Kontakt zu dem o.g. Teil der Familie abgebrochen.

    wie ich zurecht komme? indem ich den kontakt zur familie weitgehend abgebrochen habe.zu allen die mich belasten.

    lediglich meine zwei brüder, beide eben auch EKs und trinken beide keinen alkohol ist für mich noch familie.

    meine eltern sind nur noch sporatisch für mich ansprechbar. bedeutet mal einen aruf, wie gehts, gut, dann tschüss. familienfeste werden nur noch weihnachten und ostern gemacht, bei mir und nur relativ kurz. aber allmählich will ich auch das nicht mehr.ich warte lediglich ab, das die kidds in ein alter kommen wo oma opa weihnachten auch nicht mehr das grossereignis ist. leider komm ich dafon nicht weg und da auch nicht drum rum, wobei gerade diese feste bei uns schon auch sehr schön sind, weil wir uns nur noch ganz ganz selten sehen und sprechen. die kinder wissen über die oma und ihren alkoholkonsum bescheid. das da an weihnachten selbstverständlich nichts getrunken wird, das ist schon inzwischen gang und gebe. ich feier bei mir und bei mir gibt es keinen alkohol.von daher dauert das auch nie lange, meine mutter ziehts nach zwei stunden wieder nach hause, aufs sofa zur flasche.ich kann mich inzwischen dafon distancieren und lass sie. das geht, ich leide auch nicht mehr darunter. sie hat ihren weg, ich meinen. sie kann sich hilfe holen aber nicht bei mir. ich bin raus aus dem ganzen und habe klar und deutlich gemacht das ich KEINE versorgung mehr für die eltern mache solange das alles so läuft wie es läuft. das sie sich dann, wenn sie was brauchen an andere zu wenden haben. ich mich nun ganz allein um mich und die kinder kümmer und da auch keine hilfe mehr einfordern werde.distance...wichtig. es geht und inzwischen fühl ich mich auch wieder ziemlich wohl und lebe recht zufrieden.

    lieben gruß
    melanie

  • Hallo Melanie.
    es ist sicher schwer sich aus solchem Sumpf zu befreien ,besonders wenn es so nah in der Familie ist.
    Hut ab vor dieser Leistung.
    Ich hatte in meiner Herkunfstfamilie keinen mit Süchten welcher Art auch immer.
    Dafür einen Ehemann in jungen Jahren und jetzt diese letzte Beziehung.
    Warum und wieso es mir grad 2 Mal passierte,keine Ahnung!

    Liebe Grüße R..

  • hallo RenateO,

    danke dir für deine zeilen.:)im grunde weiss ich warum, doch das half mir ehrlich gesagt überhaupt nicht raus aus dem co. also würd ich mal behaupten das wissen um das warum hilft nicht , also muss mans auch nicht wissen und darüber nachgrübeln. es ist halt so gewesen und du kannst es ja jetzt, wo du weisst WAS los ist mit dir, daran für die zukunft was ändern ;)

    hallo und guten morgen ihr lieben,

    ich hatte es nicht leicht in meinem leben.schon als kind nicht bzw es begann ungefähr mit 12/13 jahren mit meiner mutter schwierig zu werden. ich hatte dafor im grunde eine wunderschöne kindheit, spielte viel draussen und hatte auch freunde mit denen ich draussen dann total viel unternommen habe, die mir wichtig waren, wo ich mich wohl fühlte.

    doch ich kann auch dazu sagen ds sich das alles ja ziemlich hart anhört, ich wärend dessen ja nicht litt. ich hatte zwischendrin auch zeiten, da ging es mir in meiner rolle als co auch richtig gut.

    die trennung war weit weniger schlimm wie ich hier von freunen lese, weil ich wenn ich entscheidungen treffe die dann auch konsequent durchziehe. wenn schluss ist ist schluss bei mir ;) ich hing dem mann da nicht nach oder vermisste ihn, im gegenteil ich war so froh wo das alles vorbei war.hätte ich keine kinder dann wär der kontakt zu ihm sofort nach dem rausschmiss abgebrochen und ich ihn nie wieder sehen wollen.ich mag den mann, er ist ein ganz lieber mensch ohne alkohol.doch mein co war eben zu glauben den kindern den vater zu erhalten.

    ich bin im grunde ein ganz liebevoller mensch mit viel freude am leben. das konnt mir keiner nehmen, das konnten diese zeiten auch nicht verhindern, das ich das durchweg geblieben bin.

    wärend der aufarbeitung da hab ich den ganzen schmerz der in mir lag, der ganzen vielen jahre der zurückhaltung und des aushaltens dann gespürt gehabt. zeitweilig war ich ja wie tot, was gefühle an ging. ich funktionierte ja nur noch.der krebs zeigte ja auch als krankheit ich bin ein mensch der viel schluckt und in sich drin lässt bis es zu viel wird und dann böse wird und ausbricht.


    heute ist das alles anderst. heute lebe ich. funktioniere da wos notwendig ist, beim job (den ich liebe, das macht spass und ich fühl mich da wo ich jetzt arbeite) , in der hausarbeit (puhh ich funktionier da ehrlich gesagt noch immer nicht so gern ;) ) der erledigung unleidiger formularausfüllungen (ich hasse es diese ämterrennerei!)und habe als ausglich dazu mit vielen dingen ob sauna, wellness was mir gut tut oder ob es dann eben auch treffen mit freunden, bekannten oder eben auch tanzen gehen (ich mag das so gern) ist immer so wie ich mich fühle, was ich gerade brauche hole ich mir dann. ich hab mir angewöht für arbeiten die ich nicht so gern mache mich danach ein kleines bischen zu belohnen für erfolgreiches funktionieren. sei es nur das ich mir ne tafel schoki kaufe, die ich gern mag und die dann ganz bewusst genüsslich verspeise.

    stinkt mir was sag ichs grad raus. bin da sehr direkt geworden. klarer wie früher. für mich setzt ich mich ein, sofort ohne runter schlucken. vielen gefällt das eh besser wenn ihnen klar gesagt wird, wenn was los ist als wenn sie spüren, das der andere leidet aber nichts sagt. also raus damit, klarheit schaffen ohne weiteres darf ich das, bin ja nimand der unter die gürtellinie geht oder andere ohne grund angreif. ich sag das was mich betriff, was mir fehlt, das darf ich mitteilen.meine erfahrung seit her immer nur durchweg positiv.seit dem ich offenenr und direkter bin gehn die leute auch anderst mit mir um. es macht so spass zu erleben ds sich da ein durchbruch geschafft wurde und ne mauer eingestürzt ist, die ich hatte um mich zu schützen.

    dein vergleich mit dem hund ist mir auf gefallen. ja stimmt hunde reagieren auf körpersprache, tonfall. kannst du da stehen und bist autentisch merkt das tier das. dann folgt es.

    ich will ja nicht das die anderen mir folgen wie ein hund. menschen mir gegenüber haben anderst wie beim hund ne eigene meinung, eine eigene persönlichkeit, die zu respektieren ist und zu achten. denoch ist das miteinender umgehen bei menschen die auch so klar sind mir inzwischen tausend mal lieber wie bei denen die eben nichts sagen. heute such ich mir solche aus, menschen die authentisch sind, mit welchen ich reden kann, klarheit schaffen kann. das spür ich ziemlich schnell wo das geht und wo nicht.ich bin ein ziemlich sensibler mensch, geprägt durch meine EK geschichte. grad im job profitiere ich dafon.aber auch inzwischen, was ich auch gelernt habe im privaten bereich auch.

    apropos job. ich bin nun seit 9 monaten in dem anderen bereich tätig. habe ja im januar gewechselt gehabt. die alte arbeitstelle war irgendwann auch ballast gewesen und durch einen zufall hat sich was neues auf getan gehabt. im sommer hatte ich einen durchhänger. vermisste kurz mal die arbeit dort auf der alten gruppe. nicht die mitarbeiter, die frauen die ich betreute. doch dann gings nach zwei tagen wieder weiter und irgendwie lebte ich danach so richtig gut in der neuen gruppe ein. inzwischen bin ich dort an gekommen. teammitglied und integriert und auch anerkannt bei allen.ich bekomme seit anfang durchweg positive rückmeldungen, selbts die fehler die ich mache werden besprochen, nochmal angeschaut, dadurch wahr genommen und ich kann es ändern. klasse ist, es funktionier auch anderstrum, das ich dankbar bin für klare ansagen mir gegenüber, wenn was ist mir das auch gesagt wird. es sind die konstruktiven kritiken die mir sehr gut tutn, nur dann kann ich was ändern.auch die zu betreuenden brauchen klare ansagen, grenzen die ich setzen muss um da von ihnen nicht auf gefressen zu werden. das kann ich auch inzwischen sehr gut und das schafft bei der arbeit ne angenehme athmosphaire die ruhe rein bringt. mir wird da rück gemeldet das ich wenn ich arbeite der gruppe gut tu weil ich die ruhe habe und diese auch vermitteln kann, die klarheit habe, jeder weiss was ich von ihm erwarte, was er zu tun hat und grenzen setzen kann in aller ruhe ohne stress mit direkten worten die ankommen. es ist inzwischen so toll und ich bin froh über den wechsel. dem team habe ich rück gemeldet das ich mich im team wohl fühle und durchweg mit ALLEN! mitarbeitern sehr gut aus komme :) das ist schon fast ne sensation ein solches team um sich zu haben.....nur so kann man auf ner psychiatrischen auch arbeiten, sagten sie mir dann und ich würde perfekt rein passen :).


    angst um meinen ruf hab ich heuten nicht mehr. 2009 bis 2011 wurde ich mit meinen kindern am ort gemobbt.damals als ich krebs hatte und keiner da war mir zu helfen. es waren natürlich ums haus sichtbare spuren das ich nicht mehr alles schaffe und die vorurteile "die packt das nicht allein" wurden wohl in der zeit von vielen dann bestätigt. ich sah ja auch schrecklich krank aus.anstelle nach zu fragen was los ist wurde üble nachrede betrieben und mein jüngster sohn litt am meissten darunter, weil das dann an ihm dann ausgelassen wurde.die tehrapie half mir auch mit so ner situoation um zu gehen. ich lernte mich nicht abhängig von anderen, ihrem gerede zu machen sondern da zu stehen und mir zu sagen , egal was andere über mich reden ich weiss wer ich bin und was ich leiste. das ist die hauptsache!anderen es recht zu machen geht eh nie!!! mir es recht zu machen um so besser.mein sohn lertne auch. ihn suchte ich hilfe überall wo es nur ging, das er sich stabilisieren konnte.

    nun heute ist mein sohnemann durchweg positiv bewertet, in der schule kommt er klar mit den mitschülern auch. die letzte beschwerde von seinten der schule war im oktober letzten jahres. da hab ich dann auch auf den putz gehauen und der schule erzählt was ich dafon halte. seit dem ist ruhe. ein kinder und jugendpsychiater, den ich seit jahren in schweren zeiten aufsuche mit den kindern half mir dabie mich durch zu setzen indem er mir sagte ich darf als mutter auch der schule klare grenzen setzten.

    ahhh und noch was was mir grad noch einfällt. ich hab mit meiner EK geschichte abgeschlossen und akzeptiert das ich EK bin. dadurch bin ich offener geworden und kann auch allen erzählen was gewesen ist. das ist kein geheimnis mehr und ich fühl mich damit auch sehr wohl. auch kein geheimnis mehr das ich co bin, das mein ex mann alkoholiker ist und darum auch die trennung dann sein musste. seit dem ich offen bin und das auch jedem erzählen kann und das inzwischen auch jeder wissen darf gehts mir total gut damit. es kommt keiner mit verurteilungen daher. auch angst um nen arbeitsplatz brauch ich nicht haben, ich bin seit 20 jahren dort angestellte, da kann mir keiner an karren fahren wegen meiner kindheit oder so(einen jubiläumsblumenstrauss und anerkennende worte via karten und cheff bekam ich ) . selbst wenn mein eltern in der einrichtung in der ich arbeite ein angesehenes ehepaar waren, beide sind rentner und dort nicht mehr zu gange. das tut auch gut und viele kennen meinen vater auch meine mutter.das er ein schwieriger mensch war oh ja, das erzählen mir einige aber das er so viel getan hat für die einrichtung das schätze auch ich.ich hab meine geschichte und auch die wird gehört und es gab nie deswegen irgendwelche unangenehmen situationen. es tut gut. drum schreib ich hier auch viel von mir, weil ich keine angst habe das es irgendwer liesst den ich kenne. denn jeder der mich kennt kennt auch die geschichte.

    gruß
    melanie

  • ahh und was ich noch allen mit auf den weg geben möchte:

    der schlüssel zum glück liegt in einem selbst ;)

    nicht andere tun einem das leben fein herrichten das man selbst nichts zu tun hat sonder jeder ist selbst für sich verantwortlich für das leben und die eigene zufriedenheit. keiner nimmt einem das alles ab. lediglich ein wenig unterstützung und hilfe kann man erwarten, tut muss jeder dann schlussendlich selbst was und etnscheitungen fällen und treffen dafür ist man ganz allein für sich zuständig ;)

    viele cos, einschlisslich mir, habe den eindruck sie tun was dafür das sie auch was bekommen. sind entteuscht wenn ihr handeln danach dann erfolgos bleibt und nicht gesehen wird oder ausgenutzt wird. ich habe gelernt das mein geben unabhängig dafon ist etwas zurück zu bekommen. zurück bekommen tu ich das wo anderst. ich bekomme viel zurück. wenn ich anschaue was alles um mich passiert bin ich glücklich damit. meine kinder die sich langsam aber sicher in richtung selbständigkeit entwickeln, die ich liebe und von denen ich so viel liebe zurück bekomme.einfach so ohne erwartung sondern wei sie da ist die liebe und gelebt wird.meine kolegen, die mich annehmen. meine bekannten und freunde die mich schätzen weil ich inzwischen bin wie ich bin, authentisch, natürlich und einfach ich. ich sorge für mich das es mir gut geht. damit ist alles getan um das ganze ins rollen zu bringen. das läuft ganz ohne das ich für andere stetig ständig den hampelmann spiele, die marionette bin oder ausgenutzt werde. es läuft deshalb weil ich erkennen kann, das ich für mich ganz allein verantwortlich bin und da auch sein kann. dann, wenn das bei sich sein da ist, dann kann ich wieder auf andere zugehen und für sie was tun, denn dann kommts von mir aus, weil ichs gern mach und nicht weil ich damit was erreichen will. ich habe aus meinen fehlern gelernt. war kritisch mir selbst gegenüber und hab da intensiv an mir und meinen überzäugungen gearbeitet. vieles hab ich beiseite geschafft. heute leb ich gut damit.

  • hallo zusamen,

    heute ist ein tag an dem mir wieder einmal sehr bewusst wird das nichts ewig so bleibt wie man denkt.

    als ich zur arbeit kam war die erste nachricht einer der zu betreuenden sei am gestrigen morgen einfach so gestorben.das machte mich sehr traurig.

    danach die zweite botschaft der heimleiter will mit mir sprechen. der eröffnete mir ab oktober arbeite ich auf ner anderen wohngruppe.weil er mir diese flexibilität zutraut und ich ne mitarbeiterin wäre die da sehr gut rein passen würde, er meine hilfe bräuchte.es wär nur zur überbrückung drei monate lang. das angebot war so, das jeh mehr gruppen ich kennen lernen würde um so eher die chance auch mal die stunden zu erhöhen. weil ich dann flexiebler bin und dann auch dementsprechend einsetzbar wäre. na klingt logisch, ich machs. sicher schön zu wissen das ich jemand bin den man flexibilität zutraut. positiv, weil die rückmeldung wie ich bisher die letzten monate arbeitete durchweg auch gute waren.wenn da nicht wieder mal so ein abschied dahinter stehen würde...abschiede, damit tu ich mir noch schwer.aber auch hier fass ich mich wieder ans näschen und sag mir, es geht nach vorne lass los du machst neue erfahrungen, lernst neue dinge kennen,menschen, arbeit mit ganz anderem klientel. auch nicht schlecht.

    na ja, momentan hab ich doch eher das innere bedürfnis gehabt nach was beständigem. daran knabbel ich jetzt mal die nächsten tage.

    gruß
    melanie

  • guten morgen zusammen,

    jetzt ists es passiert. mein vater liegt im KH. er ist gestürzt und musste opperiert werden.knochenbrüche zum glück, nichts inneres. es wird sicher lange ziet brauchen bis er wieder ganz gesund sein wird. meine mutter drehte gestern völlig durch so bin ich mit ins KH gefahren, mein vater wollte das so. es war furchtbar. dieser mann ist komplett verwarlost und schämte sich so dafür. ich mich zum glück nicht. hab ihm jetzt neue sachen besorgt und bring die ihm heute. als er das hörte brach er in tränen aus....seit zwei jahren , meinte er, das erste mal frische wäsche!!!!!!!!ich will da nicht weiter, spür ich mach schon wieder viel zu viel gedanken drum. im grunde müssen die zwei da jetzt allein durch. ich mach das notwendigste!!!!!! seine freunde die er noch hat hab ich informiert, die werden ihn besuchen, mein bruder kommt heut morgen mit mir mit, auch er sagt er hat keine lust meiner mutter zu helfen. warum auch? nicht sie ist gerade thema sondern mein vater und sie kann jetzt echt schauen wie sie mit der situation ALLEIN klar kommt.

    ich habe schon vor ein paar wochen ab morgen einen wellness urlaub mit meinem freund gebucht. es geht bis sonntag. ich freu mich ganz arg darauf.ich werde diesen urlaub machen, das steht fest und habe es meinen eltern auch schon gesagt. sie müssen jetzt schauen wie sie klar kommen. ich gehe!!!!

    mit meinem freund ist es wunderschön. wir haben so viele schöne stunden zusammen verbracht und das vertrauen in ihn /zu ihn wächst immer mehr. ich spüre förmlich wie gut es mir tut mich da auch drauf ein zu lassen. noch bin ich zwar vorsichtig doch im laufe der zeit wird sich das sicher noch legen, da bin ich mir sicher.es wächst zusammen, langsam aber sicher!ich bin sehr glücklich!

    na ja und noch was. ich bin ja nun versetzt worden. der neue arbeitsplatz gefällt mir. fein!!!!

    den kindern gehts gut. ich hab organisatorische probleme gehabt, anträge wohl falsch gestellt, das allerdings für mich dann positiv geregelt bekommen. mit behörden zu reden macht mir immernoch angst. anträge ausstellen ist so schwierig für mich. da bekomm ich innerlich so blokaden, das ich kaum schreiben kann, geschweige denn denken. gesten bin ich dann aufs amt, die wissen inzwischen darüber bescheid, weil ich mit ihnen darüber schon geredet habe und um hilfe gebeten habe. auch das war ne tolle erfahrung. das ich fehler machen kann und sich das dann doch ins positive geht, weil ich ja auch sagen kann warum das so ist, das ich fehler mache.die frau hatte sich zeit genommen und mit mir die ganzen neuen anträge durchgegangen und hat geschaut das alles korrekt ist. so sollte das auch ok gehen in zukunft. de mut hatte ich zu zu geben das ich damit ein problem habe und schon wird mir geholfen.

    soweit bei mir selbst alles super. trotz schwieriger momente und tage wo ich spürte ins mauseloch verkriechen zu müssen hab ichs geschaffe alles zu klären, zu organisieren und dabei nicht in das tiefe schwarze loch zu fallen das sich vor mir auftat.das hab ich aufgefüllt und jetzt ists weg ;) selbst die geschichte mit meinem vater hat mich zwar erschrocken, macht mir einwenig sorgen. doch das ist denk ich auch normal. meine gedanken kreisen nur nicht nur noch um ihn, oder meine mutter. ich muss packen, meine sachen herrichten und freu mich morgen im zug zu sitzen richtung urlaub!!!!!!

    lieben gruß
    melanie

  • Liebe Melanie,

    ja, ich finde es auch so, dass es ein Stück weit doch auch normal ist, sich Gedanken um die Eltern zu machen. So wie das jetzt bei dir ist. Auch mit dem Hintergrund. Vielleicht empfinde ich es auch falsch, aber es kommt für mich so rüber, als hättest du große Angst, zu sehr in's Co zu rutschen. Das kann ich gut verstehen, denn auch ich mache mir ja öfter da so meine Gedanken, also für mich und mein Leben natürlich.

    Es ist klar, wenn du einmal da drinnen gesteckt hast und erfolgreich den Ausstieg geschafft hast, willst du da nie wieder hin. Bloß, ich glaube, das kann auch nicht mehr passieren. Dazu hast du zu viele Entwicklungen hinter dir. Und du bist mit der Situation jetzt gut umgegangen, finde ich.

    Na dann wünsche ich dir einen schönen Urlaub mit deinem Liebsten!

    Liebe Grüße
    Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • hallo aurora,

    ja das stimmt. mein vater krallt sich förmlich an mich. ich bin im moment wohl die einzige der er vertraut. doch unser verhältnis ist immer etwas gestört. ich kenn das so nicht von ihm, hab grad das gefühl ich werde hier in ne rolle gepresst, die der mutter, der frau, die sich kümmert um ihn. nun gut ich bin erwachsen, wie gesagt die notwendigen organisatorischen dinge hab ich soweit in dem moment wo er nicht in der lage war es selbst zu tun gemacht. gestern war klare ansage auch von mir, er ist jetzt wieder fit und erwachsen und kann den rest nun selbst erledigen.

    meine mutter schlägt terror. wie eben immer. doch auch hier in mir ein klares NEIN nicht sie ist hin gefallen und hat sich verletzt er wars. ihr muss ich ÜBERHAUPT NICHT helfen, die frau ist erwachsen und kann schauen wie sie zu ihm ins KH kommt. es ist immer das selbe, sie will sich von vorne bis hinten betüddeln lassen. was ich hier an szenen erlebt habe war schon sehr gruselig. ihr sagte ich noch, als sie altbekannte szenen abspielte, sie könne sich ja auch was brechen, das wir den notarzt brauchen dann kümmer ich mich auch drum. aber jetzt nicht, jetzt ist der vater dran, der wirklich was hat. das telefon wird wieder genutzt um terror zu machen. ich war gestern ganz bewusst nicht zu hause, die kinder erzählten nur das meine mutter mehrmals veruchte mich zu erreichen. ich wüsste allerdings nicht was ich mit ihr zu besprechen hätte, wenn sie innformationen haben will dann muss sie selbst hin fahren, sich vor ort informieren und nicht bei mir. denn das notwendige hab ich ihr schon erzählt.

    ich spüre einfach in mir wo die grenze ist. klar lass ich wenns um sowas geht die eltern da nicht allein. da gehts tatsächlich im moment um was, was jedem zukommen darf, selbst in dem systhem. allerdings lass ich nicht zu das das ausgenutzt wird um später weiter machen zu können. ich seh das noch riesige probleme auf mich zukommen, denen ich nicht gewachsen bin. schon allein die rückkehr vom vater aus dem KH in dieses verwahrloste haus, zu dieser frau die nicht mal mehr in der lage ist wäsche zu waschen oder auf zu räumen, wo es kein bad gibt und in das sie keine fremden rein lassen ist eine herausforderung, der ich persönlich nicht gewachsen bin. da will ich mich informieren, wem ich da mit einbeziehen kann, um mich da raus halten zu können. die nachbarschat ist hier auch nocht dienlich hier heissts ja schon lange ich böse tochter kümmer mich nicht um die armen alten eltern. nur was hier tatsächlich geht, weiss keiner. ich bin so frei und erzähl das inzwischen diesen menschen, es ist nicht MEINS warum ich nicht helfe, ich helfe nicht weil ich es nicht KANN. zudem sollte das an meinem allerwertesten vorbei gehen, dieser ort hier hat für mich nichts mehr wo ich sagen kann ich will mich noch in eine dorfgemeinschaft einfügen. die können mich alle mal sowas von gern haben!

    ich hab keine lust wieder nur rennerei zu haben um die eltern. es ist denen ihr ding da jetzt zu schauen wie sie es machen. ich hab allerdings angst das meinem vater noch ein unfall passiert wenn er zu hause ist. denn wenn er fällt, so bandagiert wie er ist, dann fällt er richtig böse. es ist ein schmaler grad zwischen wo ists ok oder sogar meine pflicht zu helfen und wo MUSS ich sie allein damit lassen. da kocht grad was in mir.

    ich bin so froh das ich jetzt in urlaub fahren kann. dann bin ich nicht da, dann kann mich auch keiner belagern, terrorisieren, einvernehmen, denn ich bin weg.mein vater ist gut versorgt im KH. da wird er auch erst einmal bleiben solang ich weg bin. darum mach ich mir keine sorgen, das läuft.

    ich will langsam wieder zu ruhe kommen und mach mich nacher auf den weg in den urlaub. ich kenn mich auch so gut um sagen zu können, bin ich erst mal unterwegs und weg, dann sind auch diese gedanken erst mal weg und ich kann abschalten und geniessen. drum freu ich mich auf den urlaub, ein paar tage wellness, sauna, wirlpool, essen gehen, meinen schatz um mich rum haben mit vielen anderen bekannten und freunden.ich brauche das!!! und ich geb mir das !!!!!!

    liebe topas danke dir für die lieben wünsche

    liebe grüße melanie

  • guten morgen,

    das wochenende war nicht so wie erwünscht. es gab so viel stress, das ich mich dann irgendwann zurück zog und mich mit ihm nicht mehr aussernander gesetzt habe. wir waren da ja in einer grösseren gruppe unterwegs, so konnt ich ausweichen.

    ich weiss noch nicht wie ich da weiter machen soll. es geht da um die art und weise wie er mich an gegangen ist, mich behandelt hat. eiversucht auch von meiner seite her spielte eine grosse rolle. da er seine beste freundin dabei hatte wurde es für mich einfach schwierig. ich hatte das gefühl das dritte rad am wagen gewesen zu sein und anstelle meinen platz als seine freundin zu behaupten hab ich mich eben zurück gezogen und die beiden ihr ding machen lassen.ich war sowiso beschäftigt mit fotografieren, wurde dort als fotografin gebucht.

    in mir brodelte es immer wieder, ich fühlte mich abgelehnt.irgendwie scheine ich neidisch darauf zu sein wie nahe die beiden sich sind.wie harmonisch. wie liebevoll und führsorglich er ihr gegenüber war und wie ablehnent und aggressiv er mir gegenüber war, weil ich fotografierte und mich dann zudem mit all den anderen super verstanden habe. ich fühlte mich als blitzableiter für seinen stress den er hatte.weil ich das bemerkte hab ich mich dann auch gewehrt und ihm klar gesagt das ich mich dazu nicht machen lasse, ich nicht sein sündenbock bin, die rolle nicht übernehme. ich hab wie gesagt mit rückzug reagiert, meins gemacht.

    ich weiss nicht weiter im moment, denn nachdem ich ihn so erlebt habe habe ich mehr angst vor ihm als das ich noch spüren kann das ich ihn liebe.

    mehr will ich nicht erzählen, die situation war für mich irgendwann so sehr schlimm das ich dann ganz zu machte. im moment bin ich tottraurig. denn auf der einen seite merke ich das ich ihn sehr liebe und auf der anderen seite spüre ich in mir das ich mir mehr wert bin als das ich mich so behandeln lassen möchte. ich bin wie zerrissen.

    viele sagen streit gehört in jede beziehung dazu. ich merk im moment allerdings das ich durch den ganzen streit den ich so viele jahre hinter mir habe heute nicht mehr die bereitschaft habe es zu erleben. was kann ich tun? nachgeben? ich weiss nicht, ich glaub ich hab verlernt wie es ist in einer beziehung zu leben.

    gruß melanie

  • PS,

    meinem vater gehts recht gut. meine mutter hat nun die regie übernommen. ist auch richtig so. nun hab ich mich dort aus geklinkt, lass die zwei da ihrs machen und kümmer mich um meins. er wird heute ein zweites mal operiert. danach gehts in eine reha. im moment bin ich sehr beruhigt was das angeht mach ich mir wenig gedanken. wichtig für mich da jetzt mich zurück zu ziehen und die beiden als ehepaar da nach sich schaun zu lassen. wenigstens hier ist rückzug das beste was ich tun konnte.

    gruß
    melanie

  • hi melanie
    es tut mir leid das dein wochenende nicht wie erwartet gelaufen ist...
    Ich halte dich für eine taffe und starke frau...
    Wenn du sagtst das willst du nicht. Das jemand so mit dir umgeht, dann kann ich dir nur raten höre auf deinen Bauch... Vertraue deinen empfindungen... Ich kann auch nicht sagen was in einer beziehung richtig ist. aber ich wünsche dir , daß du einen weg findest...

    Liebe grüße
    topas

  • glück auf melanie

    Zitat von Melinak

    ich weiss nicht weiter im moment, denn nachdem ich ihn so erlebt habe habe ich mehr angst vor ihm als das ich noch spüren kann das ich ihn liebe.

    tut mir leid.
    ich würde paar tage verstreichen lassen und dann nochmal n klärendes gespräch suchen ...
    bin überzeugt, dass du genau weißt (und auch merkst) was dir gut tut.

    schöne zeit - kraftpäckl - umärmelung

    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

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