hallo ihr,
ich wollte für alle noch mal darauf hinweisen, die mich lesen, hier gehts NICHT um einen alkohol kranken mann. ich hab inzwischen mein komplettes umfeld komplett meiner neuen lebenssituation angepasst die da bedeutet: menschen begegnen deren leben alkohol nicht bestimmt.
das bedeutete für mich vor vier jahren, als ich hier angekommen bin mir eben genau auch dieses umfeld an zu schauen. ich hatte damals noch ganz viele menschen, freunde, die ich heute nicht mehr treffe. weil ich bemerkt hatte, das auch dort, im freundeskreis viele missbrauch betrieben hatten. da nahm ich dann vor drei jahren dann rigeros alles vor, was mir nicht gut tat und übrig blieben nur zwei menschen.
nun inzwischen kenn ich wieder ganz viele. denen begegntete ich eben in einem anderen umfeld. das tat so gut zu erleben das es auch sowas gibt und ich spürte anfangs durch dieses mir fremde mit mir umgehen auch angst vor dem neuen.
das ist hier auch wieder grundthema für mich. ich kenne beziehung nur mit abhängigkeit. schützte mich vor beziehung indem ich es nicht mehr soweit zugelassen hatte und verbaute mir damit die möglichkeit das zu erleben, was gut tut.
ich erinner mich oft an die frage: darf es dir auch mal gut gehen, länger gut gehen? ich war da sehr iritiert und wusste nicht, was sie meinte. inzwischen weiss ich, das meine coabhängigkeit mich in der hinsicht so geprägt hatte das ein "es darf mir langfristig gut gehen" verhinderte, weil diese wellen die ja immer wieder zwischen gut gehen und vollkommen übel gehen immer wechselten. es war aufregend. aber belastend.
ich möchte da anmerken, solch eine beziehung will ich nicht mehr führen.
adrenalin hol ich mir inzwischen nicht mehr duch dieses hin und her mit mem menschen, sondern dann mach ich richtig was aufregendes, spannendes um das zu haben ic.h fühl mich dann auch wohl damit.
kein mensch braucht es, das hin und her. auch ich nicht. nur hier merke ich, wie sehr ich noch nachschwanke obwohl die wogen sich ja lange schon geglättet haben. ist wie boot fahren. tage danach spürt man die wellen noch auf festland.
nun ich bin sehr froh über das bewusstsein das ich habe und das ich reden kann. ich bin auch froh das ich hier einen mann kennen gelernt habe, der versteht was ich sage, der redet und das durch das reden auch was bewirkt werden kann. positiv. durchweg positiv zu beurteilen. so kann ich auch anderst handeln wie ichs sonnst immer tat. er ist mir wichtig, ich fühl das auch ganz dolle.ich mag ihn mehr wie ich anfangs dachte.mir leigt viel daran das ich nicht jetzt nur aufgrund meiner ängste reagiere und mir das alles verbaue.
gruß
melanie