Zitat von BlueCloudTraurige Grüßle
trostpflaster und ne umärmelung
glück auf
matthias
Zitat von BlueCloudTraurige Grüßle
trostpflaster und ne umärmelung
glück auf
matthias
Hallo Blue Cloud!
Schon seit einigen Wochen lese ich hier in Deinem Thread mit. Du hast sicher die richtige Entscheidung getroffen, ich finde es gut, dass Du für Dich sorgst und kann Deine Beweggründe gut verstehen.
Es wird wieder besser...
Lieben Gruß
rote Bete
Hallo Ihr Drei,
danke für Eure Worte, Gedanken und für die Umärmelung.
Ja, ich bin traurig und ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht.
Aber als ich auf die Frage, was der Andere mir geben kann, keine Antwort fand, war ich sehr erschrocken und diese Frage arbeitete in mir und wurde immer lauter. Und ich glaube, ich habe mir diese Frage auch das erste Mal in meinem Leben gestellt. Früher habe ich gegeben, es wurde auch viel genommen - aber ich bin nie auf die Idee gekommen, mich selber zu fragen: Was kann der Andere mir eigentlich geben oder ist er überhaupt in der Lage, mir das zu geben, was ich für mich brauche? So wuchs diese gewisse Unzufriedenheit, die mir immer irgendwann den Hals gebrochen hat.
Und ich war in den letzten Wochen unzufrieden - zwar nicht mit mir - aber mit der Situation, die immer mehr Raum in mir zu nehmen drohte und das anfängliche Gefühl der Verliebtheit nach und nach verebben ließ.
Ich hadere auch nicht mehr mit mir, sondern versuche es so anzunehmen, wie es ist - traurig aber nicht hoffnungslos. Nicht verschlossen - sondern offen.
Grüßle
BC
Hallo BC, das tut mir sehr leid. Aber: deine Worte zeugen auch von einer inneren Stärke, von der ich noch ein ganzes Stück entfernt bin und für die Du sicherlich sehr viel getan hast. Das mag das Gute im Schlechten sein.. Ich wünsche Dir daß bald schönere Zeiten kommen - und ich bin sicher daß wird so sein. LG Frank
Hallo BC,
was kann der andere mir geben und mehr und mehr und mehr, um mich immer wieder zu befriedigen. Was muss ich dem anderen geben, um ihn immer wieder zu befriedigen und mehr und mehr und mehr.
Wie sol das funktionieren, wenn ich mir nur selbst geben kann, was ich brauche?
LG Karl
Hallo Kaltblut,
mit vielen Deiner Einstellungen stimme ich überein. Nur hiermit nicht, weil ich es nicht so bei mir sehe:
Zitatwas kann der andere mir geben und mehr und mehr und mehr, um mich immer wieder zu befriedigen. Was muss ich dem anderen geben, um ihn immer wieder zu befriedigen und mehr und mehr und mehr.
Darum geht es mir nicht - ging es nie. Was ich vom Anderen brauche, ist Offenheit, Ehrlichkeit zu sich selber, eine gewisse Eigenverantwortlichkeit und Stabilität, Konfliktfähigkeit und die Gabe, sich auseinandersetzen zu können mit den eigenen Problemen. Dies sind Dinge, die ich in einer Beziehung als höchst wichtig erachte - weil es sonst ein Ungleichgewicht gibt, Einseitigkeit und immer wieder neue Baustellen entstehen.
ZitatWie sol das funktionieren, wenn ich mir nur selbst geben kann, was ich brauche?
Eben. Mir fehlt nichts. Alles, was ich für mich brauche gebe ich mir selber. Es geht ja mehr darum, dass ich mittlerweile diverse Dinge in einer Beziehung NICHT mehr brauche, weil sie mich einfach zu sehr belasten. Ich bin nicht der Altlasten-Aufräumer vom Dienst. Ich bin auch nicht (mehr) der Coach oder Therapeut oder Lebensberater. Alles Dinge, die ich nicht mehr brauche. Von denen ich mich in jahrelanger Kleinarbeit befreit habe und gerade deshalb doch sehr genau hinschaue, hinterfrage. Auch in der bekannten "Verliebtheitsphase", Rosarote-Brillen-Zeit, wo die Menschen ja erst nur die guten Seiten von sich zeigen und die, die sowieso viel deckeln, noch mehr deckeln, bewußt oder unbewußt.
Meine Hunde sind bedürftig und von mir abhängig. Wenn ich sowas von einem erwachsenen Menschen brauchen sollte, dann schaffe ich mir lieber noch einen Hund an.
Grüßle
BC
Guten Morgen BlueCloud,
was ich da lese, tut mir leid für dich!
die Situation kenne ich nur allzugut: Therapeut, Lebensberater.
Ich bewundere dich für deinen Mut und deine Klarheit. Du weißt was du willst und was du nicht mehr willst. Bis ich so weit bin wie du, habe ich noch einen langen Weg vor mir.
Was ich mit Hilfe der Therapie herausfinden möchte ist, warum ich mir immer genau die Menschen ausgesucht habe, denen ich dann auf irgendwelche Art helfen mußte/wollte. Die Moral der Geschicht kennen ja mehrere von uns.
Werde dich weiter lesen.
So wie ich dich hier wahrnehme, läßt du dich nicht so leicht unterkriegen.
Schließe mich hier Franks Wunsch für dich an und bin überzeugt, daß er sich erfüllen wird!
Lieben Gruß
Delia
Hallo Delia,
ZitatWas ich mit Hilfe der Therapie herausfinden möchte ist, warum ich mir immer genau die Menschen ausgesucht habe...
Vom heutigen Standpunkt aus sehe ich dies etwas anders mit dem Aussuchen: Ich war schon immer ein Mensch, der so ziemlich alles um sich rum im Griff hatte, gut organisieren konnte und nach Außen ziemlich stark wirkt. Klar ziehe ich dann auch Menschen an, die sich daran gütlich tun wollen (bewußt oder unbewußt). Meine Aufgabe wäre es die ganze Zeit gewesen, auch mal in diese Ecke zu schauen - worauf ich aber nie gekommen bin - ich ging immer davon aus, dass das, was so im ersten halben Jahr von sich preisgegeben wird, auch zutrifft - hinterfragte dies auch nie. Warum nicht? Frag´mich was anderes, vielleicht aus Naivität, Unwissenheit, Träumerei, vielleicht war es auch einfach nur meine eigene Feigheit, nicht hinzuschauen oder die Angst, alleine zu sein. Was aber da war, war ein komisches Bauchgefühl nach einer gewissen Zeit - was ich natürlich ignorierte. Mein Therapeut machte mich dann mal drauf aufmerksam, dass diese Verstellerei bzw. Maskerade in der Anfangsphase bis zu einem halben Jahr gehen kann - bis man den Partner sozusagen "sicher" in der Tasche hat. Die Hormone tun dann noch ihr übriges.
Also sehe ich da keinen Schuldigen - ich kann ja die Entscheidung treffen, mit wem ich eine Beziehung führen möchte und mit wem nicht. Und wenn sich nach einer Weile heraus stellt, dass es einfach nicht auf Augenhöhe ist, dann habe ich die Freiheit, mich dagegen zu entscheiden. Denn eines ist sicher: meine Trockenheit steht da wirklich an erster Stelle.
Und mir geht es gut mit dieser Entscheidung. Ich habe keine Angst vor dem Alleinsein.
Grüßle
BC
Zitat von BlueCloudMeine Aufgabe wäre es die ganze Zeit gewesen, auch mal in diese Ecke zu schauen - worauf ich aber nie gekommen bin - ich ging immer davon aus, dass das, was so im ersten halben Jahr von sich preisgegeben wird, auch zutrifft - hinterfragte dies auch nie.
Hallo Blue Cloud!
Das zitierte trifft auch mein Verhalten bei Beziehungen zu. Ich dachte wirklich immer Menschen verhalten sich "normal/authentisch" am Anfang einer Beziehung weil ich mich selber nicht verstelle - ich sehe da keinen Sinn drinn.
Aber ich denke schon das Dich diese Beziehung auch weiterbringen wird. Meine Meinung dazu ist, dass man an jeder Partnerschaft reifen kann, man findet raus was einem wirklich wichtig ist. Auch wenns bei mir länger gedauert hat ![]()
Vielleicht habe ich zuviel von meinem Erleben geschrieben... ich wollte nur sagen, das Du einen gefassten Eindruck machst - das freut mich für Dich.
Gruß
rote Bete
Hallo RB,
ZitatIch dachte wirklich immer Menschen verhalten sich "normal/authentisch" am Anfang einer Beziehung weil ich mich selber nicht verstelle - ich sehe da keinen Sinn drinn.
Naja - ich denke, so ein bißchen verstellt sich jeder in der Anfangszeit. Da wird auch noch nicht in Gegenwart des Anderen gepupst
- was sich dann ja irgendwann - eben nach dieser gewissen Annäherungsphase - schnell ändern kann ...
Ich meine dann eher, wenn man so tut, als sei alles easy, in Ordnung, man keinerlei Probleme hat und nach und nach sickert dann doch das eine oder andere ans Tageslicht. Häppchenweise. In mundgerechten Stücken. Und plötzlich fängt alles an, sich nur noch um die Probleme des Anderen zu drehen, die auch immer größer werden - da ist ein Pups wirklich nur ein Pups dagegen. Ich denke nicht, dass sowas arg bewußt gemacht wird, sondern eher mit der eigenen Persönlichkeit zu tun hat oder wie gut man die Realität verdrängen kann. Ist aber alles nur Spekulation.
Ich halte es so, dass ich von Anfang an sage, dass ich Betroffene einer Suchterkrankung bin. Da kann sich jeder aussuchen, ob er weiter machen will oder nicht. Ansonsten habe ich mich in den letzten drei Jahren um die Beseitigung meiner Altlasten gekümmert und bin froh, nichts mehr an den Hacken oder wenigstens viele Lösungsansätze kennen gelernt zu haben, die mir helfen könnten.
ZitatMeine Meinung dazu ist, dass man an jeder Partnerschaft reifen kann, man findet raus was einem wirklich wichtig ist
Brauchen tue ich es nicht, wenn ich ehrlich bin. Ich finde es schon sehr traurig, wenn etwas, was noch gar nicht richtig begonnen hat, wieder endet - eben weil ich weiß, was mir wichtig ist.
Grüßle
BC
Hi Blue Cloud!
DU PUPST? ![]()
Das hätte ich jetzt nicht gedacht ![]()
Zitat von BlueCloudIch finde es schon sehr traurig, wenn etwas, was noch gar nicht richtig begonnen hat, wieder endet - eben weil ich weiß, was mir wichtig ist.
Du hast jetzt die Reißleine gezogen - richtig, wichtig und gut. Das Dir schon immer klar ist was Dir wichtig ist - da hast Du mir etwas voraus. Ich musste das erst wieder erkennen und lernen.
Wobei mir immer ganz warm ums Herz wird, wenn sich sehr bedagte Leute noch mal auf eine Liebe einlassen z. B. im Altersheim. Für mich immer ein Trost, das man jederzeit an jedem Ort Zweisamkeit finden kann wenn man denn möchte.
Wie hat denn Dein Partner auf Deine Entscheidung reagiert? Oder willst Du darüber nichts schreiben?
Gruß
rote Bete
Hallo RB,
über ihn möchte ich hier im Öffentlichen nicht schreiben.
Das Einzige, was dazu schreiben kann, ist, dass ich angeraten habe, sich doch fachliche Hilfe zu suchen, wenn man gewillt ist, seine Probleme in den Griff zu bekommen. Was oder ob es dann getan wird, liegt nicht in meiner Hand und da ziehe ich für mich strikte Grenzen. Mußte ich aber auch erst lernen ...
Grüßle
BC
Ein neuer Tag...
Die Sonne zieht gerade hinter den Bergen auf. Der Tag wird schön. Meine Freundin kommt heute zu Besuch, wir wollen etwas wandern gehen - soviel, wie der Große es zuläßt. Ich freue mich schon darauf.
Am Dienstag habe ich ein Vorstellungsgespräch. Der Nettolohn ist gerade mal Mindestlohn, wie ich jüngst erfahren habe. Es hat etwas mit Alkoholikern und Wohngruppen zu tun - in meinen Augen eine recht anspruchsvolle Stelle für leider sehr wenig Lohn. Ich habe aber auch dort meine klaren Vorstellungen und werde auf jeden Fall verhandeln. Was nutzt es mir, wenn ich in eine Überforderung komme. Auch werde ich eingangs schon sagen, dass ich selbst betroffen bin. Ich hatte noch gezögert, ob ein Arbeitgeber dies unbedingt wissen muss - bin aber zu dem Ergebnis gekommen, dass ich es gerade dort sagen werde. Mit offenen Karten spielen. Heute Nacht habe ich schon davon geträumt. Das Unterbewußtsein arbeitet. Trotzdem werde ich mich der Herausforderung stellen - auch wenn es nur ein Übung bleiben sollte. Ich taste mich vorsichtig heran.
Grüßle
BC
Weltschmerzlich...
Heute Morgen wachte ich mit einem beklemmenden Gefühl auf - ich träume zur Zeit relativ viel. Z. B. habe ich geträumt, dass es geschneit hat. Ich stehe ja nicht so auf Schnee und die Kälte. Das triste, regnerische Wetter tut sein übriges zu meiner Stimmung.
Es geht mir nicht richtig schlecht, trotzdem schwingt so ein melancholischer Unterton mit.
Grüßle
BC
QF
So wurde ich scherzhaft gestern in unserer SHG genannt und gerade mußte ich darüber noch einmal schmunzeln. QF = QuotenFrau, denn zur Zeit bin ich die einzige Frau in der Gruppe.
Meine Melancholie ist wieder etwas geschwunden. Gedanklich beschäftige ich mich zur Zeit mit eigentlich nix. Alles ist erledigt und überstanden. Das Vorstellungsgespräch ist auch vorüber und ich habe die Stelle ganz bewußt abgesagt. Erstens wegen der wirklich wirklich miesen Bezahlung - trotz Vollzeit würde ich immer noch Unterstützung benötigen und der zweite Grund ist, dass die Wiedereingliederungsgruppe eben nicht abstinent ist (zwar lt. Hausordnung sein muß) aber definitiv nicht ist und dies seitens der Leitung wohl recht lapidar gehandhabt wird. Damit habe ich ein Problem. BC unter lauter Rückfälligen - neee - sowas muß ich mir nicht antun und sehe in der ganzen Stelle überhaupt keinen Sinn. Denn ich wäre ja zur Unterstützung der Menschen da gewesen, ein Leben ohne Alkohol zu erlernen und nicht die Unterstützung von Rückfällen zu fördern. Aber ein Versuch war es wert.
Jetzt mache ich noch eine herbstliche Hunderunde....
Grüßle
BC
Vertrauen
Gestern Abend war ich von meiner SHG aus auf einem Vortrag. Es ging dort um Vertrauen. Wahnsinnig interessantes Thema. Mich interessierte, was Vertrauen überhaupt ist. Nun bin ich angefüllt mit Input und kann mir einiges in mir viel besser erklären.
Z.B. verhält es sich mit gebrochenem Vertrauen so, dass es solange kommuniziert werden soll, bis das Thema abgeschlossen und eine neue Verabredung getroffen wurde. Vorher passiert nix - Misstrauen ist da. Vorhaltungen resultieren aus gebrochenem Vertrauen und Vorhaltungen geschehen aus dem Grund, weil das Thema nicht vom Tisch ist und/oder noch keine neue Verabredung (egal in welcher Form) getroffen wurde. Im Falle eines Rückfalles kann die neue Verabredung sein, dass man verspricht in Zukunft nicht mehr rückfällig zu sein oder aber sagt, dass man selber nicht weiß, was die Zukunft bringt - also eine klare, offene und ehrliche Ansage macht. So hat der Andere die Chance, sich zu orientieren und für sich eine Entscheidungen zu treffen. Dabei kann es aber auch passieren, dass man in der Beziehung anfängt, Themen, über die man sich nicht einig wird oder aus Erfahrung weiß, dass das eine Verabredung immer wieder gebrochen wird oder mangels Kommunikation, auszuklammern. Das bleibt aber jedem selbst überlassen.
Für mich habe ich dort rausgezogen, dass ich oftmals falsch kommuniziere. Wenn mein Vertrauen gebrochen wurde, dann habe ich Vorhaltungen gemacht. Es kommt zum Kommunikations-Ping-Pong-Spiel. Ich klage an (weil ich kein Packende habe, wieder vertrauen zu können) - der andere verteidigt sich nur. Ich sollte besser ein Thema solange besprechen oder in mir bearbeiten, bis es endgültig für mich vom Tisch ist und danach zur Vertrauenserneuerung eine neue Verabredung treffen. Voraussetzung ist natürlich, dass der Andere in der Lage und einverstanden ist, an der neuen Vertrauensbildung mitzuarbeiten. Es ist also ein Zusammenspiel, an dem jeder seinen Anteil und Verantwortung trägt und keine Sache, die nur alleine oder durch passives Aussitzen von statten geht. Es erfordert von beiden Seiten das Interesse zur Aktivität. Vertrauen steht und fällt also mit der Kommunikationsbereitschaft eines jeden. Kommunikationsbereitschaft erfordert wiederum den Mut, mit sich darausergebenden Konsequenzen zu leben.
Ich bin froh, dass ich mich gestern aufgerafft habe, dort hinzugehen und ich werde sicherlich noch weiter über dieses Thema hirnen, da das hier Angesprochene nur ein Bruchteil war.
Grüßle
BC
Hi Blue,
Das ist ein sehr interessantes Thema, und auch etwas, was mich jetzt schon länger beschäftigt.
Manchmal bin ich fast schon von mir selbst entsetzt, wie wenig ich doch vertraue. Und die Erfahrungen sprechen dann auch leider für sich, dass ich in vielen Fällen auch einfach nicht vertrauen kann. Versuche ich aber, wie in dem von Dir besuchten Vortrag angesprochen, Situationen zu klären, und aktiv etwas an den Umständen zu verbessern, stosse ich in der Regel fast immer auf Desinteresse oder gar noch mehr Widerstand.
"Es erfordert von beiden Seiten das Interesse zur Aktivität," sagst Du in diesem Fall ja selbst. Ich musste ein paar Mal zu viel die Erfahrung machen, dass das Interesse an einer Verbesserung der Kommunikation miteinander beim Gegenüber nicht ausreichend vorhanden war. Und was resultiert daraus? Gleichgültigkeit.
Mir geht die Gleichgültigkeit um mich herum in letzter Zeit immer mehr auf die Nerven, unter anderem auch, weil sie ansteckend sein kann.
Nur so meine Gedanken dazu, und alles auf mich selbst bezogen.
LG, Bruce
Hallo BlueCould
Ein paar Gedanken von mir zum Thema Vertrauen:
Vertrauen bedeutet für mich, erst einmal ein Risiko einzugehen. Dazu ist es erforderlich, nicht zu viel über den möglichen Betrug nachzudenken.
Ich denke, dass die Vertrautheit nicht nur aus rationalen Erwägungen – auf Verträgen und Regeln oder inneren wie äußeren Verabredungen - die lediglich kommuniziert werden sollten, beruht.
Nicht Gutgläubigkeit, sondern die eigene Gutwilligkeit ermöglicht mir zu vertrauen. (auch oder insbesondere auch beim Selbstvertrauen).
Vertrauen hat einen moralischen Aspekt. Somit ist es auch tief mit meinen Emotionen verbunden, die sich aus meinen Idealen und Vorstellungen ableiten.
Vertrauen lässt sich bekanntlich nicht erzwingen. Manchmal ist Misstrauen sogar die bessere Alternative. D.h.: Vertrauen kann gelingen, wenn beide Seiten Vertrauen als Wert betrachten und nicht als Vereinbarung.
Zwischenmenschliche Beziehungen scheitern im Wesentlichen nicht am Vertrauensmangel, sondern an „verschobenen“ – besser unterschiedlichen - Machtverhältnissen“. Über die daraus resultierende Ohnmacht zu sprechen, kann allerdings Vertrauen wieder ermöglichen.
Schöne Woche – Uwe.
Hallo,
das Thema "Erwartungen" und "Vertrauen" wurde vor einiger Zeit schon ausgiebig in einem eigenen Fred durchdiskutiert.
LG Jürgen
Hallo Jürgen,
.. und Dich hatte ich vor längerer Zeit darum gebten, bitte NICHT mehr in meinem Thread zu schreiben - das hast Du anscheinend wieder vergessen.
Keiner gibt mir in meinem Thread die Behandlung eines Themas vor - auch Du nicht.
Also: kurz und bündig: belästige mich nicht mehr mit Deiner Anwesenheit in meinem Thread - mache doch einfach einen eigenen auf.
Gruß
BC
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