Ich wuensche mir, wieder frei zu sein.

  • Danke Aurora für deinen Beitrag :)

    Ja, ich habe gut geschlafen. Nach 8 Stunden ohne Wecker ordnungsgemäß aufgestanden und den Tag begonnen :)

    Nun fertig, um anzufangen mich um meine Arbeit, die ich in drei Monaten abgeben muss, zu kümmern.

    Es ist ein seltsames Gefühl, zu merken, dass irgendwie langsam alles besser wird.

    Und trotzdem muss ich an dieser Stelle sagen, dass ich gestern spät abends dann doch noch einen ganz schönen Anflug von Sehnsucht hatte, den ich schon lange nicht mehr hatte. Vielleicht lag es daran, dass ich allein und ziemlich müde war, dementsprechend auch nichts unternehmen konnte, was mich Freitag Abend ablenken konnte..

    Es war das erste Mal wieder das Bedürfnis da, die andere Stimme zu hören.

    Heute ist es wieder besser und ich versuche mich davon nicht beirren zu lassen. Ich denke, solche Anflüge sind normal.

    Grüße von der Miriel

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Guten Morgen ihr Lieben, ist ja schon fast mittag.

    Heute will ich was schaffen, hoffe ich schaffe es auch ;)

    Mir geht es grad gut.

    Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

    Mit vielen Grüßen Miriel

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Hallo ihr Lieben,

    manchmal hab ich das Gefühl ich mache mir selbst was vor, also bezüglich meiner Befindlichkeit.

    Manchmal fühle ich mich so stark und in den Momenten drücke ich das auch aus, aber die schwachen Momente versuche ich zu unterdrücken, zu verdrängen, nicht zu sehen, nicht zu empfinden. Aber sie sind da.

    Und das Bedürfnis, ihm Dinge mitzuteilen, auch.

    Ich weiß auch nicht... Ich frage mich dann, ob ich denn garnichts gelernt habe, wenn ein Thread wie der von Liebeskind mich innerhalb eines Momentes völlig aus der Bahn werfen kann, weil ich wieder so stark zweifele.

    Mein Drang, ihm zu erklären, warum ich die Nummer gewechelt habe und wieso ich den Kontakt abbrach, ist plötzlich da.

    Mein Drang, zu wissen, wie es ihm inzwischen geht ist da.

    Ich habe aufgehört die Tage zu zählen und dennoch würde ich lügen, wenn ich sagen würde, dass ich zwanglos bin was das angeht.

    Ich denke jeden Tag an ihn, ich denke jeden Tag an eine mögliche Kontaktaufnahme, immer mal wieder überlege ich, zweifle und grübele.

    Es ist im Grunde ein täglicher Kampf. Tägliches mich selbst wieder zurück in die Realität bringen, tägliches bewusst machen, warum ich die Entscheidung getroffen habe. Ja, es ist wirklich jeden Tag so. Ich glaube, es gab keinen Tag, an dem ich nicht überlegt habe. Mal mehr mal weniger

    Ist das normal?

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Liebe Miriel,

    ich denke, ja, das Auf-und-ab ist normal. - Und auch, dass es einen verunsichert, wenn man bei anderen liest: es gab doch einen Weg.
    Nur: den gibt es ausschließlich dann, wenn auch XY sich bewegt. Das hat er bei dir nicht. Und auch bei mir nicht.
    Irgendwann konnte und wollte ich nicht mehr darauf warten, ich habe so lange gewartet, war mal mehr, mal weniger geduldig.
    Aber mein Leben ist jetzt. Ich möchte es nicht damit verbringen mir zu überlegen, in welchem Zustand ich meinen "Partner" zuhause antreffe. Ich hatte keine Lust mehr auf die Unzuverlässigkeit, die Beleidigungen ... usw.
    Und weißt du - natürlich habe ich auch manchmal Sehnsucht, auch jetzt noch. Aber die hatte ich auch, als wir noch pro forma ein Paar waren ... und sogar stärker. Und ich habe mich noch nie von einem Menschen so enttäuscht und allein gelassen gefühlt.

    Du bist jetzt frei, dir zu überlegen, was du mit deinem Leben tun willst. Freiheit ist nicht immer nur schön. Sie verlangt Entscheidungen ab, sie verunsichert manchmal, wenn sich mehrere Wege auftun. - Aber ich finde sie herrlich.

    Liebe Grüße
    Lea

    If you know where you stand
    then you know where to land ...

  • Lea :)

    Schön von dir zu lesen!

    Danke für deinen Beitrag!

    Ja. Die Freiheit ist herrlich, das spüre ich auch, immer mehr sogar.

    Ich denke, ich sollte mich auch immer wieder in Geduld üben.

    Und ich hoffe, bald ist endlich Zeit für einen neuen Thread mit anderem Titel. Mein Thread ist auch so vollgepackt, sodass ich es manchmal selbst schlimm finde, wie viel ich mich im Kreis gedreht habe im letzten halben Jahr, vergleiche ich das mit anderen, z.B. dir, schäme ich mich dafür.

    Es freut mich, dass es dir gut geht und du deine Freiheit genießt :)

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Hallo Time
    Schau mal in meinem Faden nach ,die aktuellen Geschehnisse kannst du dort nachlesen.
    Mein Exmann (Scheidung vor über 20 Jahren ,,Alkoholiker,,) liegt im Koma und letzten Freitag spät abends meldete sich völlig unerwartet nach über 7 Monaten der letzte xy wegen dem ich mich hier angemeldet habe.
    Auch er ist schwer vom Alkohol gezeichnet,einer der Gründe weshalb ich die Trennung diesmal durchgehalten habe war,,das ich Schlimmeres (Gesundheitlich),, nicht mehr miterleben konnte/wollte)
    Beide Männer kennen sich.....
    Ich erzählte xy vom Zustand meines Exmannes ,ganz ruhig und sachlich und er sagte ganz unverhofft ,,ja der Alkohol macht auch mich kaputt,, ich werde mich morgen (also letzten Samstag) einweisen lassen und ganz kleinlaut schob er hinterher,,ob er sich dann nochmal bei mir melden dürfte.
    Ich antwortete ,,ja aber auch nur dann ,ansonsten bitte nie mehr.
    Wie gesagt es war sein erster Versuch einer Kontaktaufnahme nach 7 monaten Trennung.

    Heute nachmittag (Montag) rief mich meine Tochter an(wohnt bei ihm gegenüber) sein Sohn hatte bei ihr geschellt,weil er den Schlüssel vergessen hatte und nun nichtmehr reinkam,Xy machte aufs schellen nicht auf.
    Ich gab ihr also seine Festnetznummer und sie rief dort an,was soll ich sagen .............natürlich war er zu hause ,zwar stark erkältet und aus DIESEM Grund war er kurz in der Klinik!!!!!!!!!!!!!!
    Ich muß sagen ich fühlte mich verars.....t und ärgerte mich im nachhinein das ich überhaupt mit ihm geredet hatte!!
    Trotz allem was ich die letzten Jahre mit ihm erlebt habe (etwas gegen den Alkohol zu tun zog er nie in betracht) schöpfte ich nach seiner Ankündigung am Telefon doch sowas wie Hoffnung er würde etwas für sich tun.

    Das und andere Spielarten der Nassen kann man nur mit dem Kopf klarkriegen,sonst geht man selbst kaputt.
    Ich habe inzwischen genug Distanz,mich zwar kurzzeitig über solche verars...e zu ärgern,mehr aber auch nicht.
    Dieser ,,Vorfall,, zeit mir wieder mal ganz deutlich das die Trennung der einzig richtige Weg für mich war und ist.
    Ich wünsche dir auch das du diese innere Distanz hinbekommst,halte lieber jetzt durch als gute Jahre zu vergeuden!.
    LG R...

  • Liebe Miriel,

    ich finde, du musst dich nicht schämen! Warum denn?

    Weil du so lange rumgeeiert hast... Na gut. Es geht doch bei jedem Menschen unterschiedlich schnell, langsam oder sonstwie. Aber hauptsache, es bewegt sich irgendwann mal was. Wenn ich überlege, wie lange ich gebraucht habe, damals, mich zu trennen. Gut, ich war lange zusammen mit meinem Exmann, wir haben 2 Kinder. Trotzdem...

    Irgendwann ging das... Aber auch dann war noch nicht genug. Weil mein Exmann dann nicht mehr trank, eierte ich noch bald 1 Jahr da rum. Ich wusste, insgeheim, es gab und gibt kein "Morgen " mehr für uns. Trotzdem hat es gedauert. Bis ich das aussprechen und leben konnte.

    Also, hör auf dich zu vergleichen oder zu schämen. Du hast es jetzt geschafft, die Kurve zu kriegen. Du siehst mehr und mehr, dass es wohl richtig war, was du gemacht hast. Du fühlst dich immer freier. Gut, oder!?

    Und die Rückgedanken, die gehören dazu. Wichtig ist nur, sie einzuordnen unter "Gedanken, die ich mal denke und dann in eine Schublade lege". Gefühle, Sehnsüchte, die da aufkommen, gehören auch dazu. Na gut. Solange du diese Gedanken nicht dich beherrschen lässt, solange du nach vorne schaust und deinen Weg machst, solange ist das doch ok. Und das merken diese Gedanken und legen sich dann automatisch in die Schublade zu den anderen dazu.

    Irgendwann kannst du diese Schublade dann aufmachen und dir die alten Kamellen ansehen. Und erkennen, das sind Lebenserfahrungen, die dich auch geprägt und ein Stück weit reif haben werden lassen. Sie tun dir dann nicht mehr weh.

    Liebe Grüße
    Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Vielen Dank Renate und Aurora für eure Beiträge.

    Renate deinen Beitrag habe ich sehr intensiv in mich aufgesogen, sprichwörtlich. Habe ihn mehrmals gelesen und mir dann die nächsten zehn Jahre MIT XY vorgestellt, in dem Zustand. Es war eine schlimme und traurige Vorstellung, die einfach nur schwer war und dunkel.

    Ich habe deinen Thread verfolgt und es ist wirklich hart.
    Es tut mir leid, dass du wieder Hoffnung geschöpft hast, wenn auch nichts Großes, aber du hast ihm eben irgendwie geglaubt, deinem XY, aber ja, erschreckenderweise auch da wieder nur ein Teil des Spiels des nassen Alkoholikers.
    In der Situation erwartet man als normal denkender Mensch ja eigentlich, dass von der anderen Seite gerade in dem Kontext (mit deinem ExMann) kein ScheißGelaber kommt..


    Dass es deinem ExMann so schlecht geht, tut mir leid, auch für ihn, wobei er es ja wie du auch sagst, hätte anders machen können, in seinem Leben..

    Ich kann mich gut erinnern, als der Bruder meines XY wegen Vollrausch in einem sehr gefährlichen Zustand auf die Intensivstation kam und mein XY völlig aufgelöst bei mir anrief und mir davon erzählte. Er hatte da gerade seine "trockenere Phase". Er hatte es erst im Nachhinein erfahren, sie wohnen nicht in der Nähe. Da war sein Bruder also schon wieder über den Berg und auch garnicht mehr im Krankenhaus. Er erzählte mir damals davon und dass sein Bruder immernoch trinkt und es nicht lässt und er unbedingt mit ihm reden müsse usw. Wie ironisch oder? Und ich sagte dazu wenig, nur, dass es mir leid tut, dass es seinem Bruder schlecht geht, oder sowas.
    Und dann kam das beste, er sagte, er sei so froh, dass ICH ihm gezeigt hätte, wie schlecht Alkohol wäre und er dankt mir, dass ich ihn davon weggebracht habe.
    Klar habe ich da Hoffnung geschöpft, mal wieder, dass er JETZT endlich wirklich was für sich tut, wo er sieht, was der Alkohol anrichtet! Mit nächten Angehörigen! Und ich glaube nicht ganz eine Woche später rief er mich volltrunken an.....


    Schockierend. Immer wieder. Und wohl wirklich immer wieder, auch nach zehn Jahren, noch das Gleiche.. Schade für die XY`s.

    Ich finde es unglaublich stark, wie du damit umgehst, das ist gut für dich und dein Wohlbefinden. Dass ihr euch nochmal gesehen habt um Dinge klarzumachen, hat auch sicherlich dazu beigetragen, dass du dich im Reinen fühlst oder?

    Aurora,

    danke für deine Worte. Ja. Trotz Zweifel und Gedanken, ist immer wieder das Gefühl da, das es richtig war, diese Entscheidung endlich zu treffen. Und das Gefühl wird stärker.. langsam aber es wird.

    Und ich hoffe, dass ich es irgendwann so sehe, dass es eben Gedanken in der Schublade sind, auf die ich blicken kann und sie als Lebenserfahrungen in der Schublade liegen lassen kann, ohne Trauer und ohne Reue oder Rückblick... Denn das ist gerade noch nicht so.

    Wenn ich an ihn denke, momentan, dann sind das sehr liebevolle Gedanken, momentan empfinde ich nicht mal Wut, das ist so Phasenweise unterschiedlich. Ich kann auch nicht sagen, dass ich gerade so eine Liebessehnsucht nach ihm verspüre. Es sind einfach nur liebevolle Gedanken, vielleicht zu vergleichen mit sorgvollen schwesterlichen Gedanken oder ähnlichem. Ich weiß es nicht.

    So, ich mach mich auf den Weg in den Tag!

    Mit vielen lieben Grüßen Miriel

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Guten morgen Time
    Ja mit meinem Exmann bin ich im reinen,war es schon vor diesem letzten Gespräch im Nov.

    Mit xy das ärgert mich schon etwas,habe auch inzwischen den Verdacht das meine Freundin (seine Schwester) ihn vielleicht informiert hat über den Zustand von meinem Exmann .Sie wohnen doch alle aufm Dort und dort funktioniert halt die ,,Buschtrommel,, noch.
    Sie streitet das allerdings ab.
    Ich weiß nicht was ich davon halten soll.
    Aber ehrlich,so langsam können die mich alle mal....
    Ist doch keiner von denen Wert das man sich wirklich noch drum kümmert was die tun und sagen (ankündigen)
    Ich geh weiter auf meinem Weg.

    LG R...

  • Ich habe die Staatsarbeit gestern abgegeben =) Bin total stolz, dass ich es relativ mit dem Zeitmanagement geschafft und am Tag vor der Abgabe um 23 Uhr ins Bett konnte =)
    Ein geniales Gefühl.
    Den genauen Seminarort hab ich nun, doch ein anderer, als vorher mit der Sachbearbeiterin abgesprochen. Aber ungünstiger gelegen.


    Viele Grüße,
    Natalie

  • Ich habe die Staatsarbeit gestern abgegeben =) Bin total stolz, dass ich es relativ mit dem Zeitmanagement geschafft und am Tag vor der Abgabe um 23 Uhr ins Bett konnte =)
    Ein geniales Gefühl.
    Den genauen Seminarort hab ich nun, doch ein anderer, als vorher mit der Sachbearbeiterin abgesprochen. Aber ungünstiger gelegen.


    Viele Grüße,
    Natalie

  • Hallo ihr Lieben,

    so eine lange Forumspause hatte ich lange nicht mehr..

    Hatte ein fünf-tägiges Seminar, dass so anstrengend war, dass ich nichtmal zum WäscheWaschen oder eben ins Forumschauen gekommen wäre.. Dennoch stand am Ende des Seminars eine tolle Performance, die wir präsentieren konnten, das hat uns alle stolz gemacht und war auch für mich ein totales Erfolgserlebnis.

    Wieder eine Woche vorbei, die hab ich fast garnicht gemerkt, so beschäftigt war ich.. Es ist nun schon weit über einen Monat her, dass ich den letzten Kontakt zu XY hatte.

    Ich habe immer wieder Sehnsucht, Ärger, Wut oder Trauer und schreibe ab und an ein paar Zeilen auf. Auch an ihn. Ob er es jemals zu lesen bekommen wird, steht woanders.

    Ich merke, dass in mir noch immer so eine Sehnsucht nach DER Liebe ist, nach Leidenschaft (Betonung auf Leiden? ) und nach den großen Gefühlen. Ich merke, wie meine Psyche sich erholt und ein Stück alte Miriel wieder zum Vorschein kommt, aber ich weiß nicht, ob ich ALLE Alten Teile überhaupt noch zurückhaben will.

    Denn gerade diese Sehnsucht nach etwas, die mich unter anderem auch bei meinem XY gehalten hat, die will ich nich tmehr spüren. Dieses Loch, welches diese Sehnsucht auslöst, das würde ich so gerne schaffen, zu füllen...

    Die letzten fünf Tage, in denen ich sehr intensiv an einem Projekt mit anderen Menschen gearbeitet habe, es hatte viel mit Bewegung und Musik zu tun, auch wenn es bei mir wirklich teilweise an körperlichen Grenzen ging, hat es was ausgelöst, es hat mir so gut getan, mich zu verausgaben, mich zu bewegen, Ideen zu haben, mich inspirieren zu lassen, kreativ zu sein, und letztendlich mich in Bewegung und Kreativ sein auszudrücken...

    JEtzt bin ich am Überlegen, ob es vielleicht doch genauso etwas sein sollte für mich...

    Ich will etwas, was mich erfüllt. Und diese Art der Aktivität hat mich vollkommen erfüllt.

    Ich will nicht mehr die Fülle woanders suchen als bei mir und ich merke, dass ich beginne, wieder Möglichkeiten in Erwägung zu ziehen (Bekanntschaften), um die Leere, die teilweise da ist, zu füllen.

    Ich mag mir genügen. Aber ist das überhaupt zu erreichen dieses Ziel?

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Renate

    Ich weiß grade noch nicht, wie es in der Zwischenzeit bei dir weiter gegangen ist, aber ich finde es sehr gut, dass du sagst, du bleibst auf deinem Weg....

    Sich nicht abbringen lassen... von welchen Irrwegen auch immer.. das ist wohl das Wichtigste.

    @Natalie

    Wow! Du kannst wirklich stolz sein :)

    Ich habe vor 1 1/2 Woche angemeldet, aber bisher noch nicht viel getan, wg der Prüfungen und des Seminars. Ab jetzt heißt es für mich Selbstmotivation. Ich habe ein wenig Angst und weiß, dass ich unglaublich aufpassen muss, nicht anzufangen aufzuschieben. Aber ich bin optimistisch :)

    Wo bist du denn jetzt, an welchem Ort?

    Mit vielen Grüßen

    Miriel

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Hallo Time
    Da hat sich viel bei dir getan,prima und weiter so.
    Bei mir ist caos pur.
    Exmann im Koma seit 2 Wochen ,vor 4 Tagen ist mein Vater (Erzeuger) verstorben,ziemlich wohlhabend und hat vor einigen Wochen seinen Masseur zum Alleinerben benannt....
    Lg R...

  • Lieber Himmel, Renate!!!

    Es tut mir leid, dass dein Vater gestorben ist :( Mein herzliches Beileid. Schade, dass er seinen Tod nicht anders geregelt hat. Du hast zumindest einen Anspruch auf einen Pflichtteil, oder?

    Alles Liebe,
    Natalie

    @ Miriel:
    Ich habe mich vorher schon intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und Literatur gesammelt. Geschrieben habe ich nur 3 Wochen an 70 Seiten :( Tu dir den Stress nicht an, sondern arbeite gleichmäßiger. Das erspart viel Stress- von Anfang an planen, was man wann erledigen möchte.
    Letztendlich fehlte mir ein Tag, um wirklich nochmal mit freiem Kopf drüberzugucken. Aber nungut, abwarten, was dabei rumkommt. Der Prüfer ist sehr anspruchsvoll und verteilt selten sehr gute Noten. Aber das Thema war echt interessant.

    Mein Schulstandort ist nicht wesentlich weiter von meinen Eltern entfernt, jedoch noch ländlicher und somit schlechter zu erreichen und auch teurer. Ich bin grad dabei, zu sammeln, wie ich das alles bezahlen kann. Es wird schwierig, ich werde wohl einen weiteren Job brauchen. Weißt du, ob wir Wohngeld bekommen würden als Beamte? Das würd es etwas erleichtern; laut Rechner könnte ich knapp 200Euro bekommen.

    Wie ist deine Staatsarbeitsplanung für die kommenden Wochen?

    Viele Grüße,
    Natalie!

  • Renate, das tut mir sehr leid. Ich wünsche dir viel Kraft für das Chaos, das du durchlebst und ich hoffe, du kannst dich trotz allem noch irgendwo darin finden und sortiert bleiben...

    Ich kenne die Geschichte nicht zwischen dir und deinem Vater (Erzeuger) von daher kann ich nicht sehr viel dazu sagen..

    Ich drücke dich. Mein herzliches Beileid.

    Zimttee

    Ich weiß leider garnicht wie das ist mit Wohngeld im Ref.. darüber hab ich mich ehrlich gesagt noch nie informiert... wär ja aber mal intressant zu erfahrn, weißt du inzwischen mehr?

    Meine Arbeit läuft zäh an. Ich hab noch nichts wirklich geschrieben. Bisher nur recherchiert und gelesen. Hab jetzt noch 10 Wochen. Richtige Planung habe ich nicht. Hab mir zwar ein Literaturprogramm extra runtergeladen und so um nicht den Überblick zu verliern über meine Quellen, aber so richtig laufen tut es noch nicht. Ich hoffe das kommt.

    Ich finde es wirklich schwierig zu "planen" was wann zu tun ist, weil ich davon im Grunde eben keinen Plan hab.....

    -------------------------------------------------

    Heute war kein guter Tag. Bin beim Suchen bestimmter Fotos auf Fotos von XY gestoßen. Daraufhin habe ich ca. eine Stunde nur geweint. Der Schmerz war sehr groß und ich merkte, wie tief es noch immer sitzt. Das Weinen tat aber gut und war sicher auch mal wieder nötig.

    Ich habe nur ein wenig geschafft bekommen heute, war aber draußen und habe versucht ein wenig die Sonnenstrahlen zu genießen.

    Ich hoffe, morgen wird besser.

    Mit vielen Grüßen

    Miriel

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Hallo ihr Lieben.

    im Allgemeinen geht es mir gerade recht gut. Ich bin schwer beschäftigt, was garnicht Zeit lässt, um groß über andere Dinge nachzudenken.

    Und dennoch komme ich immer wieder an solche Punkte, an denen es dann irgendwie zuschlägt.

    Heute wieder so ein Punkt. Auf der Suche nach Unterlagen, bin ich auf Zettel gestoßen, auf denen ich letztes Jahr im Januar mal die Anzahl an Bier aufgeschrieben habe, die er jeden Tag trinkt, mit Preis etc. Weil ich ihm damals zeigen wollte, wieviel Geld er dafür lässt, weil er mir immer sagte, wie wenig Geld er doch hätte blabla.

    Dass solche Zettel überhaupt noch irgendwo liegen, liegt daran, dass ich leider kein System habe in meinen Unterlagen oder Fotos, etc.

    Ich sollte es vielleicht nun zum Anlass nehmen, alles mal zu sortieren und eben genau diese Dinge auch AUS zu sortieren.

    Ich war geschockt darüber, das so schwarz auf weiß vor mir zu haben. Erstmal meinen Kontrollzwang, mein Co.-Sein und dann eben auch den Konsum nochmal zu sehen... weiterhin hab ich auch meine "Adventskalender" Liste gesehen von dem Kalender, den ich ihm vor 1 1/2 Jahren gemacht hatte. Damals, als wir ganz kurz zusammen waren. In ein paar Türchen (Verstecke in der Wohnung) hatte ich damals Alkohol. Den ICH ihm geschenkt habe!

    Es lässt es mir kalt den Rücken runterlaufen.

    Ich weiß nicht, wie lange es noch dauert, bis ich wirklich realisiere, wie das eigentlich alles gelaufen ist.

    Ich grüße euch

    Miriel

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

  • Hallo Time
    Danke für dein Mitgefühl.
    Bei mir sind ja nun im Abstand von 7 Tagen 2 Menschen verstorben.
    Meine Exmann (Scheidung vor über 20 Jahren,Kindervater/Alkoholiker bis zuletzt) und mein Erzeuger.

    das war sehr privat, liebe Renate, deshalb dieses edit. Aurora

    Lg R..

  • Hallo liebe miriel,
    bin wieder zurück :)
    und nach einigen tagen des wieder-einlebens hier hab ich mich mal eingelesen wies dir so ergangen ist

    da hat sich ja einiges getan bei dir in den letzten wochen
    du kannst stolz auf dich sein, dass du die kontaktsperre durchgehalten hast!!!
    vor allem freut es mich zu lesen, dass du wirklich verstanden hast, dass dies im grunde der einzige weg ist, wieder gesund zu werden und zu dir selbst zu finden...wie schlimm wäre es, wenn es diesen klick nicht in dir gemacht hätte und du dich quasi tag für tag dazu zwingen müsstest, du keinen sinn in diesem schritt sehen würdest.
    aber dies tust du, und das freut mich für dich!!!

    und ja, es gibt trotz dieser erkenntnis wohl immer mal wieder tage, an denen es irgendwie zuschlägt.
    und wie du selbst sagst: nimm das unerwartete stoßen auf alte zettel wirklich als anlass, neu zu sortieren....AUS zu sortieren.
    und ebenfalls ja; es ist teils erschreckend wenn man peu a peu erkennt, wie verquer man selbst in dieser beziehung getickt hat...seh es als chance auch diese seiten in dir anzuschauen....und dich von jenen seiten zu lösen, die du nicht mehr in dir haben möchtest.
    du schaffst das!!

    ich grüße dich herzlich
    herze

    Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass es einen Sinn hat - egal wie es ausgeht.

  • Hey ihr Lieben!

    Liebe Renate, danke für deinen Eintrag, ich weiß ja leider nicht, was du geschrieben hattest. Vielleicht, wenn du magst und Zeit hast, kannst du es nochmal umformuliert reinschreiben. Ansonsten drücke ich dich ganz fest, schaue auch gleich mal in deinem Fädchen vorbei...

    Liebe Herze,

    ja, es hat sich wirklich alles verändert. Mein ganzes Leben, mein Alltag, mein Denken, die Lebensqualität.
    Wenngleich viele Dinge immernoch genau gleich doof sind ( :) ) und ich sie genauso wenig "hinkriege" wie vorher. Aber das zeigt mir natürlich auch hier und da, wo eben wirklich MEINE Baustellen sind, die auch garnichts mit XY zu tun hatten, von denen ich lediglich abgelenkt war in der Zeit und die Probleme eben ganz auf ihn projezieren konnte...

    Danke für deine Worte :) Schön, dass du wieder da bist!

    __________________________________


    Die zwei Vorfälle mit dem Finden von Sachen in den letzten zwei Wochen habe ich endlich zum Anlass genommen und gestern sage und schreibe 7 (!!!) Stunden sortiert, weggeschmissen, usw.

    Ich war ehrlich gesagt geschockt, wieviel sich angesammelt hatte an Dingen, Unterlagen, die ich einfach liegen gelassen habe, ungeöffnete Briefe, etc. Und natürlich einiges an Zeugs von XY, auch Arbeitsunterlagen von ihm, etc.
    Meine Mitbewohnerin meinte zwar, ich solle sie ihm schicken (sind teilweise Originale) und sie meinte auch, sie könne das für mich übernehmen, da sie der Meinung ist, dass ich daran auch noch festhalten würde an dem letzten Zeug, was ich von ihm habe (auch Kleider, wobei das nicht so wichtig ist wie vl die Originalen Unterlagen)

    Ich jedoch würde das als Kontaktaufnahme meinerseits empfinden und da sträubt sich mir (Gott sei Dank) alles dagegen.

    Andererseits stimmt es, dass die Sachen halt eben da sind und er sie vl irgendwann auch wieder brauchen könne.

    Naja. Ich hab alles weggemacht und will eigentlich nicht weiter drüber nachdenken und hoffe, dass das moralisch in Ordnung ist!?

    Es fühlt sich soooo gut an, dass ich Ordnung gemacht habe, was echt anstrengend und zeitaufwändig war, weil ich wirklich nicht effektiv arbeiten kann, wenn es um sowas geht... :)

    Und jetzt, wo alles irgendwie ordentlich ist und mir nicht mehr so im Magen liegt wie in der letzten Zeit (hat mich teilweise richtig deprimiert in mein Zimmer zu kommen), kann ich heute hoffentlich auch nach 2 Tagen PAuse endlich wieder produktiv an meiner Studienarbeit arbeiten....

    Ich bin heute optimistisch :)

    Ich grüße euch ganz herzlich

    Miriel

    Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das eine von dem anderen zu unterscheiden.

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