• Überleg mal ganz selbstkritisch, ob Du die härtesten Erkenntnisse über Dich selbst nicht damit "umschiffst" indem Du immer mit einem Auge auf ihn und sein Befinden schaust.

    Es ist ein Trick unserer Persönlichkeit. Ein Muster, das wir uns einst zum Selbstschutz zugelegt haben, das aber nun gegen uns arbeitet und gegen jede Beziehung die wir eingehen. Schau weg von ihm, erst dann kannst Du Dich ganz sehen.

    Ich war auch in Therapie. Aber die beste Therapie kann nur ein Wegbereiter sein für die Selbsterkenntnis. Manchmal ist die Zeit für die Selbsterkenntnis auch noch nicht gekommen. Dann geht das Spiel weiter, leider bei manchen bis in körperliche Krankheiten oder schlimmeres.

    LG Nys

  • ja ich weiß das die Therapie nur ein Wegbereiter ist und ich gehe meinen Weg schon. Mal schaffe ich es einen Schritt nach vorn zu machen und manchmal halt auch einen Schritt zurück. Das ist wie eine Achterbahnfahrt.

    Es ist sehr schwer zu sich selbst zu finden und wie ich schon sagte hab ich noch einen weitern Weg vor mir.

    Ich weiß das ich noch viele Sachen falsch mache und falsch sehe aber auch das ich schon einige Sachen für mich erkannt habe! ich habe beschlossen mein ICH zu finden und das werde ich auch schaffen!!

    LG Georgina

  • Hallo Georgina,

    schön, dass er nun trocken lebt. Das freut mich für dich! Aber leider beginnt dann erst die richtige Arbeit.

    Ich schließe mich Nys an, denke, da ist nichts mehr hinzuzufügen.
    Er scheint seine Sucht im Griff zu haben, nun solltest du nachziehen. Du scheinst dich da immer noch von ihm abhängig machen. Aber du hast, wie ich gelesen habe, den Weg in die Therapie schon gefunden. Das ist dafür die Voraussetzung.

    Was hast du denn konkret für Dinge in deinen Alltag integriert, die du nur für dich machst? Das wäre ein Ansatz =) Eine Aktivität für dich zu finden, die du ausführst, wenn dein Partner sich zurückzieht.

    Könnt ihr offen darüber sprechen?

    Alles Liebe,
    Natalie

  • Hallo Zimttee

    ich habe mir deine und auch Nys's Anworten nochmal genau durch gelesen und ihr habt so recht :( ich bin immer noch so Abhänig von ihm das macht mich so wütend. Ich will das doch garnicht!! Ich will selbst entscheiden ob es mir gut geht oder nicht aber da meine Stimmung immer von ihm abhänig ist geht es ständig rauf und runter das macht mich wirklich fertig!!

    Seit Stunden sitz ich hier in meiner Wohnung und weiß nicht wo mir der Kopf steht. Kann nicht mehr klar denken, weiß nicht was ich überhaupt denken soll.
    Überlege was ich tun könnte um mich ab zu lenken aber mein Kopf weigert sich grad gegen alles :cry:

    Zitat

    Was hast du denn konkret für Dinge in deinen Alltag integriert, die du nur für dich machst? Das wäre ein Ansatz =) Eine Aktivität für dich zu finden, die du ausführst, wenn dein Partner sich zurückzieht.

    Ich habe letztes Jahr schon einige Sachen für mich gefunden dir mir Spass machen. Joggen, Bücher lesen, Basteln, Rätseln, Spazieren gehen.
    Diese Dinge machen mir auch wirklich Spass nur ist es für mich noch sehr schwer eines davon zu tun wenn es mir so geht wie jetzt. Weil ich wieder nur bei ihm bin.
    Ich schäme mich richtig das ich immer so stark in der Co-abhänigkeit stecke trotz Therapie. Ich weiß das dass alles seine Zeit braucht und einige Sachen hab ich auch schon ändern können aber das mit der Stimmung bekomm ich einfach nicht in den Griff, ich bin wirklich am verzweifeln.

    Zitat

    Könnt ihr offen darüber sprechen?

    Wir sprechen schon sehr offen, allerdings wenn es um mich geht halte ich mich oft noch zu doll zurück weil ich Angst habe ihn zu belasten. Aber ich schaffe es schon besser meine Meinung zu vertreten und auch mal zu sagen wenn mich was an ihm stört(das hätte ich früher nie gekonnt!)

    LG Georgina

  • Zitat

    Seit Stunden sitz ich hier in meiner Wohnung und weiß nicht wo mir der Kopf steht.

    Du hast keine Ahnung wie sehr ich das nachfühlen kann.
    Habe stundenlang auf dem Sofa gesessen oder auf dem Balkon und geraucht. Nur Löcher in die Luft gestarrt und gedacht und gedacht und gedacht. Keine Kraft für gar nix. Und immer dieser blöde Kopf der denkt was er will.

    Du bist ein Teil von XY seinem Problem. Weil Du ihn triggerst.
    So wie Du grad drauf bist, bist Du Gift für ihn. Sorry wenn ich das so hart sage. Aber vielleicht ist das ein Ausweg aus den Gedanken um ihn. Du weißt das selbst aber kannst nicht loslassen aus Angst es könnte was passieren. Oder Du könntest ihn verlieren. Auch das Denken denken denken gehört zu unserem Nicht Los Lassen. Aber über das reine Los Lassen Wollen schaffst Du es nicht. Dein Problem als einen Schlüssel ansehen, der Dir die Türen öffnet in ein neues Leben - das hilft Dir mehr als alles andere.
    Verurteile Dich nicht! Es ist gut daß Du in der CoAbhängigkeit gelandet bist. Darüber hast Du erkannt, daß da noch was ganz anderes zu bearbeiten ist. Ich glaube CoAbhängigkeit ist ein Symptom für eine Persönlichkeits-Störung. Die Störung ist nix schlechtes oder Böses. Sie kann in den meisten Fällen bearbeitet werden. Über die CoAbhängigkeit
    hast Du einen Hinweis bekommen. Verfolge den. Wenn es sein muß auch mit einem anderen Therapeuthen. Jemand der Dein Problem nicht als Problem sondern als Information Deines Unterbewußstseins und als Chance versteht. Hör bitte auf Dir Vorwürfe zu machen. Und entdecke die Neugier auf Dich und Dein persönliches Happy End, das wird auch XY helfen mit Dir wieder fröhlich zu sein.

    Sei ganz lieb umarmt
    Nys

  • Danke Nys

    Ja manche deiner Zeilen sind hart und tun mir im Moment auch weh(weil ich mich jetzt wieder schlecht fühle weil es xy auch wegen mir schlecht geht!)aber auch gut das du sie schreibst ich glaube nur so kann man mir manchmal denn Kopf waschen.

    Mein Therapeut und ich sind schon seit längerem am schauen woher es kommt das ich so geworden bin. Ich bin sehr zufrieden mit ihr und ich denke das sie mir dabei helfen kann das raus zu finden.

    Zitat

    Es ist gut daß Du in der CoAbhängigkeit gelandet bist. Darüber hast Du erkannt, daß da noch was ganz anderes zu bearbeiten ist.

    ich wusste auch vorher schon das mit mir was nicht stimmt.

    LG Georgina

  • Es geht ihm nicht wegen Dir schlecht !!!!

    Du paßt nur zu gut in seine alten Muster. Und er in Deine.

    Ihr habt Euch gefunden, weil bei Euch beiden was nicht gestimmt hat. Deshalb ist es jetzt auch wichtig, daß ihr beide unabhängig voneinander aufräumt

    und dann schaut, was an Gemeinsamkeiten da ist.

  • sorry dann ab ich das falsch verstanden, bin etwas durcheinander.

    Zitat

    Deshalb ist es jetzt auch wichtig, daß ihr beide unabhängig voneinander aufräumt


    ja das ist sehr wichtig das weiß ich und ich werde weiter an mir arbeiten und berichten :)

    LG Georgina

  • hallo Topas

    das erleichtert mich das du das schreibst. Ich muss glaub ich auch einfach noch gelassener werden und mich nicht immer so sehr unter Druck setzen das ich das was ich in der Therapie lerne gleich umsetzen muss!!

    Lg Georgina

  • Hallo Nys,

    bitte versuche bei dir zu bleiben.

    Im Moment schreibst du für andere Analysen, die voller "du bist" und "du hast" sind.

    Man kann im Forum sich gegenüber anderen Usern co verhalten. Bitte schau, warum du für andere hier Analysen schreibst.

    Lieber Gruß, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • @Linde

    Danke. - Ist wohl so ne Mischung aus
    Euphorie nach Abstinenz vom Suchtmittel (XY)
    und gleichzeitig die Flucht vor den bitteren
    Gedanken, die bzgl. der Vergangenheit aufkommen.

    Hast vollkommen recht. Danke für den Hinweis.

    LG Nys

  • hallo an alle

    nach längerer Schreibpause möchte ich mich auch mal wieder melden und euch berichten wie es mir die letzte Zeit ergangen ist.

    Die letzten Monate waren wie auch schon sooft eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Hoch und Tiefs gaben sich regelmäßig die Klinke in die Hand.
    Ich bin immer noch dabei die Dinge die ich in der Therapie lerne um zu setzen. Manche Sachen klappen schon ganz gut und manche noch nicht. Im Moment habe ich wieder große Probleme mit meinem Selbstbewusstsein und fühle mich oft schlecht weil ich das Gefühl habe das ich im Moment eher wieder Schritte zurück mache als vor.
    d.h ich gehe wieder zu sehr auf meinen Freund ein und ordne mich ihm wieder zu sehr unter. Deswegen ging es mir die Woche über auch nicht so wirklich gut. Mein Freund ist so das er mir das dann auch sagt was ihn stört und das ist auch gut so aber manchmal sind es einfach zu viel Dinge aufeinmal und dann komm ich garnicht mehr zurecht mit meinen Gedanken und Gefühlen. Auf der anderen Seite hilft es mir auch dabei zu sehen wie ich bin und was ich noch ändern kann/möchte.
    Heute war eigentlich ein guter Tag. Ich habe ihm zum Valentinstag einen schönen Blumenstrauss gekauft und bin einfach zu ihm hin gefahren und habe ihn überrascht. Ich habe versucht nicht(so wie sonst oft) darüber nach zu denken was er dann denkt(ob er sich vielleicht garnicht darüber freut, ob ich ihn vielleicht stören könnte) ich hab es einfach getan weil ich es gern machen wollte und er hat sich gefreut und ich war Stolz auf mich das ich es gemacht hab.
    Ich kümmer mich jetzt auch wieder mehr um mein Aussehen(das hab ich die letzten Jahre etwas vernachlässigt) und es tut mir gut.
    Ich bekomme viele Komplimente(auch von meinem Freund).
    Ich war die Woche über auch viel allein und konnte über einige Dinge nach denken und ich habe neuen Mut gefasst und werde versuchen wieder etwas positiver zu denken und wieder nach vorn zu schauen.

    wünsche euch noch einen schönen Abend
    LG Georgina

  • guten Abend liebe Forumsgemeinde

    Heute möchte ich euch mal wieder schreiben weil ich einfach nicht weiß wohin mit meinen Gefühlen.

    Im Moment fühle ich mich sehr einsam ich habe das Gefühl mit niemandem über meine Sorgen,Ängste und Probleme reden zu können.

    Mein Freund ist so mit sich beschäftigt das er für mich im Moment überhaupt keinen Kopf hat. Meiner einzigen Freundin gehe ich im Moment auch aus dem Weg weil es ihr auch ständig schlecht geht und mich das dann jedesmal noch mehr runter zieht und sie auch jedesmal wieder mit ihren Problemen kommt und ich überhaupt nicht die Chance hab meine Sorgen richtig mit zu teilen.
    Das Verhältniss zu meiner Mutter ist auch anders geworden. Ich habe in meiner Therapie schon viel über meine Kindheit erfahren und begreife immer mehr warum ich so geworden bin wie ich bin und das liegt hauptsächlich an meiner Mutter. Ich liebe sie sehr und sie ist auch eigentlich immer für mich da aber auch hab ich eine Wut und trauer in mir weil sie nicht die Mutter war die ich gebraucht hätte. Sie war selbst jahrelang krank und war so auch selbst mit sich so beschäftigt das sie für mich manchmal nicht so da sein konnte wie ich es manchmal gebraucht hätte.Oft habe ich sie getröstet wenn sie traurig war und ich musste mit meiner Sorge und Angst um sie allein klar kommen. Deswegen habe ich auch gelernt mich immer an zu passen und bloss keinen Ärger zu machen um sie nicht noch mehr zu belasten. Auch habe ich das Gefühl das sie zu meinem Bruder ein besseres Verhältniss hat und wiedermal fühle ich mich wieder nur als Nr.2 wie schon mein ganzes Leben lang. Und dieses Verhalten bereitet mir bis heute Probleme und ich komm damit immer weniger klar.

    Auch hab ich das Gefühl immer für alle da zu sein und alles zu tun damit es ihnen besser geht aber was ist mit mir? Ich habe das Gefühl das alle nur mit sich selbst beschäftigt sind und ihnen dann egal ist wie es mir geht. Da stellt sich mir wieder die Frage: bin ich so ein schlechter Mensch das ich es nicht wert bin das man sich um mich auch Sorgen macht? Was mache ich falsch? Aber wahrscheinlich erwarte ich wieder zu viel. Trotzdem tut es weh mit allem allein da zu stehen.

    Meine Therapeutin und ich wollen in den nächsten Sitzungen einen neue Methode der Tiefenpsychologie ausprobieren. Sie meinte mit dieser Methode könnte ich meine ganzen Ängste, Trauer,Wut besser verarbeiten. Ich erhoffe mir schon etwas davon und hoffe das es mich wieder einen Schritt nach vorn bringt.

    Wünsch euch allen eine gute Nacht

    LG Georgina

  • Hallo ihr lieben

    Ich habe in letzter Zeit nur sehr wenig geschrieben(auch in anderen Fäden) aber dafür viel gelesen.
    Ich wollte so oft schreiben aber immer war ich unsicher und dachte ich habe nicht das Recht dazu weil ich selbst nicht so wirklich weiter komme im Leben und wie soll ich anderen da Tips oder Ratschläge geben?!
    Aber ich möchte jetzt versuchen mich wieder mehr ein zu bringen weil ich merke das mir der Austausch hier wirklich fehlt.
    Ich wollte nur das ihr das wisst!

    LG Georgina

  • Hallo ihr lieben

    Ich habe ein Problem was mir ein wenig Sorgen bereitet.
    Seit einigen Wochen ist es so das ich Angst habe allein etwas draussen zu unternehmen.
    Immer wenn mich die Lust mal packt kommt auch kurz danach die Angst. Die Angst das die Einsamkeit und die Leere die in mir ist dann noch größer wird als sie eh schon ist.
    Ich kann es einfach nicht ertragen andere Leute gut gelaunt und in Gruppen oder Paare zu sehen.
    Kennt das vielleicht auch jemand von euch?
    Und geht das irgendwann wieder weg wenn man es einfach ein paar mal ausgehalten hat?
    Tut mir leid fals das alles etwas durcheinander ist aber ich habe einfach mal drauf los geschrieben.

    wünsche euch allen noch einen schönen Abend

    LG Georgina

  • Hallo Varescu.
    Dann werd ich mal hier weiter machen :wink:

    Zitat

    Was denkst du darüber? Warum hattes du mit deinem Partner eine Diskussion? Hält er nicht durch?

    Doch er hält durch, er schlägt sich tapfer.
    Ich weiß nicht genau ob ich jetzt das beschreiben kann was mich so beschäftigt........
    Ich denke einfach das er momentan mit mir überfordert ist.
    Ich fühle mich von ihm nicht verstanden. Vielleicht kann ich ihm meine Gefühle nicht richtig rüber bringen? Ich weiß nicht was da momentan so schief läuft :(
    Ich sorge mich halt auch um ihn und würde ihm gern helfen aber das macht er mir zum Vorwurf. Und dann fühle ich mich wieder schlecht das ich so fühle und das ich so bin.
    Alles sehr kompliziert im Moment :(
    Ich fühle mich auch von ihm unter Druck gesetzt.
    Er möchte das ich größere Schritte gehe als ich diese im Moment gehen kann. Ich gebe ihm doch auch Zeit sich zu verändern!
    Wahrscheinlich erwarte ich auch einfach wieder zuviel von ihm.
    Ich muss ganz dringend schauen das ich wieder mehr bei mir bleib.
    Ich fühle mich schlecht weil ich im Moment nicht weiß wo mir der Kopf steht und die Frage ,,was mache ich richtig und was falsch'' die ganze Zeit wieder in meinem Kopf ist.
    Aber das ist nur ein kleiner Teil meiner ganzen Gefühlslage.
    Ich denke viel über mich nach und das macht mich auch traurig.
    Bin ich gut so wie ich bin? Tu ich das richtige?
    Wie geht es mit der Arbeit weiter? Warum hab ich keine Freunde und werd ich jemals noch welche haben? Alles Sachen die mich beschäftigen und mich traurig machen.
    Ich hoffe das war jetzt nicht zu durch einander :roll:

    LG Georgina

  • Hallo Georgina,

    du bist gut wie du bist.....und das sind wirklich keinen guten Gedanken die du da hast. Du wirst Freunde haben, wenn du ein selbständiger Mensch bist und dich wieder traust auf Menschen zuzugehen.Liebenswert bist du ja schon....und das du dich für andere Menschen interessierst, was eine Grundvoraussetzung für Freundschaft ist, zeigts du ja hier an deinen Beiträgen.
    Ich habe hier oft gelesen, dass Alkoholiker wenn sie abstinent leben, auch wieder ihr Wesen verändern. Damals war er wohl sehr abhängig von dir und wenn man es so will - ein unselbständiges Kind - Nun ist das anders und er will es wohl allein schaffen. Deshalb dräng ihn nicht denk ich, sondern gib ihm das Gefühl wieder ein eigenständiger. starker Mensch zu sein.
    Du selbst, machst dich wieder schön....denn hattest mal geschrieben, dass du dich sehr vernachlässigt hast....und wirst feststellen, dass du dich gleich viel selbstbewusster fühlst.

    LG Varescu

  • Danke Varescu

    Ich habe mich damals in seinen Nassen Zeiten so sehr um ihn gekümmert(ob er das immer wollte ist die nächste Frage) und manchmal vergesse ich dann das er jetzt schon solang trocken ist und wieder alles allein schaffen kann und will ihm helfen wo ich nur kann obwohl es oft zuviel ist und es mir auch nicht immer gut tut.
    Ich will halt immer für ihn da sein weil ich denke er braucht mich und ich kann ihm helfen aber so ist es überhaupt nicht und das vergesse ich leider auch viel zu oft obwohl er es mir immer wieder sagt das ich ihm nicht helfen kann.
    Was stimmt da nicht in meinem Kopf das ich diese Aussage nicht verinnerlichen kann?
    Mir fehlt das Selbstbewusstsein und wenn ich das wieder habe wird es denke ich auch einfacher auf Leute zu zu gehen.
    Ich werde versuchen ihm mehr Freiraum zu geben und das tut mir dann denk ich auf langer Sicht auch gut da ich mich ja dann mit mir beschäftigen kann/muss.
    Er sagte auch schon das er sich oft eingeengt fühlt und daran sehe ich das ich mehr allein und für mich tun muss.

    LG Georgina

  • man sagt....dass es ein ganz natürlicher Reflex des Menschen ist.....weicht einer zürück, will der Andere die Nähe wieder herstellen.... dadurch fühlt sich der Andere jedoch nur noch mehr bedrängt und geht noch weiter zurück.

    Versuche ihn soviel wie möglich allein gehen zu lassen, dann wird er von allein auf dich zu gehen. Denn was immer da ist, kann man nicht vermissen.

    Für dich muss wichtig sein, dass es schön ist wenn du mit ihm leben kannst...aber dass du ihn nicht zum leben brauchst. Das kannst du auch allein.

    LG Varescu

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