Lebendigkeit

  • Hallo hatte mich vorhin ganz kurz im Vorstellungsbereich vorgestellt und stells jetzt mal hier rein.....(ich habs kopiert )


    Hallo..
    wollte heute noch mal kurz von mir schreiben.


    Als ich hier im Mai 2011 das erste Mal geschrieben habe,
    ging es mir ziemlich schlecht.
    Eine Zeit in dem ich jeden Tag irgendwann volltrunken war,oft mit Filmrißen.......
    Es gab keine positive Wirkung mehr durch den Alk,
    meine Depressionen verstärkten sich........
    mir wurde auch langsam bewußt das ich nicht einfach aufhören konnte------wenn ich nicht trank bekam ich Entzugserscheinungen.....
    In meinem Umfeld waren so ziemlich alle am trinken,
    mein Problem wurde nicht ernst genommen.............


    Ich wollte mich im Internet informieren und wahr wohl auch auf der Suche nach "Gehört"werden.......
    Ich fühlte mich ziemlich alleine........
    auf die Idee SB kam ich nicht....
    es wär wohl auch zu früh gewesen........


    In einem anderem Forum habe ich viel geschrieben,
    auch betrunken,was bestimmt nicht immer lustig war.....
    ich glaube aber das mir dieser Austausch über das Thema das Leben gerettet hat,und auch das mich einzelne immer unterstützt haben ,mir Mut zugesprochen haben
    ich habe es dadurch geschafft im September 2011 zur SB zu gehen(immer noch trinkend)
    dort konnte ich mich irgendwann durchringen eine LZT durchringen......
    auch weil ich merkte ich schaff es nicht allein und zu Hause schon mal gar nicht...........
    Im Februar2012 bin ich dann zur LZT (Sucht-und Traumatherapie)
    Aufgehört zu trinken hab ich erst 9 Tage vorher zu Hause alleine,
    das war ziemlich schlimm,hatte Entzugserscheinungen.......
    und obwohl ich vorher meinem Freund gesagt hatte ich will nicht zur Entgiftung.........hab ich ihn irgendwann gebeten mich dorthin zu fahren...........
    Tat er aber nicht........
    mußte ich alleine durch...
    Ich würde nie wieder Entzug zu Hause machen,nicht zu empfehlen....
    Wie gesagt 13 Wochen LZT und seitdem bin ich trocken.......
    Jetzt knapp über ein Jahr.......
    Das war mal ein kleiner Einblick meinerseits...........
    erstmal


    LG Mäuki :)

  • Hallo Mäuki, schön dass Du hier bist und Dich austauschen willst, und ich gratuliere Dir ganz herzlich zu einem Jahr Trockenheit, das Leben bekommt dadurch wieder Qualität und Sinn finde ich, ich selber bin unheimlich froh, dass ich nicht mehr trinken muss.
    Ich finde es ganz wichtig, dass Du auch betont hast, wie notwendig es ist, den Entzug mit Arzt oder Klinik zu machen, das was Du hinter Dir hast, Alkoholentzug alleine und Zuhause , das ist absolut lebensgefährlich, da hast Du einfach Glück gehabt. Ich hatte das früher auch vollkommen unterschätzt. Heute kann ich das gar nicht mehr nachvollziehen, warum ich dachte es alleine hinkriegen zu müssen..
    Wär schön, wenn Du jetzt öfter berichten würdest von Dir, das Lesen und Schreiben hier ist für mich jedenfalls sehr gut und eine Riesenunterstützung.
    Schönen Tag heute consuela

  • hallo mäuki


    erstmal herzlichen glückwunsch zu 1 jahr trockenheit.


    das du einen kalten entzug gemacht hast war nicht gerade clever. du hast richtig glück gehabt, denn so etwas ist wirklich sehr gefährlich.


    aber du schreibst ja auch das du es nicht nochmal machen würdest und niemanden empfehlen würdest. das finde ich gut.


    bist du denn nach deiner lzt noch in behandlung? gehst du zu einer shg?


    gruß
    NNGNeo

  • Nein ihr habt Recht es war nicht gut der kalte Entzug......
    - edit, Details über Kalten Entzug entfernt, Linde -
    Nach der LZT.......letztes Jahr Mai hab ich August ambulante Nachsorge gemacht die ich dieses Jahr im Februar beendet habe............
    Nun bin ich auf mich allein gestellt..........
    ich hab zur Zeit auch ein gutes Gefühl damit.......
    LG Mäuki :)

  • Hallo ...
    wollt mich mal wieder melden.........
    ja wie komm ich allein zurecht??
    Die Tage wo ich arbeite,da passiert nicht viel,
    hab nur Nachtwache und tags schlaf ich, eventl mal einkaufen..............
    die anderen Tage an denen ich frei hab....
    bin ich Nachts ca bis 6Uhr auf mach irgendwas am Computer............
    tags lange im Bett,ca 15Uhr aufstehen ,manchmal auch später...............
    es passiert da auch nicht viel,eigentlich nichts.......


    Ich habe viele Ideen im Kopf........
    will Englisch lernen,Gitarre spielen lernen.......
    will wieder mit Sport anfangen......
    vielleicht malen...weil ich in der Reha gemerkt habe
    das es entspannt........
    Und was tue ich...............NICHTS...


    Nach der Reha habe ich eine Lebendigkeit in mir gespürt wie ich sie noch nie in meinem Leben gehabt habe................
    Ich merke auch sie ist noch da.........
    aber ich merke auch ich muß aufpassen,
    das sie mir nicht wieder verloren geht........
    ich finde den Dreh im Moment nicht.....


    Ich hänge schlechten Erinnerungen nach die mir nicht gut tun...........
    es kommen ungute Gedanken in mir auf die ich ewig kenne,aber irgendwie gedacht habe sie sind weg..wie z.B.:


    Ich bin nicht gut genug.........
    Ich bin zu langweilig....
    Für mich interrisiert (weiß jetzt nicht wie man es schreibt)sich keiner...


    Ich lebe in einer neuen Großstadt,
    Familie und frühere Freunde weit weg........
    Freunde melden sich nicht.......


    Die Familie fehlt mir nicht.........
    wegen den Freunden bin ich entäuscht......
    habe das Gefühl wenn ich nicht jedem hinterhertelefonieren würde...
    würde gar nix passieren......ich hab es auch schon verringert......
    Die Folge...................NIX


    Fühle mich im Moment eingekapselt........
    ich bin Suchtgefährdet in jeglicher Form..........
    weil die Vorstellung............wegzutauchen.......Stunden im Nebel zu verbringen finde ich nicht abstoßend...........


    Ja so gehts mir im Moment.........


    LG Mäuki

  • Hallo Mäuki,


    das war doch die vergangenen Monate eine tolle Leistung oder zweifelst Du daran?


    Natürlich bekommst Du nichts dafür, dass Du trocken bist, keinen Händedruck, keine Anerkennung, nichts Bares, ist ja nur für Dich, ganz alleine für Dich, damit Du bewusst erlebst was um Dich herum und in Dir abgeht. Das life und trocken zu erleben ist es wert. Andere können da wenig mit anfangen, die sind weiterhin auf irgendeine Art weggebeamt oder waren es nie, das bleibt Deins.


    Gegen Tiefs hilft zu reden, zu schreiben, hier oder in realen Gruppen. Du lebst ja in einer Grossstadt, da stehen Dir alle Möglichkeiten zur Verfügung, nutze sie und bleib am Ball.


    Viel Glück auf Deinem Weg.


    LG Kaltblut

    Sie standen dar und fragten sich warum und nur einer meinte: warum nicht.

  • Hallo Mäuki,
    der Vorteil unserer SHG ist ja, dass hier auch nachts geöffnet ist. Was hälst Du also davon, wenn Du Dich hier wieder öfter meldest und regelmäßiger schreibst ? Evtl. sogar im geschlossenen Bereich ? Da ist es etwas intensiver.


    Du bist interessant und es wäre schön, etwas mehr von Deinem Leben mitzubekommen !


    Hast Du Dir die ausschließliche Nachtwache eigentlich selber ausgesucht ?


    Grüße
    Tina

  • Hallo Mäuki, das klingt aber gar nicht gut, schade dass Du Dich im Moment nicht freuen kannst, dabei kannst Du doch schon stolz darauf sein, dass Du seit über einem Jahr ohne Alkohol lebst. Versuch doch, ein bisschen öfter zu schreiben, wo Du sowieso am Computer hockst, wie Du erzählst, es hilft zu schreiben, sich auszutauschen, zu hören wie es andere machen. Was fehlt dass Du Dich besser fühlen kannst? Vielleicht einfach mal mit einem davon anfangen, wenn ich selber zu viele Dinge im Hinterkopf habe, mach ich manchmal auch gar nix davon. Würd mich freuen öfter von Dir zu lesen. Pass auf Dich auf, lieben Gruß Consuela

  • Hallo,
    danke für sie Antworten,
    zur Zeit hab ich wieder Nachtwache,
    deswegen schreibe ich jetzt.


    Nein Kaltblut natürlich bekomme ich nichts von dem was du geschrieben hast für meine Trockenheit.
    Ich habe auch etwas besseres bekommen....nämlich .MICH..Lebendigkeit eben..Gefühle spüren,Wünsche spüren,manchmal hab ich auch was zu sagen........
    Das alles und bestimmt noch mehr hab ich durch die LZT zum ersten Mal in meinem Leben erlebt und darf es immer noch erleben......
    Ich habe mein Leben lang nichts richtig spüren können....seit Kindheit an.
    In meiner Kindheit habe ich ein Trauma gehabt und dies nicht nur einmal sondern tausende mal.....
    In der LZT hab ich das erste Mal eine Traumatherapie gehabt,das hat mir sehr geholfen.
    Nein ich zweifel nicht daran das es richtig war nicht zu trinken.
    Aber ich kenne dieses Gefühl nicht richtig dazusein,abzutauchen,nur noch als Hülle anwesend zu sein auch aus meinen vielen Jahren ohne Alkohol. Wenn es mir nicht gut geht ,denke ich manchmal :JETZT EINFACH NUR NOCH WEG.


    Gedanklich mein ich,es gibt einem das Gefühl der Sicherheit ,nicht mehr angreifbar zusein.
    Mit Alk und so ging das auch ganz gut,zum Schluß hat es allerdings alles nur noch verschlimmert.


    Manchmal schleicht sich der Gedanke in mich ich würde es schaffen nur ab und an zu trinken.
    Dieser Gedanke ist neu und ich verwerfe ihn momentan,dies tue ich weil ich nicht allein bin,
    und den anderen nicht belasten will-


    Tina
    warum ist es im geschlossenen Bereich intensiver?
    Können nicht alle die da sind jetzt auch lesen was ich schreibe?
    Also warum sollten mir da mehr antworten?
    Es ist nett das du schreibst ich wäre interessant ,aber du kennst mich nicht.
    Leider gibt es immer noch Momente wo mein Kopf einfach nur leer ist und ich nichts zu sagen habe.


    Die Nachtwache habe ich mir bewußt ausgesucht nach der LZT.
    In der LZT war erst angedacht das ich in Teilzeitrente gehe...meine Therapeutin meinte ,,es wäre mal an der Reihe das ich auch mal was vom Leben habe.
    Ich bin aufgrund meiner komplexen PTBS nicht übermäßig belastbar......
    Ich kann schlecht Streß,Mißstimmungen,Streit usw. ertragen, Tagdienst würde ich nicht schaffen.
    Mein Arzt hat mir in der LZT vom Nachtdienst abgeraten..aber ich glaube das ist Standard.
    Meine Therapeutin fand es ok..wie überhaupt alles was ich gemacht habe.
    Habe ja nach der LZT einen radikalen Schnitt gesetzt.
    Bin ca 400 km weit weggezogen,also auch neue Arbeit.Vor der LZT war ich über ein Jahr krank.


    consuela
    ich kann nicht sagen was fehlt,
    ich bin glücklich eigentlich,
    aber ich habe Angst wieder zurückzufallen..
    und jaa ich habe soooo viel im Kopf und ich tue nichts...das ärgert mich sehr
    Ich fange wieder an zu schieben...morgen mach ich..


    LG Mäuki


    PS.Hab noch eine rein informelle Frage:
    Warum wurden meine Beschreibungen über meinen kalten Entzug entfern?Das versteh ich nicht.

  • Hallo Karsten,
    du hast Recht ich habe mich hier noch nicht viel umgesehen..........ich werde es nachholen.
    Ich habe den kalten Entzug ja auch nicht verherrlicht ,sondern abgeraten.
    Ich wollte ja auch eigentlich nur darstellen wie schlimm das sein kann ohne professionelle Unterstützung.
    Ich kann da nichts schlimmes daran finden,ich finde es eher wichtig darauf hinzuweisen,vielleicht auch mal ins Detail zu gehen.
    Aber ich werde es befolgen.


    LG Mäuki

  • Guten Morgen Mäuki,


    mal etwas übertrieben gesagt ;)
    Das halbe Forum ist mit Hinweisen versehen, wie gefährlich ein Entzug ohne ärztliche Begleitung ist.


    Du schreibst ja selbst, dass deine "Beschreibung über den kalten Entzug" hier entfernt wurde.
    Das ist auch richtig, denn die Warnhinweise werden dann weniger gesehen, als die Tatsache, dass jemand es ohne ärztliche Begleitung gemacht hat.


    Gerade hier in dem Bereich der Lebensgeschichten gehen viele Leser und Mitglieder von lanjährigen Erfahrungen aus und nehmen diese Lebensgeschichten als eine Art Vorbild.


    Gruß
    Karsten

  • Ja ok,vielleicht hast du Recht.
    Sicher bin ich mir nicht ob ich das richtig finde,
    falls mir dazu mal irgendwann was einfällt,werd ichs noch äußern.
    Aber akzeptieren tue ich es auf jeden Fall :!:
    LG Mäuki

  • Guten Morgen Mäuki, wie geht's Dir heute? Was meinst Du damit wieder anfangen zu schieben, morgen mach ich" ? Das Aufschieben, Verdrängen usw. kenn ich sehr gut aus meiner Saufzeiten, mit der Nüchternheit gelingt es mir inzwischen besser unangenehmes anzupacken. Ich würde versuchen, eines davon rauszupicken und anzugehen, was kleines vielleicht nur..aber anfangen, heute...bei mir funktioniert es anders auch nicht.
    Der Gedanke ab und an mal wieder was zu trinken, ist natürlich absurd, Du weißt das sowieso, aber diese fiesen Einflüsterungen kommen mir in irgendeiner Form auch manchmal blitzartig, kann sie aber heute meist ganz schnell entlarven und gegensteuern. Ich habe auch sehr große Angst zurückzufallen, deswegen will ich versuchen genau hinzusehen.
    Ich würde auch denken, dass Dir der geschlossene Bereich gut tun könnte, es ist ein intensiverer Austausch finde ich, Du kannst einfach offener schreiben, ohne das die ganze Welt mitliest.. bei posttraum. Belastungsstörung ist ja viel Vertrauen in die Diskretion und Ernsthaftigkeit sehr wichtig denke ich. Ich wünsch Dir heute einen besonders schönen Tag und würde mich freuen Dich öfter zu lesen. Consuela

  • Hey ..........
    ich schiebe positive Dinge mit der ich meine Freizeit auffüllen könnte vor mir her........
    Mir gehts einigermaßen,ich weiß aber das ich schnell durch irgendetwas ausgelöst in Deppressionen verfallen kann.
    Diese Vorstellung daran ist noch schlimmer als die Vorstellung wieder zu trinken.
    Ich denke das auch im offenen Bereich ernsthaft geschrieben wird......
    Mit meiner posttraumatischen Belastungsstörung gehe ich offen um.........da gibt es nichts wofür ICH mich schämen müßte.


    LG Mäuki

  • Hallo
    es ist leider immer noch so das ich ab und an Suchtdruck habe,wie gerade eben.
    Zu trinken daran hindert mich im Moment nur das ich nicht allein bin,
    Aber ich fühl mich allein und im Moment ziemlich wertlos,mich zu lieben davon bin ich im Moment weit entfernt,
    ich will mit niemand darüber reden,ich will nicht auch noch als "schwach"dastehen,
    aber es gibt noch einen ziemlich schwachen Punkt bei mir:


    Ich kann nicht glauben das ich liebenswert bin und dieses Gefühl kann ich kaum ertragen wenn es da ist


    Wenn dieses Gefühl überhand nehmen würde,dann wäre es ziemlich schwer dem Trinken zu widerstehen


    Und wenn es so wäre das niemand da wäre ,der mich liebt wo es mir wichtig ist ,dann wäre kein Widerstand mehr da


    Ich halte das für ein wackeliges Fundament,kann es aber nicht ändern.


    Ich habe momentan Angst mich zu verlieren.


    Mäuki

  • hallo mäuki


    was ist für dich so schlimm daran schwächen zu haben? die hat schließlich jeder ob er nu dazu steht oder nicht. ich finde es sehr befreiend wenn ich meine schwächen zulasse und mich einfach mal fallen lassen kann, egal ob bei meinen kindern oder meinem partner. niemand kann immer stark sein, und dieses bild aufrecht zu halten kostet viel unnötige energie. das ist sehr belastend wenn man andere probleme hat die einen runter ziehen. lass deine schwächen einfach mal zu, sprich an wenn du dich mies fühlst, wenn dich ängste quälen, das nimmt unheimlich viel druck weg. wenn man sich so fühlt und dann noch gegen den saufdruck ankämpfen muß.... mäuki, das geht auf dauer nicht gut. mach dir luft, das hilft.


    doro

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • glück auf mäuki


    du kreiselst in nen teufelskreis

    Zitat von Mäuki

    Aber ich fühl mich allein und im Moment ziemlich wertlos,mich zu lieben davon bin ich im Moment weit entfernt,
    ...
    ich will mit niemand darüber reden,ich will nicht auch noch als "schwach"dastehen,
    ...
    Ich kann nicht glauben das ich liebenswert bin

    weil du von falschen voraussetzungen ausgehst:
    "wertlos" < quatsch - ich bin wertvoll (wie jeder mensch) und besonders weil ich trocken bin :wink:
    "das ich liebenswert bin" <-> "mich zu lieben" < ja das steht in direktem zusammenhang :roll:
    "schwach" < stärke besteht grade da wo ich mir die "hilfen" suche (sie einfordere), die ich grade brauche.
    stärke besteht grade dann, wenn ich über meine vermeintlichen schwächen rede - egal, was mein gegenüber davon denkt. und ich bin immer wieder überrascht, was mein gegenüber wirklich denkt :wink:


    kraftpäckl


    schöne zeit


    :D
    matthias

    trocken seit 25.4.1987 - glücklich liiert - 7 Kinder - 17 Enkel

  • Hallo
    ich kann die Schwächen nicht zugeben,
    weil ich sie selber nicht mag,
    ich will sie nicht mehr,
    sie machen mir Angst.


    In der LZT hatte ich mir ein neues Selbstbewußtsein erarbeitet,
    das ist auch noch da,da sind halt nur besagte Einbrüche,
    Ich möchte Personen die mich so kennengelernt haben,
    nicht diese jämmerlichen Momente zumuten,


    Ja ich kenne alle Vorraussetzungen,also die richtigen,
    ich kanns auch oft umsetzen,
    ab und an nicht und ich weiß glaub ich auch den Grund.
    Es kommen wieder öfter Gedanken hoch das man mich doch nicht lieben könnte,
    ich kanns mir dann absolut nicht vorstellen,
    und das ist ziemlich schlimm,weil ich das Gefühl was ich zum ersten mal habe,nämlich geliebt zu werden, nicht verlieren möchte.


    Auch ein Grund nichts zu sagen,wer liebt schon einen ständigen Jammerlappen.


    Ich weiß nicht wie ich meine Gedanken beruhigen kann.Sie kommen einfach immer wieder.


    Gruß Mäuki

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