Beiträge von NNGNeo

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    hallo


    ich habe für die winterzeit gestimmt. eigentlich ist es ja egal, aber da unsere normale zeit eben die winterzeit ist habe ich mich jetzt dafür entschieden.
    ich persönlich habe mit der zeitumstellung nicht wirklich ein problem, passe mich da ziemlich schnell an, trotzdem bin ich dafür das diese ewige umstellerei ein ende hat. es bringt ja auch so gut wie gar keinen nutzen.
    grüße
    NNGNeo

    hallo caruso


    oft wird gesagt das man seinen persönlichen tiefpunkt braucht bevor man den absprung schafft. und ich finde da ist auch was wahres dran.
    manch einer muss sich erst in die gosse saufen, ein anderer hat seinen führerschein verloren oder seinen job und andere so wie ich haben noch alles gehabt. ich hatte es ziemlich ähnlich wie du, also noch meinen job, mein zuhause und meinen führerschein hab ich auch nie verloren.
    trotzdem sage ich für mich ich habe meinen perönlichen tiefpunkt gehabt, und erst als ich den hatte konnte ich mir hilfe holen und mit dem saufen aufhören.


    carl-friedrich hat es genau passend formuliert, der persönliche tiefpukt ist so unterschiedlich wie wir alle auch einen ganz anderen charakter haben.
    die frage die ich mir manchmal stelle ist: kann man ohne persönlichen tiefpunkt überhaupt mit dem saufen aufhören?
    hier scheiden sich die geister, ich für mich persönlich würde sagen das es extrem schwierig ist aber nicht unmöglich.
    aber ganz egal ob persönlicher tiefpunkt oder nicht, ich freue mich über jeden der den absprung noch rechtzeitig schafft.
    grüße
    NNGNeo

    hallo caruso


    ich erinnere mich an dich, aber du kennst mich wahrscheinlich nicht.
    habe damals als ich hier noch nicht angemeldet war und selbst noch klatschnass deinen thread gelesen, von anfang bis zum ende.
    habe mich damals gefragt was wohl aus dir geworden ist, umso schöner ist es jetzt von dir zu hören und das du immer noch am ball bist.


    seit ein paar jahren bin ich auch hier und seitdem auch trocken. habe auch lange zeit im geschützten bereich ein tagebuch geführt, das tue ich jetzt aber nicht mehr, obwohl ich noch im geschlossenen bereich bin.
    in vielen deiner beiträge habe ich mich seit dem ich trocken bin wiedererkannt, vor allem wie sich das leben nach dem alkohol verändert hat, meistens zum positiven. auch ich rufe mir immer wieder ins gedächtnis was ich bin, nämlich ein alkoholiker der nicht mehr trinkt. und ich bin für jeden einzelnen tag dankbar, auch für die schlechten tage die wir alle ja immer wieder mal haben. ich kann die schlechten tage aber trocken besser meistern.


    ich würde mich freuen mal wieder öfters von dir zu lesen.
    grüße
    NNGNeo

    hallo hartmut


    Zitat von Hartmut

    Muss ich mir etwas vor Augen führen was akzeptiert ist?


    muss nicht, kann man aber.
    ich habe es in meinen anfangszeiten genauso gemacht. ich habe ziemlich oft unter saufdruck gelitten, fast täglich in meiner anfangszeit.
    es hat mir immer geholfen wenn ich mir vorgestellt habe was passieren würde wenn ich auch nur ein einziges bier trinken würde. ich wusste es aber auch wo es hingeführt hätte wenn ich wieder gesoffen hätte, trotzdem habe ich diesen gedanken immer zu ende gedacht. ich weiß nicht wie es erklären könnte, aber es hat mir in meiner anfangszeit irgendwie eine gewisse kraft gegeben.
    es war ja bei mir am anfang so, das ich zwar körperlich trocken war, aber mein kopf eben immer noch nass. ist ja auch kein wunder, ich war doch jahrelang nur auf`s saufen fokussiert, da konnte ich gar nicht von heute auf morgen trocken denken, so sehr ich mir das auch gewünscht habe, es funktionierte nun mal nicht. bei mir hat es einige zeit gedauert bis sich das nasse denken in trockenes denken umgewandelt hat. und damit meine ich nicht nur ein paar wochen oder monate, es hat wirklich so seine 2 - 3 jahre gedauert. erst dann kam auch so langsam eine gewisse stabilität was meine trockenheit betrifft.


    Zitat von "Hartmut"

    Ich lebe ja mit der Krankheit und lass mich nicht von ihr leben.


    das tue ich auch, mit der krankheit leben. mich von der krankheit leben lassen tue ich heute nicht mehr.
    grüße
    NNGNeo

    hallo hull


    ich lebe jetzt seit über 6 jahren trocken ohne rückfall.
    das ich bis heute keinen rückfall hatte ist nicht selbstverständlich, genauso wie für alle anderen trockenen alkoholiker.
    und da es nicht selbstverständlich ist bin auch ich wie alle anderen nicht vor einen rückfall sicher. es kann mich genauso erwischen wie alle anderen auch und das zu jeder zeit, unabhängig wie lange ich trocken bin.
    grüße
    NNGNeo

    hallo karsten


    Zitat von "Karsten"

    Darum kann ich auch nicht verstehen, wie man für so eine Droge noch werben darf.


    weil dem staat dann eine menge steuereinnahmen flöten gehen. ist ja kein geheimnis.
    ohne werbung wird höchstwahrscheinlich weniger alkohol verkauft und weniger verkaufter alkohol geht dem staat geld durch die lappen.


    was der staat aber nicht sehen will wie viel schaden der alkohol tag für tag in unserer gesellschaft anrichtet, man bedenke nur die tausenden verkehrsunfälle jedes jahr verursacht durch alkohol, oder im suff begangene straftaten wie z.b körperverletzung.
    ich finde auch das alkohol viel zu billig zu haben ist, ich musste in meiner saufzeit nicht so viel geld für alkohol ausgeben, ich wusste genau welches bier das billigste ist und genau das eben habe ich dann auch gekauft.
    hinzu kommt noch das es von der gesellschaft quasi erwartet wird das alkohol getrunken wird, egal wo ich hingehe, überall wird alkohol getrunken.
    es ist eben eine gesellschaftsdroge. ich weiß nicht wie es euch anderen geht, aber wenn ich z.b irgendwo alkohol angeboten bekomme werde ich manchmal echt blöd angeschaut nur weil ich den alkohol abgelehnt habe und lieber was anderes trinken möchte. gut das soll mich jetzt nicht weiter stören, aber warum ist das scheinbar ein problem für andere nur weil ich keinen alkohol trinke? für mich jedenfalls ist das kein problem.
    ich schaue doch auch nicht blöd wenn mir jemand erzählt das er keinen fisch mag, das ist dann so und fertig.


    man glaubt nicht wie viele prominente, politiker oder sonst wer ein ernstes problem mit dem alkohol hat, da gibt es meiner meinung mehr von als man allgemein denkt.
    grüße
    NNGNeo

    hallo quadrat


    schön das es mit der LZT jetzt noch geklappt hat. ich denke wenn du während deiner LZT ein vorstellungsgespräch hast kannst du bestimmt mit den leuten von der klinik reden, ich denke da wird sich bestimmt ein weg finden lassen. es geht dabei ja auch um deine zukunft, außerdem ist es doch nur förderlich wenn du nach deiner LZT einen geregelten tagesablauf hast mit einem neuen job. es gibt viele leute die nach einer LZT nach hause kommen und garnichts haben, sozusagen wieder im altem umfeld sind und weder job oder familie haben, leider trinken die meisten leute dann wieder.
    es ist also für deine genesung nur förderlich wenn du zu dem vorstellungsgespäch kannst. ich würde den leuten von der klinik gleich bescheid geben am tag der aufnahme das so etwas passieren kann. es wird schon.
    grüße
    NNGNeo

    hallo


    ich selbst finde es gehört nicht in die öffentlichkeit, aber er ist nun mal eine prominente person die in der öffentlichkeit steht.
    für die presse ist das doch jetzt ein gefundendes fressen.
    damit muss er jetzt leider mit leben, ich persönlich finde das aber überhaupt nicht gut das mit einem menschen so umgegangen wird.
    die privatsphäre wird einfach ignoriert, das ist traurig aber wahr.
    grüße
    NNGNeo

    hallo poster


    ich sehe es ähnlich wie karsten, ich habe nicht gegen den alkohol gekämpft, ich habe ihn nur gesoffen. ich habe nur eingesehen das ich darüber keinerlei kontrolle mehr habe, falls ich sie überhaupt jemals hatte.
    alkohol ist für mich heute nur noch ein stoff der in irgendeinem gefäß drin ist. und solange ich ihn nicht mehr trinke kann er mir nichts mehr anhaben.
    grüße
    NNGNeo

    hallo


    ich sehe meine saufzeit jetzt nicht nur negativ, obwohl ich wie die meisten oftmals ziemlich viel mist gebaut habe wenn ich gesoffen habe.
    es gab sogar eine zeit da hat es mir spaß gemacht zu saufen, ich glaube dieser spaß hat einen großen anteil daran das ich alkoholiker geworden bin.
    aber das ist jetzt für mich nicht mehr wichtig warum ich alkoholiker geworden bin, ich bin es nun mal und daran gibt's auch nichts mehr zu rütteln.


    aber es gab natürlich nicht nur positives in meiner saufzeit, die negativen sachen haben nach und nach immer mehr überwogen, und aus dem einstigen spaß den ich beim saufen hatte wurde einfach nur noch eine qual.
    gerade am anfang meiner trockenheit hat es mir geholfen die negativen sachen mir immer wieder ins gedächtnis zu rufen wenn ich saufdruck hatte, und auch heute denke ich immer wieder mal an all das schlechte zurück was ich durch mein saufen erlebt habe. karsten hat es ja schon geschrieben, man erinnert sich gerne nur an die guten seiten des alkohols und die schlechten werden verdrängt.


    trotz allem habe ich wegen meiner sauferei aber keine gewissensbisse oder so, klar habe ich viel mist gebaut, das kann ich jetzt aber nicht mehr rückgängig machen, und ehrlich gesagt will ich das auch garnicht. ich kann aber etwas für die gegenwart und meine zukunft tun und heute als trockener mensch vielleicht ein besserer mensch sein als ich es zu saufzeiten war, zumindest kann ich es versuchen und nicht wieder die gleichen fehler machen wie damals.
    grüße
    NNGNeo

    hallo hull


    wann genau ich körperlich abhängig geworden bin, kann ich jetzt nicht mehr sagen.
    ich weiß aber noch wie ich es zum ersten mal gemerkt habe.
    es war eine zeit in der ich noch ziemlich am anfang meiner "säuferkarriere" war.
    ich trank zu dem zeitpunkt schon länger täglich, hauptsächlich um mich entspannen zu können. doch ich wollte das nicht mehr, also habe ich dann das erste mal versucht mit dem saufen aufzuhören. es dauerte nicht lange da machten sich die ersten entzugserscheinungen bemerkbar. erst fing es ganz harmlos an mit innerer unruhe, schwitzen und schlafstörungen. dann kamen aber leider noch heftigere, schlimmere sachen dazu. das steigerte sich immer weiter und aus innerer unruhe wurden dann nach und nach regelrechte panikattacken, schweres zittern sowie ständiges übergeben und bauch bzw. muskelkrämpfe. ich habe dann gelernt das diese (symptome nenne ich sie jetzt mal) nachgelassen haben sobald ich wieder getrunken habe.
    mein körper war nicht mehr in der lage ohne alkohol auszukommen, am anfang habe ich es trotz allem noch geschafft ein paar tage auf alkohol zu verzichten, doch selbst das ging dann irgendwann auch nicht mehr. ich musste alkohol trinken, komme was wolle es ging nicht mal mehr ein tag ohne.


    das war dann mein erster kalter entzug, leider folgten darauf über die jahre verteilt noch viele weitere. ich kann heute ehrlich nur froh sein das mir nie was passiert ist. an einen krampfanfall im eigentlichen sinne kann ich mich nicht erinnern, kann aber auch nicht ausschließen das ich niemals einen gehabt habe. es ist nämlich nicht nur einmal vorgekommen das ich mit starken schmerzen am ganzen körper aufgewacht bin.
    so war es damals bei mir gewesen, und genau aus diesem grund kann ich nur jedem davon abraten einen kalten entzug zu machen, denn man spielt in diesem moment einfach nur mit seinem leben.
    grüße
    NNGNeo

    hallo karsten


    Zitat von "Karsten"

    Sich immer wieder vor Augen zu führen, warum man denn überhaupt mal am Anfang den nüchternen Weg einschlagen wollte.


    ich schreibe es jetzt mal ganz kurz und bündig: weil ich leben will und nicht in den nächsten jahren unter der erde liegen möchte.
    grüße
    NNGNeo

    hallo karsten


    ich grille wirklich sehr gerne, und wenn dann mit holzkohle.
    finde das schmeckt dann auch besser, bei einem elektrogrill oder gasgrill fehlt mir dann irgendwie der typische geschmack.
    aber es kann schon mal vorkommen das ich was auf den elektrogrill schmeiße wenn das wetter mal nicht so passt oder ich mir zu meinen pommes schnell ein paar würstchen grillen will, den holzkohlegrill bervorzuge ich aber trotzdem.


    erfrischende getränke dürfen da natürlich auch nicht fehlen, ich bevorzuge dabei schön eisgekühlte frucht oder saftschorlen, selbstgemacht :)
    ist mal was anderes als immer nur die langweilige cola oder wasser :wink:
    das machen wir dann schön alle mann zusammen in gemütlicher runde auf der terrasse, was besseres gibt`s garnicht.
    grüße
    NNGNeo

    hallo hull


    was es mir bringt mich als alkoholiker zu bezeichnen?
    nun es hat mich zumindest bist heute trocken gehalten, wie ich mich bezeichne ist mir aber letztendlich egal, von mir aus kann ich mich auch als hans wurst bezeichnen, hauptsache ich vergesse nicht wer ich bin und wo ich herkam und nie wieder hinkommen will.
    grüße
    NNGNeo

    hallo


    hätte schon mehrfach solche alkoholfreien cocktails trinken können, aber wozu?
    ich sehe keinen grund alkoholfreie cocktails zu trinken.
    als ich noch gesoffen habe da haben mich zwar normale cocktails auch nicht interessiert, trotzdem könnten alkoholfreie cocktails triggern und schon alleine deswegen würde ich keine alkoholfreien cocktails trinken.
    außerdem sage ich es mal so: heute ist es der alkoholfreie cocktail und dann in einer woche das alkoholfreie bier. wie lange dauert es dann bis ich wieder saufe?
    es gibt genug andere sachen was ich trinken kann und nicht triggert, also brauche ich keine coktails und erst recht kein alkoholfreies bier.
    grüße
    NNGNeo

    hallo kossi


    du weißt ja selbst das kontrolliertes trinken quatsch ist, für uns wird es das nie wieder geben. das ist doch das merkmal für die sucht, der kontrollverlust.
    ich selbst möchte auch gar nicht kontrolliert trinken können, selbst wenn es ne pille dafür geben würde und ich es wieder könnte, nein danke. ich habe mehr als genug getrunken in meinem leben.
    ich bin heute trocken und brauche keinen alkohol mehr.
    ich kann auch ehrlich gesagt jetzt nicht verstehen warum du andere menschen beneidest die alkohol konsumieren.
    bei mir hat der alkohol genug schaden angerichtet, ich bin froh das er in meinem leben keinen platz mehr hat und ich tue alles dafür das dies auch so bleibt. sollen die anderen doch alkohol trinken, wenn`s mich zu sehr stört steht es mir jederzeit frei zu gehen was ich auch schon getan habe.


    leider kenne ich ein paar alkoholiker die der meinung sind das sie konrolliert trinken können, sie sogar versucht haben mich davon zu überzeugen das ich das auch könnte. versuche sie davon zu überzeugen das dies eben genau nicht funktioniert schlugen fehl, so das mir dann eben nichts anderes übrig blieb den kontakt zu diesen leuten einzustellen. was aus denen geworden ist weiß ich nicht, ich bin aber der festen überzeugung das wenn sie wieder getrunken haben wohl schon wieder drauf sind. das tut mir dann zwar leid aber ich kann es nun mal leider nicht ändern.


    du hast jeden tag mit solchen leuten zu tun, wenn man immer wieder darüber diskutiert ob kontrolliertes trinken möglich ist oder nicht kann schon der ein oder andere zweifel aufkommen, obwohl man tief im inneren weiß das es eben nicht funktioniert. wir alkoholiker sind aber auch meister darin uns selbst zu belügen, das konnten wir schon immer gut.


    ich finde es schon alarmierend das du andere menschen darum beneidest das sie trinken können und du nicht, um so wichtiger ist es jetzt das du dir immer wieder vor augen hälst was passieren würde wenn du jetzt wieder zur flasche greifst. hast du denn noch einen notfallkoffer?
    grüße
    NNGNeo

    hallo ellen


    carl friedrich hat ja bereits alles geschrieben.
    in meiner anfangszeit hatte ich auch ziemlich oft und heftig unter suchtdruck gelitten.
    mir hat es immer geholfen wenn ich irgendwas gegessen oder viel wasser getrunken habe. manchmal habe ich eine flasche wasser auf ex getrunken, danach ging es mir besser.
    ich habe mir auch immer wieder vor augen gehalten das der suchtdruck nicht ewig anhält und auch wieder verschwindet. auch wusste ich wenn ich wieder trinken würde wäre in dem moment vielleicht der suchtdruck weg, aber dann auch meine trockenheit und damit mein neu gewonnenes leben wofür ich so hart an mir gearbeitet habe. mit trinken hätte ich es nicht besser gemacht, sondern schlimmer, viel schlimmer.
    frage dich mal in welchen situationen du suchtdruck bekommst, wenn du das herausgefunden hast dann kannst du es das nächste mal vielleicht erst garnicht zum suchtdruck kommen lassen in dem du dann solche situationen meidest.


    was mir auch immer geholfen hat wenn ich suchtdruck hatte war mit jemanden darüber reden. wenn du niemanden zum reden hast, kannst du dich in akuten situationen auch gerne an uns wenden in dem du hier schreibst. es kann einem unglaublich gut tun wenn man seine eigenen gefühle und sorgen einfach mal jemanden mitteilt.
    grüße
    NNGNeo

    hallo matthias


    Zitat von silberkralle

    ich erinner mich gut an die sch... , die ich besoffenerweise gemacht hab.


    ich auch, und da will ich nie wieder hin. und um das zu erreichen darf ich nicht vergessen wo ich hergekommen bin, aber es ist trotzdem nur eine sache davon was ich tun muss um trocken zu bleiben.
    grüße
    NNGNeo

    hallo quadrat


    ich hatte in meiner entgiftung genau die selben fragen wie du, keiner konnte mir dort eine antwort geben mit der ich zumindest halbwegs zufrieden war.


    ich habe ja auch eine therapie angefangen, aber nach wenigen tagen wieder abgebrochen aus persönlichen gründen. also habe ich ja nie eine therapie gemacht und kann daher nicht sagen was dort weiter zur sprache gekommen wäre.


    ich habe mich danach an dieses forum gehalten und bin durch die grundbausteine bis heute trocken geblieben. ich habe mich so ziemlich mit allem befasst was mit alkoholismus zu tun hatte, habe nach den grundbausteinen gelebt und der rest kam dann quasi von selbst. das kam nicht von heute auf morgen, das dauerte seine zeit und erforderte auch arbeit an mir selbst. ich habe lange zeit hier im forum ein tagebuch geführt, allerdingst im geschützten bereich.
    das hat mir in der anfangszeit oft geholfen, einfach meine täglichen gedanken und alles was mich beschäftigt hat hier aufzuschreiben.


    ich habe nach meiner entgiftung sehr viel an meinem leben geändert, es fing damit an das ich den kontakt zu alten saufkumpanen abgebrochen habe über risikominimierung wozu auch ein alkoholfreies zuhause gehört sowie ein trockenes umfeld und alte gewohnheiten abgelegt habe und durch neue ersetzt habe.


    ich denke wenn du erstmal in der LZT bist, wird man viel intensiver auf dich eingehen und dir deine fragen beantworten können, hab geduld.
    grüße
    NNGNeo