Leicht gelbe Augen schon mit 35? Wo soll das enden?

  • Hallo zusammen,

    vorab, ich kann immer nur bis 15:30 Uhr schreiben/antworten, da ich in dieser Zeit allein bin. Ist er zu Hause, ist es undenkbar hier zu sein. Damit sich keiner wundert…!


    Ich bin froh, dass ich dieses Forum hier gefunden habe, denn es tut gut, mit anderen zu schreiben, denn reden kann ich über meine Problematik gar nicht.

    Mein Freund und ich sind jetzt ca. 1,5 Jahre zusammen. Er ist nach wie vor total verliebt und super glücklich, bei mir flachen die Gefühle immer mehr ab…..Puhhhh gar nicht so einfach hier den Anfang zu finden…..Traurig

    Seitdem wir zusammen sind, gibt es nur EINEN TAG, an dem er abends mal nichts getrunken hat. In 1,5 Jahren schon recht pikant. Am Anfang der Beziehung habe ich hier und da mal abends mitgetrunken, weil wir uns nicht so wirklich kannten und für mich war es normal, mal was zu trinken. Im Laufe der Zeit habe ich dann nichts mehr mit getrunken, weil ich andere Dinge für mich wichtiger hielt.
    Ehrlich gesagt habe ich da auch nicht so darauf geachtet, denn ich dachte mir, das wird schon.
    Er trinkt abends nach der Früh-und Spätschicht und morgens nach der Nachtschicht, Samstag und Sonntag auch. Vor und während der Arbeit nicht, da er arbeitstechnisch auf den Führerschein angewiesen ist. Anfangs waren es 2-3 Bier, ich rede hier von 0,5 Liter Flaschen, mittlerweile sind es 4-6 Bier a 0,5 Liter. Samstag kommt es dann mal vor, dass er auch fast eine Flasche Rum austrinkt. Er kann sich am Abend auch völlig die Kante geben, Kopfschmerzen haben, Übelkeit, trinkt aber den nächsten Tag auch wieder. Es ist erschreckend, denn wenn ich mal einen über den Durst getrunken habe, dann rühr ich wochenlang nix an.
    Soweit ich weiß, ist seine Mutter mit 50 Jahren an den Folgen von Alkohol verstorben und ich habe ihn mal darauf aufmerksam gemacht, das dies erblich bedingt ist und wenn er nicht die Reißleine zieht, dann kann ihm das auch passieren. Er sieht es nicht so, denn er sagt, viele trinken abends mal ein paar Bierchen und das wäre normal und ich soll mit diesem Thema aufhören. Ich würde mir etwas zusammen spinnen in meinem Kopf. Außerdem trinkt er nur abends und am Wochenende und einer, der ein Problem hat, trinkt immer.
    Ich sagte ihm auch, das er ja 7 Tage die Woche trinkt und das Woche für Woche, Monat für Monat…usw.…..! Er raucht auch eine Schachtel Zigaretten am Tag und hat 15 Jahre gekifft, was er mir allerdings neulich erst erzählt hat. Er trinkt seit 15 Jahren……
    Er hat am Bauch in den letzten Monaten zugenommen (für mich unerotisch, weiß er, will es ändern, tut aber bislang nix), auch das sieht er anders. Er hätte einen „Blähbauch“.
    Egal was wir kochen, ob Gemüse, Fleisch, Fisch, Fastfood (ich achte sehr auf gesunde Ernährung) hat er IMMER kurze Zeit nach dem Essen Durchfall. Ich denke, die Leber baut schon einiges nicht mehr ab. Für ihn, welch Wunder, NORMAL!

    Das Wort NORMAL bekommt sein langem bei mir eine neue Bedeutung.

    Auch sein Verhalten hat sich geändert. Wir haben uns nie gestritten, seit 3-4 Monaten fast täglich, er brüllt dann rum, wird laut, verbal aggressiv und knallt mit den Türen. Ich habe ihn schon mehrfach gesagt, dass ich das nicht will, mit dem rumbrüllen etc., er sagte mir, in seiner Ehe musste er sich behaupten und dann ging dann nur mit anbrüllen. Ich meinte nur dass ich nicht seine Ex Frau wäre und er das Unterlassen solle. Hält 2-3 Tage und dann geht das Spiel von vorn los. Ich habe ihm gedroht, schreit er mich noch einmal an, dann kann er gehen. Das hat dann auch erst mal gefruchtet, fragt sich nur wie lange. Wenn er dann auch noch mehr getrunken hat, will er auch nur S** haben und hört gar nicht auf, einen zu bedrängen. Schlimm.

    Er ist dauermüde, meist leicht gereizt, kommt seiner Aussage nach von der Arbeit.
    In den Wochen als wir Urlaub hatten, war er auch nur müde, ja wenig Schlaf, den ganzen Tag nur RedBull und abends Bier oder Rum. Da wir uns ein Haus gekauft haben, mussten natürlich einige Dinge erledigt werden, danach war er immer völlig platt und müde….seine Ausrede, er muss sich erst an den Urlaub und das Frei gewöhnen, klingt logisch, aber nach 2 Wochen sollte dann Besserung in Sicht sein, was nicht der Fall war.
    Zudem ist er auch krankhaft eifersüchtig, was mich in meinem Leben extrem einschränkt. Sobald ich mein Handy in der Hand habe, holt er schon tief Luft und will alles wissen, was ich ihm dann auch nicht sage, da wir schon zahlreiche Gespräche wegen diesem Thema hatten. Ich gebe ihm kein Anlass, sondern schreibe nur mit Freunden. Akzeptanz gleich null. D.h. dann, ein paar Stunden muckeln und dann kommt er wieder angekrochen. Bis zum nächsten Mal. Er möchte mit mir allein sein und das am besten 24 Stunden. Ich kann das nicht und will es auch nicht.
    Ich darf keine Männer draußen anschauen, nicht allein zum Schwimmen gehen, gibt dann jedes Mal Stress. Ich kann es einfach nicht mehr hören.

    Er macht alles für mich, im Haushalt, bringt mir Geschenke mit, ist sehr anhänglich und auch treu, das liebe ich an ihm, aber er hat kein Selbstbewusstsein und mit der Trinkerei und seinen Wesens Änderungen macht er bei mir viel kaputt.

    Es ist nicht schön, jemanden in jungen Jahren in die leicht gelben Augen zu schauen…wie lange macht das die Leber und das Herz noch mit? (wenig Schlaf, Alkohol, Zigaretten, ab und zu mal kiffen und hochgradig Stress auf der Arbeit)

    Ich danke Euch für das Lesen und hoffe auf Hilfe.

    LG

  • Hallo Paniktante,

    willkommen hier in unserem Forum!

    In vielen Teilen ähnelt sich deine Geschichte mit meiner. Es ist immer wieder eben ein ähnlicher Werdegang, den ein Abhängiger macht, aber eben auch der oder die Angehörige(n).

    Sein Lebensstil beeinträchtigt dich ja schon sehr, während er keinen Grund sieht, etwas daran zu finden, was er ändern wollte. Es geht ja aber eben um dein Leben und darum, dass du dich darin wohl fühlen sollst.

    Welche Hife erwartest du von hier? Was meinst du, wie es für dich jetzt weitergehen kann?

    Liebe Grüße
    Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hi Aurora,

    ich liebe ihn ja noch und wir haben ein Haus zusammen, ich weiss, das ist kein Grund, aber ich muss doch irgendwas tun können, das er sich sein Leben in jungen Jahren nicht kaputt macht. Ich möchte ja auch, das er einsieht, das er ein Problem hat. Beste Beispiel ist ja seine Mutter.

    Wie lange macht das Körper noch mit? Sind gelbe Augen nicht schon schlimm?

    LG

  • Hi Paniktante,

    solange es Dein Partner nicht für sich selbst möchte, trocken zu leben. Wirst Du wohl wenig Chancen haben ihn zum Umdenken zu bewegen. Der erste Schritt wäre, dass er sich selbst eingesteht ein Problem mit dem Alkohol zu haben um dann die erforderlichen Maßnahmen für sich selbst zu ergreifen. Die 1. wäre übrigens einen Arzt aufzusuchen und mit diesem dann die weitere Vorgehensweise abzuklären und vorallem den Entzug zu begleiten.
    Die gelben Augen waren bei mir ein Zeichen, dass die Leber in Mitleidenschaft gezogen wird. Das gab sich aber nach einer Woche abstinenz wieder.

    LG
    Andi

  • Hallo Andi,

    danke für Deine Nachricht.
    Ihn bekomm ich nicht zum Arzt. Er hat ja auch keinen Grund.
    Auch wegen diesem ständig müde sein, wie kann ich damit umgehen? Hat das auch mit dem Alkohol zu tun?

    LG

  • Hi Paniktante,

    Zitat

    Ihn bekomm ich nicht zum Arzt

    Das hat man von mir auch gesagt! Es ist der 2. wichtigste Schritt, nachdem man sich selbst eingesteht ein Alkohol-Problem oder besser ausgedrückt "Alkohol-Krank" zu sein.


    Zitat

    Auch wegen diesem ständig müde sein, wie kann ich damit umgehen? Hat das auch mit dem Alkohol zu tun?

    Deshalb, sollte er unbedingt einen Arzt aufsuchen!

    So etwas können wir hier nicht beurteilen. Soviel vielleicht. Natürlich hinterlässt der Alkohol-Missbrauch seine körperlichen Spuren.Bei dem einen früher bei dem anderen später und sicher braucht der Körper bei übermäßigen Alkohol Konsum längere Regenerationspausen.
    Ständige Müdigkeit kann aber auch ganz andere gesundheitliche Gründe haben.

    LG
    Andi

  • ...naja immerhin ist er mit dem Alkohol seit 15 Jahren dabei, mal ganz abgesehen von den anderen "Substanzen" die er noch konsumiert. Ich denke, da kann sein Körper gesundheitlich schon ne Menge ab.

    Das Problem ist, das es für ihn normal ist, abends "mal" ein paar Bier zu trinken. Macht ja laut seiner Aussage jeder 2. so.....und da kannst Du nichts mehr zu sagen.....so schwer wie es dann auch für mich ist, ich sage dennoch was und es gibt Zank!!

    LG

  • Hallo Paniktante,

    was willst du machen, wenn er keinen Grund hat, mit dem Trinken aufzuhören?
    Wir sehen ja, was kaputt geht, sehen den Verfall und Vehaltensänderungen.
    Wir meinen zu wissen, was dem Alkoholkranken gut tut und der beste Weg für ihn ist- rational betrachtet stimmt das wohl auch. Dennoch müssen wir akzeptieren, wenn sie weiterhin trinken und ihr Leben ruinieren wollen. Uns bleibt eben nur zu gucken, ob es das ist, wie wir unser Leben verbringen wollen.
    Hast du weiterhin Lust, dich einschränken zu lassen, seiner Eifersucht ausgesetzt zu sein? Willst du dich anschreien und kontrollieren lassen? Wenn er das wert ist, kann dich davon niemand abhalten. Wenn du dir das Verhalten nicht bieten lassen möchtest, musst du überlegen, ob er der richtige Partner fürs Leben ist. Ihn bekommst du wohl nur so.

    Meine Mutter ist mitlerweile auch so weit, dass sie (ganz wie ihr Vater) gelbe Augen, einen dickeren Bauch, dünnere Arme und Beine hat, ihre Stimmungsschwankungen sind übel, auch ist sie sehr viel schneller erschöpft und müde und neuerdings auch schnell aggressiv.
    Niemand kann so beurteilen, ob der Zustand noch reversibel ist. Ich habe damals meinen Hausarzt um Rat gefragt und er hat mir jegliche Hoffnung genommen, dass es nochmal was wird.

    Letzten Endes kannst du nur für dich gucken, ob es das ist, wie du dir dein Leben auf Dauer vorstellst, alt werden möchtest und vor allem, wie du behandelt werden möchtest. Bedenke, dass es nur schlimmer wird statt besser. Irgendwann werden die Schäden immer größer, er wird Pflege brauchen- für Kinder ist es auch kein geeignetes Umfeld.

    Ihn kannst du nicht ändern- Einfluss hast du nur auf dein Leben und dessen Gestaltung.

    Viele Grüße!
    Zimttee
    Irgendwann

  • Tja,

    genau so war es auch bei mir. Immer Ausreden.Ja die anderen sind ja nicht besser und so weiter. Alles Alkoholiker Denken.Sorry ist aber so!

    Wenn ihm der Stoff nicht so "unentbehrlich wichtig" wäre, würde er mit jemanden den er liebt nicht darüber zanken!

    Aber wie gesagt, er muss das selbst sehen.

    Ich musste erst ganz unten sein um das endlich zu erkennen. Eine Maßnahme dazu war übrigens, dass mich meine Frau verlassen hatte und ich plötzlich allein war. Das hat mir pers. sehr zu denken gegeben. Ob so etwas oder ähnliches für Dich auch in Frage kommt musst Du selbst abschätzen.Da kann Dir niemand bei helfen.

    LG Andi

  • Hi Zimttee,

    die Frage: was willst Du machen.....ja genau....die kann ich nicht beantworten. Ich habe schon überlegt mit seinen Eltern zu reden - edit, Linde -, das Problem ist, das seine Mama sich damit fertig machen würde und es zum Eklat kommen würde. Sie lieben mich und sind sehr froh, das ich mit dem Sohn zusammen bin und wir ein Haus haben und das es ihm so gut geht. Ich höre es mir an und schlucke, weil ich sie nicht belasten will. Ich habe immer mehr das Gefühl, wenn es ihm richtig gut geht, dann wird auch mehr getrunken. Es ist ein Teufelskreis...

    So wie Deine Mutter drauf ist und die körperlichen Eigenschaften, genau so ist er mittlerweile auch. Ein falscher Scherz und er ist sofort auf 180! Dann sage ich ihm was das soll und das es ein Scherz war, dann wird er lauter und es kommt: ich bin intolerant, akzeptiere nicht, das es ihm nicht gepasst hat was ich gesagt habe, ich habe kein Verständnis usw....er rollt dann die ganze Palette aus. Und ich denke mir, man das war doch nur ein Scherz!!!!

    Kinder kommen bei uns nicht in Frage, gesundheitliche Gründe meinerseits.

    Ich bin im Gedankenwirrwarr, auf der einen Deite liebt er mich abgöttisch, muss es mir auch 30 mal am Tag sagen/schreiben, braucht viel Zuneigung (wenn er die nicht bekommt, dann liebe ich ihn ja nicht mehr), macht alles im Haushalt, ist fürsorglich....wie Frau es sich wünscht und dann kommt abends der Teufel. Ist diese Art von: Ich mache alles und liebe sie eine Art Alibi?
    Ich kann das nicht nachvollziehen....

    Aber ich weiss, das ich den Menschen nur vor den Kopf schauen kann und nicht in den Kopf.

    LG

  • Hallo Andi,

    er macht sich ja auch über andere, die in unserem Umfeld wohnen, lustig, das die jeden Tag trinken. Ich komm da echt nicht mit.

    Mit dem Verlassen, denke ich auch darüber nach, habe es auch schon angesprochen und da kam nur als Antwort: Dann hat mein Leben keinen Sinn mehr! Emotionale Erpressung in meinen Augen...natürlich lässt mich das nicht kalt!!!

    Er ist der Meinung, solange er noch arbeiten geht, hat er kein Problem.

    LG

  • Hey Paniktante,

    dein Freund hängt unheimlich tief drin in dem "Schlammassel".
    Ich kann Dir nur sagen, dass dieser Zustand von allein nicht besser wird sondern weiter ins Gegenteil rutscht. Das sage ich Dir aus eigener schmerzlicher Erfahrung.(über sehr viele lange Jahre bei mir)

    Wenn Du Ihn "retten" willst, wirst Du um notwendige, auch harte Konsequenzen nicht drum herum kommen!
    Solange er uneinsichtig bleibt wird es nur eine Verschlechterung "eures" Zustandes geben, leider!

    Für welchen Weg du Dich auch immer entscheidest, geh ihn Konsequent und ohne Kompromisse. Das ist die einzige Chance.

    Ich wünsch dir viel Kraft dafür!

    Andi

  • Hallo und Willkommen hier im Forum Paniktante,

    bitte schreibe nicht so ausführlich und detailliert über deinen Partner. Wie würdest du dich fühlen, wenn über dich solche Informationen im Netz geschrieben würden? Bitte die Hinweise im Vorstellungsthread beachten, danke.


    Er trinkt jeden Tag und will nicht aufhören.

    Was ist mit dir? Was möchtest du? Wie lange möchtest du das noch mitmachen?

    Zitat

    ich kann immer nur bis 15:30 Uhr schreiben/antworten, da ich in dieser Zeit allein bin. Ist er zu Hause, ist es undenkbar hier zu sein.

    In einer gesunden Partnerschaft kann man sich frei und gefahrlos bewegen. Ich habe das Zitat mal rausgegriffen, aber du hast noch mehr geschrieben, wie sehr er dich einschränkt, bedrängt usw. Ist das für dich wirlich in Ordnung?

    Lieber Gruß, Linde :)

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hallo Linde,

    ich soll nicht so ausführlich und detailliert schreiben? Versteh ich jetzt nicht....habe hier viele Beiträge gelesen und muss sagen, das hier meist sehr ausführlicher geschrieben wird, wo sich der Partner wiedererkennen kann (!!!!)....wenn ich hier nur ein paar Stichpunkte reinwerfe, kann keiner was mit anfangen.....

    Gruss

  • Hallo Paniktante,

    Linde meint damit, dass du versuchen solltest, dich auf dich zu fokussieren- und nicht dir soo viele Gedanken um seinen Zustand zu machen. Das Prob bei Co-Abhängigen bzw den Angehörigen von Alkoholikern ist nämlich, dass sie sich nur auf den Kranken fokussieren und sich selbst und die Bedürfnisse aus dem Fokus verlieren.

    Wie geht es dir, was fühlst du, was ist dir wichtig und dein Ziel? Willst DU so leben?

    Das sind ein paar Fragen.

    Liebe Grüße,
    Zimttee

  • Guten Morgen Zimttee,

    wenn das Linde so meint, dann soll sie es auch so schreiben, denn in ihrem Text stand es definitv anders...auch egal....:-)

    Wie es mir geht? Bin ziemlich hin und her gerissen und hatte gestern auch Diskussionen, wie es mit uns weitergehen soll....aber so richtig zum Abschluß sind wir nicht gekommen, da es abzusehen war, das es wieder eskaliert. Er meinte nur, er kämpft um mich. Ich sagte nur, dann trink nicht mehr und schon ging es wieder los. Von wegen ich habe kein Problem, du spinnst dir was zurecht, hör auf damit...bla bla bla....

    Ich fühle derzeit gar nichts, völlige Leere und Wirrwarr im Kopf. Freue mich immer arbeiten gehen zu können....mein Ziel ist ein ruhiges, harmonisches Leben in dem neues Haus, sonst habe ich alles, eine schöne Arbeit, liebe Kollegen usw.....nur die Harmonie ist derzeit auf der Strecke geblieben....

    LG

  • Hallo Paniktante,

    wenn unsere Moderatoren hier Hinweise geben und sogar Beiträge editieren, würde ich das an deiner Stelle unbedingt ernst nehmen und mich selbstkritisch hinterfragen.
    Es geht ja darum, dass du für dich hier einen erfolgreichen Austausch führen kannst. Und das geht nur, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden.

    Zitat

    aber ich muss doch irgendwas tun können, das er sich sein Leben in jungen Jahren nicht kaputt macht


    Informationen über die Folgen von Alkohol auf die Leber und das Leben kannst du hier zuhauf finden. Um den Punkt geht es dir ja auch nur vordergründig.
    Du möchtest deinem Partner gerne helfen. Du wirst aber schon gelesen haben, dass du einen Süchtigen nicht trockenlegen kannst. Dass du weder was tun musst, noch dass du überhaupt was tun kannst. Nur er selber kann erkennen, wie es um ihn steht, und sich irgendwann hoffentlich Hilfe holen.

    Was aber ist mit dir? Warum bist du hier?
    Du kannst viel von dir selber mitteilen, ohne auf persönliche Details deiner Partnerschaft einzugehen. Das geht, viele andere schaffen es ja auch.

    Frag dich doch mal, wo deine Grenzen sind. Was bist du bereit, noch länger zu ertragen, und was gar nicht mehr?
    Wie stehst du zu dir selber? Was macht die Selbstliebe, die Selbstachtung, die Selbstverwirklichung? Ist da alles im grünen Bereich, oder gibt es Defizite?
    Wovon träumst du, was wünscht du dir, was willst du, und wie kannst du da hinkommen?
    Wo gelingt dir eine gesunde Abgrenzung, wo nicht, und was brauchst du dafür?
    Was versetzt dich in Panik, und wo erlebst du Gelassenheit?

    Usw.

    Es gibt viele Gründe, dich ab sofort um dein eigenes Wohlergehen zu kümmern.
    Viel Erfolg dabei!

    LG viola

    Wertschätzen - nicht werten.

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