Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Für beide Gruppenbereiche kannst du hier Vorstellen und hier bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Salü zusammen


    Da ich mich echt mal weiterentwickelt habe, möchte ich natürlich schauen, ob es noch weitere Bereiche gibt, die ich verbessern kann...


    Ich interessiere mich für das Thema "Zucker", insbesondere Weisszucker. Ich liebe Griessbrei mit Zimt+Zucker, das ist in der Reha (keine Aloholentzugsklinik, ist wegen meines Schlaganfalles) so mein Lieblings-Frühstück.


    Habe jedoch gehört/gelesen, dass gerade Weisszucker ein Suchtmittel sein kann.


    Kennt sich jemand damit aus? Oder hat jemand gute Links aus vertrauenswürdigem Anbau? *g*

  • Hallo Florian,


    ich kann aus Erfahrung sagen, dass man zumindest Entzugserscheinungen bekommt ;)


    Meine Frau und ich machen im Dezember immer "Zuckerfrei" (da bleibt auch an Wurst z.B. wenig übrig) das Vorbereitung hat sie "Zucker Is(s) nicht" gelesen.


    Die ersten Tage ungewhnt, auch mal Kopfweh, aber nach einiger Zeit wirds besser und ich werde zumindest fitter.


    Grüße


    Barthell

  • Guten Morgen,


    mein Problem ist eher dieses suchtartige Verlangen nach Süßigkeiten. Nicht der Zucker beim Kochen. Aber Birkenzucker wird bei uns in letzter Zeit öfter bei mir auf der Arbeit verlangt. Ich arbeite in einem Hofladen, alles Bio. Wir haben da Dattelsüße, Agavendicksaft, Ahornsiruo und alles mögliche zum Süßen. Aber Birkenzucker ist bisher nicht dabei. Ich werd es heute mal ansprechen und versuchen, mit ins Programm zu nehmen.


    Aber was mache ich gegen meinen Heißhunger auf Schokoriegel, Eis mit Schokoraspeln, Sahnetorte und Co.?


    Und jetzt sagt nicht, „das muss auch mal sein“. Ja. MAL. Aber ich esse Packungen, nicht Riegel.

  • Barthell,
    ich bekomme im übrigen auch Kopfweh, wenn mal Zucker (oder auch Kaffee) komplett weg bleibt.


    Aber ehrlich, wenn jemand nen Tip hat, wie ich auf den Mist verzichten könnte, nur raus damit :-)


    Ich weiß... ich müsste komplett 2-3 Tage durchhalten, dann wird es besser. Ich hab mal ne Zeit lang gar nicht genascht. Das ging wirklich!!!


    Tja. Anscheinend kann ich nicht in Maßen Süßigkeiten essen. Es ist bei mir, wie mit dem Alkohol: Ganz oder gar nicht.

  • Also was mir hilft ist dann was zu "cheaten" ... nen Apfel/Orange/Ananas zu futtern,


    das Problem ist: lässt man Zucker KOMPLETT weg, fallen auch Säfte, Obst etc. komplett flach... das ist sicher nochmal ne andere Hausnummer


    Aber Nen Apfel oder 2 oder 3 haben immernoch vergleichsweise wenig Zucker (auch im Vergleich zum Saft, ein Liter Saft ist schnell getrunken, die dazugehörigen 10-15 Äpfel futtert man nicht so einfach) aber füllen eben den Magen und helfen mir zumindest.

  • Klasse, Leute... vielen Dank für die Teilnahme.


    Also ich möchte Zucker vor allem wegen der Kalorien und wegen der "Billig-Energie", auf die ich verzichten möchte, (das beschrieb mal n Typ so, ich fand den Vergleich noch gut) möglichst aus meinem Speiseplan verbannen.


    Jemand hat da gesagt, dass es einem körperlich besser geht, wenn man länger auf Zucker verzichtet.


    Inwiefern hast du das festgestellt?

  • mein Hautbild ist besser geworden z.b.
    Ich komme morgends besser aus dem Bett.
    Ich fahre jeden Tag rund 40km Rad, und fühle mich einfach fitter dabei bzw. schaffe die Strecke schneller.
    Ich habe nicht mehr so viele Stimmungsschwankungen.
    Das geht nicht von heute auf Morgen, dein Körper muss auch lernen, dass er ohne Zucker auskommt und andere Energieformen nutzen kann, das braucht Zeit (bei mir in der Regel 2-4 Wochen).
    Die Verdauung wird erst schlechter, dann besser (gut kann auch daran liegen, dass wir eben mehr, dafür Energiearm essen, 1kg Möhren rumpelt halt mehr im Bauch als 2Stück Kuchen)


    Grade weil Zucker ja auch eine Kohlenhydrat-Quelle ist ist es doch ne gute Umstellung für den Energiehaushalt.

  • Hallo Florian, hallo alle,
    angeregt durch den Thread hier habe ich aufgehört Industriezucker zu mir zu nehmen.
    Ich bin überrascht, wie einfach mir das fällt.
    Da ich schon ewig eine Milchunverträglichkeit habe, nehme ich seit langem Hafermilch. Die ist natursüß.
    Espresso trinke ich schon immer schwarz.
    Obst und Obstsaft nehme ich weiterhin zu mir, auch mal einen Löffel Honig.
    Aber ich kaufe keinerlei Süßkram mehr und esse keinen Kuchen.
    Auch achte ich aufs "Kleingedruckte", weil an den unmöglichsten Stellen Industriezucker versteckt ist!


    Nach zwei, drei Wochen merke ich wenig Veränderungen, also weder Gewichtsabnahme noch Hautbildverbesserung noch Heißhungerattacken. Alles ziemlich entspannt.


    Was ich merke ist was anderes: Mein Geschmackssinn explodiert förmlich! :D
    Davon bin ich ganz begeistert!
    Ich werde immer feinfühliger für jegliche Geschmacksrichtungen, nicht nur süß. Das überrascht mich. Ich nehme die verschiedenen Sinneseindrücke viel differenzierter wahr. Krass.
    Dadurch macht das Kochen und auch das Essen viel mehr Spaß. :D


    LG, Linde

  • Hallo Zusammen,


    Zucker an sich macht nicht süchtig, wenn man sich wie früher ernährt.
    Bei uns gabs die Basics, dh. Brot vom Bäcker, Fleisch und Wurst vom Metzger, Obst und Gemüse und es gab auch Zucker. Das war ganz normal.
    Was es nicht gab sind Süßgetränke, eine gelbe Limo war was ganz Besonderes, ansonsten gab es Wasser.
    Es gab auch keinen Fertigpudding, sondern selbst gemachten. Auch keine süßen Joghurts, sondern welche mit frischen Früchten, wenn überhaupt.
    Morgens Brot mit Marmelade, Mittags wurde immer frisch gekocht und abends Brot mit Wurst, Käse, Tomaten, Radieschen oder auch mal ein Ei.
    Es gab auch Kuchen, allerdings selbst gebacken.


    Das Problem ist, dass heutzutage in eigentlich allem was man fertig kaufen kann jede Menge Zucker drin ist.


    Selber frisch kochen, kein Fertigfraß, auf vollwertige Produkte achten, nicht zu viel essen und natürlich muss es schmecken.


    Noch als Anmerkung: unser Gehirn braucht Glucose, also Einfachzucker zum funktionieren. Lässt man Zucker von heute auf morgen ganz weg,
    dann reagiert der Körper und natürlich das Gehirn. Das sind keine Entzugssymptome, sondern eine Phase der Umstellung auf Fettverbrennung.
    Statt Zucker produziert der Organismus sog. Ketonkörper die das Gehirn statt des Zuckers verstoffwechseln kann. Deshalb funktionieren die
    ketogenen Diäten so gut, das Fett schmilzt nur so dahin, bis man dem Körper wieder Zucker zuführt. Der freut sich und lagert es ruck zuck
    wieder als Fettpölsterchen ein. Der Jojoeffekt.


    Ich will hier niemanden zutexten, aber bei Ernährungsfragen bin ich in meinem Element.


    Liebe Grüße
    Marie

  • Meine Gesundheit hat sich deutlich durch die bewusstere Aufnahme von * bitte keine Fremdlinks, danke. Morgenrot * Mit dem Verzehr von zuckerfreien Lebensmitteln konnte ich vorbeugen, dass sich bei mir eine Zuckersucht entwickelt. Nach 3 Jahren kann ich sagen, dass mir auch nichts in der Ernährung fehlt.

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