Bono59 - Aufbruch in ein neues Leben

  • Ich werde mit meiner Frau wahrscheinlich Heiligabend und 1und2Feiertag zu Hause verbringen. Unsere 4 Kinder und 6 Enkelkinder :) sind

    recht weit über Deutschland verstreut. Vielleicht kommt der Jüngste zum Ente essen .Das weiß man nicht so genau. Zwischen den Feiertagen

    kommt der andere Sohn mit Enkelkind.Wird also ganz ruhig. Das ist gut so .Ich kann das mit meiner Frau ohne Stress sicher genießen. Obwohl

    wir die Enkelkinder gerne öfter sehen würden. Vielleich ergibt sich auch noch was, spontan mit Treffen mit unseren Kindern Das wird für mein Abstinenz vorhaben kein Problem sein. Wie gesagt,ich bin als Quartalstrinker nicht körperlich abhängig aber psychisch. Brauchte in meiner langen Alkoholkarriere

    auch noch nie zur Entgiftung. Das Problem ist der Tag X...Totalabsturz. Mit den üblichen Folgen: Peinlich, GEFÄHRLICH, für meine Lieben frustrierend!

    Das interessante ist, das ich das beim letzten Totalabsturz vorher ganz genau gemerkt habe,das es soweit ist! Suchtdruck! Da hilft der Werkzeugkoffer.

    Abenkung u.s.w..Das habe ich hier im Forum schon gelernt.Jetzt geht es um die Umsetzung.


    Carving....! Da helfen die Suchtskills.Ablenkung u.s.w.

    Dafür gibt es den

  • Das hört sich nach einem guten Plan an.

    Das interessante ist, das ich das beim letzten Totalabsturz vorher ganz genau gemerkt habe,das es soweit ist! Suchtdruck!

    Was heißt vorher, Tage, Stunden oder in dem Moment ?

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Wow👍⭐⭐⭐⭐⭐

    Ich bin (M/geb. 71)und "lebe" glücklich, abstinent seit 05./24.

  • Totalabsturz mit gravierenden Folgen!

    Wie kann ich mir das vorstellen? Wirst du aggressiv? Verletzt du dich selbst? Bist peinlich? Musst nicht antworten wenn das zu intim ist. Du hast das aber schon mehrfach geschrieben und die gravierenden Folgen scheinen ja das zu sein was dich am meisten belastet.

    Ich war z.B. peinlich, bin aber auch schon schwer gestürzt. Vor allem hab ich diesen ständigen Kater und diese Unausgeglichenheit gehasst. Ich hatte ein ständig schlechtes Gewissen, war immer irgendwie angespannt, als würde ich auf etwas warten - inzwischen weiß ich auf was- die nächste trinkgelegenheit!

  • Hallo Bono, in meinen "jungen Jahren" war für mich das Jung sein ein großes Problem. Immer wenn ich mich endgültig dazu entschieden hatte mit dem Saufen aufzuhören, gab es immer wieder diese Stimme:Was? Du willst jetzt schon aufhören und den Rest deines Lebens langweilig vor dich hin leben? Überleg doch mal was du alles verpasst? Komm sei vernünftig und sauf wieder.... Gott sei dank hab ich diese zeit überlebt. Ich wünsche dir alles Gute.

    Ich bin (M/geb. 71)und "lebe" glücklich, abstinent seit 05./24.

  • schlechte Gedanken, schlechtes Gewissen

    Das belastet. Das mit dem Tisch macht deiner Frau natürlich Angst- völlig zu recht! Gut dass du aufhörst! Dieses neben mir stehen hatte ich auch oft- im Straßenverkehr super gefährlich.

    Mußte mich sehr zusammenreißen, das die Anderen nichts mitbekommen.lst mir auch gelungen.Das konnte ich schon immer gut!!

    Konnte ich auch gut- hatte dabei aber so ein hochstabler Gefühl nach dem Motto: hier erlebt ihr mich total seriös, aber wenn ihr wüsstet…

    Mir hat geholfen mich recht schnell engen Personen zu offenbaren. Man schneidet sich quasi den Fluchtweg ab von wegen ‚dieses eine Mal noch‘. Dann ist es raus und die die es wissen können Rücksicht nehmen.

    Im Moment ist es ja bei dir wahrscheinlich nicht mal über eine normale trinkpause raus- von daher echt echt vorsichtig sein ☝️

  • Also erstmal zu dir AnnaBlume Mit dem mich vor den Anderen outen, da brauch ich noch etwas Zeit.Mit wem ich darüber

    spreche.Ich hab erstmal damit zu tun meine Entscheidung zu verinnerlichen. Ich bin ja erst auf dem Weg. Als erstes müßte ich

    demnächst mal mit meiner Frau sprechen. Dazu ist es wichtig,das ich ich erstmal eine Zeit ohne Alkohol lebe.Es bringt nichts,wenn

    Ich mich jetzt hinstelle und sage , so ich bin Alkoholiker und jetzt trinke ich nie wieder was und ihr müsst euch anpassen!. Das wär zu einfach. Das braucht Zeit.

    Ich weis genau, das jetzt Einwände kommen. Letztendlich weis meine Frau, das ich Alkoholiker bin.Auch sie trinkt gerne mal

    Das ist aber mit meinem Trinkverhalten absolut nicht zu vergleichen.Ich liebe sie und möchte sie nicht verlieren. Ich muss mich ändern,

    nicht sie. WIie gesagt,ich muss meinen Weg f.nden.

  • Ich glaube, früher oder später, passiert das. Mir ist es bereits zweimal passiert.

    Große Panik, beim ersten Mal habe ich habe sogar gemeint, ich spüre es in den Knien. Alles ausgespuckt und Zähne geputzt, usw.

    Beim zweiten Mal hatte ich es bereits runtergeschluckt. Nach fünf Minuten habe ich mich dann übergeben. Es musste raus.

    Wohl psychosomatisch. Aber meine körperliche Reaktion war sehr heftig. Ich und mein Körper haben verinnerlicht, dass das giftig ist. Und das ist es auch. Für jeden. Denn es ist ein Lösungsmittel. Zerstört alle Zellen. Und bei mir kann es auslösen, dass mir meine Alk-Sicherungen durchbrennen und ich mir womöglich das Zeug erst recht rein schütten muss. Ein furchtbarer Gedanke. Da kann schonmal Panik aufkommen.

    Das ist das was bei mir war.

    Letztendlich weis meine Frau, das ich Alkoholiker bin

    .Ich liebe sie und möchte sie nicht verlieren. Ich muss mich ändern,

    Denkst Du, Du würdest Deine Frau verlieren, wenn Du sie bittest nicht mehr vor Deiner Nase zu trinken? Meinst Du ihr ist der Alkohol so wichtig?

    Das ist eine wichtige Frage. Denn wenn das so wäre, dann wäre sie auch Abhängig. Ansonsten dürfte das kein großes Problem für sie sein. Für ihren Mann, der Alkoholiker ist. Der es jetzt anpackt. Wenn da noch Liebe da ist, wird sie das gerne tun.

    Ein Getränk kann doch nicht wichtiger sein, als der Partner. Oder doch?

    Wenn Du ihr beschrieben hast, wie es Dir geht. Wie schwer das für Dich wäre und wie gefährlich. Meinst Du sie würde dann gehen?

    Du änderst Dich doch schon. Du fängst gerade an Dein Leben zu verändern.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

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