Wichtelmama - Co mit zwei kleinen Kindern

  • Bei uns sind Aktivitäten nur dann gemeinsam, wenn es erforderlich ist, also, von außen

    Liebe Matilda,

    Ich denke die gemeinsamen Aktivitäten werden sich bald auch verringern. Ich habe mir auch Gedanken dazu gemacht, also wegen Hoffung bei den Kindern. Ich habe da auch eher den Wunsch, dass es weniger gemeinsame Aktivitäten gibt. Die letzteren haben sich nicht vermeiden lassen.

    Mit der Zeit wird sicher vieles noch anders. Es kann eigentlich nur besser werden.

    Liebe Grüße und vielen Dank!

  • Liebe Marliese ,

    ich drücke dir die Daumen, dass die Psychologin euch helfen kann. Es ist wirklich schlimm, wenn die Kleinen so unter der Situation leiden müssen. Ich wünsche euch viel Glück 🍀

    Das Busch werde ich mir mal anschauen, vielleicht ist es für uns auch passend.

    Liebe Grüße

  • Liebe Wichtelmama

    Ganz oft habe ich an Dich / Euch gedacht... Wie schön, jetzt von Dir zu lesen!

    Boah Du machst das toll, finde ich! Mit allen Aufs und Abs und Zweifeln und Klarheiten, die eben dazu gehören. Klasse! Deine Kinder sind noch klein, wenn sie mal größer sind, werden sie ihre eigenen jetzt ambivalenten Gefühle besser verstehen und froh sein, wie Du Klarheit und Verantwortung für sie übernommen hast!

    Lass gerne öfter mal von Euch hören, falls es Dir gut tut!

    LG

    Api

  • Liebe Api ,

    hab vielen Dank für deine Worte. Ich hoffe sehr, dass Kinder eines Tages besser verstehen können, warum wir gegangen sind.
    Ich werde mich auf jeden Fall immer mal melden. Ich lese auch nach wie vor gerne mit im Forum.

    Wie geht es euch denn?

    Liebe Grüße

  • Hallo Wichtelmama,

    Ich werde mich auf jeden Fall immer mal melden

    Ja, das finde ich gut. Denn du hast ja nach längerem Hin und Her, nach vielen Hürden, die du hattest, einen Weg für dich und deine Kinder gefunden. Und spürst immer mehr den Erfolg.

    Und damit kannst du anderen Coabhängigen, die hier ankommen und am Anfang stehen, Mut machen, zeigen, dass es geht.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Und damit kannst du anderen Coabhängigen, die hier ankommen und am Anfang stehen, Mut machen, zeigen, dass es geht.

    Liebe Aurora,

    mir haben die Berichte der anderen auch sehr geholfen. Wenn man hier ankommt, steckt man oft in einer furchtbar hoffnungslosen Situation. Man kann sich oft gar nicht vorstellen, wie man aus diesem Teufelskreis rauskommen soll.
    Ein paar Mutmach-Geschichten sind da immer hilfreich.

    Liebe Grüße

  • Aber Du hast dann noch verhältnismäßig schnell, nachdem Du hier angekommen bist (und natürlich nach anfänglichem Zweifeln und Zögern) sehr aufgeräumt und abgeklärt Dein Schicksal in die Hand genommen.


    Ich finde, das verdient großen Respekt und Du kannst sehr stolz auf Dich sein. Deine Geschichte kann anderen, die sich in der gleichen Situation befinden, wirklich Mut machen.


    Und was ich bei Dir ganz besonders toll finde: Du nimmst die Situation an wie sie ist, obwohl es bestimmt nicht immer leicht ist. Du machst das wirklich ganz prima!

  • Seb25 das Thema Alkohol begleitet mich jetzt 7 Jahre. Mich hat dieses Thema immer mehr zermürbt. Es kam immer mehr Hoffnungslosigkeit dazu. Ich hatte den ein oder anderen Tiefpunkt.
    Bevor ich in dieses Forum kam, habe ich schon angefangen nach Wohnungen zu suchen, habe mich innerlich eingestellt auf ein ruhiges und zufriedenes Leben.

    Es hat aber einfach der letzte Schubs gefehlt. Ich glaube ohne das Forum wäre ich noch immer keinen Schritt weiter. Da bin ich wirklich dankbar und froh!

    Gewisse Sorgen habe ich noch immer, aber ich nehme es jetzt so wie es kommt und zerdenke nicht mehr so viel. Das Leben ist schon jetzt sehr viel befreiter und besser. Es ist noch nicht alles gut, aber das wird. Es braucht Zeit.

    Hab lieben Dank für deine Worte!

  • Hallo Sonnenschein CoA ,

    wie lieb, dass du fragst. Ich lese noch immer regelmäßig hier im Forum. Die letzten Wochen waren ruhig. Der Mitbewohner hat eine Trinkpause gemacht aufgrund von Krankheit(der Alkohol hat da sicher eine große Rolle gespielt). Es hätte alles relativ friedlich laufen können, die Kinder konnte ich problemlos und ohne schlechtes Gewissen bei ihm lassen.

    Naja, aber wie es so ist. Im Endeffekt habe ich die ganze Zeit nur darauf gewartet, dass er wieder anfängt zu saufen. Hatte hier erst gelesen, dass sich ein Rückfall oft mit einer Wesensveränderung ankündigt. Die hatten wir letzte Woche. Seit spätestens dem Wochenende trinkt er denke ich wieder. Ich bin der Meinung eine Fahne gerochen zu haben, sein Verhalten war auffällig. Bald müssen die Kinder wieder zu ihm weil ich arbeiten muss. Das bereitet mir gerade Bauchweh.

    Dazu kommt das Theater mit dem Unterhalt. Ich habe bei dir gelesen(ich verfolge deinen Weg immer sehr gerne), dass du gerade sehr schlimmes Theater mit den Behörden hast. Es ist doch zum kotzen. Da tust du mir sehr Leid😞 ich hoffe es wendet sich bald alles zum Guten.

    Hier ist der Mitbewohner jetzt nur sauer, dass er Unterhaltsvorschuss zahlen soll. Das wäre viel zu viel für seine derzeitige Situation und ich bin jetzt schuld an der Misere. Ich hab das ja alles so gewollt.

    Da ist sie wieder, die klassische emotionale Schuldumkehr. Er übernimmt keine Verantwortung. Weder für sein Handeln, noch für alles andere. Alle anderen sind schuld.
    Ein paar andere Kleinigkeiten kommen noch dazu.

    Ich bin angespannt, kann nicht gut abschalten. Es kommen wieder Ängste hoch, die ich lange beiseite geschoben habe. Aber ich hoffe es sind nur Gespinste in meinem Hirn.

    Liebe Sonnenschein, ich bewundere dich für deine Stärke. Du hast so viel geschafft für dich und deine Kinder. Ich wünsche dir so sehr, dass ihr bald euren Frieden habt und in Ruhe leben könnt! Ohne diese ständigen Attacken von deinem Ex! Es ist furchtbar, was ihr alles mitmachen musstet! Hier sind alle Daumen gedrückt🍀

    Liebe Grüße, WM

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