Ich bin 65 Jahre und Co-abhängig. Ich bin trotz aller Widerigkeiten im künsterlischen Bereich tätig und habe viele Hobbies. In der Natur finde ich zu mir, außerdem ist Zen-Prxis für mich kein leeres Wort. Ich liebe meine Kinder und habe versucht sie zu beschützen. Ja, ich liebe auch meinem Mann. Doch jetzt habe ich keine Kraft mehr und ich gestehe mir ein, selbst Hilfe zu benötigen.
Frieda - Ich bin Frieda.
-
-
Hallo Frieda,
herzlich willkommen. Ich war selbst viele Jahre lang in Coabhängigkeit mit meinem ersten Mann. Meine Kraft wurde nach und nach auch immer weniger. Denn es war ein Kampf gegen Windmühlen. Ich hab ja versucht ihm zu helfen - erfolglos. Denn er wollte ja garkeine Hilfe.
Nach 26 Jahren des Zusammenlebens konnte ich mich lösen, da hatte ich auch keine Energie mehr, hatte eine Depressionserkrankung bekommen und mir tat alles weh. Das geht leider ganz vielen Cos so.
Wenn du dich austauschen möchtest, klicke diesen link an
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Schreib ganz kurz, dass du dich austauschen möchtest. Dann wirst du freigeschaltet und dein Thema findest du dann im Bereich für Angehörige und Coabhängige. Dort kannst du einfach bei dir weiterschreiben aber auch bei anderen Mitglieder posten.
Liebe Grüße Aurora
-
Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Frieda!
Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
-
Liebe Frida,
Herzlich willkommen hier. Ich bin von der Alkoholikerseite, aber mir ist gleich positiv aufgefallen, dass du erst mal von dir schreibst und nicht nur von deinem Partner. Find ich gut!
Komm gut an
Anna
-
Danke dir! Ist mir gar nicht aufgefallen. Das wäre vor Jahren sicher noch anders gewesen, doch inzwischen habe ich kapiert, dass ich nur mich ändern kann. Meine größten Schwächen sind Harmoniesüchtigkeit und die fatale Tendenz den anderen "schützen" zu wollen. Momentan versuche ich mich auf meine Bedürfnisse zu konzentrieren.
Ich lege Zeiträume fest, in denen wir beide tun und lassen können, was wir wollen. Das Schwierigste ist, mich nicht zu kümmern, wenn er rückfällig wird. Nicht nicht wecken, damit er was isst, ihn nicht ins Bett bringen usw. Verdammt schwer, aber mit meinem Kümmern verletzte ich mich nur selbst.
Die Gefahr, dass man sich dadurch von einander entfernt ist mir bewusst. Es schmerzt, doch es gibt auch eine befreiende Seite und die muss ich mir erobern, um nicht kaputt zu gehen. Ob mein Mann diesen Weg (der nur über dauerhafte Abstinenz führen kann) mit mir mitgeht oder mitgehen kann, steht in den Sternen.
Ich hoffe es, doch das ist die Verantwortung meines Mannes.Wie siehst du das?
Ich bin ja neu hier, doch bereits die anderen Kommentare und Schicksale zu lesen, hat mich weitergebracht. Ist ja seltsam, dass man Dinge erst "richtig" sieht, wenn sie von anderen ausgesprochen und benannt werden.
-
Hallo Frieda,
herzlich Willkommen bei uns.
Du kannst hier unten in deinem Thema weiterschreiben.
LG, Linde
-
Danke dir.
Vorgestern ein riesen, sehr verletztender Streit - warum bin immer ich es, die weint? - haben wir "Day-offs" ausgemacht - jeder tut, was er will und was ihm guttut. War gut und doch schwierig meine Fürsorglichkeit im Zaum zu halten. Mein Mann hat den Kampf wieder aufgenommen und hat die Zeit "Trocken" für sich genutzt. Heute geht es mir gut ... wie lang es anhält. ist immer die Frage. Aber ich für meinen Teil fühle, dass sich etwas in mir verändert. Ich esse weniger, mache mehr Sport, frage nicht tausendmal nach und denke, ich bin auf dem Weg.
Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!