Glaub die Männer ticken etwas anders als Frauen.
Frauen können das auch.
Glaub die Männer ticken etwas anders als Frauen.
Frauen können das auch.
Hallo Sorrowful,natürlich können sie das auch .War auch nicht bös gemeint.Männer habe aber öfters andere Ansichten wie Frauen und natürlich auch umgekehrt
Lg
Was ich hier immer Koch nicht so ganz gefunden habe, ist jemand mit Erfahrung mit einem sogenannten Gammatrinker …
Ich würde mich so freuen in einem Austausch gehen zu können
Hallo Pilatesqueen ,
ich denke, wir Cos sitzen doch letztlich alle im gleichen Boot - unabhängig von den jeweiligen Trinkgewohnheiten unserer (Ex)-Partner/innen. Du kannst Dich mit allen austauschen, die hier sind. Deine bzw. unsere Themen sollten dabei ja im Fokus stehen. Wie geht es Dir mit der Situation und wie kannst Du sie für Dich verändern, damit es Dir besser geht, auch Abstand gewinnen? Das ist für mich der Schwerpunkt hier.
Ein Gammatrinker, so habe ich es gelesen, trinkt nach längeren Abstinenzphasen immer wieder unkontrolliert. Das kennen hier glaube Viele auf die ein oder andere Weise. Hier geht es ja vor allem um die Auswirkungen für Dich. Und sind die nicht ganz ähnlich wie in anderen Beziehungen, in denen der oder die Partnerin trinkt?
Vielleicht magst Du ja erzählen, wie es Dir aktuell geht?
Liebe Grüße
Hallo Pilatesqueen,
ich kann mich EllaDrei nur anschließen. Alkoholiker ist Alkoholiker. Und du beschreibst ja auch, dass dein Mann weitere psychische Erkrankungen hat. Ausraster, Gewaltausbrüche. Das kommt noch obendrauf und Alkohol enthemmt erst recht und macht es wohl noch schlimmer.
In Austausch gehen macht Sinn mit anderen Coabhängigen. Was verspricht du dir von einem Austausch mit einem trockenen Alkoholiker? Denn hier gibt es nur Trockene.
Lieber Gruß Aurora
Pilatesqueen ich kann Dir gerne als Alkoholiker den Austausch bieten, ich war Rauschtrinker bis zum Filmriss, konnte es aber auch ein paar Tage ohne "Stoff" aushalten, nur um mir zu beweisen, dass ich kein Problem habe. Außerdem hatte ich eine Beziehung mit einem Alkoholiker, in der ich mich als CoA sehe bzw. sah.
Aurora hat natürlich Recht, der Austausch mit Co-Abhängigen macht mehr Sinn, aber vielleicht kann ich trotzdem helfen.
Liebe Grüße
UltimaRatio1974
Ich glaube auch Alkoholiker ist auch Alkoholikeregal ob Quartalssäufer oder sonstiges.Mein Mann hatte Burnout ,danach hat er aufgehört zu trinken.War in der Psychatrie ,danach bekam er Unterstützung von Ärzten ,Psychologen bei ins zu hause.Wurde auch festgestellt ,dass er an psychischen Problemen leidet.Bekommt dafür Medis.Alle 3 Monate jetzt Gespräch in ambulanter Klinik.Hatte erst gestern Termin.Natürlich hat er nicht gesagt ,dass er wieder trinkt.Glaub er schämt sich auch wieder angefangen zu haben.Was soll ich da jetzt machen.Er belügt sich vielleicht auch selber.
Hallo Pilatesqueen!
Was ich hier immer Koch nicht so ganz gefunden habe, ist jemand mit Erfahrung mit einem sogenannten Gammatrinker
Mein Mann war anfangs ein Gammatrinker. Bis zur Hochzeit habe ich noch nichtmal gemerkt daß er ein Alkoholproblem hat, wir wohnten da noch nicht zusammen. Er hat sich dann bei jeder Feier total abgeschossen er konnte nicht mehr aufhören zu trinken. Aber ich finde das genau so schrecklich als wenn er jeden Tag trinken würde. Irgendwann war ich schon total angespannt wenn wir eingeladen waren und er anfing das Zeug reinzuschütten, ich habe mich total geschämt wenn er so besoffen war.
Nach seinen Abstürzen war erstmals wieder Ruhe und er hat dann oft wochenlang gar nicht getrunken. Aber die Abstände wurden mit der Zeit immer kürzer bis er zum Schluß fast täglich getrunken hat. Ich konnte mich lange nicht lösen weil ich immer wieder gehofft habe und er es mir versprochen hat nicht soviel zu trinken.
Aber ich würde sagen alle Alkoholiker können - warum auch immer - mit Alkohol nicht umgehen und ob sie jeden Tag trinken oder nur einmal pro Woche finde ich es eigentlich egal. Wenn du hier liest wirst du merken daß die Partner von Alkoholikern an ihre Grenzen kommen und verzweifelt sind.
Wir müssen uns auf uns besinnen und unser Leben wieder in die Hand nehmen damit es uns besser geht.
Bei mir war es recht ähnlich wie bei Marie, Pilatesqueen . Mein Freund hat anfangs nur gelegentlich und, so schien es mir, noch in Maßen getrunken, Bier und Wein, teils habe ich da auch noch mitgetrunken. Allerdings leben wir nicht zusammen, und was er an den Tagen trank, an denen wir uns nicht gesehen haben, kann ich nur ahnen.
Irgendwann waren wir dann zusammen auf einer Feier, dort gab es Schnaps. In kürzester Zeit haben er und ein Bekannter zwei Flaschen davon geleert, und er war komplett dicht. Da wurde mir klar, wie groß das Problem ist. Ich war total durcheinander. Danach hat er seinen Alkoholkonsum jahrelang weitgehend vor mir verborgen, war aber auch oft Tage und ganze Wochen weg, hat sich daheim verbarrikadiert, getrunken und noch eine Droge konsumiert. Zuletzt, vor seiner Entgiftung ,trank er täglich schon ab morgens Schnaps, so ca. 1 bis 2 Flaschen pro Tag.
Ich denke, das entwickelt sich mit der Zeit immer weiter abwärts. Ich werde das nicht mehr mittragen, wenn er nach der Reha wieder damit anfangen sollte. Mitte Okober endet die und gerade ist banges Abwarten angesagt, ob er es danach schafft, abstinent zu bleiben. Ich bleib mal lieber skeptisch, hab schon einmal erlebt, dass es sofort nach Reha wieder los ging. Diesmal fühle ich mich besser darauf vorbereitet.
hat natürlich Recht, der Austausch mit Co-Abhängigen macht mehr Sinn, aber vielleicht kann ich trotzdem helfen.
Nun ist es ja immer zwiespältig, wenn Alkoholiker den CO "helfen" wollen. Der CO hat ja seinen eigenen Alkoholiker zu Hause,
und da liegen Hoffnung, Verzweiflung und das Übliche dicht beieinander.
Da ist ein Alkoholiker hier auch manchmal nur eine CO-Verlagerung, um zu sehen: Schau mal, es gibt welche, die trocken geworden sind. Es hilft aber nicht, wenn der Alkoholiker hier als Spiegelbild für den eigenen zu Hause genommen wird.
Nur mal als Gedankenanstoß nicht als Verbot
Denn ein CO hat nur eine Möglichkeit – er muss sich um sich selbst kümmern. Denn das "Trockenelegen" geht ja zu Hause nicht, sonst wäre er nicht hier.
Hartmut da hast Du Recht, diesen Gedankengang hatte ich so nicht. Seht es mir nach. Ich empfinde das auch nicht als Verbot, wollte nur unterstützen, falls doch mal eine Frage aufkommt.
Liebe Grüße
UR
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