Pantun - Hoffentlich nicht nur ein guter Vorsatz.

  • Hallo an alle.

    Bin jetzt 50 und mache mir seit längerer Zeit schon Gedanken über mein Trinkverhalten. War lange Zeit im Schichtdienst und habe eben Alkohol auch zum runterfahren und besser einschlafen benutzt. Nach der Einschätzung die man im Netz findet bin ich wohl ein Quartalstrinker oder Rauschtrinker.

    Bis vor ca 6 Jahren hab ich noch fast täglich Alkohol getrunken 2 Bier oder so aber auch zu viel und mit Kontrollverlust. Dann habe ich angefangen nur noch am Wochenende zu trinken, egal ob Party oder nicht am Freitagabend wird am Rechner gezockt oder TV geguggt und zwischen 6 und 8 Bier getrunken Samstag das selbe, wenn ich ausgehe oder auf Partys eingeladen bin kommt es sehr oft zum Kontrollverlust, meistens nicht auf der Party selber aber dann im Nachgang zu Hause da es wohl nicht genug war. :cry: Habe mir oft vorgenommen das zu ändern, leider erfolglos, zum Leidwesen meiner Familie.

    Auch die Totalausfälle an den Tagen danach sind schwerverständlich für meine Familie und auch unverständlich für mich.

    Ab Sonntag wird wieder nichts getrunken bis Freitag. Weitere Probleme stellen Urlaub und Feiertage bzw freie Tage dar, da endet es fast immer wie an den Wochenenden.

    Weiterhin freue ich mich schon am Montag auf das Wochenende, nicht weil ich frei habe sondern auf meine Gewohnheit.

    Freue mich auf Austausch und etwas Seelenentlastung und vielleicht Unterstützung bei der Problemlösung.

    Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.

  • Hallo Pantun,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
    Es ist gut, dass du dir über deinen Alkoholkonsum ernsthaft Gedanken machst.
    Kontrollverlust ist ein Merkmal der Sucht, auch dass die Gedanken von Montag bis Freitag um Alkohol kreisen.
    Ob du noch gefährlichen Missbrauch betreibst, oder schon in die Sucht abgerutscht bist, kannst nur du selbst beantworten.

    In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.
    Wie sieht es da bei dir aus, siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ja, ich sehe mich als Alkoholiker, bin mir jedoch über die Entscheidung ein abstinentes Leben zu führen noch nicht ganz im Klaren, mir ist klar, dass es besser für mich ist nichts zu trinken, jedoch habe ich immer dieses Denken im Hinterkopf es ist noch nicht zu spät. Sprich ich suche noch Ausreden. Ich hoffe hier Erfahrungen austauschen zu können und zu einem Entschluss zu kommen.

    Grüße

    Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.

  • moin pantun

    hier bei uns gibt es keine ausreden, denn die führen grade wegs in die urne. wenn du alkoholiker bist dann ist der weg ganz klar, in die eine richtung geht er abstinent in ein freies leben in die andere mit zwängen, härten, streit und lügen in die frühe urne. du hast die wahl. es zwingt dich niemand, es nimmt dir aber auch niemand etwas ab. es ist dein leben und somit deine entscheidung. entweder oder, leben oder sterben. sucht ist wie schwanger, entweder oder, vielleicht gibt es nicht.

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • Hallo Pantun,

    den Rhythmus Sonntag - Donnerstag nüchtern und dann Freitag und Samstag Absturz kenne ich leider viel zu gut, das war 25 Jahre lang genau mein Leben.

    Mit dem Unterschied, dass ich montags und dienstags meistens noch den halbernsten Gedanken "nie wieder Alkohol" hatte. Und irgendwann am Mittwoch, von einer Sekunde auf die andere, waren die Schuldgefühle und Gewissensbisse weggefegt und die Vorfreude auf den Rausch am Freitag war wieder da.

    Ich bin jetzt erst sieben Monate abstinent und es war und ist für mich auch nicht immer leicht, das muss ich offen zugeben und kann man in meinem Faden auch nachlesen.

    Aber der eben erwähnte Rhythmus, die handlungsfähigen Sonntage, der schlechte Schlaf, die Matschbirne bis Montag oder Dienstag, der Ärger, die hart auf die Probe oder darüber hinaus gestellten Beziehungen, die Peinlichkeiten und die Schuldgefühle und und und... das war auch kein Leben mehr.

    Hoffentlich triffst du die für dich richtige Entscheidung!

    VG Soapstar

  • Hey soapstar.

    Das mit dem "nie wieder Alkohol" hab ich wohl nicht, da ich davor ja sehr regelmäßig getrunken habe und eher froh war / bin "nur noch" Freitag und Samstag zu trinken.

    Was ich bestätigen kann ist das ständige Unerholt sein, die Marschbirne, das unkonzentriert sein, die ständige Unzufriedenheit und auch die Peinlichkeiten und die Scham.

    Habe den Fehler gemacht wie wahrscheinlich viele vor mir und an Sylvester nochmals richtig über die Stränge geschlagen da ich mir dachte nächstes Jahr... Ergebnis: wieder Krach Zorn und Ärger.. wieder Scham und noch mehr Probleme da meine Frau auch, zurecht, gute Vorsätze hat.

    Bin seit Neujahr komplett ohne Alkohol aber das ist ja noch nicht lange.

    Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.

  • nun pantun

    du siehst dich als alkoholiker, denn nur du kannst wissen ob du wirklich trinken mußt.

    ich hatte das auch, dieses sich auf das wochenende freuen weil man dann wieder gas geben kann. damals kamen mir dann auch die gedanken ob ich da nicht schon abhängig bin. wenn ich zu mir ehrlich gewesen wäre hätte ich die frage mit einem klaren ja beantworten müssen. ich habe dann mit einem trockenen alki gesprochen. der war leider alles andere als der richtige ansprechpartner da er sich als das maß aller dinge begriff. seine aussage war, "nee du bist kein alki, wenn du vorm klo kniest für den ersten schluck weil du weißt das der gleich wieder raus kommt, dann bist du alki."

    ich hab weiter gesoffen bis ich fast genau da war. jahre verschenkt. lebensjahre die ich hätte genießen können. zu spät, die bekomm ich nicht zurück. wie gesagt, du hast die wahl.

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • die Entscheidung ein abstinentes Leben zu führen noch nicht ganz im Klaren, mir ist klar, dass es besser für mich ist nichts zu trinken, jedoch habe ich immer dieses Denken im Hinterkopf es ist noch nicht zu spät.

    Zu spät? Für was?
    Ein Alkoholiker kann nicht kontrolliert trinken und er kann sich auch nicht langsam aus der Sucht schleichen. Alkoholismus ist eine Krankheit, die nicht geheilt werden kann, aber sie kann gestoppt werden, mit absoluter Abstinenz.
    Du wirst dich entscheiden müssen, was du willst. Du bist jetzt 9 Tage abstinent, das ist ein guter Anfang und die körperliche Entgiftung ist weitestgehend durch.

    Ich konnte mir ein Leben ohne Alkohol nicht vorstellen, ich wusste überhaupt nicht, wie das gehen soll. Lass dir sagen, es geht und zwar besser als du dir wahrscheinlich vorstellst.
    Jetzt kommt die psychische Abhängigkeit zum tragen und das ist der schwierigere Teil, aber du kannst es schaffen und dieses Forum kann dich dabei unterstützen, wenn du dich darauf einlässt.

    Sprich ich suche noch Ausreden.

    Dein Suchthirn sucht Wege um dich wieder auf den gewohnten Pfad zu bringen und es ist sehr findig und perfide, um sein Ziel zu erreichen.

    Wenn du dich entscheidest, endgültig vom Alkohol los zu kommen und eine dauerhafte Abstinenz anstreben willst, dann kann es für dich hier weitergehen.
    Es ist deine Entscheidung, diese kann dir niemand abnehmen und solange du sie nicht triffst, lässt du dir immer noch ein Weg zurück in die Sucht offen und das weiss dein Suchthirn genau.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hab über das Thema ausgiebig nachgedacht und auch mal meine derzeitige Situation bedacht. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es mit meinem bisherigen Leben nur weiter gehen kann, wenn ich abstinent bleibe.

    Hatte ein langes Gespräch mit meiner Familie, wo der Punkt "alles wird immer schlimmer" zur Sprache kam,sie haben bemerkt, dass dies schon das zweite Wochenende ohne Alkohol ist und mich darauf angesprochen.

    Hier wurde mir bewusst, dass ich ja nicht nur mir schade sondern alle anderen mit runter ziehe in den Abgrund. Ich war mir nie wirklich bewusst was ich besoffen für ein.selbsrsüchtiger Mensch bin. Ich wurde nie handgreiflich bin aber oft verletzend und beleidigend und weiss alles besser. Ich bin der Chef wenn ich genug getrunken habe 😞 ich liebe mein bisheriges Leben und meine Frau, meine (erwachsenen) Kinder, das muss aufhören.

    Zu der Zeit ohne Alkohol bisher: der Suchtdruck hält sich in Grenzen, natürlich gibt es Situationen an denen ich trinken will, fast nicht änderst kann, aber aus der Situation rausgehen hilft, oder auch einfach nur Gummibärchen 🙄😉

    Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.

  • Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es mit meinem bisherigen Leben nur weiter gehen kann, wenn ich abstinent bleibe.

    Gut, dass du zu diesem Entschluss gekommen bist, denn alles andere wäre halbherzig und mit halbherzig kannst du dich aus der Sucht nicht befreien..

    Wann hast du das letzte Mal getrunken?

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Für den weiteren Austausch folge dem Link zur Bewerbung für den offenen Bereich:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.

    Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Nayouk24 11. Januar 2026 um 15:21

    Hat den Titel des Themas von „Hoffentlich nicht nur ein guter Vorsatz.“ zu „Pantun - Hoffentlich nicht nur ein guter Vorsatz.“ geändert.
  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Pantun .

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hier noch der Link zu unseren "Grundbausteinen" und des "Notfallkoffers".

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Danke erstmal fürs Reinlassen und nochmal Hallo an alle.:thumbup:

    Ich werde mich erst mal in Ruhe durch das Forum lesen und mir das ein oder andere herauspicken was für mich wichtig zu sein scheint.

    Grundbausteine habe ich bisher wenig davon befolgt, da ich die letzen Jahre "nur"noch Wochenendtrinker war habe ich Gott sei Dank nicht mit körperlichem Entzug zu kämpfen, SHG habe ich keine aber ein zwei nette Menschen die mich unterstützen. Muss mich da erst mal schlau machen welche Angebote es hier auf dem Land gibt.

    Als Beschäftigung werde ich wohl meinen bisherigen Sport (Kraftsport) weiter betreiben und mich vllt noch bissel mehr mit Ausdauer beschäftigen. Zudem lese ich gerne und hab noch Haus Garten Frau und Hund, also langweilig wird es wohl nicht.

    Mit Suchtdruck habe ich, noch, nicht wirklich Probleme, ich denke immer mal wieder an den Alkohol und fühle so etwas wie Neid auf die anderen Kumpels, da die Party machen und ich zu Hause sitze, selbst am PC bin ich zur Zeit nicht, Spiele eigentlich WoW, aber dabei habe ich am WE immer getrunken um diese Situation erst mal zu vermeiden mache ich wohl Spielpause.

    Zur Zeit denke ich einfach viel über Alkohol nach, bzw. mein Unterbewusstsein erinnert mich oft daran. Wird sich aber hoffentlich/sicherlich in ein paar Tagen oder Wochen geben, wird wohl nie ganz weg sein aber ne Dauerbeschäftigung wird es hoffentlich auch nicht.

    Und jetzt ab ins Bettchen um 0430 klingelt der Wecker, gute Nacht.

    Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.

  • hm, vermisst du den alk oder die leute? die leute kann man nämlich ersetzen, gibt genug menschen die sich zusammen setzen können und spaß haben ohne sich dabei die lichter aus zu schießen. wenn du kraftsport machst hast du doch sicher da auch leute die keinen alkohol trinken, wenn du nu auch keinen mehr trinkst wird man sich da sicherlich annähern. party ist nicht zwangsläufig mit saufen verbunden.

    die idee wow erst mal zu lassen ist ne ganz gute. das kann dich sehr triggern. es ist wichtig das du lernst wo deine trigger sind damit du sie umgehen kannst oder dich zumindest darauf vorbereitest wenn umgehen nicht möglich ist. das ist ein wichtiger punkt beim trocken werden.

    das du überall alk siehst und viel darüber nachdenkst ist auch normal. mir hat geholfen die negativen seiten besonders hell zu beleuchten. aber das geht irgendwann vorbei. irgendwann hast du da einfach keine gedanken mehr frei dafür. außer in der selbsthilfe. im alltag verschwende ich da wirklich keinen gedanken mehr dran. ich weiß das ich süchtig bin, ich weiß das alk gift ist, punkt. ich denke ja auch nicht darüber nach ob ich e605 trinke oder nicht. bis dahin wird es ne weile dauern, mache können schneller los lassen manche tun sich schwerer. wichtig ist das du hier ehrlich mit dir selbst bist. dinge hier läßt die dich aufregen, dir weh tun, denn da steht der alk nur all zu gern als retter bereit. wir aber auch. wir lesen uns.

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • Ich vermisse sowohl die Leute als auch den Alk, sind Leute dabei die ich schon seit Kindergartentagen kenne. Bin jemand der keinen großen Bekanntenkreis pflegt, Freunde habe ich nur einen Hand voll. Die Freunde die ich habe waren bisher immer ausreichend, jedoch sind fast alles Leute die gerne mal einen über den Durst trinken, es jedoch besser im Griff haben als ich. Das Verständnis gegenüber Nichttrinkern hält sich sehr in Grenzen. Muss mich wohl damit abfinden, dass ich meinen bisherigen Bekanntenkreis neu sortieren muss, bzw. neu aufbauen. Mein bester und zuverlässigster Freund trinkt Gott sei Dank selber kaum bis gar keinen Alkohol, somit bleibt mir wenigstens einer sicher erhalten.

    Das eine Party nicht zwangsläufig zum Trinken führt muss ich wohl erst noch lernen, Kraftsport habe ich bisher meistens alleine aber regelmäßig gemacht, hab einen mehr oder weniger gut ausgestatteten Fitnessraum daheim, überlege aber derzeit tatsächlich ins Fitnesscenter zu gehen um ein paar Leute mehr kennen zu lernen.

    Das Spielen mal ne Weile weg zu lassen ist auch kein Fehler, WoW ist ja fast wie ein Nebenjob wenn man auf dem laufenden sein will und wohl auch eine kleine Nebensucht von mir, spiele das schon seit 2005 oder so. Mal sehen wie lange es dauert bis ich mich soweit an die Alkoholabstinenz gewöhnt habe um wieder WoW ohne Probleme zu zocken.

    Der Gedanke Alkohol treibt mich derzeit natürlich um, heute komischerweise ganz besonders obwohl Montag ist und ich die letzten Jahre von Sonntagabend bis Freitagabend Ruhe war, schon komisch, ist aber erträglich und ich kriege mich mit Arbeit und co abgelenkt. Ist ja erst Tag 11, wird schon noch besser werden.

    Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.

  • arbeitest du am pc. das kann so ne art "kreuzübertragung" darstellen also jetzt von wow auf die arbeit. du solltest jetzt viel trinken, tee, saft, wasser. ich hab damals kannen weise kaffee getrunken, was nicht die schlauste idee war, aber es hat halt den ständigen griff zur flasche ersetzt. heute würde ich da auf verschiedene tees zurück greifen. es ist wichtig viel zu trinken, zum einen um das ritual irgendwie im griff zu haben und um den körper auch weiter zu entgiften. das hält auch nicht ewig an und reguliert sich von selbst.

    und bei deinen freunden, sind es wirklich freunde oder sind es saufkumpane. du sagst sie haben es im griff, wenn das so ist und sie freunde sind können sie ja mal für ne weile verzichten wenn du dabei bist. einfach bis zu stabil trocken bist. aber aus erfahrung weiß ich das da sicher 5 millionen gründe kommen warum es nicht geht. hatten wir ja alle. nichts funktioniert in der sucht besser als der selbstbetrug. du wirst es ja sehen, hier trennt sich die spreu vom weizen und vielleicht hast du ja freunde.

    für dich ist fürs erste sehr wichtig um alles was mit alk zu tun hat einen riesen bogen machst. es braucht seine zeit bis dich der bloße anblick nicht mehr triggert. du wirst merken wenn es dir wurscht wird. und wenn man nüchtern ist und seine freizeit neu gestaltet kommen neue menschen ganz automatisch ins leben. aber auch das allein sein wird neu und anders bewertet. geh es in ruhe an. wird schon.

    Alkohol ist ein prima lösungsmittel es löst familien arbeitsverhältnisse freundeskreise und hirnzellen auf.
    trocken seit 18.10.2001

  • Was sich auch geändert hat, ich habe sehr viel Lust auf Süßes, eigentlich ständig. Ich weiß ist anfangs normal aber das es so schlimm ist hätte ich nicht gedacht. ^^Zumal ich sonst nichts bzw. kaum süßes esse.

    Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.

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