Schön das Du wieder hier bist und alles Gute für die Klinik.
LG
Bibi
Schön das Du wieder hier bist und alles Gute für die Klinik.
LG
Bibi
Respekt, dass du dich wieder gemeldet hast.
Es ist nicht schlimm zu fallen, aber es ist schlimm nicht wieder aufzustehen.
Du bist wieder aufgestanden, du hast gehandelt.
Du bist jetzt um einige Erfahrungen reicher und die können dir helfen, dass du diesmal auf dem abstinenten Weg bleibst.
Melde dich, sobald dein ärztlich begleiteter Entzug in der Klinik beginnt.
Alles Gute.
Hallo nochmal an alle,
erstmal vielen lieben Dank für Eure unterstützenden Worte
Habe gestern mit der Klinik telefoniert und die 7 bis 10 Tage werde ich ab nächste Woche absolvieren, der genaue Aufnahmetag konnte noch nicht genannt werden, verständlich, da die Klinik sehr spontan agieren muss. Aber soweit mir gesagt wurde, geht es Anfang nächster Woche los. Ich war ja schon mal dieses Jahr im Januar 2026 in einer Klinik und hab damals alles auf mich zukommen lassen. Aber jetzt beim zweiten Anlauf bin ich sehr nervös. Und da wollte ich mal fragen, ob das hier erlaubt ist, wenn ich die konkrete Klinik nenne, in die ich nun kommen werde, und ob jemand den Ablauf dort kennt? Ich nenne jetzt bewusst noch nicht den Namen der Klinik, weil ich nicht weiß, ob das hier im Forum zulässig ist.
Vielen lieben Dank vorab für hilfreiche Antworten
Servus Fra80,
ich finde es stark, dass du dich wieder gemeldet hast und die Klinik jetzt konkret angehst. Das ist ein klarer Schritt und zeigt, dass du Verantwortung übernimmst.
Eine kleine Rückfrage habe ich trotzdem – einfach wegen der Regeln hier und damit wir wissen, wo du gerade stehst: Bist du im Moment trocken? Oder trinkst du noch?
Hallo Hartmut
dank der Unterstützung meiner Hausärztin trinke ich seit gestern früh 8 Uhr nichts mehr.
Der Ablauf im Regelkrankenhaus,also nicht spezifisch für Sucht, ist ähnlich wie in einer Suchtklinik.
Medikamentöse Unterstützung bei der Entgiftung.
In der Suchtklinik kommen noch Gruppensitzungen und verschiedene Therapie Angebote dazu.
Angebote über die Nachsorge gibt es auch z.b.vom Sozialdienst ,wo du dich informieren kannst was nach der Entgiftung weiter möglich ist.
Gruppen, Therapie etc.
Aber ein Schritt nach dem anderen
LG Bolle
dank der Unterstützung meiner Hausärztin trinke ich seit gestern früh 8 Uhr nichts mehr.
Deswegen fragte ich auch explizit nach. Das passt so, alles gut.
Der Klinikaufenthalt ist ja noch nicht wirklich geplant, zumindest terminlich nicht. Der ist doch für die Entgiftung gedacht, oder? Wenn du seit gestern nichts mehr getrunken hast und es Anfang nächster Woche losgeht, wärst du am Montag ja ungefähr schon am 6. Tag.
Deshalb ist das für mich widersprüchlich, weil eine Entgiftung je nach Verlauf meist um die 7 bis 14 Tage dauert. Vielleicht liegen da andere medizinische Überlegungen vor – das kann am Ende nur deine Ärztin einschätzen.
Darum meine Nachfrage.
Hartmut meine Hausärztin unterstützt mich jetzt täglich, wir haben 3 Mal am Tag Videosprechstunde und ich nehme Medikamente, ich kann meine Hausärztin für den Fall der Fälle sogar nachts erreichen
meine Hausärztin unterstützt mich jetzt täglich,
Das finde ich ja gut, aber ich frage mich einfach, ist das dann überhaupt noch eine klinische Entgiftung, notwendig , falls du erst Ende nächster Woche einen Termin bekommst.
Vielleicht ist sie dann gar nicht mehr nötig – aber das kann am Ende nur deine Ärztin entscheiden. Denn das, was du machst, ist ja auch eine Entgiftung, nur ambulant.
Hartmut im Januar war ich auch beim Eintritt in die Klinik vorher bereits 6 Tage trocken, aber ich brauche diese Unterstützung, vor allem, weil die mich weiterleiten können zum Thema Reha, ich weiß sonst keinen anderen Weg
Die Weiterleitung zur Reha könnte auch die örtliche Suchtberatung (meist bei den bekannten kirchlichen Trägern übernehmen.
vor allem, weil die mich weiterleiten können zum Thema Reha,
Ich habe damals ambulant entgiftet, ohne danach eine Therapie oder Reha zu machen, und kenne die heutigen Abläufe nicht .
Eine andere Frage habe ich aber trotzdem. Du hast den Wiedereinstieg geschafft und bist wieder auf dem trockenen Ufer angekommen, Maßnahmen getroffen, alles gut. Unterstützung kann dabei helfen, trocken machen kann sie dich aber nicht. Das kannst am Ende nur du selbst.
Einfach gefragt: Wie kam es eigentlich zum Rückfall? Was ist vorher passiert, dass Alkohol wieder zur Option wurde? Das ist keine Anklage, kein Vorwurf und kein „Schäm dich“. Mich interessiert wirklich der Ablauf, weil du dazu bisher wenig geschrieben hast.
Wie bist du überhaupt wieder an Alkohol gekommen? Soweit ich das quer gelesen habe, ist deine Bude nicht alkoholfrei, und dein Mann trinkt weiter und hat, zumindest nach dem, was ich hier lese, eher wenig Verständnis. Man kann sich darüber aufregen, aber es bringt einfach nichts.
Wenn mein Umfeld nicht passt und ich einem Risiko nicht ausweichen kann, muss ich für mich Konsequenzen ziehen, um trocken zu bleiben. Denn davon hängt für mich alles Weitere ab. Welche Konsequenzen das genau sind, ist dann wieder eine andere Frage.
In Reha oder Therapie kann ich Risiken kennenlernen und Strategien üben. Aber dort bin ich noch in einem geschützten Rahmen. Draußen läuft das Leben wieder ohne Geländer.
Hartmut meinem Mann möchte ich nicht die Schuld zusprechen, wir sind nicht kompatibel, er hat seine Sicht der Dinge und sein Verhalten mir gegenüber zermürbt mich, und dann muss ich daraus meine Konsequenzen ziehen, wenn ich dauerhaft abstinent bleiben will und in die Klink gehe ich, weil mir die 7 bis 10 Tage raus aus dem Alltag helfen werden für eine erste Stabilisierung. Das kann ich zu Hause nicht erreichen. Dass ich nächste Woche in die Klinik kann ist für mich wie ein Rettungsanker, das motiviert mich, nicht zu trinken. Hätte ich diese Perspektive nicht, würde ich spätestens Samstag wieder zur Flasche greifen
Hartmut vielleicht zum besseren Verständnis wie meine Tage zwischen Job und Haushalt ablaufen, ein paar Dialoge von meinem Mann und mir und ein paar Vorfälle
Vorfall gestern: Mein Mann hat sehr laut telefoniert mit einer Mitarbeiterin von edit. Ich hatte zu dem Zeitpunkt einen beruflichen Telefontermin (wir arbeiten beide im Homeoffice) und mein Mann war durch die geschlossene Tür lauter zu der Mitarbeiterin von edit als mein eigenes Telefonat. Ich hab meins unterbrochen und ihm gesagt, dass er zu laut war, darauf hin er zu mir "Ist mir doch egal". Später habe ich es nochmal in Ruhe angesprochen: Ich habe zu ihm gesagt, dass ich meinen Telefontermin aufgrund seiner Lautstärke unterbrochen habe und dass ich es nicht gut finde, wie er so reagiert...Daraufhin sagt er, dass ich keine gute Rückendeckung für ihn sei.
Und das geht jeden Tag so...
Und welche Schlüsse ziehst Du aus der für mich nachvollziehbaren Feststellung, dass Ihr nicht "kompatibel" seid, Fra?
Rennschnecke es geht so nicht mehr weiter, aber ich werde, wie im März schon mal geschrieben habe, nicht die Hunde zurücklassen. Ich brauche Ruhe zum Nachdenken und zur Stabilisierung, deshalb die Klinik nächste Woche und dann werde ich genug Energie aufbringen können, die weiteren Schritte (Auszug, Wohnung suchen etc) zu planen und durchzuführen. Oder findet ihr das falsch, dass ich das jetzt so mache?
Hätte ich diese Perspektive nicht, würde ich spätestens Samstag wieder zur Flasche greifen
Wer denkt da gerade eigentlich – du oder dein Suchthirn?
Denn so, wie du es schreibst, steht das Saufen schon wieder als Option im Raum, sogar mit ziemlich genauem Termin.
Deine Beispiele mit deinem Mann machen für mich schon deutlich, dass dich dein Alltag zermürbt. Darüber muss ich gar nicht groß philosophieren. Wenn etwas dauerhaft so läuft, muss ich für mich irgendwann Konsequenzen ziehen.
Aber genau da trenne ich. Der Alltag kann für mich ein Grund sein, etwas zu verändern. Er darf aber nicht zum Grund werden, wieder zu saufen. Du hast ja schon einen Rückfall hinter dir. War das eigentlich der erste im Laufe deiner Sucht? Und was ist damals vorher passiert? Dazu hast du bisher wenig geschrieben.
Die Klinik kann dich stabilisieren, dir helfen und dir Wege aufzeigen. Alles gut. Aber sie darf nicht der Grund sein, warum du heute, morgen oder irgendwann nicht säufst. Denn irgendwann kommst du aus der Klinik wieder raus. Und dann?
Dein Mann, deine Wohnung und dein Alltag sind erst einmal noch dieselben, wenn sich dort nichts verändert. Verschiebst du die Option dann nicht nur von „Samstag“ auf irgendeinen späteren Tag, an dem gerade kein äußerer Rettungsanker da ist?
Und wenn genau das das Modell bleibt, dann sage ich schon mal: schön provozierend, Prost. Nicht, weil ich dir einen Rückfall wünsche. Ganz sicher nicht. Sondern weil für mich genau da der Rückfall im Kopf schon wieder eine kleine Tür bekommt.
Und Türen kann mein Suchthirn erfahrungsgemäß erstaunlich gut benutzen.
Dir alles Gute
Möchte doch einfach nur etwas Ruhe und ist das jetzt der falsche Weg? Meine Hausärztin hat mich gestern so bestärkt in dem Klinikaufenthalt, ein unterstützendes und motivierendes Gefühl, das ist doch richtig oder?
Kurzfristiges Denken hält mich langfristig nicht trocken.
Möchte doch einfach nur etwas Ruhe und ist das jetzt der falsche Weg? Meine Hausärztin hat mich gestern so bestärkt in dem Klinikaufenthalt, ein unterstützendes und motivierendes Gefühl, das ist doch richtig oder?
Ich glaube wirklich, wir reden gerade aneinander vorbei. Ich habe weder gesagt noch gefragt, ob die Klinik richtig oder falsch ist. Darum geht es mir überhaupt nicht.
Ich hatte mehrere andere Fragen gestellt, auf die du bisher eigentlich nicht eingegangen bist:
Wie kam es überhaupt zum Rückfall? Was ist vorher passiert, dass Alkohol wieder zur Option wurde? War das dein erster Rückfall im Laufe deiner Sucht?
Und jetzt steht schon wieder ziemlich konkret im Raum: Wenn die Klinikperspektive wegfällt, trinke ich spätestens Samstag. Das ist der Punkt, den ich meine. Nicht die Klinik. Nicht richtig oder falsch. Was ist nach der Klinik, wenn du wieder in genau denselben Alltag zurückkommst? Genau darum ging es mir.
Ob du darauf nicht eingehen willst oder ob ich meine Fragen so bescheuert stelle, dass sie nicht ankommen, weiß ich nicht. Ich lasse das deshalb jetzt einfach mal so stehen. Es rennt ja nicht fort. Vielleicht findet sich ja ein User, der meinen Punkt besser erklären kann.
Denn so wie ich es gerade wahrnehme, fühlst du dich eher angegriffen. Das ist aber nicht meine Absicht.
Dir für die Klinik und alles Weitere alles Gute.
Alkohol ist Thema seit mein Mann von Hause aus Narzisst ist und mich jeden Tag versucht klein zu halten
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