Hallo, ich möchte In die Abstinenz gehen. Habe am Montag 09.03. meinen Führerschein nach einer Trunkenheitsfahrt entzogen bekommen. Seitdem keinen Tropfen. Wie ist Eure Erfahrung. Ist es besser stationär oder ambulant zu entgiften. Ich habe morgen einen Termin bei meiner Hausärztin.
Robbie 1962 - Abstinenz
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Zu meiner Person. Ich bin 64 Jahre alt. Habe meistens Weinschorle getrunken. Keine Schnäpse etc.
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Hallo Robbie,
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
Ist es besser stationär oder ambulant zu entgiften. Ich habe morgen einen Termin bei meiner Hausärztin.
Der Besuch bei deiner Ärztin ist genau der richtige Schritt und was deine Frage betrifft, das besprichst du morgen bei deiner Ärztin, denn da gibt es keine pauschale Antwort.
Deine Ärztin sieht dich, hört dich, untersucht dich und dann kann sie eine Entscheidung treffen. Wir hier sind eine Selbsthilfegruppe und keine Ärzte.Wenn du die letzten Tage nichts mehr getrunken hast, befindest du dich im kalten Entzug und der kann lebensgefährlich werden.
ArtikelKalter Entzug
Unter einem kalten Entzug versteht man das plötzliche Absetzen von Alkohol (oder anderer Drogen) ohne medizinische Begleitung.
Regelmäßiger Alkoholkonsum führt dazu, dass sich der Körper psychisch, physisch und hormonell auf den Suchtstoff einstellt. Einmal daran gewöhnt, kann er mit Entzugserscheinungen reagieren, wenn die Zufuhr von Alkohol ausbleibt. Diese Entzugserscheinungen können recht heftig sein und sogar tödlich verlaufen.
Typische Entzugserscheinungen bei Alkoholentzug sind Schwitzen,…Das Forenteam14. Mai 2021 um 22:29 In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.
Wie sieht es da bei dir aus, siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?Viele Grüße
Nayouk
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Ja, ich sehe mich als Alkoholiker und mein Ziel ist es lebenslang Abstinenz zu leben
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Die Erkenntnis, dass ich Alkoholiker geworden bin, war der wichtige Schritt hin zur Akzeptanz der Krankheit.
Ein weiterer Austausch mit Gleichgesinnten kann erst erfolgen, wenn du bei der Entgiftung ärztlich begleitet wirst oder nach 7 Tagen Abstinenz.
Sei morgen offen und ehrlich zu deiner Ärztin, auch was das Trinkverhalten und die Trinkmenge angeht.
Nur dann kann die Ärztin dich richtig einschätzen und dir effektiv helfen.Melde dich nach dem Arztbesuch, wenn du weisst, wie es weiter. Viel Erfolg für Morgen.
Viele Grüsse
Nayouk
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Hallo,
Bin zurück von meiner Hausärztin. Sie hat es sehr begrüsst, dass ich diesen Schritt gehe. Meine Mutter ist Pflegegrad 3 und bin ständig bei ihr vor Ort. Ich habe die Vorsorgevollmacht. Habe ein Beruhigungsmittel verschrieben bekommen welches ich bei Bedarf einnehmen soll.
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Hallo Robbie,
Sehr gut, den ersten wichtigen Schritt hast du gemacht. Nur im nüchternen Zustand kannst du gut für deine Mutter da sein.
Da du nun in die Abstinenz gestartet bist und derzeit einen ärztlich begleiteten Entzug machst sende ich dir den Link für deine Bewerbung zur Freischaltung für den offenen Bereich.
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und einen kurzen Satz schreiben, da du dich ja schon ausführlicher vorgestellt hast.
Nach erfolgter Freischaltung werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.
Viele Grüße
Nayouk -
Alles klar. Hab ich gemacht. Hoffentlich hsts funktioniert.
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Linde66
13. März 2026 um 13:18 Hat den Titel des Themas von „Abstinenz“ zu „Robbie 1962 - Abstinenz“ geändert. -
Linde66
13. März 2026 um 13:18 Hat das Thema aus dem Forum hier vorstellen! nach Erste Schritte für Alkoholiker verschoben. -
Es hat funktioniert.

Ich habe dich inzwischen fürs Forum freigeschaltet und dein Thema in den Bereich 'Erste Schritte für Alkoholiker' verschoben.
Du kannst dich jetzt überall austauschen, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Teilnehmern mit den orangeroten Namen.
Ich wünsche dir einen hilfreichen Erfahrungsaustausch.
Liebe Grüße, Linde
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Da war Linde66 schneller als ich.
Die Basis für eine stabile Abstinenz sind unsere "Grundbausteine".
ArtikelGrundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40 Gegen Craving hilft es, dir einen eigenen Notfallkoffer zusammenzustellen.
Ich habe verschiedenen Dinge ausprobiert, z.B. Atemtechniken geübt, damit ich sie sicher anwenden kann.ArtikelDer Notfallkoffer
Craving, starkes Verlangen Alkohol trinken zu müssen, kann jeden Alkoholiker ereilen und da ist es ganz wichtig, für diesen nicht zu unterschätzenden Notfall vorzusorgen. Wie der Apothekenschrank im Haus, so sollte auch ein Hilfsmittel für den aufkommenden Suchtdruck schnell greifbar sein:
Der „Notfallkoffer“ für Alkoholiker.
Dazu gehört eine Liste mit Notfallnummer von Menschen, die im Vorfeld informiert wurden, Adresse und Ansprechpartner der realen Selbsthilfegruppe bzw. eure Login-Daten für…Das Forenteam27. August 2021 um 21:40
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