Stephie - Hallo, nun konnte ich nicht anders…

  • …und habe mich hier angemeldet! Ich bin Alkoholkrank und Co-Abhängig! Nach Jahrelangem Trinken mit meinem Freund habe ich entschieden auf Alkohol verzichten zu wollen. Meinem Freund fällt diese Entscheidung jedoch viel schwerer als mir … somit bin ich in einer doppelten Position: Co-Abhängig und Alkoholkrank.

    Mir ist es sehr wichtig meine Erfahrungen zu teilen, ich wäre auch sehr dankbar über hilfreiche Informationen.
    (Aktuelle durchgehende Abstinenz: 8 Tage)

    Einmal editiert, zuletzt von Stephie (12. April 2026 um 16:50)

  • Hallo Stephie, erst einmal herzlich willkommen und Glückwunsch zu Deiner Abstinenzentscheidung.

    Es meldet sich bestimmt bald jemand aus dem Moderatorenteam, um alles Weitere für Deinen Einstieg hier zu klären. Alles Gute!

  • Hallo Stephie,

    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker und Angehörige.
    Ich beglückwünsche dich zu deiner Entscheidung, vom Alkohol ganz los zu kommen.

    Dieses Forum beheimatet den Bereich für Alkoholiker und den Bereich für Angehörige und Co-Abhängige.
    In welchem Bereich siehst du dich eher zugeordnet und suchst Unterstützung?

    Viele Grüße

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Nayouk!
    Ob ich mich eher als Alkoholiker oder Co-Abhängig sehe, ist schwer zu sagen. Das regelmäßige Trinken von mir und meinem Partner hat vor ungefähr 9 Jahren angefangen.
    Seit ca. 4 Jahren kämpfe ich schon mit meinem eigenen Konsum. Mit wechselnden Phasen von Abstinenz zwischen 3 Tagen und 2 Monaten und Phasen von unkontrolliertem Konsum. ( einmal angefangen, schwer wieder aufzuhören. ) Nun ist heute der 8. Tag abstinent.
    Das Problem ist , dass ich mit meinem Partner in diese Abhängigkeit geraten bin, er aber noch nicht den Punkt erreicht hat und vielleicht auch nicht erreichen kann, sich vom Alkohol zu lösen.
    Manchmal habe ich dann doch wieder mitgetrunken , um das er sich selbst nicht alleine vorkommt. ( Ich weiß…total kontraproduktiv!) In anderen Momenten , wo ich ohne Alkohol gut klarkomme ( Abstinentsphase) , kontrolliere ich, wieviel er trinkt, versuche mit ihm darüber zu sprechen, ihm Unterstützung zuzusichern usw…. Ja , und so fällt mir die eigene ‚Trockenheit ‚ schwer. Gleichzeitig mache ich mir sehr große Sorgen um meinen Partner!

  • Für deine Abstinenz ist das eine schwierige Situation.
    In erster Linie geht es hier um dich und die Stabilisierung deiner Abstinenz.

    In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich ausschließlich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben. Voraussetzung ist außerdem, dass sie entgiftet sind, oder begleitet entgiftet werden, und das ist nach unseren Regeln mit 8 Tagen gegeben.

    Wie sieht es bei dir aus, siehst du dich als Alkoholikerin und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ich wäre sehr dankbar mich in beiden Bereichen einbringen zu dürfen

    Ich schlage vor, dass wir dich in den Alkoholikerbereich aufnehmen.
    Deine Abstinenz sollte für dich oberste Priorität haben, ohne sie ist alles nichts.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Nayouk24 12. April 2026 um 20:20

    Hat den Titel des Themas von „Hallo, nun konnte ich nicht anders…“ zu „Stephie - Hallo, nun konnte ich nicht anders…“ geändert.
  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Stephie

    Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Viele Grüße
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hi Stephie,

    mir geht es genauso wie dir. Ich habe vor 8 Monaten erfolgreich aufgehört und das war die Beste Entscheidung meines Lebens. Mein Mann schafft diesen Schritt leider nicht und säuft sich zu Tode. Wichtig ist bei sich zu bleiben. Stabilisier deine Abstinenz. Schau was du in deinem Leben ändern kannst. Mittlerweile mach ich sehr viel alleine und hab mir neue Strukturen aufgebaut. Ich liebe meinen Mann aber er ist für sein Leben selbst verantwortlich. Er sieht wie toll es mir geht und ist stolz auf mich.

    LG

    Lebensmut

  • Hallo Lebensmut,

    Wie war das bei dir? Wie konntest du und kannst standhaft bleiben? Konntest du von jetzt auf gleich aufhören oder gab es Rückschläge dadurch das dein Mann den Schritt nicht schafft?
    Wie bist du damit umgegangen?

    Liebe Grüße

  • Liebe Stephie,

    indem ich bei mir bleibe und mir ist bewusset, dass die Situation die ich zuhause habe nicht jeder meistern könnte. Mir war von Tag 1 klar, dass meine Gesundheit und ich an erster Stelle stehen. Ich hatte keinen Rückfall. Durch die vielen positiven Erfahrungen die die Abstinenz mit sich gebracht haben ist es mir letztendlich ganz einfach gefallen. Für mich ist es auch ein Glück, dass mein Mann nichts trinkt was ich früher getrunken habe. Mein neugewonnenes Leben nimmt mir dieser scheiß Alkohol niemals mehr.

    Ich wünsche dir viel Kraft und schrieb hier regelmäßig, das hilft ungemein. Hier wird man vertanden und ab und zu zurechtgebügelt :lol:

    Lg Lebensmut

  • Ja das stimmt, das ist nicht leicht.. Von mir hast du vollsten Respekt, dass du das so gut meisterst! Ich finde es auch schön, dass dein Mann stolz auf dich ist und ihr einen Weg findet zusammenzusein, trotz den verschiedenen ‚Entscheidungen‘.

    Es sind nun diesmal (wiedereinmal) 13 Tage, die ich GELEBT habe, und die haben sich echt gut angefühlt! Ohne Suchtdruck,weil ich ( wie du Lebensmut74 ) die schönen Seiten im Leben endlich wieder genießen kann!

    Ich wünsche hier jedem-vorallem die, die sich auch noch erst am Anfang des Kapitels befinden-dass wir jeden Tag sehen, wieviel das Leben zu bieten hat und wieviel wir verpassen würden, wenn wir nicht nüchtern wären.

  • Eine Frage an alle , die gerne antworten möchten! ☺️
    Was macht euch glücklich? Was motiviert euch?

    Mich motiviert es, ausgeschlafen Nächte zu haben, Die Kraft meinem Körper fit zuhalten, die Zeit Dinge zutun, für die ich betrunken keine Zeit hatte(weil ich schon am schlafen war).
    Mich macht es glücklich, dass ich endlich verstehe das ich meine Zufriedenheit selbst in der Hand habe, mich macht es glücklich, jeden Tag die Möglichkeit zu bekommen über mich hinauszuwachsen.

  • Hallo Stephie,

    bitte keine neuen Themen eröffnen, da es sonst schnell unübersichtlich wird.
    Deinen Beitrag habe ich hier in "dein" Thema verschoben.

    Viele Grüsse
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Was macht euch glücklich? Was motiviert euch?

    Dass sich meine Gesundheit extrem verbessert hat, dass ich jeden Tag und zu jeder Zeit einen klaren Kopf habe und klar denken kann. Auch optisch wirkt sich die Abstinenz positiv aus, schöne Haut, funkelnde Augen und ne gute Figur ohne Weinbauch.

    Weiterhin bin ich glücklich, dass sich diese Heimlichtuerei in Luft aufgelöst hat. Auch dieser ganze Beschaffungs- und Entsorgungsstress ist weg. Ich brauche nicht mehr zu überlegen wie ich in bestimmten Situationen trotzdem heimlich trinken kann.

    Und vor allem, das schlechte Gewissen mir selbst gegenüber ist weg.

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

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