MoniSi - Vorstellung - Angehörige und vermutlich Co-Abhängig

  • Hallo, ich bin 41 Jahre und lebe in einer Partnerschaft mit einem Alkoholiker.

    Sein Charakter ändert sich unter Alkoholkonsum extrem. Er ist streitlustig, sieht nur sich, provoziert, wird verbal extrem ausfällig, und behandelt mich dann wie Dreck. Einfach nur respektlos. Aber: es sei ja nicht so gemeint.. und ich würde übertreiben.

    Nüchtern harmonieren wir sehr gut, allerdings sind diese Zeiten überschaubar, er trinkt jeden Tag.

    Er gesteht sich seit einem halben Jahr sogar ein Alkoholproblem ein (davor wurde es Kleingeredet), will sich aber keine Unterstützung holen. Er schaffe das selbst. Und scheitert trotzdem immer wieder…

    Ich bin hin- und hergerissen, zwischen Liebe, Wut, Hilflosigkeit und Traurigkeit :(

    Muss zuschauen, wie sich mein Liebster selbstzerstört und unsere Beziehung zerstört. Er ist labil und ich unterstütze ihn in vielen Bereichen.
    Immer wieder hoffe ich, dass er sich endlich ändern wird, und falls nicht, ich mal den Absprung schaffe.


    Hier im Forum würde ich mir Austausch mit Leidensgenossen bzw. Personen die den Absprung geschafft haben wünschen, da ich im privaten Umfeld aus Scham nicht darüber reden mag bzw kann.

    Viele Grüße

    MoniSi

  • Hallo MoniSi,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Ich kann mir sehr gut vorstellen wie du dich fühlst, ich bin auch eine Angehörige. Der ständige Wechsel zwischen Hoffnung und Enttäuschung ist einfach frustrierend, es dreht sich ja immer wieder im Kreis.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Marie04 3. Mai 2026 um 21:55

    Hat den Titel des Themas von „Vorstellung - Angehörige und vermutlich Co-Abhängig“ zu „MoniSi - Vorstellung - Angehörige und vermutlich Co-Abhängig“ geändert.
  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, MoniSi.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Hallo MoniSi,

    willkommen.

    Versteh das bitte nicht falsch, aber ich möchte dich mal etwas triggern.

    Nüchtern harmonieren wir sehr gut, allerdings sind diese Zeiten überschaubar, er trinkt jeden Tag.

    Ja, das kenne ich auch aus meiner Ehe. Aber wie kann man harmonieren, wenn eine Seite seinen Gelüsten nachgeht, während die andere Seite auf dem Zahnfleisch daher geht? Wenn er jeden Tag trinkt, dann ist er permanent nicht wirklich er selbst. Wie oft ist dein ursprünglicher Mann noch präsent und wie oft der schreckliche Alkoholiker, der dich wie Dreck behandelt?

    Er gesteht sich seit einem halben Jahr sogar ein Alkoholproblem ein (davor wurde es Kleingeredet), will sich aber keine Unterstützung holen. Er schaffe das selbst. Und scheitert trotzdem immer wieder…

    Ja, genauso habe ich das auch erlebt. Viele Jahre lang und mein Mann hat sich noch immer nicht die Hilfe gesucht. Wie lange willst du darauf warten?

    Ich bin hin- und hergerissen, zwischen Liebe, Wut, Hilflosigkeit und Traurigkeit :(

    Ich bin inzwischen seit einem Jahr getrennt und inzwischen ist nur noch Wut und Traurigkeit übrig. Aus der Hilflosigkeit kannst du dich befreien und die Liebe vergeht. Es dauert und es tut weh, aber es gibt einen Weg.

    Muss zuschauen, wie sich mein Liebster selbstzerstört und unsere Beziehung zerstört. Er ist labil und ich unterstütze ihn in vielen Bereichen.

    Mit anzusehen, wie meine große Liebe sich gesundheitlich zerstört, war für mich das schlimmste überhaupt. Irgendwann sah er so schlecht und krank aus, dass ich ihn nicht mehr anschauen konnte, ohne in Tränen auszubrechen. Und meine Unterstützung war bis dahin schon so groß geworden, dass ich mich verloren hatte. Mich gab es nicht mehr, sondern nur noch eine Person, die für ihren Partner alles gemacht hat. Mein Tag richtete sich nach ihm und seinen Stimmungen.

    Wie sieht dein Leben aus? Und damit meine ich wirklich DEIN Leben, nicht das was du für ihn führst. Was wünschst du dir für dich?

    LG ☀️

  • Guten Morgen Sonnenschein, danke für deine Nachricht und die ehrlichen Worte.

    Die schönen und harmonischen Zeiten sind mit niedrigem Alkoholpegel meist bis zu 4-5 Bier, dann ist er noch Herr seiner Sinne. Es eskaliert immer darüber hinaus, das kommt dann 3-4 mal die Woche vor…


    Es wurde die letzten Monate bzw 1-2 Jahre immer schlimmer. Auch weil er den Alkohol zur Problembewältigung genutzt hat. Er hatte auch ziemlich viel an der Backe. was ihn nicht in Schutz nehmen soll, sondern ich war zu lange viel zu naiv, als dass ich es wortwörtlich unverschönt angesprochen hätte.

    Seit ein paar Wochen bekennt er sich zumindest Alkoholiker zu sein und bezeichnet es als Krankheit. Er schiebt gerne Probleme vor sich hin. Am WE ist es nun so eskaliert, dass ich ausgezogen bin, eine Trennung auf Zeit ausgesprochen habe, bis ich ernsthaft merke, dass er was ändern will. Ihm also die Option gelassen, ggfls wieder zurückzukommen.
    Ich kann ihn leider noch nicht in Gänze „loslassen“, weil ich das Gefühl habe, noch nicht alles probiert zu haben. Klingt blöd, Aber so fühlt es sich gerade an. Wahrscheinlich so ein „Co-Ding“ :(

    Er ist wohl jetzt seit 2 Tagen „nüchtern“, ob das wirklich stimmt, ich weiß es nicht. Wie lange es anhält, ist auch fraglich.


    Es ist momentan so ein zweigleisiges Fahren. Ich versuche ab sofort mehr auf mich zu achten, war gestern seit langem mal wieder bei der Massage, möchte mehr Sport machen und mehr mit Freunden unternehmen. Einfach nicht mehr Mutti, Managerin und Mülleimer für ihn spielen…


    Ich wünsche mir eine harmonische alkoholfreie Beziehung, mit gegenseitigem Respekt und Unterstützung. Dass das mit ihm nicht funktioniert, muss sich erst langsam mal in meinem Hirn festsetzen. Irgendwie hab ich doch noch Hoffnung, dass ihm Gesundheit und Beziehung wichtiger ist. Nur muss ich drauf vorbereitet sein, wenn es doch nicht so kommt…


    Ich habe hier die letzten Tage viel gelesen, es ist erschütternd die ganzen Leidensgeschichten und persönlichen Erfahrungen zu lesen.

    Wie geht es dir heute, nach einem Jahr Trennung lieber Sonnenschein? Wie lange hast du das mitgemacht und wie verlief die Trennung bzw Ablösung?

    Ganz liebe Grüße
    MoniSi

  • Hallo MoniSi,

    Ich kann ihn leider noch nicht in Gänze „loslassen“, weil ich das Gefühl habe, noch nicht alles probiert zu haben. Klingt blöd, Aber so fühlt es sich gerade an. Wahrscheinlich so ein „Co-Ding“ :(

    Ja, das ist es. Also ich hatte dieses Gefühl auch lange Jahre. So nach dem Motto: da muss doch mal was klappen.

    Dass du Abstand hast ist gut. Das verschiebt den Fokus und du bist nicht ständig konfrontiert. Und dadurch auch angreifbar. Damit meine ich, dass dann auch nicht ein Dialog zwischen euch entsteht kann und du nicht von ihm manipuliert werden kannst.

    Ich denke, Alkoholiker machen das nicht immer bewusst. Aber Schuldzuweisungen oder so Verhalten von: ich armer Mann, du machst mich fertig, sowas eben, ist auch dazu gedacht, den Partner festzuhalten.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hallo Aurora,


    Der Abstand tut auch gerade sehr gut und fühlt sich etwas befreiend an. Auch wenn der Kopf ständig um das eine Thema (bzw. die eine Person) kreist…


    Sind Manipulationen bei Alkoholikern quasi Standard? Verstehe ich das richtig?

    Ich habe oft den Eindruck dass es auch manchmal in „nüchterneren“ Zuständen bei ihm eine massive Realitätsverzerrung gibt und er vieles selbst glaubt (jetzt nicht im krass pathologischen Sinne, eher unterbewusst oder selbstschützend die Wahrheit verdreht oder nicht akzeptieren kann) bzw. sich nicht mehr richtig in andere Menschen einfühlen kann…


    Habe in einem anderen Chat deine Geschichte gelesen und möchte dir herzlich zu deinen 19 Jahren Loslösung gratulieren, da hast du hier sicherlich schon einiges gelesen und einen sehr großen Erfahrungsschatz.

    Könntest du mir bitte deine Einschätzung zu folgendem geben:

    Wenn ein Alkoholiker zwar sein Problem erkannt hat, aber sich scheut professionelle Hilfe anzunehmen, nicht ausdrücklich bestätigen kann dass er nie wieder trinkt, es aber von nun an von Tag zu Tag versucht… klingt das eher nach Beschwichtigung oder gibt es tatsächlich Menschen die es von selbst (ohne professionelle Unterstützung) schaffen?

    Liebe Grüße Moni

  • Meiner Meinung nach ist das täuschen, tarnen, tricksen.

    So lange er noch von einem "Problem" spricht, redet er sich die Sache schön. Vor allem, so lange er nicht einsieht oder akzeptiert, dass es ein "nie wieder Alkohol" sein muss. Es "von Tag zu Tag versuchen" ist kompletter Blödsinn.

    Edit: mein Mann hatte sein "Problem" auch eingestanden und war dann sogar 3 Wochen in einer Klinik (in die er nüchtern gefahren war, da er da zwei Wochen vorher nichts getrunken hatte). Aber sich einzugestehen und wirklich zu wissen, dass es ein "nie wieder" sein MUSS und das auch noch zu akzeptieren... das hat gedauert.

    Lies mal ein bisschen hier quer, wie oft liest du von Alkoholikern, die schon x mal klinisch entzogen haben, schon mehrere Langzeittherapien/ rehas gemacht haben und doch jedesmal wieder anfangen zu trinken...

  • Danke für deine Einschätzung Panama,


    Ja dieses „ich kann nicht versprechen, dass ich niiiiiie wieder trinke…“ stößt mir auch übel auf. Er ist zwar ein ehrlicher Mensch (so grundsätzlich, und will in keinem Themenfeld leeren Versprechungen machen), aber dann hat es wohl wirklich noch nicht Klick gemacht

  • Hallo Moni,

    ich finde es schwierig, eine Einschätzung zu geben. Ich kenne Menschen, auch aus meinem privaten Umfeld, die andere Wege gegangen sind als hier in den Grundbausteinen beschrieben werden. Und die Erfolg hatten und lange trocken sind.

    Aber grundsätzlich muss vom Alkoholiker ein innerer Entschluss gefasst werden. Das habe ich immer wieder gehört und hier gelesen. Er muss sich und seine Suchterkrankung ernst nehmen. Sein Leben extrem umkrempeln. Professionelle Hilfe in Form von Therapie ist kein Muss. Ich kenne viele, die es auch so geschafft haben.

    Meine Erfahrung, die ich mit meinem ersten Mann gemacht habe ist folgende. Er ist zur Entgiftung in die Klinik gegangen. Vorher hatte er einfach zu trinken aufgehört und massive Entzugserscheinungen. Im Krankenhaus hat er auch an den Vorstellungsrunden der Selbsthilfegruppen teilgenommen, die da ihre Erfahrungen mitgeteilt haben.

    Er hat auch an einer Gruppentherapie teilgenommen, 10 Mal war das. Aber im Alltag hat er nichts geändert. Er hat für meinen Geburtstag damals Sekt eingekauft obwohl ich ihn nicht drum gebeten hatte. Er hat sich auf Feiern mitten in die Trinkerrunden gesetzt, denen eingegossen. Mit den Augen mitgetrunken.

    All sowas. Er kam mir ganz anders vor als ich hier im Forum bei den Alkoholikern gelesen hatte. Er tat nichts weiter als nur nichts zu trinken. Mein Bauchgefühl hat mich gewarnt, ich hab es ernst genommen. Und das war gut so.

    Sind Manipulationen bei Alkoholikern quasi Standard? Verstehe ich das richtig?

    Im Grunde genommen ist es so. Der Alkoholiker weiß schon auch, wie er seine Co weiter an sich binden kann. Ich möchte aber keinem Betroffenen da bösen Willen unterstellen. Na klar gibt es auch da Menschen, die auch ohne Alkohol so wären, die einfach eine nicht so schöne Persönlichkeit haben.

    Aber ein Partner, eine Partnerin die sich sorgt und einen normalen Alltag versucht aufrecht zu halten, ist schon praktisch. Ich glaube auch deshalb, dass der Abhängige sich selbst weiter sagen kann, dass sein Konsum doch noch nicht so schlimm ist.

    Was du jetzt weitermachst, wie du dich schlussendlich für dein Leben jetzt entscheidest, das kannst nur du selbst wissen. Aber wenn du nur den geringsten Zweifel hast, dass es mit ihm nicht gut klappen kann, dann höre am besten auf dein Gefühl.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hallo MoniSi.Wenn ein Partner/Partnerin abhängig trinkt, verändert sich seine Persönlichkeit. Je länger die Abhängigkeit besteht, umso schlimmer wird es für dich werden. Enttäuschungen, Lügen,Verharmlosungen sind vorprogrammiert. Das ist dann kein Partnerschaft mehr, sondern ein Gefühlschaos deinerseits von Hoffnung über Wut.Hilflosigkeit,Fehlersuche bei dir selbst. Der oder die Alkoholikerin muss klar erkennen, das das Problem bei ihm/ihr liegt, er sich Hilfe von außen holt und begreift, nie wieder Alkohol trinken zu können.Trennung auf Zeit ist schonmal ein guter Anfang, um deinen Kopf freizukriegen. Das Forum hier ist eine gute Hilfe. Du wirst viele Geschichten lesen,welche ähnlich verlaufen wie deine. Ich wünsche dir, das du deinen Weg findest und irgendwann wieder frei durchatmen kannst.

  • Hallo MoniSi,

    Wie geht es dir heute, nach einem Jahr Trennung lieber Sonnenschein? Wie lange hast du das mitgemacht und wie verlief die Trennung bzw Ablösung?

    Mir geht es bedeutend besser. Nein, mir geht es gut. Natürlich belastet mich noch immer was ich erlebt habe, wie viel Zeit verronnen ist, wie blind ich war und was ich mit mir hab machen lassen. Aber ich kann inzwischen akzeptieren, dass genau das mein Weg war, der gegangen werden musste. Ich bin 45 Jahre alt und habe 2 Töchter (15 und 18). Ich steh gefühlt in der Blüte meines Lebens. Die Zeit der dauernden Kinderbespaßung ist vorbei. Ich kann wieder Unternehmungen und auch kleine Reisen übers Wochenende alleine machen. Das würde ich natürlich gerne mit jemandem an meiner Seite tun. Das fehlt mir schon manchmal. Aber im Moment komm ich alleine super klar und genieße das auch. Zu akzeptieren, dass die Zukunft jetzt doch ganz anders verlaufen wird, wie es jahrelang der Plan war, ist nicht einfach. Es ist ein Prozess.

    Und genauso war es mit der Abnabelung. Ich hab im Nachhinein in einem alten Tagebuch gelesen und festgestellt, dass ich 11 Jahre vor der Trennung bereits ein Problem mit seinem Alkoholkonsum hatte. Die letzten 5 Jahre waren belastend und die letzten 2 Jahre vor der Trennung für mich kaum noch auszuhalten. Ich habe zum Schluss fast täglich unter Panikattacken gelitten. Ich konnte nicht mehr essen und schlafen.

    Mein Mann hatte nach vielen Krankheiten von sich aus im Sommer 2024 eine 14 wöchige Trinkpause eingelegt. Und da wurde mir erst bewusst, wie schön es sein kann ohne Alkohol und wie furchtbar belastet mein Leben mit seinem Konsum war. Als er dann im Herbst 2024 rückfällig wurde, war mir klar, dass ich das nicht mehr möchte. Das ganze hin und her, die ständigen Versprechungen und Lügen. Zeitgleich hab ich mich hier angemeldet und verstanden, was daheim eigentlich abgeht. Dann wurde im Winter eine meiner Töchter psychisch krank aufgrund seines Verhaltens und ich war kurz davor zusammenbrechen. Es gab nur noch eine Option für mich. Ich muss das beenden und mich und die Kinder aus dem Schlamassel holen. Ich hab angefangen mich vorzubereiten und im April 2025 saß ich das erste Mal beim Anwalt und hab die Trennung meinem Mann gegenüber ausgesprochen.

    Dann ging alles ganz schnell bergab bei ihm. Auto schrott, Führerschein weg, Straftaten begangen, ich hab Kokain gefunden, Job weg, Gesundheit im Eimer usw. Dann hab ich ihn rausgeschmissen. Aber er kam immer wieder, was auch sein Recht war. Im Mai/Juni war er dann für 6 Wochen in der Klinik. Dort hat er auch konsumiert und danach auch immer wieder mal. Im August wurde er gewalttätig gegen meine Tochter. Ich hab ihn wieder rausgeschmissen und per Gericht eine Wohnungszuweisung bewirkt. Seither hat er uns das Leben zur Hölle gemacht. Es gab mehrere Polizeieinsätze, Suizidandrohungen, Bedrohungen, Beschimpfungen, Beleidigungen und Manipulation jenseits von gut und böse.

    Hallo MoniSi.Wenn ein Partner/Partnerin abhängig trinkt, verändert sich seine Persönlichkeit. Je länger die Abhängigkeit besteht, umso schlimmer wird es für dich werden. Enttäuschungen, Lügen,Verharmlosungen sind vorprogrammiert. Das ist dann kein Partnerschaft mehr, sondern ein Gefühlschaos deinerseits von Hoffnung über Wut.Hilflosigkeit,Fehlersuche bei dir selbst.

    Das hab ich ganz genau so erlebt. Mein Mann hat seine Persönlichkeit so verändert, dass er ein komplett anderer Mensch ist. Da ist rein gar nichts mehr übrig von der Person, die er einmal war. Und inzwischen ist er auch körperlich ein Wrack. Ich habe damals meinen Mann aufgegeben und ihn in meinem Kopf für tot erklärt. Der Mann den ich vor 22 Jahren geheiratet habe, ist nicht mehr da und wird nicht wiederkommen.

    LG ☀️

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